Freitag, 23. Juni 2017

*[Produkttest] Wir haben Barfer's Wellfood getestet und ihr könnt das jetzt auch!

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Schon am folgenden Tag machte ich große Augen. 😲 Hatte ich tatsächlich einen Doggen-Mix? oder doch vielleicht eher einen Frenchie? Der Haufen, den mein Döggelchen Rico rausgedrückt hatte, passte eher zu einem Hund von 10 bis 15 Kilo - höchstens! Aber nicht zu einem von knapp über 40 Kilogramm! Alleine das überraschte mich freudig...wieso ich mich über einen kleinen Hundehaufen wunderte? Nun das ist schnell erklärt, es war ein Indiz dafür, dass Rico viel vom Futter verwertete. Denn wir hatten gerade Angefangen *Barfer's Wellfood getestet und schon am folgenden Tag bekam ich das Ergebnis von Rico serviert. Ihr könnt das Futter übrigens auch testen - einfach diesem Link folgen! Denn Barfer's sucht bis zum 5. Juli 25 Tester (und dann wieder zwischen dem 10. und 20. Juli)!

🐶 Du vergisst mal wieder, wie schmackofatz es mir geschmeckt hat. *leftzenleck*

Mach mal hinne, ich hab Hunger...

Ohja, DAS war das 1. Indiz. 😊 Du hast dich nicht nur draufgestürzt, sondern den Napf blitzeblank abgeleckt... 😃 Der Fleischanteil lag bei 85 Prozent. Toll fand ich aber auch die Inhaltsstoffe in unserem Testpaket "Komplett-Mix für erwachsene Hunde vom Rind". So ist da schon Grünlippmuschelmehl drin. Unsere Leser wissen ja, dass ich dir schon prophylaktisch immer mal wieder eine Kur verpasse. Denn dieses Pulver wirkt positiv auf den Knorpelaufbau. Und gerade große Hunde können wegen ihres Gewichtes da Probleme bekommen. Außerdem sind auch schon Karotten drin beigemischt. Dazu noch Pflanzenöle, Calciumcarbonat, Bierhefe und Seealgenmehl. Eigentlich viel schon drin für eine vollwertige Mahlzeit...

Hier mal der Komplett-Mix Rind pur

🐶 Und warum hast du dennoch was dazu gemischt? *ohrennachvorn*

Mit Gemüse, Obst, Hüttenkäse und Reis...

Mit Gemüse, Kartoffeln und Ei
Ganz einfach: Um dir auch Abwechslung zu bieten. Außerdem ist ja nicht alles drin, ihr Hunde braucht ja auch Zink und andere Spurenelemente und Vitamine. Und je nachdem was bei uns auf dem Plan war, habe ich halt auch Kohlenhydrate als Energielieferanten für dich dazugemischt. Meist Kartoffeln oder auch Reis. Oder mal ein Ei mit Schale, mal etwas Hüttenkäse. Und Obst hab ich auch ab und an ergänzt. Aber das sind ja alles Sachen, die ihr Hunde nicht tagtäglich als Nahrung braucht - von daher: Nur die Packung hätte aber auch mal als Nahrung gereicht. Ein netter Nebeneffekt des Ergänzens war aber auch: Statt pro Mahlzeit mit einer Packung von 500 Gramm (also 2 am Tag) kam ich so mit einer Packung am Tag aus. 😉


Wie schaut's aus? Bekomme ich noch nen Nachschlag...?
Nicht so gut fand ich, dass das Futter wieder gewolft war. Ist ja ein typischer Kritikpunkt von uns bei Frischfleichlieferanten. Denn das gewolfte Fleich kann an kleine und große Hunde verfüttert werden. Allerdings habe ich immer die Assoziation wie beim Menschen mit einer Schnabeltasse... Allerdings gilt diese Kritik nur für das Testpaket! Denn Barfers Wellfood hat offensichtlich mitgedacht: Ein Blick auf deren Webseite zeigte mir, dass sie auch Angebote in Brockengröße anbieten.

🐶 Na hoffentlich darf ich die auch mal testen... *sabber* Hab gesehen, die haben auch andere exquisite Leckereien... *leftzenleck*



*Gesponsert

Donnerstag, 8. Juni 2017

Macht es euch nicht schwer! Denn: "Glück ist tierisch leicht..."

🐶 Und wieder hat mein menschliches Cerebral-Interface Maximilian in unserer Kolumne im Hundemagazin WUFF ein Interview. Mit denen hab ich ja so meine Schwierigkeiten wenn ich den dazu ergänzenden Blogbeitrag schreiben soll. Aber nicht diesmal! Denn zum Hundeglück spricht seine Gesprächspartnerin Daniela Ben Said über ihr Bühnenprogramm und da geht es um das Thema "Glück ist tierisch leicht..." Und daaaaa kann ich als Hund ja wohl mitwuffen! *jawohlwedelstups*

Zu Zweit ist alles wuffiger!

Daniele Ben Said weiß: "Glück ist tierisch leicht..."
Denn ihr 2-Beiner steht euch da ja gern mal im Weg. Manchmal könnte hund (Menschensprache: man) glatt glauben, dass euer evolutionäre Vorteil, eure Intelligenz, euch da manchmal einen Strich durch die Rechnung macht. *weisefrechwedel* Ihr denkt zu viel nach, sucht nach den Problemen...ihr macht es euch künstlich - also auch menschlich - schwer. Manche machen sich sogar künstlich Probleme, um sich damit auch künstlich interessant zu machen - nun, wer es braucht und mit seiner Zeit nichts besseres anzufangen hat... Nun, ihr seid ja auch keine Hunde... *seufz* WIR Hunde wüssten was besseres! *frechwedel*
 
🐶Während ich mich auf dem Boden wälze,
bekommt mein Oller einen Lachflash 😂
So erfreuen wir Hunde uns ja auch an ganz kleinen Dingen, wir brauchen kein großes Brimborium, keine große Party. Denn die Party seid ihr, unsere Menschenpartner! Hauptsache wir machen es mit euch, dann wird es schon irgendwie wuffig! Daher freu ich mich manchmal auch ganz spontan, ganz ohne Grund, einfach so. Warum? Weil das Gefühl gerade da ist. Meist einfach weil ich mit meinem Partner unterwegs bin. Dann schmeiß ich mich einfach hin und wälze mich auf den Boden, krabbel auf dem Rücken (oder versuche es zumindest) über eine Wiese oder ich renne los und spiele meinen Menschenpartner an. *freuwedelhüpf*

