Montag, 30. März 2015

Angel's Legacy - ein Hund verändert mehr als ein Leben!

Vor kurzem hatten wir ein sehr interessantes Gespräch mit Alexander Schemken. Naja, eigentlich führte mein Cerebral-Interface das Gespräch, aber ich war semi-telepathisch eingelinkt *jawohlwedel* Falls ihr Alexander nicht kennen solltet: Er war einer der Mitbegründer des SoKa Run. Damit setzte er sich für so genannte Kampfhunde und gegen Vorurteile gegenüber ihnen ein.


Jetzt hat er ein neues Projekt: Angel's Legacy.  Auch damit will er weiter gegen Vorurteile kämpfen, aber auch allgemein "was für Hunde tun". Wie denn? hauptsächlich durch Aufklärung und Aktionen, wie beispielsweise der Angel's Legacy Walk am 15. August auf dem Burgplatz in Düsseldorf. Aber auch aktiv hilft Angel's Legacy weiter: So fanden sie schon für einige Tierschutzhunde Pflegestellen und leisteten dank ihres großen Netzwerkes Vermittlungshilfe. 

Stella
So wie bei Stella. Die Pit-Dame kam ins Tierheim, weil ihr Frauchen ins Frauenhaus musste. Angel's Legacy organisiert schnell ein Pflegestelle bis alles geklärt war, eine Bekannte von Alexander fuhr sogar bis nach Hamburg deswegen. *schwanzwedel* Jetzt lebt Stella bei einer lieben Menschenfrau im Rheinland "und führt ein Lotterleben", berichtet Alexander. *wedelfreu*

Beim Angel's Legacy Walk am 15. August in Düsseldorf sollen Informationsstände darüber aufklären, dass auch so genannte Kampfhunde ganz tolle Pfotenpartner sind, wie alle Hunde, wenn der Mensch sie nur lässt. Durch die Anwesenheit möglichst vieler der oft vorverurteilten Hunde sollen auch nicht Hundebesitzer sehen, dass sie nicht die wilden Bestien sind, wie viele sie darstellen. Außerdem soll es auch Preisverleihungen geben, an jemanden der sich um den Tierschutz verdient gemacht hat, an den am weitesten angereisten Besucher und an den ältesten teilnehmenden Hund. Es ist geplant Angel's Legacy als Verein einzutragen: "Am liebsten noch dieses Jahr, aber spätestens Anfang 2016", sagt Alexander. Daher gehen alle Spenden, die am Tag des Angel's Legacy Walk zusammen kommen an die beiden Vereine Pit, Staff & Co. sowie Bullterrier in Not.Denn Alexander ist es wichtig, dass man sich gegenseitig unterstützt: "Das wäre sicher auch Angels Wunsch gewesen."

Angel

Die junge Angel zusammen mit Alexander Schemken
"Das ist Angels Vermächtnis", erzählt Alexander und dabei ändert sich auch gleich seine Stimme, sie wird leiser, etwas zittriger. Denn Angel verstarb im Dezember 2014. Mit ihr fing damals alles an, sie inspirierte Alexander damals zum SoKa Run. Eigentlich hatte Alexander noch gehofft, dass sie die Gründung der neune Organisation noch miterleben könnte. Leider wollte es das Schicksal anders. Die Staff Dame habe ich selber noch kennen gelernt, damals war ich fast noch ein Welpe, auch mir fehlt sie sehr... Ich werde auf jeden Fall an dich denken, wenn wir am 15. August beim Angel's Legacy Walk mitmachen! <3







Freitag, 27. März 2015

What has dog to sniff: Der perfekte Blick über Heidelberg

*schnauf* Hab ich derzeit viel um die Ohren *schwanzwedel* Aber das ist ja einigen unter euch bereits aufgefallen ;-) Daher tut es gut, sich mal zu überlegen wohin so ein Wuffenend-Ausflug hingehen könnte. Und so wie ich meinen Blog-Kollegen Milo (der übrigens wie Lilly von der vergangenen Woche ebenfalls ein Dalmatiner ist und daher auch Punktemann genannt wird) und seine Katharina von hell&blau verstehe, ist Heidelberg auch für einen Hund einen Schüffelbesuch wert! Doch lest selber, was sie in meiner Serie "What has Dog to sniff..." geschieben haben! Vielen Dank euch beiden!


Frau kommt schon viel rum, wenn frau gezwungen ist mit dem Hund tagtäglich raus zu gehen und seine Runden zu drehen.
Damit es Hund mit Frauchen nicht langweilig wird, erkunden wir des Öfteren neue Territorien mit dem Fahrrad oder dem Auto – weg von dem Feld und dem Wald vor der Haustür.


Punktemann Milo

Und eines Nachmittags entdeckten wir sie. Eine Gassistrecke in Heidelberg-Ziegelhausen, die jetzt unsere Liebste ist.
Wieso? Weil man von dort aus einen phantastischen Blick auf ganz Heidelberg hat.
Ich fühle mich mit dieser Ortschaft sehr verbunden, denn meine Oma hat dort gelebt, meine Mutter hat dort ihr Elternhaus noch immer stehen und ich habe dort einen traumhaften Teil meiner Kindheit verbracht. Meine Oma war mitunter meine wichtigste Person in meinem Leben und noch heute zieht es uns für viele Spaziergänge in diese Ortschaft und die umgebenden Wälder.


Wahnsinnswuffiger Ausblick: ob im Winter...

