Mittwoch, 13. Dezember 2017

*[Produkttest] Gummistiefel von TwoTracks und himmlische Hundedecke Heaven von TrendPet

*Gesponsert

Kalt, Schnee – aber der Gassigang ist kein Problem. Vorausgesetzt man trägt die richtige Kleidung. Und dazu gehören bei diesem Wetter auch gute Gummistiefel. Die sollen nicht nur die Füße trocken halten, sondern wenn möglich auch vor dem Ausrutschen schützen und bequem sein.

Fuß und Pfote
Foto: Beatrix von Winterfeld-Heuser

Dank des guten Profils der Stiefel von TwoTracks schreckt so ein Wetter nicht. Egal ob im Park oder in der City oder im nahen Stadtwald: Der Grip gibt guten Halt. Und dank des Neopren bleiben die Füße trocken.

🐶 Hey Alter, da hast du was falsch verstanden...

Durchdachtes Design
Foto: Beatrix von Winterfeld-Heuser
Auch das Design der Stiefel ist durchdacht: Schnelles Anziehen durch die beiden seitlichen Griffe ist welpenleicht. Allerdings sinkt somit die so genannte "Wattiefe". Durch tiefere Bäche sollte man also damit nicht gehen, denn dann schwappt das Wasser durch diese Aussparungen. Für ausgedehnte Outdoor-Runden, wo es auch mal durch den ein oder anderen tieferen Bach geht, nutzen wir sie daher nicht. Allerdings hat TwoTracks auch andere, höhere Modelle im Sortiment. Auch das Ausziehen geht fix, dank eines kleinen, rechteckigen Knubbels an der Ferse (keine Ahnung, ob das so beabsichtigt ist, aber es ist irre praktisch).


Egal bei welchen Wetter: 2 die sich verstehen!
Foto: Beatrix von Winterfeld-Heuser


Genau das richtige zum Chillen
Und was gibt es schöneres, als nach einem langen Gassigang im Matsch, als nach Hause zu kommen, ins Warme und sich dann schön gemütlich hintzufletzen? Kaum rein in die warme Stube, da legt sich das Döggelchen Rico auch schon auf die kuschelige Wendedecke (eine Seite ist aus gewebtem Stoff, die andere dafür flauschig) „TrendPet Heaven“ und chillt eine Runde. Mit ihren 4 Zentimetern Dicke ist sie zudem sehr bequem. Schade nur, dass sie höchstens bei 30 Grad zu waschen ist. Da wird es nicht leicht, Matsch-Flecken zu entfernen.

🐶 Los, komm auf meine Decke und kraul mich *treuschau*
🐶 Yo, aber dafür ist die Decke echt hunde-himmlisch kuschelig. *wedelfreu* Aber vergiss nicht unseren Lesern auch zu sagen, wo sie die Stiefel oder die Decke erhalten können: Bei *AnimalShopping.de 

Wie könnte ich das vergessen, meine Kleiner...mit dir als meinem Chefredakteur und auch als Zusatz-Gedächtnis.😉

🐶 Genau! Ohne mich bist du fellloser Primat ja quasi aufgeschmissen. *jawohlwoaff* Und nun quatsch nicht länger und komm zu mir auf die himmlische Kuschel-Wendedecke und kraul mich! *wedelfreu*


*Gesponsert



Samstag, 9. Dezember 2017

[Gastbeitrag] Tierschutz vor Ort - Hundetrainer helfen im Tierheim Apad

Viele Hunde haben kein warmes Sofa, keine regelmäßiges Futter und kein edles Halsband. Sie leben auf der Straße, ernähren sich von Resten und nicht selten werden sie von Menschen schlecht behandelt. Zum Glück gibt es Tierschützer, die sich um sie kümmern. Der Erlebnisbericht von Wilfried Theißen, von derhundehaltercoach (Facebook-Seite: derhundehaltercoach) und Dozent bei Ziemer & Falke, zeigt, wie aktiver Tierschutz vor Ort auch über Grenzen hinweg funktionieren kann und wie andere Hundetrainer so auch was dazu lernen (Wilfried organisiert regelmäßig Reisen nach Apad).