Okay, Impulskontrolle sieht anders aus, werden einige sicher einwerfen. Aber seht ihr, warum sollte man - und insbesondere hund! - den Spaß unterdrücken? Das ist doch voll nicht canilogisch! Ich glaub, ihr Menschen nennt sowas Spaßbremsen... *frechwedelbrumm*

Wir Teire wissen: Auch einfache Dinge wie gemeinsames Rennen machen schon mega-wuffig Spaß!
Foto: Lutz Borger
 
Auch das ist Glück: Beisammensein!
Hab mal mit meinem Menschenpartner den Film "Das Leben ist schön" gesehen. Nun, verstanden hab ich davon ehrlich gesagt nicht viel...fast gar nichts. Aber den Titel solltet ihr felllosen Primaten euch mal öfter ins Gedächtnis rufen - denn er gilt vor allem für das Leben mit Hund! *jawohlwoaff* Also: Take it easy - nimm es leicht!



PS: Dies ist der ergänzende Beitrag zu unserer Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin (07/2017) "Glück ist tierisch leicht..."



Montag, 15. Mai 2017

*[Produkttest] Die Gassitasche von Wild Hazel ist auch rüdenmäßig geeignet :-)

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Zugegeben, ich hätte am Anfang meiner beruflichen Laufbahn als Journalist vor über 20 Jahren nicht gedacht, dass ich mal über Taschen schreibe...

🐶 Da kannste mal sehen, wie sehr ich deinen Horizont erweitere. *frechwedel*

Kleiner, dank dir habe ich über mehr Tellerränder geschaut als ich Geschirr im Küchenschrank habe. Dennoch: Vorhersehen konnte ich das jetzige Thema nicht - eben Taschen. Aber was für welche: Spezielle Gassitaschen! Denn wir haben das Unisex-Modell von *Wild Hazel ausprobiert.

Rüdenmäßig geprüft - die Gassitasche von Wild Hazel 😉
Foto: Der Papagraf

Mit der Tasche von Wild Hazel gibt es immer Überraschungen für Rico beim Gassi 👍

🐶 Ausprobiert? Also manchmal sind deine "Untertreibungen" echt niedlich. Du hast die Tasche 2 Monate auf die Probegestellt - und zwar rüdenmäßig. *jawohlwoaff*

Na, das musste ich doch. Schließlich habe ich es den Damen von Wild Hazel versprochen. Die haben wir übrigens schon vor längerem kennen gelernt: Auf der Heimtiermesse in Düsseldorf. Damals zog ich sie noch wegen des Innenfutters ihrer Taschen auf. Denn es gab nur Modelle für Frauen - und die hatten halt ein rosa Innenfutter.

🐶 Ohje, Rosa - da hast ja so ne komische Rüden-Allergie... *augenbrauenhoch*

Stimmt, aber lassen wir das an dieser Stelle. Julia und Sabine von Wild Hazel haben mir meine Frozzeleien nicht übel genommen - im Gegenteil, wir hatten direkt eine humoristische Wellenlänge.

🐶 Und so wurde das rosa Innenfutter quasi zum Running Gag immer wenn wir sie trafen... *wedelfreu*

Genau. Bis dann die Unisex-Tasche rauskam: Hazels Green - wohl wegen des grünen Innenfutters. Schon bevor das Testmodell bei uns eintraf war ich von der guten und robusten Tasche begeistert, hatte ich sie doch zuvor schon auf der Messe Hund & Pferd in Dortmund bewundern können. Doch auf so einer Messe ist viel los und so kann man sich viele Details nur oberflächlich anschauen. Begeistert war ich von dem modularen System: Leckerchenbeutel, eine extra Innentasche (Hazel Bag Small Cotton) gehörten dazu, die mit Druckknöpfen in der Tasche befestigt werden konnten; außerdem noch ein Kotbeutel, den man an einen der Ösen außen einhaken kann. Dieses modulare System sprach sogleich meinen männlichen Spieltrieb an (der ein oder andere kennt eventuell die modularen Trekking-Systeme von diversen Outdoor-Marken oder auch vom Militär). Jedenfalls fand ich das sehr praktisch. Bei der herausnehmbaren Innentasche dachte ich sogleich: Schade, dass man die nicht auch am Gürtel tragen kann - und was soll ich sagen, offenbar ticken Julia und Sabine ähnlich: Denn das neueste Model der kleinen Innentasche hat Schlaufen für den Gürtel. 👍

Die Beisswurst passt perfekt ins Querband.
Ebenfalls sehr begeistert war ich vom durchdachten Design: Die zahlreichen Ösen außen erlauben das Befestigen von zahlreichen nützlichen Dingen wie beispielsweise dem Kotbeutel oder ich mache daran auch mal den Maulkorb oder ein Cappy fest. An einer Seite hat die Tasche aber keine Öse, sondern ein Querband. Sehr praktisch um beispielsweise den Futterbeutel daran zu klemmen oder was ich viel häufiger da stecken habe ist eine Beißwurst (was mir so manchen seltsamen Blick von Polizisten einbringt, da das Ding auf die Entfernung wie ein kleiner Knüppel wirkt). 

Auch bei Zerrspielen - die Gassitasche sitzt!
Foto: Der Papagraf

Skeptischer war ich jedoch beim zusätzlichen "Fixierriemen", den man nochmals um die Hüfte schnallt. Als ungeübter Taschenträger fand ich den erstmal störend (vielleicht lag's aber auch einfach an meiner Männer-Anatomie 😉), doch beim ersten Einsatz beim Gassi hat er mich überzeugt. Denn nicht nur, dass die Tasche nicht runterrutscht, wenn man sich bückt um den Kot aufzuheben. Nein, auch beim wilden Molosser-Spiel mit dem Döggelchen Rico hält der Fixierriemen die Tasche dort wo sie ist - kein Schlackern, kein Taschen-Herumwirbeln. Außerdem mindert er auch die Traglast auf der Schulter.