...oder zu anderen Jahreszeiten wie hier im Frühling

Mit dem Auto ist die Strecke super zu erreichen. Man fährt in Heidelberg-Ziegelhausen ein Stückchen hoch an das sogenannte „Köpfel“ – das ist ein kleines Schwimmbad. Hinter dem Schwimmbad gibt es ein Waldstück mit einer Bushaltestelle, einem kleinen Kreisel und einem kleinen Parkplatz. Schon wenn man den kleinen Kreisel verlässt und den Parkplatz ansteuert, bekommt man schon den fabelhaften Ausblick zu sehen – man weiß also direkt, dass man richtig ist ;)
Eine Bank schmückt dieses schöne Fleckchen Erde und man kann sich dort nach einer schönen Waldtour ein paar Minuten setzen und den Ausblick genießen – oder auch schon davor ;)

Der angrenzende Wald eignet sich perfekt für eine kleine Wanderung mit dem 4-Beiner. Es gibt einige Wald- und Rundwege dort oben, vorbei an einem kleinen Bächlein und einigen Bänkchen. Unter der Woche kann es passieren, dass man keinen einzigen Menschen dort oben findet. Aber an sonnigen und warmen Wochenenden ist der kleine Parkplatz ziemlich besetzt und es tummeln sich einige Familien mit Kindern und Hunden im Wäldchen. Unser Geheimtipp ist vor allem bei den „Einheimischen“ ein beliebtes Plätzchen. 

Milo kennt jeden Stein und Baum :-)
 
Ein kleiner Abstecher in das Kloster „Stift Neuburg“ und in das kleine dazugehörige Restaurant mit großer Terrasse lohnt sich vor allem bei schönem Wetter gleich doppelt. Die Speisekarte bietet größtenteils regionale Speisen und Apfel-, Birnensaft und Bier aus eigener Herstellung. Aber auch an kühlen und nebligen Tagen lohnt sich ein Besuch, denn dann werden warme Decken und Felle ausgeteilt und man kann dick eingekuschelt ganz in Ruhe und entspannt einen heißen Kakao mit Sahne schlürfen.

Der Punktemann und ich waren dort oben schon bei jedem Wetter laufen und saßen auch schon bei jedem Wetter draußen im Klosterhof – es ist jedes Mal aufs Neue ein Erlebnis.

Und wer weiß, vielleicht läuft Euch ja mal ein freches Punktetier mit Anhang dort oben über den Weg :)

Wir würden uns auf jeden Fall freuen.

Viele gepunktete Grüße
Katharina & Milo

Links:


Vielen wuffigen Dank an euch für diesen informativen Bericht und die schönen Fotos! Kommende Woche ist dann aber kein Dalmatiner dran: Statt dessen meldet sich der Tibet Terrier Chiru und seine Menschenpartnerin Sabine von It's About Dogs and Chiru zu Wort. Also bleibt mit der Nase dran! :-)




Montag, 23. März 2015

Liebster Award die Zweite: Wir wurden erneut nominiert!

Wir wurden erneut für den Liebster Award nominiert! *freudighüpf* Dieses Mal stellten uns die Schäferhündin Queen und ihre menschliche Partnerin Sabrina vom Blog About Queen auf. Vielen Dank euch beiden! In ihrem Blog geht es ähnlich wie bei mir ziemlich bunt zu, die Erlebnisse der beiden stehen im Vordergrund. Da sie ja anders als ich ein Rassehund ist, ist klar, dass sie auch vieles zum Thema Schäferhund betrachtet. Da ich auch viele Schäferhunde unter meinen Freunden habe, schaue ich deswegen ganz gern dort vorbei.


WAS IST EIN LIEBSTER AWARD?
Der "Liebster Award" wurde von Bloggern für Blogger ins Leben gerufen. Es ist eine Art gegenseitiger Unterstützung im Bloggernetzwerk und war ursprünglich explizit für kleine, neue Blogs, die noch nicht so viel Publikum haben gedacht. Da aber jeder nominierte Blog, selber bis 11 weitere Blogs vorschlagen soll, ist das gar nicht so leicht einzuhalten und es werden auch schon etwas bekanntere Blogs nominieret.

Aber nun zu den Fragen, die ich mal wieder mein Cerebral-Interface Maximilian hab beantworten lassen :-)

"Übernimm du die Antworten, Kumpel..."
© Foto: Antje Hachmann

1. Warum hast du dich für einen Hund entschieden?
Naja, ich wuchs mit Hunden auf, meine Freundin hat 2 Hunde, da lag das irgendwie nahe. Auch wenn es so dem Zeitpunkt nicht geplant war und eigentlich Rico mich ausgesucht hat.

2. Was verbindet dich und deine Fellnase?
Ein tiefes Verständnis füreinander, die Liebe zu Spaziergängen und Wanderungen, die Entdeckerlust, den Freiheitsdrang und Neugierde...und die Frechheit ;-)

3. Worauf möchtest du in deinem Alltag mit einem Hund am wenigstens verzichten und worauf könntest du sofort verzichten? :-)
Am wenigsten: ganz klar auf den Hund selber! Und am meisten könnte ich auf das Wegsaugen der Haare verzichten :-)

4. Hat deine Fellnase ein Lieblingsspielzeug?
Hm, alles womit er mit mir Zerrspiele machen kann...wir nehmen dazu entweder einen "Knochen" aus Tau geflochten oder einen aus Gummi...

5. Würdest du in der Erziehung etwas anders machen, wenn du die Zeit zurück drehen könntest?
Ja, ich würde früher mit dem Begleithunde-Training anfangen.

6. Wie bist du auf den Namen deines Hundes gekommen?
Das war ganz spontan, etwa 2 Meter von der Theke im Tierheim entfernt, kurz bevor ich unterschierb...ich weiß, klingt abgedroschen, aber war wie eine Eingebung als ich ihn vorher so beobachtet hatte...

7. Warum passt dein Hund zu dir?
Also meiner Meinung nach, weil er mich jeden Tag herausfordert auf seine charmante Art und weil er ebenso wie ich seine Freiheit schätzt und seinen eigenen Kopf hat.

8. In welchem Punkt seit ihr absolut gegensätzlich? 
Außer dem dichten Fell? *Lach* Ganz klar: Beim Betteln um Futter und Aufmerksamkeit :-)

9. Was ist dein Geheimnis einer guten Bindung zu deinem Hund?
Eine gute Sozialisation, möglichst viele gemeinsame Erlebnisse, das schweißt zusammen, Menschen wie Hunde. Und natürlich ein vertrauensvolles Verhältnis. Aber wohl am wichtigsten ist und bleibt die Liebe zum Hund.