Eine Woche im Tierheim Apad (Asociación Protectora de Animales de Denia) in Spanien


Am 11. September war es endlich soweit. Mit drei befreundeten Hundetrainerinnen habe ich mich morgens um 5.00 Uhr in Köln am Flughafen getroffen. Ich muß anmerken, daß die drei Hundetrainerinnen sich vorher noch nicht kannten. Selbstverständlich kannte ich sie bereits persönlich durch ihre Hundetrainer-Ausbildung bei Ziemer & Falke: Roswitha Bosbach aus Wipperfürth, Andrea Wibbelt-Fälker aus Dortmund und Dania Kunsleben aus Essen. Ein tolles Team, was einfach nur zusammengepasst und die Arbeit vor Ort sehr erleichtert hat. Nach einem Begrüßungskaffee ging es dann auch schon los. Gepäck aufgeben, Sicherheitscheck und ab in die Sonne.

Um 10.30 Uhr landeten wir nach einen sehr angenehmen Flug in Denia an der Costa Blanca. Der Flughafentransfer klappte wie immer reibungslos. Nach einem kurzen Imbiss am Strand ging es auch schon in die Unterkunft. Es fehlte an nichts. Ein tolles Gästehaus, Palmen, ein großer Pool und allerbestes Wetter waren der Garant für eine überaus tolle und erfolgreiche Woche.

Wilfried und sein Team im Tierheim Apad

Am Nachmittag sind wir dann zum ersten kennen lernen ins Tierheim Apad gefahren. Eine Anlage, die immer zwischen 150 und 170 Tiere beherbergt und für die gesorgt werden muß. Wie immer gab es eine sehr herzliche und freundliche Begrüßung der Tierheimleitung, der Angestellten und der freiwilligen Helfer. Als erstes konnten wir eine Spende von 555 € an die Tierheimleitung übergeben. Auf diesem Wege nochmal vielen, lieben Dank an die Spender.

Nachdem ich den Kolleginnen die Anlage gezeigt und die jeweiligen Tierpfleger vorgestellt hatte, machten wir uns auch schon zu den ersten Gassigängen auf. Jeder half direkt da, wo es nötig war. Es war alles wie selbstverständlich. Am Abend haben wir uns dann unser größtes Vorhaben angeschaut und alles durchgeplant. Auf der Tagesordnung stand der "Svengarden". Ein etwa Tennisplatz großer Teil des Tierheims, welcher schonmal für Freilauf oder Spielstunden genutzt wird, aber leider in den letzten Monaten etwas gelitten hatte. Da die Mähmaschine defekt und längere Zeit in Reparatur war, sah es natürlich auch dementsprechend aus. Das Gras und das Unkraut standen ziemlich hoch und der Auslauf konnte nicht wirklich genutzt werden. Zum Glück haben wir die Maschine zum mähen bekommen und so konnte es am zweiten Tag richtig losgehen.

Sinnvolle Beschäftigung für die Hunde ist wichtig!

Wir haben zwei komplette Tage gebraucht, um alles wieder begehbar und nutzbar zu machen. Ein hartes Stück Arbeit bei regelmäßigen Temperaturen jenseits der 30 Grad. Das Ergebnis konnte sich dann echt sehen lassen. Jetzt gibt es dort einen Beschäftigungsgarten, den wir mit den Mitteln eingerichtet haben, die uns zur Verfügung standen. Alte Schläuche, Kellersteine, ein paar Bretter und Holzstangen, ein alter Agilitytisch und eine Wagenladung alte Autoreifen. Damit haben wir eine Möglichkeit geschaffen, Hunde zu beschäftigen und sinnvoll auszulasten.

Auch Freundschaften wurden geschlossen.