Auch wenn Rico einen seiner Tricks anwednet, die Tasche rutscht kein Stück!
Foto: Der Papagraf

Die beiden Innenfächer erlauben ein geordnetes Trennen von Hunde- und Menschensachen. Zusätzliche Schlaufen oder eine Innentasche sorgen für zusätzliche Ordnung und Fixiermöglichkeiten. 

Nun aber zu den kleinen Kritikpunkten, wovon einer wohl nur Halter von großen Hunden betrifft. Denn die Sachen für die sind meist eine oder zwei Nummer größer - und so wird es eben recht schnell eng in Hazels Green. Standardmäßig haben wir einen Dummybeutel, ein kleines Erste-Hilfe-Set, faltbaren Napf, Gummi-Knochen, Reflektorhalsband, Taschentücher, Notizblock und Terminkalender, Taschenmesser, Ladekabel und diversen Kleinkram (Batterien, Kugelschreiber, kleine Taschenlampe etc.)

Taschenmesser, Notizblock, Kalender, Ladekabel, Gummiknochen, Dummybeutel, Erste-Hilfe-Set, faltbarer Napf, Reflektorbänder, Leckerchenbeutel, kleine Orga-Tasche und ein Täschen für die Kotbeutel - das passt alles in die Gassitrasche auch für Hunde im XL-Format 😊

Eine größere Tasche gibt es zwar, aber dann schleppt man eben auch mehr, was wohl auf Kosten der Bequemlichkeit geht. Was die "Outdoor-Fähigkeit" angeht, da ist das Material sehr robust. Jedoch sollte man Outddor dann eher als längere Spaziergänge verstehen. Für Hardcore-Outdoor über mehrere Tage oder gar a la Survival ist sie wohl nichts. Denn anders als andere Modelle hat sie keinen Reißverschluss zum verschließen, bei starkem Regen könnte es also in die kleinen Öffungen links und rechts reintröpfeln.

Den Plastikklip am Leckerchenbeutel finde ich nicht so gut, denn erfahrungsgemäß gehen die bei mir schnell kaputt. Zum Glück hat der Beutel aber auch eine Schlaufe und kann selbst dann noch weiterverwendet werden. Besonders gut finde ich den Verschluss mit Magneten! Denn so entfällt die lästige Schnurr, wie man sie sonst üblicherweise bei Leckerchenbeutel findet. Mit der bleibe ich nämlich immer wieder irgendwo hängen... 

Na was zauberst du jetzt aus der Tasche?
Foto: Brigitte Klemke

Mein persönliches Fazit: Sehr gut durchdacht und robust mit ansprechendem Design wird die Hazels Green besonders in der warmen Jahreszeit der Begleiter meiner Wahl bei Gassigängen. Denn dann ist es zu heiß für Jacken und Westen, wo ich sonst unsere Utensilien reinstopfe (und oft auch suche). Auch für Wanderungen mit leichtem Schwierigkeitsgrad (wie beispielsweise auf unseren Gassireport-Treffen) ist sie ein nützlicher Begleiter. Und falls ich einen Rüden-Wunsch hätte: So ein kleines Etui für Multitool oder Taschenmesser, am besten auch herausnehmbar und für den Gürtel geeignet, das wäre schon rüdenmäßig toll! 😉

🐶 Und ich freu mich über die vielen Überraschungen, die du da immer rauszauberst - leckere und lustige! *wedelfreuhüpf*



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Mittwoch, 10. Mai 2017

Ob klein oder groß - es sind alles Hunde!

🐶 Mein Oller hat wohl ein schlechtes Gewissen. Nachdem er in seiner Kolumne im Hundemagazin WUFF es mir ein paar mal schwer gemacht hat, ist das Thema dieses Mal eines meiner liebsten: Kleine Hunde. Denn ich habe viele kleine Fellfreunde mit großem Herzen! *wedelfreu* Klar kann ich mit denen nicht so wild und molosser-heftig spielen wie mit meiner Gewichtsklasse. *ohrennachvorn* Das habe ich zum Glück bereits als Junghund gelernt (weil meinem menschlichen Cerebral-Interface wichtig war, dass ich möglichst viele verschiedene Hunde kennen lerne). Dafür kann ich mit ihnen ganz andere wuffig tolle Sachen machen. *jawohlwoaff* Ich stell euch mal ein paar meiner kleinen Freunde vor!

Egal ob klein oder groß - wir sind alles Hunde!
Hier zusammen mit Leila
Foto: Der Papagraf

Die Diva Lucy
Lucy - die Diva
Lucy ist eine kleine Zicke - ganz eine Diva. Besonders nah darf ich ihr nicht kommen, dennoch hat sie mich in ihr Herz geschlosssen. Sie ist halt sehr zart. Doch genau das macht das gemeinsame Schnüffeln mit ihr ja so pansig: Denn sie kommt mit ihrem Kopf dahin, wo ich gerade mal mit der Nase hinkomme. Und so genießen wir 2 unsere gemeinsamen Gassigänge.

Ewok-Wilma
Foto: Der Papagraf
Wilma - der Ewok-Hund
Selma und ich teilen eine Leidenschaft: Star Wars. Findet ihr nicht, sie sieht aus wie ein Ewok? Zu ihr würde auch der Name "Obi-Wan Selma" passen. Und so spielen wir manchmal mit der "Hundemacht" - sie als Ewok-Hund und ich als Doggen-Wookiee. 

Wirbelwind Selma
Foto: Der Papagraf

Selma - der Wirbelwind
Wilma lebt mit Selma zusammen und ist ein fröhlicher Wirbelwind, der immer wieder Leben in die Gassigänge bringt. Immer gut gelaunt, immer mit der Nase am Boden entdeckt sie so manches mal als erste schnüffelspannende Dinge. Und sie ist total verknallt in Anton...












Kumpel Anton
Foto: Der Papagraf

Anton - mein Bro
Der kleine Frenchie und ich sind schon ein richtig eingespieltes Team. Sowohl im Spiel als auch bei Weibchen. *frechwedel* Während er sie vorne ablenkt, kann ich sie von hinten... Nunja, aber lassen wir das besser. Aber wenn er Selma riecht, hat er nur Nase und Augen für sie.
 
