Freitag, 29. November 2013

Keine Tiere als Weihnachtsgeschenke!

Ihr wisst ja, dass ich die menschliche Tradition der Weihnachten echt toll finde. Es wird kuscheliger, es werden Keckse gebacken und überhaupt gibt es viel leckeres Essen. Das Beschenken find ich eh klasse, denn in meinem Fall bedeutet das meist Leckerlis. Aber was ich neulich gehört habe irritiert mich...und macht mich sehr traurig.

Neulich erfuhr ich durch meinen Zweibeiner, dass manche Menschen an Weihnachten Tiere, meist Hunde, verschenken. Maxi hat sich echt Mühe gegeben mir das zu erklären, aber ich raff das immer noch nicht ganz...wie kann man ein Lebenwesen verschenken?

Versteht mich nicht falsch! Ich freue mich immer wenn eine Fellnase ihren felllosen Partner findet. Aber das müssen die dann beide unter sich ausmachen. Schließlich passt nicht jeder Hund zu jedem Menschen so wie ihr Zweibeiner haben auch wir Quadropoden (= Vierfüßler) verschiedenen Charaktere. Oder verschenkt ihr an Weihnachten auch menschliche Freunde? Oder gar einen Ehepartner (der ja zumindest theoretisch sein ganzes Leben mit seinem Partner verbringen soll so wie auch wir Hunde)?

© Foto Tiere verstehen, gefunden bei Facebook
Mich wunderte es daher nicht, als mein zweibeiniges Celebral-Interface mir erzählte, dass viele dieser Weihnachtshunde nach dem Jahreswechsel im Tierheim enden (wenn sie Glück haben; wenn sie Pech haben setzt man sie  meist Welpen zu dieser kalten Jahreszeit einfach irgendwo alleine aus). Denn der Beschenkte hat sich ja nicht selber den (passenden) Hund ausgesucht und dafür entschieden der Hund wurde eh nicht gefragt (womöglich vorher noch in ein hübsches Paket gesperrt). Nicht selten sind die Beschenkten Kinder, die das neue kuschelige Spielzeug ein paar Tage spannend finden...nicht alle sind bereits alt genug um auch die Verantwortung zu tragen. Und die Eltern? Nun, wenn sie die Schenkenden sind, dann machen sich offenbar einige keine Gedanken darüber, dass ein neues Familienmitglied eingezogen ist, das betreut und erzogen werden will. Nicht selten aber, sind es Tanten, Onkel oder andere Menschen die ein Tier verschenken; und wenn die Eltern dann nicht vorher gefragt werden und womöglich noch gar keine Erfahrung mit Hunden haben, ist die Katastrophe perfekt...

© Foto Crazy Dog's, gefunden bei Facebook
Ihr merkt schon, meine Gedanken kreisen und hüpfen noch ungeordnet...bin immer noch verwirrt. Aber eines weiß ich jetzt schon: Maxi und ich haben uns füereinander entschieden das ist das viel größere Geschenk und zwar für uns beide!

© Foto Tiere verstehen, gefunden bei Facebook

© Foto Hope for Dogs e.V., gefunden bei Facebook








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