Wir haben uns die hervorragende Arbeit der Pfleger in den einzelnen Parks angeschaut und haben sie tatkräftig unterstützt. Hier und da konnten wir mit kleinen Tipps Verbesserungen der Abläufe erreichen, wofür das Tierheimpersonal sehr dankbar war. Ich muß an dieser Stelle einmal betonen, dass ich davon begeistert war, wie wir dort aufgenommen und angenommen wurden. Man hat uns um Hilfe und Rat gebeten, was ich so noch nicht kannte. Es war äußerst kollegial und professionell, zugleich aber auch sehr herzlich, was unsere Arbeit dort sehr erleichterte. Wir konnten uns jederzeit frei bewegen und nach eigenem Ermessen schalten und walten. Wir haben in dieser Zeit viele Hunde angeschaut und konnten auch wieder den einen oder anderen zusammenführen, was überaus wichtig ist. Die Hunde waren dankbar für die Beschäftigung und die Möglichkeit, sich mal auszutoben. Die Pfleger waren dankbar für jede kleine Hilfe und für jeden Ratschlag. Ich bin selten auf soviel Verständnis gestossen. Auch die vielen Gespräche mit Personal oder Tierheimleitung waren erfolgreich und trafen auf viel Zuspruch. Wir konnten uns mit etwaigen Adoptanten unterhalten und auch die waren für jeden Ratschlag dankbar. Kleine und große Hilfen wurden immer dankend angenommen.

Sowohl den Teilnehmern, als auch den Hunden tat das Kennenlernen gut.

Eine Schulungsrunde im fertig gestellten Beschäftigungsgarten brachte dann den erwünschten Erfolg und jeder war begeistert bei der Sache. Wir konnten wieder sehr viele Fragen beantworten und keiner ging leer aus.

Der Tierheimleitung, den Tierpflegern und Helfern, Gassigängern und allen, die dort helfen und arbeiten und sich täglich auf´s Neue einbringen, können wir nur ein ganz großes Kompliment für ihren ständigen und manchmal nicht so einfachen Einsatz aussprechen. Es war sehr schön zu sehen, das sich Niemand für Nichts zu schade war und immer und jederzeit bereit war, zu helfen und anzufassen. Besonders zu erwähnen wäre noch, daß man niemals einen Unterschied zwischen Tierheimleitung, Tierpflegern oder Helfern sah. Es war immer ein tolles Miteinander. Nur so konnten wir dort ein tollen Job machen und ich freue mich auf jeden weiteren Besuch in Denia. Ich hoffe, das wir gemeinsam noch viele Ziele erreichen werden und wünsche euch weiterhin viel Erfolg mit eurer tollen Arbeit.

Ausflug zum Strand.

Selbstverständlich sind auch private Unternehmungen nicht zu kurz gekommen. Denia hat viel Sehenswertes zu bieten und die Gastronomie lädt immer wieder dazu ein, es sich mal richtig gut gehen zu lassen. An dieser Stelle möchte ich mich natürlich nochmal recht herzlich bei meinen drei Begleiterinnen bedanken, die tatkräftig geholfen haben und ohne die das Vorhaben so nicht durchführbar gewesen wäre.

Ein zufriedenes Team - Tierschutz kann auch Spaß machen!

Danke Mädels für euren unermüdlichen Einsatz.


Und wir danken dir für diesen Einblick in eure Arbeit im Tierheim Apad. Wir wünschen euch und eurem Team weiterhin viel Erfolg - die Hunde werden es euch danken! Und auch ihr könnt sie dabei unterstützen! Denn auch Spenden braucht das Tierheim.



Mittwoch, 6. Dezember 2017

Nehmt uns Hunde als Kommunikationspartner ernst!

🐶 Immer wieder erlebe ich, wie jemand mein menschliches Cerebral-Interface fragt, wie er mich „so gut hinbekommen“ hat. Nun, das liegt wuffverständlich an meinen vielen Talenten und meiner hundsmäßigen Intelligenz. Aber klaro, so gaaaaanz unbeteiligt war der Olle daran auch nicht. Einer der wesentlichen Punkte ist, dass er mich als Kommunikationspartner für voll nimmt. *stolzwedel*


Sich gegenseitig respektieren und ernst nehmen - DAS ist Grundvorraussetzung für eine funktionierende Kommunikation UND Partnerschaft!
Foto: Lutz Borger