Wir gehören zusammen!
© Foto: Antje Hachmann

10. Beschreibe deinen Hund in drei Worten
Bester wuffiger Kumpel :-)

11. Würdest du an deinem Hund etwas ändern? Wenn ja, was?
Nein, ändern schon mal gar nicht, aber gemeinsam weiter wachsen und lernen gern.


Wen nominier ich? Hm, ganz schön schwierig, da ich ja bereits einige genannt habe...Ach ich weiß, da gibts noch ein paar feine Blogs. Ich nominiere:



Meine 11 Fragen an euch:
  1. Was ist die größte Schwierigkeit bzw. Herausforderung für dich beim Schreiben eines Hundeblogs/Erstellen der Beiträge?
  2. Welche Hundethemen interessieren dich am meisten?
  3. Interessierst du dich auch für andere, außerhalb der Hundethematik? Wenn ja, welche?
  4. Ist das dein erster Hund oder hattest du schon andere?
  5. Was ist das Lieblinsspielzeug deines Hundes?
  6. Was verbindet dich und deine Fellnase(n)? Was habt ihr gemeinsam? Was nicht?
  7. Was war das schönste Erlebnis mit deinem Hund?
  8. Wenn du einen Wunsch offen hättest, was würdest du am liebsten mal mit deinem Hund unternehmen (was du bisher noch nicht getan hast!)?
  9. Wie würdest du deinen Hund/deine Hunde mit 6 Punkten charakterisieren?
  10. Wie wichtig sind dir Kooperationen mit anderen Blogs?
  11. Haben sich schon neue Freundschaften durch das Bloggen ergeben?

DIE SPIELREGELN:

  1. Bedanke Dich bei dem Blogger, der dich nominiert hat und verlinke seinen Blog.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurde.
  3. Formuliere selbst 11 Fragen.
  4. Nominiere bis zu 11 weiter, noch recht unbekannte Blogger und bitte sie, Deine Fragen zu beantworten.
  5. Informiere den jeweiligen Blogger über die Nominierung



Freitag, 20. März 2015

What has Dog to sniff: Unterwegs mit Lilly im Kraichgau – ein Erlebnis zu jeder Jahreszeit

Frühlingsgefühle :-)
Diese Punkte...und erst diese zweifarbigen Augen *schwärmseufz* Ohrüde, ohrüde (Hündisch für: Ohmann, ohmann), jedesmal wenn ich Fotos von Lilly sehe, bekomm ich ganz schwitzige Pfoten *hechel* Die Dalmatiner-Dame ist aber auch eine absolut wuffige Schönheit. Heute stellt sie und ihre 2-Beinerin Ricarda vom Blog Und dann kam Lilly... euch das schöne Kraichgau vor. Sie kennen ihr Revier und so wie ich Lilly kenne, hat sie jeden Baum und Grashalm persönlich beschnüffelt, befragt und eingehend analysiert :-) Ihrem Urteil würde ich daher mit verbundener Nase vertrauen ;-)


Und nun viel Spaß beim Lesen!


Wer den Weitblick liebt, gerne mitten in der Natur ist, schon immer mal ein Stück den Jakobsweg wandern wollte, um dann vielleicht doch lieber in einer der zahlreichen Besenwirtschaften einzukehren ;-) … ja, der ist im Kraichgau genau richtig.

Der Kraichgau ist eine Hügellandschaft im Nordwesten von Baden-Württemberg und bietet Abwechslung und Abenteuer für Vier- und Zweibeiner.


Der Malschenberg: Wer ihn geht findet sich selbst oder sonstwas, was er apportieren kann ;-)

Wir nehmen euch heute mit auf unsere liebste Route rund um die Weindörfer Malsch und Malschenberg, kurz: Ihr begleitet uns auf dem Weinwanderweg rund um den Letzenberg, der mit zahlreichen Infotafeln allerhand Wissenswertes rund um den Weinanbau vermittelt.


Auch Kunst gibt es im Malschenberg...ob gewollt oder nicht?

Jipiieeeh, hier kommt Lilly... :-)
Ganz egal wo man startet, die Wege scheinen schier endlos und schlängeln sich friedlich durch die Weinberge, wo auch im Sommer meistens ein ordentliches Lüftchen weht. Für den Vierbeiner bedeutet das Gerüche, soweit die Nase „riecht“. Hier ein Häschen, dort ein Fasan oder doch lieber ein Reh oder ein Storch? An wilden und weniger wilden Tieren mangelt es in den Weinbergen nicht, weswegen der Vierbeiner auf jeden Fall gut abrufbar oder an der Schleppleine unterwegs sein sollte. Dem Spaß tut das keinen Abbruch. Viele Wiesen zwischen den einzelnen Rebreihen laden zu Suchspielen und dem ein oder anderen Wettrennen unter den Fellnasen ein. 

Da würd ich auch gern mal mit Lilly lustwandeln...äh Gassi gehen ;-)

Obwohl die Weinberge landschaftlich zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert sind, ist es im Sommer und im Spätherbst doch am Schönsten.