Lady Livi
Livi - die Lady
Die kleine zierliche Livi ist eine wahre Lady - und doch ganz Hund geblieben. Beinahe edel wirkt ihr tapselnder Gang, er hat etwas elfenartiges. Ist sie dabei, hebt sich automatisch der "Eleganz-Level".

Wasserpudel Patty
Foto: Der Papagraf
Patty - die Trickreiche
Pudel Patty hat ganz viele Tricks drauf. Das hat sie mit ihrem Frauchen geübt. Sie sorgt immer für einen Wau-Effekt (Menschensprache: Wow-Effekt) beim Gassi. Aber nicht nur durch ihre tollen Tricks, auch wenn sie sich mal wieder in Wasser oder Schlamm wälzt.

Der Chef Calimero
Calimero - the Boss
Er ist zwar klein und sein Name erinnert an eine niedliche Zeichentrick-Figur, doch in seiner Brust schlägt das Herz eines Löwen. Mutig und unerschrocken ist er immer an vorderster Front dabei und sagt was Sache ist. 















Das sind nur ein paar meiner "kleinen" Freunde. Wobei "klein" und "groß" sind eher eure Menschenkategorien. Für mich sind erst in 1. Linie Hunde. Und dank ihrer unterschiedlichen Talente und Fähigkeiten ist jeder Gassigang mit ihnen ein schnüffelstarkes Abenteuer. *schwanzwedelfreu* Die Grenzen zieht ihr Menschen! Bitte trennt uns nicht, wir können so viel voneinander lernen! *jawohlwoaff*

Nase an Nase interessiert uns Hunde Größe und Gewicht wuffig wenig!
Foto: Brigitte Klemke


PS: Dies ist der ergänzende Beitrag zu unserer Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin (06/2017) "Kleinhund versus Großhund: Fronten sind menschengemacht"

PPS: In der aktuellen Ausgabe startet auch die von uns redaktionell betreute Blogger-Serie. Den Anfang macht Andreas Moll von Hunderunden mit seinem Artikel "Die kleinen Racker..."

Montag, 10. April 2017

Unsere nächtliche Diskussion um einen Besoffenen an der Haltestelle... :-D

Es war später Abend, unsere letzte Runde. Wir kommen an so einem Haltestellen-Häuschen vorbei. Schon vorher bemrekte Rico offensichtlich einen Geruch: Alkohol. (Das erkannte ich zugegebenermaßen nicht nur an seiner Körpersprache, soooo differenziert kann ich sie nicht lesen; im Vorfeld war es also nur eine Vermutung, die sich dann später aber bestätigte...). Daher war ich schon sehr aufmerksam.

Mein "NEIN!" kam prombt, als wir an dem Haltestellen-Verschlag vorbei kamen, wo ein volltrunkener in gekauerter Haltung und irgendwas lallend saß... Nochmal rechtzeitig, bevor der Kleine auf seinen Godzilla-Bruce-Lee-Modus umschaltet. Dank meiner raschen Reaktion kam der Doggen-Wookiee nicht weiter als bis zu einem kurzen Brummen an den Kerl gerichtet. Kurz schaute er mich an (Rico, nicht der besoffene Kerl)...

Den Spock-Blick hab ich drauf 😏

🐶 *schnauf* (Übersetzung: Echt jetzt? Bist du sicher? Bin ich nicht so mit einverstanden. Muss ich mir nochmal duch den Kopf gehen lassen!)

"Ruhig", sagte ich schon mit einem kleinen Grinsen. 😊

🐶 *lautschnauf* (Übersetzung: Also, ich hab drüber nachgedacht: Jetzt bin ich sicher, dass mir das nicht passt!)

Mit schon breiterem Grinsen: "Weiter!" 😁

🐶 *lautschnaufschnauf* (Übersetzung: Alter, das passt mir so gar nicht!)

Nun schon dem Lachanfall nahe, den ich zu unterdrücken versuchte: "Na, komm jetzt du Killer-Döggelchen, stell dich nicht so an. Wirst das auch mal ohne Wuffer überstehen." 😄

🐶 *leiseschnauf* (Übersetzung: Okay, meinetwegen - unter Protest. Aber nochmal: Das passte mir nicht!)

Nächstes Mal darf ich aber zurückwuffen... 🐶

Jetzt konnte ich nicht mehr, lachend (was mir einen Spock-würdigen Blick Ricos einbrachte): "Jaja, schon gut. Schau mal lieber, was es Neues zum Schnüffeln gibt." 😂

Ich weiß, ich hab es schon oft gesagt, aber immer wieder gilt: ICH LIEBE DIE KOMMUNIKATION MIT MEINEM HUND!

🐶 Wart's ab! Nächstes Mal überrasch ich dich und dann komm ich doch mal wieder zum Wuffen! *brummm*

Also ob es dir daran fehlt... 😉

🐶 Hauptsache ich hab hier den letzten Wuffer! *frechwedel*


Szenen aus dem Leben mit einem Doggen-Wookie mit typischem Molosser-Eigensinn (aus unserer neuen Rubrik "Ich liebe die Kommunikation mit meinem Hund"):



















Freitag, 7. April 2017

Leser fragen Hunde-Experten (Teil 1)

Anfang des Jahres starteten wir ja auf unserer Facebook-Seite mit unserem Projekt "Leser fragen Experten". Darin können die Leser unseres Blogs und Social-Media-Kanäle jeden Monat ausgesuchte Experten der verschiedenen Fachgebiete aus der Hundeszene löchern und erfahren, was sie schon immer mal von ihnen wissen wollten. Doch nicht nur Fragen können die Leser stellen. Nein, sie entscheiden sogar quasi mit! Die 5 Fragen mit den meisten Likes werden dann am Ende des Monats oder am Anfang des folgenden beantwortet! Alle 3 Monate werden wir dann hier im Blog die Posts zusammenfassen.


Wir "interviewen" uns auch oft 😄
Foto: Der Papagraf

Im Januar startete der Hund-Mensch-Therapeut Jose Arce bei unserem Leser-Interview mit dem wichtigen Thema "Bindung". Denn sie ist die Grundlage von allem.