Denn wir Hunde sind ja wahre Kommunikationsmeister. Und daher geht mein Oller eben nicht – wie viele andere – von einem einfachen Sender-Empfänger-Modell aus (das eh schon seit den 50ern als veraltet und „zur Beschreibung sozialer Kommunikationsprozesse nicht geeignet ist“!). So ein Modell besticht zwar durch seine einfachheit, aber es spiegelt halt nicht die Wirklichkeit ab. Schließlich sind wir Hunde ja keine Radioempfänger! *jawohlwoaff* Kein Wunder also, dass da Missverständnisse und Frust vorprogammiert sind. Denn ihr felllosen Primaten sendet ein Signal, aber nicht immer reagieren wir Hunde darauf gleich oder wie ihr es wünscht. Viel hilfreicher ist da der dynamisch-transaktionale Ansatz von Werner Früh und Klaus Schönbach geeignet, wie mein Oller es euch in unserer aktuellen Kolumne in WUFF - Das Hundemagzin beschrieben hat.

Das dynamisch-transaktionale Kommunikationsmodell
Quelle: Schönbach/Früh (1991), S. 53

So ein interaktionistisches Modell sieht beide Beteiligten als aktiven und passiven Part des Kommunikationsprozesses. Außerdem berücksichtigt es auch, dass die gesendete Botschaft verarbeitet wird. Viele Faktoren spielen da eine Rolle: Erfahrung, Erlentes aber auch situative Einflüsse etc. Angesichts unseres Geruchssinnes ist gerade Letzteres nicht zu missachten. Ein Beispiel: Das gleiche Signal, selbst am gleichen Ort und zur gleichen Tageszeit, kann unterschiedliche Reaktionen hervorrufen, einfach weil wir Hunde einen anderen Geruch wahrnehmen.

Hinzu kommt noch die Feedback-Schleife. Bei euch 2-Beinern sit das unter anderem die Vorstellung die beide Kommunikationsseiten voneinander haben. Bei uns Hunden wäre das also unter anderem das weite Feld der Stimmungsübertragung. Und die beeinflusst uns Hunde weit mehr als viele andere Signale, die ihr uns bewusst sendet - ihr könnt uns da nicht betuppen. *jawohlwoaff*

Ihr seht also, so ein Modell hilft vielmehr um seinen Kommunikationspartner zu verstehen. Und durch ein besseres Verstehen kommt auch ein größeres Verständnis. Schließlich will man ja verstehen, was man liebt. Genau deswegen versuchen wir Hunde auch unser ganzes Leben durch euch felllose Primaten zu verstehen.


PS: Dies ist der ergänzende Beitrag zu unserer Kolumne im Hundemagazin WUFF (01/2018) "Einfache Kommunikationsmodelle taugen nichts..."



Montag, 4. Dezember 2017

Wir sind nun ein Rudel von 4 Hunden und 2 Menschen

🐶 Mein Oller ist manchmal schon etwas begriffsstutzig... *frechwedel* Okay, zwar nicht nach menschlichen Maßstäben, aber nach hündischen. Ich habe ja gleich gewusst: Das Rudel passen zu uns! Aber mein menschliches Cerebral-Interface brauchte noch lange, bis er es begriffen hat...

Jetzt mach mal halblang, Kleiner! Schließlich habe ich nicht so eine Spürnase wie du...

🐶 So ein Rudel ist schon wuffig toll! Vor allem wenn es aus so 3 zauberhaft pansigen Hündinnen besteht!

🐶 Ja, aber du hättest ja auch mich und meine Signale beobachten können... Schon als wir das allererste Mal auf Smilla, Djury, Tessie und ihre 2-Beinerin Kerstin Hennings, die Chefin vom SHZ Suchhundezentrum, trafen, als sie auf der Durchreise uns in Düsseldorf besuchten, verstand ich mich super mit ihnen.



Na komm, du hast zwar sogleich mit Smi gespielt, aber die beiden anderen haben dich weniger interessiert.

🐶 Ja, weil die ein wenig länger brauchten um uns kennen zu lernen. Aber dafür habe ich sogleich auch Kerstin „analysiert“ und in mein Herz geschlossen. Und als wir sie dann das 1. Mal besuchten, bei unserem 1. Aufenthalt in der Schweiz, spätestens da hättest du es merken müssen.