Malschenberg im Sommer
Wenn man im Sommer kurz vor Sonnenuntergang, auf einem der ältesten erhaltenen Pilgerwege Europas, den Letzenberg [der mit 247 Meter kein wirklicher Berg ist ;-) ] erklommen hat, dann steht man nicht nur direkt vor einer wunderschönen, über hundert Jahre alten, Wallfahrtskapelle, sondern hat auch noch einen fantastischen Rundumblick über den Kraichgau und die Rheinebene und kann bei guter Sicht sogar den Dom von Speyer sehen. Für Ausblicksfanatiker eine wahre Wonne ;-)


Malschenberg im Herbst
Im Herbst, wenn sich die Blätter verfärben und die Trauben ein dunkles Blau annehmen, kann man den Wein schon förmlich schmecken. Zu dieser Jahreszeit herrscht reges Treiben in den Weinbergen, da die Ernte in vollem Gange ist. Und wer alleine vom Zuschauen schon ganz hungrig ist ;-), der sollte unbedingt eine der zahlreichen Besenwirtschaften besuchen. Sogenannte Besenwirtschaften werden von Winzern geführt und haben nur saisonal geöffnet. Ob eine Besenwirtschaft geöffnet hat und man den selbst erzeugten Wein kosten kann, lässt sich daran feststellen, ob vor der Gaststätte ein Besen, Zweig oder Ähnliches aufgestellt ist ;-) Besenwirtschaften sind in der Regel sehr hundefreundlich und so sollte es auch gang und gäbe sein, dass der Vierbeiner ein paar Streicheleinheiten, eine Schüssel Wasser und wenn er Glück hat, auch einen Keks bekommt ;-)

Fest steht, im Kraichgau kommen alle auf ihre Kosten, die einen schönen Wanderausflug in die Natur unternehmen möchten, nebenbei auch noch etwas über den Weinanbau lernen UND vor allem ihren Hund in einer wunderschönen Landschaft bespaßen wollen ;-) 

Lilly lässt sich den Wind um die Nase wehen :-)

Die harten Fakten.
Der Weinwanderweg dauert je nach Route zwischen 2 bis 3 Stunden und bietet vor allem eine großartige Landschaft für die Zweibeiner und viel Platz zum Toben und Schnüffeln für die Vierbeiner.

In Baden-Württemberg herrscht ganzjährig KEINE Leinenpflicht. Allerdings sollte der Vierbeiner in Naturschutzgebieten und zur Brut- und Setzzeit aus Rücksicht auf die Natur an einer Schleppleine laufen.

Oh, diese Augen... <3

Vielen Dank Lilly! Das macht gleich Lust, da mal vorbei zu schauen...auch um dich mal real zu beschüffeln, beim Anblick der Fotos kam mir der Wunsch mit dir mal über die Felder zu toben und die Weinberge zu erkunden *schwanzwedelfreu* In der kommenden Woche ist auch wieder ein Dalmatiner dran: Der Punktemann Milo und seine Partnerin Katharina vom Blog hell&blau werden euch über eine Gassistrecke in Heidelberg-Ziegelhausen berichten, also bleibt mit der Nase dran ;-)


Mittwoch, 18. März 2015

*[Buchvorstellung+Gewinnspiel] Hunde besser verstehen

Uuiiiiii, das Thema Hundeerziehung hat euch aber ziemlich geflasht. Vielen Dank für all euer positives Feedback zu meinem Beitrag Gedanken zu guten und schlechten Hundetrainern... und dem humoristischen Gastbeitrag von Antje Hachmann Oh Schreck, oh Schreck. Bis auf ein oder zwei felllose Primaten hat ihn ja auch jeder richtig verstanden *schwanzwedelfreu* Vor allem hatte ich ja in meinem Beitrag betont, dass man seine Fellnase beobachten, ihre Körpersprache lesen lernen soll. Daher freue ich mich euch heute 2 Bücher aus dem *Cadmos-Verlag zu dem Thema vorstellen zu dürfen, die ich dankenswerterweise auch verlosen darf.

Es braucht Verständnis um ein Team zu bilden - und Verständnis braucht Verstehen
© Foto: Antje Hachmann


**Mensch, versteh mich doch! von Sabine Thiele (109 Seiten)
Also manchmal sind die 2-Beiner schon seltsam: Sehen ein Verhalten von uns Fellnasen, welches nach ihrem menschlichen Verständnis unangemessen ist und ziehen die Schlussfolgerung: Problemhund. Dabei ist vieles für uns Hunde völlig normal. Das kann ja dann nur zu Missverständnissen führen. Das Buch erklärt daher, wie Hunde die Welt sehen und das menschliche Verhalten interpretieren und warum sie in bestimmten Situationen Angst, Aggression oder andere problematische Verhaltensweisen zeigen. Der Autorin geht es vor allem um ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Mensch und Hund, aber um zu vertrauen muss man sich ja vorher verstehen. Gut finde ich, dass Sabine Thiele jeden Hund als Individuum sieht: "Eine universell richtige Hundeerziehungsmethode, ein Patentrezept für einen toll ausgebildeten Familienhund, gibt es meiner Meinung nach nicht. Jeder Hund ist ein Individuum, jede Rasse hat andere Bedürfnisse." 





**Hündisch für Nichthunde von Martina Braun (79 Seiten)
Nein, das ist kein Wörterbuch, also keine Angst, ihr müsst nicht Bellen und Wuffen lernen ;-) Die Autorin sieht jeden Hund eher als einen "Goldnugget" und der Mensch sollte sich daher als Goldschürfer betätigen (lustig, mein 2-Beiner schrieb früher oft über Rohstoffe, insbesondere Gold). Und ein guter „Goldschürfer“ sollte Sachkenntnis, Hartnäckigkeit, Geduld und vor allem Einfühlungsvermögen besitzen. Martina Braun sieht es als ein Abenteuer, aus einem rohen „Goldklumpen“ mit individueller Erziehung ein echtes „Goldstück“ zu formen – wohlerzogen und glücklich an der Seite seines Besitzers. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der nonverbalen Kommunikation zwischen Hund und Mensch. Vorbild für das Mensch-Hund-Rudel ist das Wolfsrudel. Wer das Verhalten von Wölfen beobachtet und erkennt, was unserem Hund von Natur aus mitgegeben wurde, wird seinen Hund besser verstehen. So wendet sie selber beispielsweise um zu bestrafen "den harten oder den weichen Schnauzengriff an, denn "dieser stammt aus dem natürlichen Verhaltensrepertoire unserer Hunde und wird als Maßregelung von ihnen verstanden". Ich bin ja auch der Meinung, dass die Menschen mehr auf Hündisch mit uns kommunizieren sollten, wie ich in meinem Beitrag betonte.