Im Februar folgte dann Ana Hesse von der Hundeschule Kids & Dogs Schaumburg zum wichtigen Thema "Hund und Kind". Denn auch für die Entwicklung von Menschenkindern kann ein Hund viel beitragen, aber dazu muss auch einiges beachtet werden.



Im März dann stellte sich der Hundehaltercoach Wilfired Theißen den Fragen der Leser zu dem Thema "Kommunikation zwischen Halter und Hund". Denn nur mit der richtigen Kommunikation sind Missverständnisse zu vermeiden!



Wir danken allen Teilnehmern für ihre Antworten und vor allem den Lesern für ihre interessanten Fragen!

Yo, da hast auch das ein oder andere dazugelernt. *amohrkratz* So aber jetzt beantwortest du mal meine Frage!

Und die wäre? 😉

Wann gibt's Futter? *zurkücheschau-leftzenleck-frechwedel*



Mittwoch, 5. April 2017

Echte "Tut-Nix-Hunde" finde ich voll wuffig! :-)

Also ehrlich ihr 2-Beiner, manchmal vergesst ihr offenbar euren evolutionsbiologischen Vorteil: eure Intelligenz. *brumm* Oder besser gesagt: Ihr nutzt sie eher zum Verschleiern, als zum Klären. Den Eindruck kann hund (Menschensprache: man) des öfteren gewinnen, wenn man sich so eure Kommunikation anschaut. So auch beim Beispiel der so genannten "Tut-Nix-Hunde", über die mein Oller ja in unserer Kolumne in der aktuellen Ausgabe des Hundemagazins WUFF auch geschrieben hat. 

Offenbar deutet ein großer Teil von euch Menschen gern mal was um, wenn es ihm nicht passt. *schüttelschnauf* Klar, ist auch einfacher, als es proaktiv in Angriff zu nehmen. Was macht ihr also? Ihr deutet es einfach um! Das ist natürlich einfacher, weil bequemer. Aber 1) ist es nicht fair und 2) hilft es nicht weiter!


Spielen mit Argenossen ist mega-wuffig toll!
Foto: Brigitte Klemke

So haben einige unter euch felllosen Primaten den so genannten "Tut-Nix-Hund" (also die echten jetzt, die gut sozialisiert sind!) so dermaßen schlecht gemacht, das hat schön Ähnlichkeit mit der Verunglimpfung von AfD und Pegida mit dem Begriff "Gutmensch". Wahrscheinlich machen die die "Gutmenschen" runter, weil sie selber keine sind...und offenbar das als solch großes Manko sehen, dass sie es bei anderen schlecht machen müssen. *grrrr*

So nehme ich mal an, dass die Halter von "Tut-Was-Hunden" mit einem gewissen Neid auf die "Tut-Nix"-Halter schauen. *amohrkratz* Doch statt diese zu Fragen und um Hilfe zu bitten (offenbar sind einige 2-Beiner so kleingeistig, dass sie sowas als Blöße sehen), machen vielie einfach die anderen schlecht. Über die Konsequenzen wird dabei nicht nachgedacht. Und ich meine damit jetzt nicht das falsche Image von "Tut-Nix-Hunden". Viel schwerer wiegt die logische Konsequenz dieser Umdeutung: Wenn die "Tut-Nix-Hunde" nicht mehr das machen dürfen, was für uns Hunde völlig normal ist, nämlich die Kontaktaufnahme mit unseren Artgenossen (in der Fachliteratur wird ja immer wieder betont, wie wichtig das für eine gesunde Sozialisation ist - denkt nur mal daran, wie sich isolierte Kinder entwickeln), also ständig auch an der Leine bleiben müssen, damit die "Tut-Was-Hunde" ihre Ruhe haben, dann vergößert ihr das Problem doch nur. Dann werden noch mehr Hunde zu "Tut-Was"! *jawohlwoaff*



Klar, das heißt dann guter Umsatz für Hundeschulen, die sogleich den passenden Workshop oder Seminar anbieten. Aber der Hund hat davon nichts. Und mal ein Denkanstoß: Passt ihr 2-Beiner euch an "Tut-Was-Menschen" an? Nein, vielmehr erwartet ihr, dass diese sich den "Tut-Nix-Menschen" anpassen (wenn nicht drohen je nach Ausmaß sogar Gesetzesstrafen). Vielleicht denkt ihr 2-Beiner auch mal darüber nach: Gerade bei eurer menschlichen Kommunikation, die nicht selten was verschleiert, sind vielleicht "Tut-Nix-Menschen" oder solche die sich so darstellen und auf "Gutfreund" machen vielleicht viel gefährlicher...

Ich kann ja sogar ein wenig nachvollziehen, warum manche Halter das gerne umdeuten: Da das Problem ja meist am anderen - also dem 2-beinigen - Ende der Leine zu suchen ist, wollen sie nicht schlecht dastehen (die "Tut-Nix"-Halter täten also gut daran, diese nicht zu verurteilen). Aber vielleicht denken die "Tut-Was"-Halter einfach mal daran: Egal wie gut sie bei anderen 2-Beinern imagemäßig dastehen (wobei ich euch sagen kann, die meisten durchschauen das eh...auch wenn sie es nicht kommentieren), ihrem eigenen "Tut-Was"-Hund hilft das nicht weiter!



Und falls ihr euch fragt, warum wir Hunde untereinander weniger "Missverständnisse" haben als ihr Menschen: Wir sind eben authentisch und kommunizieren recht direkt. Umdeutungen kennen wir nicht - sind ja auch canilogisch kontrakproduktiv bei der Kommunikation, denn Missverständnisse sind da quasi vorprogrammiert. Nehmt doch einfach alle Rücksicht aufeinander - auch die "Tut-Was"-Halter auf die "Tut-Nixe"!



Bitte liebe "Tut-Nixe", kommt weiter freudig auf mich zu! Denn ich freu mich immer über neue Spiel- und Schnüffelkameraden.*freuwedel* Und dem Grinsen meines Ollen und anderer Menschen wenn sie uns dabei betrachten (wie beispielsweise auf unseren Gassireport-Treffen), zeigt uns doch deutlich, dass ihr auch eure Freude an spielenden Hunden habt. 🐶


PS: Dies ist der ergänzende Beitrag zu unserer Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin (05/2017) "Ist der "Tut-Nix-Hund" der Gutmensch unter den Caniden...?"