Weil du die 1. Nacht schon in ihrem Bett geschlafen hast? 😉

🐶 Ja, das auch. Obwohl das auch daran lag, dass bei dir ja kein Platz war, weil die 3 Hundedamen sogleich in dein Bett sprangen. Ich meinte aber vielmehr, als wir von anderen Terminen in Süddeutschland zurück kamen.

Ich erinnere mich. Als du Kerstin auf ihrer Terrasse entdeckt hattest, wolltest du glatt die Wand hochlaufen – du Spider-Döggelchen.😃

🐶 Ja, lach du nur! Dabei bist du doch der Dumme von uns, denn selbst da hattest du es noch nicht begriffen.

Naja, irgendwie schon. Schließlich weiß ich ja auch, wie du bei anderen Damen, die unseren Weg "kreuzten", reagiert hast...

🐶 Yo, vor so mancher musste ich dich ja auch warnen. Denk nur an diese seltsame Frau, die dir und mir nichts Gutes wollte – da habe ich sie sogar vor dir geblockt.

Mehr noch, du versuchtest sie sogar aus meinem Bett zu werfen: Ich werde wohl nie vergessen, wie du alle deine Pfoten gegen die Wand stemmtest und sie aus dem Bett schubsen wolltest. 😃 Auch bei anderen Damen war es sehr lustig deine Reaktionen zu beobachten, es war immer sehr aufschlussreich. Naja, das ist ja nun Vergangenheit. Bei Kerstin reagierst du ja ganz anders, in die bist du ja richtig vernarrt.

🐶 Ja, zum Glück hattest du das dann auch irgendwann begriffen, wie charakterschwach und missgünstig diese geltungssüchtige und billig-manipulatorische Mutanten-Trulla war und sie verlassen. Auch da warst du ein wenig begriffsstutzig...

Vergiss bitte nicht in welcher schwierigen Lage ich mich da befand... Außerdem, weißt du auch, dass ich sie – nicht zuletzt dank dir, dann zurück verarscht hatte – quasi als "pädagogische Maßnahme" ihr den Spiegel vorgehalten. Sie gab mir ja quasi mit ihrem Verhalten die Erlaubnis dazu, sie zu verarschen.😊

🐶 Nein, das vergesse ich nicht. Aber meiner Meinung nach, hättest du auch diese Verasch-Phase kürzer halten können, denn die war eh zu dämlich um es zu begreifen. Und ich hätte sie somit auch kürzer ertragen müssen - die war ganz schön stressig für mich. *schüttelbrumm* Kein Wunder, dass auch ihre Hunde ziemlich durcheinander waren. Zum Glück waren deine flüchtigen Bekanntschaften danach aber netter und hatten wenigstens Charakter.

Aber auch die wolltest du oft wieder nach einer gewissen Zeit los werden. Besonders witzig waren deine Reaktionen, nachdem Sex mit denen... Du versuchtest sie mit der Schnauze aus dem Bett zu stoßen oder legtest dich einfach dazwischen oder aber spieltest mich an und andere witzige Einfälle. Dein Blick sagte meist: "Seid ihr nun endlich fertig. Kann das jetzt weg!" 😂

🐶 Ja klar, die taugten vielleicht für eine kurzweilige Abwechslung, aber passten nicht wirklich zu uns. *jawohlwoaff*

Nun hat ja das freie „Rüdenleben“ seit dem Sommer ein Ende gefunden.

🐶 Ja, so schön abwechlungsreich – und teilweise skurril-lustig – es auch war. Ich bin froh, dass wir nun aber ein richtiges Rudel sind. Und so wie ich das sehe, du auch. Endlich eine Frau mit Herz, Charakter und Verstand! Und du kann von der kannst noch einiges über uns Hunde lernen...*jawohlwoaff*

Das ist wahr, mein Kleiner! Immer wieder schön zu beobachten wie ihr 2 miteinander umgeht. Du hast ja einen richtigen Narren an Kerstin gefressen: Schon morgends früh begrüßt du sie mit deinem Schmusen und quatschst sie auf deine Doggen-Wookiee-Art voll. Und ihre 3 Hunde sind ebenfalls absolut wuffastisch.