Aber bitte, probiert jetzt nicht alles ohne fachmännische Anleitung an euren Hunden aus. Denn es kommt auch auf die Intensität an! Ein Tipp: Versucht es erst mal an euch selber! So hat mein Cerebral-Interface sich mal bei einem Tellington TTouch Seminar an der Leine führen lassen (mit offenen und mit geschlossenen Augen) um so auch mal selber zu spüren, wie es ist an der Leine zu gehen und in die gewünschte Richtung gezogen zu werden.

Wenn ihr eines der Bücher gewinnen wollt, müsst ihr nur eine der beiden folgenden Fragen beantworten (Frage 1 für das erste Buch und Frage 2 für das zweite Buch) 

Fragen:


1) Was ist der Autorin Sabine Thiele besonders wichtig beim Hund-Mensch-Verhältnis?
2) Wie "verstehen" Hunde den Schnauzengriff?

Schreibt mir eure Lösung! Entweder als Mail, als Kommentar unter diesem Blogbeitrag oder meinem Post auf meiner Facebook-Seite. Unter den richtigen Antworten die bis einschließlich dem 31. März eintreffen verlose ich die Bücher. Pansiges Glück, drücke euch die Pfoten! *schwanzwedel*






*Sponsored Product; **Werbelink/Affiliate Link

Dienstag, 17. März 2015

Hilfe für Rumänien: Verladen der Spenden

Heute stehen bei mir mal nicht die Fellnasen, sondern ihr 2-Beiner im Vordergrund. Finde es voll wuffig, was ihr für uns alles tut, aber der Reihe nach: Also Morgends ist mein 2-beiniges Cerebral-Interface echt oft verpeilt. Zum Glück kann er ja dafür am Wuffenende ausschlafen. Umso erstaunter war ich über sein frühes Erwachen am vergangenen Samstag *ohrennachvorn* Was war los? Das sollte ich später erfahren, denn erst einmal war die Runde ums Feld an der Reihe *schnüffel* und danach unser Futter *schmatz*


Morgends ist mein 2-Beiner noch nicht auf "Betriebstemperatur" :-)
© Foto: Antje Hachmann

Während sich unsere 2-Beiner fertig machten, konnten Fritz, Motzi und ich etwas ruhen. Wobei mal wieder der alte Fritz am meisten zur Ruhe kam, während Motzi und ich unsere Menschen beobachteten. Schon lustig, was ihr so alles macht, um raus zu gehen...Duschen, Anziehen etc. Wir Hunde sind da ja einfacher strukturiert: Halsband oder Gerschirr um und raus - dem Fell sei Dank *schwanzwedel* 


Nur ein Teil der Spenden...
© Foto: Antje Hachmann
© Foto: Antje Hachmann
Mit dem Auto ging es dann zum Truckercenter Langenfeld (TCL). Dort entluden wir zahlreiche Spenden aus einigen kleinen Lkws und Transportern. Ich traf dort alte Bekannte wie Frank Goralski von Handicap Dogs & more (von dem habe ich euch ja bereits mal berichtet), aber ich lernte auch neue Menschen kennen wie die netten Damen von Angels for Dogs e.V.. Zusammen mit ihnen sortierten unsere 2-Beiner erst die vielen Spenden für ein Tierheim und ein Kinderheim in Rumänien, um sie dann in Kartons zu packen oder auf Paletten zu stapeln. Jede Palette war mit bis zu 500 Kilo Futter, Decken, Spielzeug oder Medikamenten voll. Mit einem Gerät, was ihr Menschen Gabelstapler nennt (ich kenne sowas ja bereits, sehe es täglich bei den Brauerei-Jungs vom Füchschen), kamen die Paletten dann in einen großen Lkw, den TCL für die Fahrt zur Vergügung stellt.



Selbstverständlich habe ich alles selber gecheckt...hund (Übersetzung: man) muss ja auf euch Menschen aufpassen ;-)
© Foto: Antje Hachmann


© Foto: Antje Hachmann

Auch der Verein "Angels for Dogs e.V." hat tatkräftig mitgeholfen! ♥
© Foto: Antje Hachmann

Viele helfende Hände für uns Hunde *schwanzwedel*
© Foto: Antje Hachmann


© Foto: Antje Hachmann

War nicht das 1. Mal, dass wir beim Ent- und Beladen der Lkws halfen, aber es ist immer wieder ganz schön riechspannend: die ganzen Leute, die alle auch noch Hunde hatten (was ich leicht an ihrem Geruch feststellen konnte); aber auch die vielen Sachen...vor allem das Futter :-) Falls ihr mehr Fotos sehen wollt, die Fotografin Antje Hachmann hat auf ihrer Facebook-Seite ein Fotoalbum erstellt. Für diese Aktion bekam mein Maximilian am Abend ne Kuschelattacke von mir (die Bilder dazu findet ihr hier), zumal er ja diesmal mehr getan hat als ich, denn ich musste ja alles checken *schwanzwedelhüpf*


© Foto: Antje Hachmann

Sonntag, 15. März 2015

Blog-Serie: What has Dog to sniff...

Ja, ihr Menschen stellt euch ab und an die Frage: Sein oder nicht sein? Wir Hunde fragen uns da eher: Was gibts zu erschnüffeln? Und da ich ja gern Neues entdecke und erschnüffel, habe ich mich mal bei ein paar Blog-Freunden umgehört, was denn so in ihrer Gegend die absoluten Highlights sind, die man als Hund gesehen haben muss oder besser gesagt: erschnüffeln muss.