Donnerstag, 30. März 2017

Liebster Award die Vierte: Obwohl wir nicht mehr teilnehmen wollten, machen wir eine Ausnahme

Eigentlich wollten wir ja nicht mehr beim Liebster-Awards mitmachen (hatten wir ja bei unserem 3. Mal so entschieden, lustigerweise war das vor fast genau 2 Jahren). Aber da die liebe Birgit Jaklitsch vom Blog Goodfellows uns nominiert hat, machen wir eine Ausnahme.

Ach gib doch zu, dass du viel von ihr und ihrem Blog hältst. *jawohlwoaff*

Äh, dachte das wäre klar, schon dadurch, dass wir eine Ausnahme machen...

Klar? So wie du es nach Menschenart formuliert hast? *schüttel* Als Hund hätte ich direkter geschrieben. *jawohlwoaff*

Das ist eben der Unterschied: ihr habt keinen geistigen Zivilisationsbalast.

Zum Wuff-Glück! *frechwedel* Aber nun geschwind zu Birgits Fragen und deinen Antworten!

Gemeinsam Gassi durchs Leben
Foto: Ira Prettycloud

1) Man liest häufig von artgerechter Auslastung eines Hundes. Was verstehst Du darunter?
Dass der Hund vor allem Hund sein darf. Daher versuche ich ihn mit dem auszulasten, was Hunden eh gern tun: lange Spatziergänge und viel zum Schnüffeln. Und ganz wichtig: Viele gemeinsame Erlebnisse und Spiele. Das lastet ihn nicht nur aus, sondern stärkt auch die Bindung - und macht uns beiden wuffig Spaß. 😁


2) Wenn Du die Wahl hättet, was würdest Du am Verhältnis der Hundehalter untereinander ändern?
Mehr Mitdenken, mehr vorrausschauendes Denken und vor allem mehr Rücksichtnahme.


3) Wenn Du am Morgen aufwachst und Deinen Hund siehst, was ist Dein erster Gedanke?
Es ist weniger ein Gedanke (bin wohl da noch zu müde zum klaren Denken), als vielmehr ein Gefühl: eine tiefe, wohlig-warme Zufiedenheit; die Gewissheit: egal was der Tag auch bringen mag, solange Rico dabei ist, ist alles gut. Und eine gewisse Vorfreude auf all die kleinen und großen Überraschungen, die er mir im Laufe des Tages bereitet.


4) Gibt es einen Gegenstand, der bei Dir auf keiner Gassirunde fehlen darf? Wenn ja, warum muss dieses „Dingens“ dabei sein?
Ich habe da so eine Mini-Beißwurst. Als ich die kaufte, haben viele gelacht, weil die angebich zu klein für Rico wäre; die Verkäuferin vermutete sogar, dass ich die kleine Beißwurst als Schlüsselanhänger wollte... 😊 Die ist eigentlich immer dabei, denn so können wir immer wieder spontan spielen - nicht selten unter den belustigten Blicken von Passanten. 😀


5) Was ist für Dich der größte „Aufreger“ in der Hundewelt?
Wenn Leute rücksichtslos sind und nur an sich denken. Auch die vielen Soziopathen in der Branche nerven. Doch besonders allergisch reagiere ich, wenn man den Hund einer Ideologie unterordnet - ja diese sogar ihm aufzwingt. Da geh ich schon manchmal unter die Decke.


6) Wie ist Dein Blog, Deine Blog-Idee entstanden?
Das war während meines Sabbaticals. Ich hatte aufgrund meines Lebens- und Arbeitsstiles verlernt abzuschalten, daher kam es dann irgendwann zum Burnout. Deswegen das Sabbatjahr. In diesem habe ich die ersten 2 bis 3 Monate einen ähnlichen Lebensrythmus wie die Hunde (damals waren es mit Rico insgeamt 3 Fellfreunde) gepflegt. Sie brachten mir erneut bei, mich wieder mehr auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Als Wirtschaftsjournalist der hauptsächlich über die Börse schrieb hatte ich das unbewusst vergessen - klar, an der Börse wird ja auch die Zukunft gehandelt. Und vor allem brachten sie mir wieder bei wie man abschaltet. Allerdings ist so das süße "Nichts-tun" (nach menschlichen Maßstäben wird es so genannt; für Hunde ist es dagegen sinnvolles Krafttanken), auf Dauer wohl nichts für mich und es kribbelte mir in den Fingern wieder zu schreiben. Allerdings hatte ich die Befürchtung, dass aufgrund meiner beruflichen Vergangenheit die Leute eventuell Vorurteile haben könnten. Schon bei diesem Gedanken fiel mir auf, dass ich anfing mir selber eine Schere im Kopf zu verpassen. Die Lösung war also ein Pseudonym. Und was lag da näher als Rico zu nehmen. Zumal ich durch meine Beobachtung der Hundeszene feststellen musste, dass das Wichtigste bei vielen aus dem Fokus geraten war: der Hund selber. Der Blog sollte daher eher "die Stimme des Hundes" vertreten - da passte die Hundeperspektive (auch um uns Menschen einen Spiegel vor zu halten; wir sind ja zuweilen so gar nicht logisch für Hunde). Da ich außerdem seit Kindestagen ein großer Freund von den Erklärsendungen in der "Sendung mit der Maus" war, fand ich die Idee gut. Denn so konnte ich als Hund mit kindlicher Naivität ohne erhobenen Zeigefinger (den ich seit meinen Kindestagen hasste) schreiben und gleichzeitig die eigene Schere im Kopf überwinden.

