Donnerstag, 14. November 2013

Beruf und Hund

Heute will ich mal ein anderes Thema ansprechen, welches durchaus ernster ist: Vereinbarkeit von Hund und Beruf...

Sicher kennen das viele: Morgends extra früher aufstehen, die erste Gassirunde drehen, dann Futter bereitstellen. Meist erst nach den Hunden kommen dann die Zweibeiner selber dran. Nicht selten wirds dann stressig: schnell ein paar Kaffee runtergespült, ins Bad, anziehen, noch ein halbes Brötchen für auf den Weg zur Arbeit...

Oft muss vorher noch ein Dogwalker (oder Freunde und Familienmitglieder) organisiert werden, damit auch mittags der Hund bespaßt wird. Manche Fellnasen sollen ja sogar den ganzen Tag alleine sein. Abends erst kommen dann die Zweibeiner...nicht selten geschafft vom Job und daher wenig motiviert zum Toben oder Spielen...

Gemeinsam auf der Hund Total 2013
© Foto Antje Hachmann

Da hat's mein Kumpel Benny Green gut: Sein Zweibeiner ist der Chef der Agentur Green und kann es daher selber bestimmen, ob Hund am Arbeitsplatz sein kann oder nicht. Auch ein paar sehr hundefreundliche Anwaltskanzleien kennt mein Zweibeiner. Hab gehört, dass bei Fressnapf die Mitarbeiter ihre Hunde auch mitnehmen dürfen naja die eigentlichen Kunden sind ja auch wir. Aber nur wenige haben das Glück ihren Hund mit zum Job nehmen zu dürfen. Warum ist das so? Dabei tun wir den Menschen gut! Das haben sogar deren Wissenschaftler festgestellt. Okay, in manchen Branchen kann ich es verstehen, wie beispielsweise Pharma oder Lebensmittel. Aber sonst sehe ich wenige Ausnahmen....


Und ständig höre ich dieses Wort "Stress". Offenbar kommt das oft vor in der Zweibeiner-Welt. Weiß nicht genau was das ist, aber ich vermute es ist sowas ähnliches wie wenn ich in unangenehme Situationen gerate und diese nicht vermeiden kann...Jedenfalls sagen kluge Leute, dass der Stresspegel zugenommen habe und außerdem, dass Hunde helfen Stress abzubauen. Irgendwie klingt das ökonomisch gesehen nicht sinnvoll: Stress verursachen und die Abbauhilfen verbieten...aber offensichtlich sind manche Zweibeiner nicht so vernünftig wie sie sich gerne sehen.

Gemeinsames Toben (hilft beim Stressabbau) in der Dämmerung
© Foto Antje Hachmann

Wie das mein Zweibeiner macht? Nun, er hatte immer sehr stressige und aufregende Jobs (irgendwas mit Medien und Wirtschaft)...er kennt das also mit dem frühen aufstehen (teilweise schon um 5 Uhr Morgends), organisieren von Gassigängen und abendliches Bespaßen...aber jetzt macht er ein Sabbatical (offenbar so was ähnliches wie längere Ferien) nicht zuletzt wegen mir und dem Rest des Rudels. Wenn ich so drüber nachdenke: hab schon nen tollen Zweibeiner...wo ist Maxi? Hab gerade das unbändige Verlangen in Abzuschlecken :-)

Gemeinsamer Ausblick
© Foto Antje Hachmann


"Ich hab dich lieb!"
© Foto Antje Hachmann


 

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