Daher startet heute die Rubrik "What has Dog to sniff..." (jede Woche erscheint ein Beitrag zu einem anderen Gebiet von einem anderen Autor). So kann ich meinem 2-beiningem Cerebral-Interface Maximilian sagen, wohin unser nächster Ausflug hingehen soll *schwanzwedel* Wir machen den Anfang, mit etwas ziemlich Unspektakulärem: den Rheinwiesen. Hab euch ja bereits von denen berichtet. Aber ich finde, wenn man mal mit Hund nach Düsseldorf kommt, dann muss man dahin...



Nach dem Rennen tut Pfotenkühlung gut :-)
Unterhalb des Deiches dürfen wir ohne Leine laufen. Das lädt zu schönen Spaziergängen am Rhein entlang ein oder aber auch für ein schönes Picknick oder Grillen. Außerdem trifft man hier auch immer viele andere Hunde. Das ist immer lustig neue Fellnasen kennen zu lernen *schwanzwedel* Platz ist hier genug (auch wenn am Wuffenende hier ziemlich viele Leute sind), und so können wir Hunde hier nach Herzenslust rennen und toben. Der nahe Rhein verführt geradezu zum Planschen und ist eine ideale Abkühlung an heißen Tagen. (Aber VORSICHT: Der Fluss hat Strömungen, also lasst euer Fellfreunde nicht aus den Augen!)

Romantisches Schlendern am Rheinufer mit der Doggen-Dame Emely


Hier gibts immer was zum Schnüffeln :-)
Das ist alles soooo riechspannend: die vielen Pflanzen, all das Zeug was der Rhein so anspült, die Menschen, die Hunde und nicht zuletzt auch die Schafe und ihre Hinterlassenschaften :-) Jawohl, ihr habt richtig gehört: Hier grasen auch Schafe - nur etwa einen Steinwurf von der Innenstadt entfernt, vis-a-vis der Düsseldorfer Altstadt. Meist sind sie eingezäunt (Vorsicht: Elektrozaun!), manchmal laufen sie auch frei herum (Vorsicht: Hütehunde!).

Die vielen verschiedenen Untergründe, eben Wiese, Steine, Sand etc., sind für uns Hunde ebenfalls ein Erlebnis. Apropos: Begegnungen mit anderen Hunden sind hier quasi garantiert. So manchen Freund treffe ich hier, aber auch neue Freundschaft schloss ich da schon *schwanzwedel*


"Na Hallo, wer bist du denn?"

Hier lernte ich auch den Doggen-Bernhardiner-Mix Herbert kennen

Wildes Toben mit der Pude-Dame Hilde :-)

Meine Nachbarn: Fluffy, Charlie und Pebbles mit mir

Mein Sloughi-Kumpel Clooney mit Hilde und mir

Und da ich weiß, wie sehr euch 2-Beiner der Flirtfaktor interessiert: Der ist realtiv hoch hier auf den Rheinwiesen...aber zum Glück sehr freiwillig, denn es ist ja kein eingezäuntes Auslaufgebiet und man kann so recht leicht entkommen *jawohljawedel*

Im Laufe der Serie werde ich euch noch ein anderes schönes Gebiet hier aus Düsseldorf vorstellen, aber erst einmal ist die wuffige Lilly und ihre Partnerin Ricarda vom Blog Und dann kam Lilly... dran. Die beiden werden euch über das schöne Kraichgau berichten *schwanzwedelfreu*




Donnerstag, 12. März 2015

Liebster Award - Wir sind nominiert!

Die liebe Sali und Chiru von it's about Chiru and Dogs haben uns für den "Liebster Award" nominiert *schwanzwedelhüpf* Ich kenn Chiru leider (noch) nicht persönlich, aber er ist ne absolut coole Socke und seine Partnerin Sali eine echt nette 2-Beinerin! Besucht sie mal im Web! In ihrem Blog findet ihr viele interessante Beiträge: Rasseportraits (übrigens: ich bin der 1. Mischling darin ;-) ), Buchtipps, Ernährung und Lifestyle, viele tolle Fotos und eine tibetische Namensliste (denn Chiru ist ein Tibet Terrier) runden den tollen Blog ab.
 
WAS IST EIN LIEBSTER AWARD?
Der "Liebster Award" wurde von Bloggern für Blogger ins Leben gerufen. Es ist eine Art gegenseitiger Unterstützung im Bloggernetzwerk und war ursprünglich explizit für kleine, neue Blogs, die noch nicht so viel Publikum haben gedacht. Da aber jeder nominierte Blog, selber bis 11 weitere Blogs vorschlagen soll, ist das gar nicht so leicht einzuhalten und es werden auch schon etwas bekanntere Blogs nominieret. 
 
Hier die Fragen die uns Chiru und Sali stellten:
Da die Fragen überwiegend den Blog betreffen, lehn ich mich mal zurüch und hab sie mal von meinem 2-beinigem Celebral-Interface Maximilian beantworten lassen :-) 

Ein unzertrennliches Team
© Foto: Antje Hachmann

  1. Warum hast du dich für einen Hundeblog entschieden?

Die Idee dazu hatte ich schon lange, sogar noch bevor Rico zu mir kam...wenn auch in anderer Form...naja, will hier nichts verraten, da der Plan noch nicht ganz gestorben ist...Jedenfalls: Dann kam Rico und veränderte alles...und so wurde die ursprungliche Idee in abgewandelter Form realisiert und irgendwie entwickelt sie sich immer noch ;-)

  1. Interessieren dich auch Blogs zu andere Themen und falls ja, welche sind das?
Ja, zu den Themen Börse/Finanzen, Wissenschaft, Reisen, Outdoor und Do-it-yourself...aber da bin ich meist nur passiver Leser.