Außerdem ist Rico ja quasi der Chefredakteur: Zu den meisten Themen und Blogeinträgen inspiriert er mich ja. Ein weiterer Grund ist aber eher persönlich-emotionaler Natur. Rico ist mein eigener 4. Hund. Auch die 3 vorherigen habe ich geliebt und werde sie nie vergessen. Sie waren alle was besonderes. Aber Rico eben ein wenig mehr. Vielleicht liegt es auch daran, in welcher Lebensphase ich mich befand, als er zu mir kam. Vielleicht auch die Umstände unseres Kennenlernens. Jendenfalls war ich sogleich fasziniert davon, wie neugierig und doch zurückhaltend höflich er war, wie stark seine Impulskontrolle schon als Welpe ausgeprägt war und vor allem über seine Sensibilität (wäre er ein Mensch, würde ich es vielleicht sogar Empathie nennen). Irgendwie wollte ich auch für mich diese Wahnsinnserfahrung festhalten, als Erinnerung daran, wie wir zusammenwachsen und gemeinsam was erleben.

Irgendwann fing ich auch an öfter mal aus der Menschenperspektive zu berichten. Besonders beliebt sind unsere Beiträge, wor Rico und ich Zwisprache halten. 😃 Dann ging alles recht schnell, denn vielen gefiel offensichtlich dieser Infotainment-Mix in unserem Blog. Heute greife ich daher nicht nur Themen auf, die wir gut finden, sondern auch Themen, die die Leser interessieren. Ich sehe das aber weniger als Empfehlung als vielmehr als Präsentation von Möglichkeiten - die Hundewelt ist so vielseitig und mannigfaltig, das will ich zeigen. Jeder Halter sollte aber erwachsen genug sein, selber zu entscheiden.


7) Hast Du Vorurteile gegen bestimmte Hunde oder bestimmte Hunde-Halter-Typen? Wenn ja, verrate sie uns bitte.
Eigentlich nicht. Und schon mal gar nicht gegenüber Hunden (wäre angesichts der Stimmungsübertragung bei der Kontaktaufnahme wohl auch kontraproduktiv). Eher hab ich sowas wie "Nachurteile" (gegenüber Menschen): Wenn sich Halter als Egoisten, die nur sich und ihren Hund im Auge haben, oder Soziopathen entpuppen (was aber erst nach dem Kennenlernen geschieht), dann sind sie für mich unten durch. Nicht zuletzt auch weil ich meinen Hund vor solchen Leuten schützen muss - das gehört für mich auch zur Verantwortung gegenüber meinem tierischen Partner.


8) Begegnest Du im täglichen Leben Vorurteilen, weil Du einen Hund hast und wie gehst Du damit um?
Ohja, sehr oft sogar. Nicht so sehr, DASS ich einen Hund habe. Aber da Rico groß und gestromt ist schmeißen ihn viele in die Schublade "Kampfhund". Doch es gibt manchmal auch positive Vorurteile...die sind aber nur graduell besser. Denn jeder Hund ist für sich viel zu individuell und komplex, als das er in unsere menschlichen Schubladen passt.

Wie ich damit umgehe? Meist duch Ignorieren. Und wenn ich einen Schalk im Nacken habe: mit 'nem Spruch. 😁


9) Gibt es ein bestimmtes Abenteuer, dass Du mit Deinem Hund auf jeden Fall einmal erleben möchtest?
Ja, schon lange träume ich davon mit dem Auto und zusammen mit Rico nach Italien zu fahren. So wie ich es als Kind mit meinen Eltern und unseren Hunden gemacht habe. DIESES Erlebnis würde ich gern mal mit Rico teilen!


10) Tierschutzhund oder Hund vom Züchter, gibt es nur das Eine oder das Andere oder bist Du offen für Beides? Wie würde Deine Wahl ausfallen und warum?
Eigentlich ist es mir egal. Allerdings hatte ich selber meistens Mischlinge aus dem Tierschutz; nur einmal aus privater Hand.

Partner
Foto: Der Papagraf

Da ich nun bereits zum 4. Mal nominiert wurde und alle die ich fragte auch bereits mehrfach, nominier ich mal niemanden Bestimmten. Sondern jeder Tierblogger, der mitmachen möchte darf die Fragen beantworten (nehmt die von Birgit, die sind eh klasse; ihr könnt ja dann Hund durch das andere Tier ersetzen). Mich würden da persönlich besonders Pferdeblogs oder auch Reptilienblogs interessieren...na mal sehen, bin gespannt.


Und das müsst ihr tun für Euren Liebster Award 2017. Bitte haltet Euch an die folgenden Regeln:
  • Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in Deinem Beitrag.
  • Beantworte die zehn Fragen, welche Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit zehn Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in Deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  • Informiere Deine nominierten Blogger über die Nominierung und Deinen Artikel.


Mittwoch, 8. März 2017

Während mein Oller mit den Wölfen tanzte, durfte ich sie nur erriechen...

Also jetzt bin ich mir sicher, dass mein menschliches Cerebral-Interface Maximilian mich mit unserer Kolumne im Hundemagazin WUFF ärgern will (im vergangenen Monat hatte ich es ja nur vermutet). Denn dieses Mal berichtet er von einem Thema, wo ich nicht dabei war - so direkt mein ich: Unserem Besuch unter Wölfen! 🐺


Echt wuffig interessant, meine Vorfahren, die Wölfe!
Foto: Ira Prettycloud

Ja genau, ihr habt richtig gehört. Mein Oller hat Wölfe kennen gelernt. Denn er war bei Jos de Bruin von Wolves Unlimited um sich mit ihm über unsere Vorfahren zu unterhalten. Denn Jos beschäftigt sich mit Wölfen und Wolfsartigen schon seit über 20 Jahren. Aber nun war ich nicht dabei, musste damals im Auto warten. War ja so ganz okay, schön im Schatten in einer Scheune - war echt gechillt. Nur mein Oller fehlte mir... Aber hey, ich weiß ja, dass er wieder kommt. Da vertrau ich ihm völlig. Er kann doch gar nicht ohne mich. *stolzfrechwedel*


Mein Oller unter Wolfsartigen
Foto: Ira Prettycloud

Und während ich so im Auto chillte, machte mein Oller einen auf "Der mit dem Wolf tanzt". Das könnt ihr ja in der Kolumne aber lesen. Ich kann euch dazu nichts sagen, war ja nicht dabei. *brummmm* Nur indirekt habe ich es mitbekommen, als Maximilian zurück kam mit all diesen interessanten Düften von den Wölfen. 🐺 Ich kann euch das gar nicht beschreiben, eurer Menschenvokabular reicht dafür nicht aus. Wie denn auch? Eure Welt ist ja weniger von Düften geprägt als unsere. Jedenfalls war es schon mega-schnüffelinteressant! Nicht nur weil es ein unbekannter neuer Duft für meine Geruchsdatenbank war. Sowas habe ich ja dank der Einsätze meines Ollen immer wieder mal, auch wilde Tiere habe ich schon erschüffelt. Aber diesmal war es anders.