🐶 Absolut! Smilla ist echt mega-pansig 💘; die skeptische Djury hat an dir auch einen Narren gefressen. Die beiden streiten sich ja sogar um deine dreckige Wäsche... Und selbst die etwas zickige, ältere Dame Tessie schmust dich an. Man mekrt wirklich, wie sehr du es genießt – dafür muss man nicht einmal Hund sein.



Auch dir scheint das Rudelleben sehr zu gefallen, so sehr wie du hier am schwärmen bist.😉

🐶 Aber cani-klaro! Bei so tollen Hunden und Menschen ist das doch cani-logisch!

Naja, mit 4 Hunden zu leben ist aber auch ein ganz schönes Stück Arbeit. Das vergisst du wohl. Von dem allabendlichen Platzmangel auf der Couch will ich mal garnicht reden...



🐶 Nö, aber das ist ja auch eher die Aufgabe von euch 2-Beinern. Und ehrlich: Ich habe nicht den geringsten Eindruck, dass dich das stört. Ehr im Gegenteil, auch das genießt du – das rieche ich genau!

Ja die vergangenen Monate, so im Rudel, waren schon was ganz besonderes. Auf dich und deine Spürnase kann ich mich halt 100-prozentig verlassen! (siehe dazu auch unsere Kolumne in WUFF - Das Hundemagzin "Flirtfaktor Hund? - Eher eine Auswahlhilfe.) Und du hast dadurch einen wahren Entwicklungsschub gemacht: Du bist jetzt noch Selbstsicherer und Eigenständiger als vorher. Bin richtig stolz auf dich!



🐶 Siehste, wuff ich doch. Und so haben wir nicht nur ein tolles Rudel, sondern ich nun auch 2 Reviere: eines in Düsseldorf und eines in der Schweiz. *freuwedel* Hättest du mal gleich auf mich gehört!

Bei uns Menschen ist es halt nicht ganz so einfach wie bei euch Hunden.😉

🐶 Ihr seid ganz schön kompliziert, ihr felllosen Primaten. Aber zum Glück hast du ja mich, ich erklärs dir gern. *frechwedel* Aber nun auf in den Wald und fröhliches Toben im Rudel. *freuwedel*



Dienstag, 28. November 2017

*[Produkttest] Das Bio-Nassfutter von Salingo mundete dem Döggelchen sehr

*Gesponsert

🐶 Das Bio-Nassfutter von *Salingo hat aber schmackofatz geschmeck! *leftzenleck* Davon würd ich gern mehr essen. *freuwedel*

🐶 Das Bio-Nassfutter find ich pfotenstark!

Essen? So nennst du das also. 😃 Du hast es doch eher geschlungen – um nicht zu sagen „inhaliert“.

🐶 Während der Olle die Kamera einstellte, hatte ich den Großteil des Futters bereits verschlungen.

🐶 Also ehrlich, Alter, ich dachte du wüsstest, dass wir Hunde unser Futter schlingen. Wir sind doch Carnivoren.

Ja, aber auch beim Schlingen gibt es Unterschiede. 😉 Und so schnell wie der Napfinhalt verschwunden ist, hat es dir offensichtlich geschmeckt.

🐶 Das kannst du aber laut wuffen! *jawohlwoaff*

Ja, und das gilt für alle Sorten, die wir ausprobiert haben: Huhn mit Apfel, Kürbis & Zucchini; Pute mit Joghurt & Späzle; Pute mit Kartoffeln & Spinat; Wild mit Kartoffeln & Zucchini. Auch das Endergebnis konnte sich sehen lassen.

🐶 Das „Endergebnis“?

Ja, was hinten bei dir raus kommt. :-D Deine Haufen waren kleiner als bei Trockenfutter und recht fest. Ein Anzeichen dafür, dass du recht viel von dem Futter verwertet hast. Wenngleich es im Vergleich zum Frischfleich nicht ganz so gut war. Aber da wir ja viel unterwegs sind und ich keine Tiefkühltruhe mitnehmen kann, wäre das Futter meiner Meinung nach eine sehr gute Alternative zum Barfen.