  1. Hat dein Hundeblog einen bestimmten Schwerpunkt wie z.B. Ernährung, Erziehung pp.?

Das Zusammenleben zwischen Mensch und Hund in allen Facetten, vor allem die Körpersprache, aber auch viele gemeinsamen Erlebnisse wie Wanderungen und Hundeurlaube. Aber auch Produkttest, Eventberichte und andere Themen greife ich gern auf...Geschichten gibt es viele zu erschnüffeln, sie müssen nur geschrieben werden ;-)

  1. Wie zufrieden bist du mit dem Design deines Blogs und würdest du gerne etwas verändern?
Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Wobei ich aber auch von Design wenig Ahnung hab...wie man wahrscheinlich unschwer erkennen kann... :-)

  1. Wie wichtig sind dir Kooperationen und Gemeinschaftsprojekte mit anderen Bloggern?
Hab mittlerweile gemerkt, dass die Hundeblogger ein Völkchen für sich sind...von daher: mit einigen kooperiere ich echt gern, das macht richtig Spaß...bei anderen, naja, denen scheint es eher darum zu gehen als Sektierer ihren Glauben zu verbreiten...

  1. Was machst du dafür, dass dein Blog bekannter wird?
Hauptsächlich nutze ich dafür Facebook, aber recht unsystematisch und planlos :-) Ansonsten mache ich eigentlich nichts, zumindest nicht direkt geplant. Sicher, wenn mir ein Blogbeitrag gefällt, dann kommentiere ich auch, aber das ist eher vom Inhalt abhängig. Einfach so bei anderen sinnlos kommentieren, nur um selber präsent zu sein, dafür hab ich keine Lust und Zeit...

  1. Hattest du auch schon eine Phase, in der du keine Lust mehr hattest zu "bloggen"
Nein. Nicht direkt, denn wenn ich weniger „Lust“ habe, dann blogge ich halt auch weniger. Wobei es eigentlich meist an der Zeit fehlt, als an der Lust.

  1. Wie wichtig sind dir die Statistiken deines Blogs und bist du manchmal enttäuscht, wenn zu einem Beitrag nur wenige Kommentare kommen?
Die ist mir nur selektiv wichtig. Ein Beispiel: Ich schau mir ganz gerne die Beitragsstatistik an, auch um zu erfahren, was die Leser so interessiert. Meist liege ich da schon im Vorfeld richtig, aber manchmal überraschen mich die Leser auch: Themen, wo ich vorher denke, dass sie nur wenige interessieren, schießen plötzlich bei den Abrufzahlen durch die Decke...

  1. Haben sich durch deinen Blog Freundschaften ergeben? 
Oh ja, vor allem virtuelle: Hab viele sehr nette und vor allem interessante Personen im Netz kennen gelernt. Aus ganz wenigen haben sich auch schon reale Freundschaften entwickelt, eine davon zählt mittlerweile zu meinen besten Freundinnen.

  1. Beschreibe deinen Hund mit fünf Eigenschaften, die ihn für dich ausmachen.
Schwierig...aber okay, ich versuchs: 1) dickköpfig (typisch Molosser halt); 2) neugierig; 3) mutig; 4) verspielt; 5) verfressen... :-)

  1. Wenn du selber ein Hund wärst - welche Rasse würde dir in deinem Wesen und Aussehen ähneln?
Ganz klar: ein Mischling...aber auf alle Fälle ein Molosser ;-)


6 Pfoten, 2 Köpfe: 1 Team
© Foto: Antje Hachmann

© Foto: Antje Hachmann

Ich nominiere für den "Liebster Award":
 

Meine 11 Fragen an euch:
  1. Warum einen Hundeblog?
  2. Was ist die größte Schwierigkeit bzw. Herausforderung für dich beim Schreiben eines Hundeblogs/Erstellen der Beiträge?
  3. Welche Themen interessieren dich am meisten?
  4. Wie sehr inspiriert dich dein Hund/deine Hunde zu Beiträgen?
  5. Ist das dein erster Hund oder hattest du schon andere?
  6. Was ist das Lieblinsspielzeug deines Hundes?
  7. Was verbindet dich und deine Fellnase(n)? Was habt ihr gemeinsam? Was nicht?
  8. Wenn du einen Wunsch offen hättest, was würdest du am liebsten mal mit deinem Hund unternehmen (was du bisher noch nicht getan hast!)?
  9. Wie würdest du deinen Hund/deine Hunde mit 6 Punkten charakterisieren?
  10. Wie wichtig sind dir Kooperationen mit anderen Blogs?
  11. Haben sich schon neue Freundschaften durch das Bloggen ergeben?

DIE SPIELREGELN:

  1. Bedanke Dich bei dem Blogger, der dich nominiert hat und verlinke seinen Blog.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurde.
  3. Formuliere selbst 11 Fragen.
  4. Nominiere bis zu 11 weiter, noch recht unbekannte Blogger und bitte sie, Deine Fragen zu beantworten.
  5. Informiere den jeweiligen Blogger über die Nominierung


Montag, 9. März 2015

[Gastbeitrag] Oh Schreck, oh Schreck - eine humoristische Betrachtung von Schreckreizen :-)

Heute gibt es aus gegebenem Anlass einen Gastbeitrag der Fotografin Antje Hachmann. Sie beschäftigt sich humoristisch mit dem Thema "Schreckreize" :-) Mich beeindrucken die ja nicht sonderlich, aber offenbar ist das Thema gerade en vouge... Viel Spaß beim Lesen! :-)


Ach Du Schreck!

Qué? :-)
© Foto: Antje Hachmann

Jetzt isses passiert – ich kenne das neue Unwort in der Hundeerziehung. Der Schreckreiz ist es. Nach „ich tanze meinem Hund Rudelverhalten vor“ (alles postitiv, Baby) dem ganzen „das ist angeboren dass dein Hund das mittige Arschloch ist“ (läufst du schon oder stellst Du noch?) und „Dein Hund zieht? Wirf ne Schelle, hilft sofort und nachhaltig“ (Wunderwaffe Trainingsdisc).

Einen belustigenden Beitrag auf der Facebookseite eines von einem Verlagshaus unter die Fittiche genommenen Blog-Post später komme ich aus dem Staunen ehrlich gesagt nicht mehr heraus. Leider darf ich nicht mehr weiter staunen, alle Beiträge die in irgendeiner Form kritisch waren wurden gelöscht - um als JPG wieder eingestellt zu werden (ist das ne neue Form Journalismus?)