Unter Wölfen mit Jos de Bruin
Foto: Ira Prettycloud

Offenbar war meine Reaktion so deutlich, dass auch mein menschliches Cerebral-Interface das bemerkte - das ist schon recht erstaunlich, denn auch wenn er sich Mühe gibt, er ist und bleibt ein Mensch und damit per se schon manchmal etwas hundebegriffsstutzig. *frechwedel* Woran er den Unterschied bemerkte? Ich nehme mal an aus meiner Reaktion, meiner Haltung, meiner Mimik, Körpersprache... Es war eine Mischung aus Neugierde, weil neu, aber irgendwie auch ein Erkennen. Irgendwie war es mir zwar nicht bekannt, aber irgendwie auch nicht ganz "unbekannt"...Denn ich bemerkte schon eine gewisse...am besten trifft es wohl euer Begriff: Artverwandtschaft.

Doch vielen reichen wir Hunde offenbar als Verbindung zur Natur nicht mehr. So berichtete Jos meinem Cerebral-Interface, dass er einen Trend beobachtete, der im Sorgen bereitet: Eine verstärkte Nachfrage nach Wolfsartigen durch Privatpersonen. "Die wissen oft gar nicht, auf was sie sich da einlassen", warnt Jos. Zumal ja oft gar nicht ganz klar ist, wie viel Wolfsanteil in ihnen steckt. "Und ein Wildtier wirst du nie so im Griff haben, wie ein durch die Jahrtausende hindurch domestiziertes Haustier", sagt Jos. So erinnert er sich, wie er früher mal versucht hatte Wolfsartigen den Befehl "Sitz!" beizubringen. "Sie haben es wohl auch verstanden, nur befolgt? DAS war dann doch wahrscheinlich eher ein Glücksfall, wenn sie es mal gemacht haben." 

Irgendwie schade, dass wir Hunde euch nicht reichen. Aber auch irgendwie gefährlich. Vor allem, wenn es zu den ersten negativen Vorfällen kommt. Wahrscheinlich müssen dann auch wir Hunde darunter leiden. Und wer weiß, vielleicht verlangt ja dann jemand von uns allen Gentests, um den "Wolfsanteil" feststellen zu müssen. Und da so mancher felllose Primat unter euch auf so tolle Ideen kommt, müssen wir dann noch das irgendwie Kennzeichnen... Na wie wäre es? Eine gelbe Binde kennt ihr Menschen doch schon aus eurer Geschichte, aber statt eines Sterns macht ihr dann bei uns einen Wolfskopf drauf? Okay, ich übertreibe... Aber das tut ihr Menschen eben auch, wenn ihr euch ohne genügend Wissen Wolfshybride ins Haus holt. Das ist verantwortungslos gegenüber eurem erweiterten Rudel (Menschensprache: Umwelt) und vor allem gegenüber dem Tier!

Jedenfalls: Da ich aber zu diesem Wolfsduft kein Bild habe, ist es für mich eher so wie ein besonders exotischer Hund. Am Duft würde ich Wölfe wahrscheinlich sofort wiedererkennen. Aber ohne Bild... Außerdem habe ich von meinem Ollen erfahren, dass ich sie wahrscheinlich eh nicht richtig verstehen würde...und sie mich wohl auch nicht. Zu sehr hätten sich unsere Sprachen entfernt. Na ich weiß ja nicht, ob der Olle sich da mal nicht irrt. Immerhin sind wir Hunde ja erwiesenermaßen richtige tierische "sprachgenies". *jawohlwoaff* 🐶

Hier tanzt er zwar nicht, aber dafür schmust mein Oller mit einem (kleinen) Wolf 😉
Foto: Ira Prettycloud

Denn schließlich mussten wir nicht nur euch verstehen lernen, sondern auch die unterschiedlichen Rassen, die ihr aus uns gezüchtet habt (und die wegen ihres unterschiedlichen Körperbaus alle ein wenig anders "Hündisch" sprechen), sondern auch an all die anderen von euch domestizierten Tiere, wie Schafe und Rinder (wo wir ja früher oft mit euch zusammen gearbeitet haben) oder auch Katzen, Vögel, Kaninchen und andere Haustiere. Warum dann nicht auch die Sprache der Wölfe lernen? Kann doch nicht so schwer sein, oder? Sind doch immerhin Verwandte... *amohrkratz* Also zumindest nichts schwieriger als "Katzisch". 🐱 Oder was meint ihr?

Nach seinem Besuch bei den Wölfen, musste ich meinen Ollen ganz besonders intensiv abschnüffeln!
Foto: Ira Prettycloud

Jedenfalls ist es kein Grund meine Verwandten, die Wölfe wegzuschicken oder gar zu erschießen, nur weil sie ein wenig anders sind als wir Hunde. So viel ich mitbekommen habe, gibt es zahlreiche Lösungsmöglichkeiten für die mit den Wölfen angeblich kommenden Probleme, wie z.B. beim Vorwurf, sie könnte andere Tiere reißen. Da hilft offenbar die natürlichste und älteste Lösung gut weiter - und sie hat mal wieder mit uns zu tun: Hütehunde. Interessanterweise geht man in Ländern, wo der Wolf schon länger heimisch ist damit auch gelassener ein und hat mit Hütehunden gute Erfahrungen gemacht. Vielleicht versucht ihr Menschen erstmal eine natürliche Lösung, bevor ihr "töten" ruft... Ich finde es jedenfalls mega-affen-blöd (warum Affen? na ganz klar: sind EURE Vorfahren!), dass manche Menschen meine Vorfahren so schlecht behandeln und am liebsten den Tod wünschen. Macht ihr das bei euren Verwandten auch so, ihr felllosen Primaten? 🐶


PS: Dies ist der ergänzende Beitrag zu unserer Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin (04/2017) "Unter Wölfen..."