Außerdem hat mir auch gefallen, dass der Inhalt einzeln aufgelistet wird. Zumindest bei 2 der getesteten Sorten: bei der Pute mit Joghurt & Späzle (50,9% Muskelfleisch, 25% Herzen, 10% Leber, 7% Mägen) und Wild mit Kartoffeln & Zucchini (50,9% Muskelfleisch, 25% Herzen, 10% Leber, 6% Mägen). Warum das bei den anderen Sorten nicht auch so differenziert draufstand finde ich jedoch schade (dort stand nur 65% Fleisch und „tierische Nebenerzeugnisse). Aber auch diese Sorten hast du gut vertragen.

🐶 Das liegt sicher daran, dass es Bio-Hundefutter ist. *leftzenleck*

Ja, das denke ich auch. Dafür hat Salingo ja auch das Bio-Siegel erhalten. Das erhält Futter (ob für Mensch oder Hund) nur, wenn keine Gentechnik, keine synthetische Pflanzenschutzmittel eingesetzt oder Antibiotika verwendet werden. Jedes einzelne Produkt muss garantiert aus 100% biologischer Landwirtschaft ohne Massentierhaltung stammen. Auch darf es keine Geschmacksverstärker, Lock-, Konservierungs- und Farbstoffe enthalten.

🐶 Hey Alter, du hast da aber noch was vergessen...

So? Und was?

🐶 Die tollen Leckerchen! *sabber*

🐶 Lecker Kaninchenohre... *schmatz*

Ach ja! Die Kaninchenohren und die Fleischstreifen vom Kamel. Ja die hast du mit Wonne gekaut.😊

Der Fleischstreifen vom Kamel verschwand sogleich im Maul des Döggelchens. 😃

🐶 Eben! Und während du deiner Aufgabe als mein Cerebral-Interface nachkommst und diesen Beitrag mal online stellst, verschnabulier ich derweil mal was davon. *frechwedel*


*Gesponsert


Samstag, 18. November 2017

[Gastbeitrag] Nadine Wolf räumt mit BARF Mythen auf!

Die Buchautorin und Bloggerin (Der BARF-Blog; Facebook-Seite Der BARF-Blog) Nadine Wolf kennt sich mit BARF aus! Die artgerechte Ernährung unserer 4-Beiner ist für sie mehr als ein Job, es ist auch ihre Leidenschaft. Ob als Autorin, Bloggerin, Kolumnistin, Dozentin oder auch Tierheilpraktikerin, alles dreht sich bei ihr um Hunde und deren Gesundheit. Schon einige interessante Telefonate haben wir geführt und dabei nicht nur über die Ernährung gesprochen. Vor Kurzem lernten wir sie dann auch mal persönlich kennen und der sympathische Eindruck vom Telefon bestätigte sich noch. Daher freuen wir uns sehr, dass sie hier in unserem Blog einen Gastbeitrag zu dem Thema BARF beisteuert und mit ein paar Mythen aufräumt.

Als Rico Nadine auch real beschnuppern konnte, beanspruchten die Fleischbällchen auf der Tiefkühltruhe seine Aufmerksamkeit. 😃


2 BARF-Mythen

von Nadine Wolf

Um das Thema BARF kursiert eine ganze Reihe von Mythen, die Ängste schüren und Einsteiger verunsichern. Natürlich birgt auch BARF gewisse Risiken, aber so manche negative Darstellung zum Thema gehört schlichtweg ins Reich der Märchen. Davon sollte man sich als BARF-Interessent nicht zu sehr beeindrucken lassen.