Im Normalfall halte ich mich ziemlich geschlossen zu sämtlichen Foren- und Facebookdiskussionen. Denn das Internet ist quasi der rechtsfreie Raum für die Idealisten und (Hunde-)Religionsfanatiker. Alles, was nicht in ins Schema passt, wird aufs übelste diffamiert oder direkt gesperrt und geblockt. Getreu dem Motto: Was ich nicht sehe ist nicht da. Kann man natürlich so machen. Evolutionär gesehen wäre eine solche Entscheidung im „Real Life“ (das ist das mit dem Tageslicht) schon ein wenig fatal.

Platt dargestellt würde es sich wie folgt abspielen: „Oh. Ein Lastwagen auf der Strasse. Das möchte ich nicht, weil ich ja gerade hier laufe. Ich halte mir die Augen zu, dann ist er nicht mehr da.“ Dass der LKW Fahrer im schlechtesten Fall gar nicht mitbekommt, wie Du Tatsache ignorierst dass er existiert, lasse ich jetzt mal als worst-case-szenario stehen. Was passiert also? Dank zugehaltener Augen gehst Du Deinen Weg. Der LKW Fahrer sieht dich nicht. Ende. Also, für Dich.

Ähnliche Dinge gehen mir durch den Kopf wenn ich so manche Blogs lese. Scheuklappen auf und los geht’s. Ein Hund, der Schreckreize bekommt, wird durch diese natürlich zum völligen Psychopathen und das Herrchen sollte sofort in die Geschlossene eingewiesen werden. Jawohl!
Sowas tut man einfach nicht, den armen Wauzi erschrecken. 


Doch… wenn ich mir (auch wieder evolutionär) überlege, was passiert wäre wenn es eben kein negatives Feedback auf bestimmtes Verhalten geben würde komme ich – für mich (und ich halte es für möglich dass es durchaus Wissenschaftler gibt die das genauso sehen) auf folgendes Ergebnis: Die Menschheit (als Beispiel) wäre vielleicht tausend Jahre auf dem Planeten gewesen. Versteht man nicht? Wieder ein Beispiel: Lava ist heiss. Zuviel Lava ist so heiss, dass sie Organismen im ganzen verdampfen lässt. Hätten unsere Vorfahren diesen Schreckreiz nicht verarbeitet, könnte ich das hier jetzt gar nicht tippen.

Das ist Dir zu weit weg? Geht auch mit Kindern und Herdplatten. Was wäre es für eine Generation, wenn sämtliche Kinder nicht abschätzen können, was ne heisse Herdplatte ist? Also eine reele Gefahr, der man mit Verhaltensänderung begegnen kann - durch lernen und entsprechende Reize (von Leuten, die es durch "Schreck" - AUA - gelernt haben?)


Eleganterweise ziehe ich jetzt einmal den Bogen zu den Hunden. Vorzugsweise zu meinen. Insgesamt 100 Kilos, verteilt auf zwei Stück. Ich liebe die Viecher. Und ich mag keine Gewalt. Nirgends. Auch Schreien mag ich nicht. Aber ich bin ehrlich, wenn einer meiner kleinen Elfen auf die Idee kommt beispielsweise einem Kind ohne Grund (!) Aggression entgegen zu bringen (Zähne raus und go) – dann könnte es sein dass sie sich erschrecken. Weil Mama das überhaupt nicht lustig findet und so ein Verhalten bestimmt nicht in der nächsten Psychologischen Sitzung austanzen wird.

Da meine Hunde Kinder ziemlich cool finden, ist das Beispiel vielleicht ein wenig abwegig. Besser wäre doch folgendes Szenario: Der 60kg Rüde, übrigens bestens erzogen, empfindet den mir entgegen kommenden total blöden Aluschalen-Kleinsthund als drohende Gefahr. Der starrt den nämlich an und zieht alle „Du-bist-ein-Arschloch“ Register, die Hunde so drauf haben. Der Aluschalen-Hundebesitzer tanzt seinen Namen, was den Aluschalen-Hund ziemlich drittens interessiert.

Mein Rüde hat es nicht so mit Drohungen. Der geht davon aus, dass man ihn ernst nimmt. Sollte man auch. Nun sage ich ihm kurz und knackig dass ich nicht will dass der das Aluschalen-Tier frisst. Er denkt sich – ok, wenn die das sagt… aber Scheisse find ich den trotzdem.

Wie komme ich aber zu solchem Verhalten bei meinem Hund? Weil der Rüde sich einmal tierisch erschrocken hat. Über eine Reaktion von mir. Das hat gereicht.
Ergo: Keine toten Aluschalen-Hunde, Weltfrieden. Keine Auflagen durch Ämter durch wild durch die Gegend beissenden Molosser (wenn man sie lässt, entscheiden die selbst!).


Und jetzt bin ich böse, weil ich Schreck-Reize.
Verdammt nochmal, meinen Namen kann ich auch nicht tanzen.
Aber ich überlebe immerhin ohne Anzeigen, mit Hunden die ihre Grenzen kennen und ohne Weltherrschafts-Ambitionen auf der Couch liegen. Da isses nämlich gemütlich. Genauso wie im Bett. Und die Hunde finden es ziemlich cool zu wissen, wo ihre Grenzen sind. Innerhalb derer dürfen die nämlich...achtung trommelwirbel... Hund sein.


So soll doch jeder aus sämtlichen Erziehungs-Gedöns rausziehen was für ihn oder sie am besten ist.
Was das „Überleben“ für ihn selbst sichert. Warum muss es denn immer nach Schema F gehen? Ein Deckel passt – rein verhaltensbiologisch gesehen – eben nicht auf jeden Topf.


Der Rüde, damit bin ich gemeint :-)
© Foto: Antje Hachmann