Nadine mit ihrem "Puppenmann"
Foto: Der BARF-Blog

 

BARF liefert zu viel Eiweiß

Das Vorurteil, BARF sei zu eiweißreich und damit schädlich für den Hund, hält sich hartnäckig. Die Frage, die sich zunächst stellt, ist, warum eine überhöhte Eiweißaufnahme überhaupt problematisch sein könnte. Denn Organschädigungen aufgrund einer langfristigen Überversorgung konnten bisher nicht nachgewiesen werden, ein Zuviel gibt es also eigentlich nicht. Unabhängig davon sollte aber geklärt werden, wie viel Eiweiß ein Hund überhaupt benötigt und wie viel mit BARF tatsächlich aufgenommen wird. Ein ausgewachsener 30 kg schwerer Hund, der normal aktiv ist, benötigt 64 g verdauliches Eiweiß am Tag. Dieser Hund bekäme mit BARF etwa 600 g Futter am Tag, darin im Durchschnitt enthalten 240 g durchwachsenes Fleisch, 100 g Pansen, je 70 g Innereien und fleischige Knochen, 120 g Obst und Gemüse sowie ein paar Zusätze. Diese Mischung liefert etwa 87 g Protein, respektive ca. 70 g verdauliches Eiweiß am Tag, deckt also gerade den Bedarf des Hundes. Bekäme der gleiche Hund etwa 360 g Trockenfutter einer bekannten Tierarztmarke mit 26 % Protein, wären es 94 g Eiweiß. Wie die Berechnung zeigt, ist die Zufuhr bei beiden Rationen etwa gleich, BARF liefert sogar etwas weniger Eiweiß als das Trockenfutter. Die Behauptung, BARF würde im Gegensatz zum Fertigfutter zu viel Eiweiß liefern, trifft also überhaupt nicht zu. Bei konzeptloser Rohfütterung mag das anders aussehen, nicht aber bei BARF. Erfolgt die Orientierung am Beutetier, so werden neben anderen Komponenten beispielsweise auch automatisch ausreichende Mengen an Fett zugeführt, um eben nicht Unmengen an Fleisch verfüttern zu müssen. Das senkt automatisch den Eiweißgehalt in der Nahrung. Ergo: Dass BARF zu viel Eiweiß liefern soll, ist ein Mythos ohne Wahrheitsgehalt.

Eine beispielhafte BARF-Ration
Foto: Der BARF-Blog

 

Die Orientierung am Wolf macht keinen Sinn

Es wird oft angeführt, dass die Orientierung am Wolf völliger Unfug wäre, weil der Hund ja nun einmal kein Wolf sei und völlig anders leben würde. Das ist richtig, aber es ist eindeutig belegt, dass sich das Verdauungssystem von Hunden im Laufe der Domestikation fast gar nicht verändert hat. Hunde und Wölfe sind derart nah miteinander verwandt, dass diese Spezies sogar so miteinander verpaart werden können, dass zeugungsfähige Nachkommen entstehen. Das ist beispielsweise bei Pferden und Eseln nicht möglich, denn die entstehenden Hybriden sind fast immer unfruchtbar. Und niemand würde auf die Idee kommen, diese beiden Tierarten grundlegend anders zu ernähren. Es gibt natürlich Unterschiede, aber sie sind nicht eklatant wie die Kluft zwischen Beutetier und trockenen Pellets mit 50 % (und mehr) Getreideanteil. Warum also einen Hund so grundlegend anders ernähren als seinen biologischen Vorfahren? Das macht keinen Sinn!

Bayo mit Knochen
Foto: Der BARF-Blog

Als weiteres Argument gegen die Orientierung einer Fütterungsmethode für Hunde an jener von Wölfen wird die Tatsache angeführt, dass diese in Freiheit ohnehin nur 4–5 Jahre alt werden. Das würde eindeutig zeigen, dass deren Ernährung nicht auf eine lange Lebensdauer ausgerichtet sei. Bei dieser Begründung wird jedoch verschwiegen, warum Wölfe in Freiheit nicht besonders alt werden. Die meisten Wölfe sterben durch Menschenhand frühzeitig: Sehr viele Tiere werden überfahren, erschossen oder vergiftet. Weitere sterben an Infektionen oder verhungern. In Gefangenschaft werden Wölfe durchaus 13–17 Jahre alt. In Zoos und Wildgehegen ernähren sie sich ebenfalls wie ihre wilden Artgenossen von Beutetieren, sind aber vor anderen Risiken geschützt und werden medizinisch versorgt, wenn sie krank werden. Nicht die Art der Fütterung bedingt also die geringe Lebenserwartung der Tiere in Freiheit, sondern die übrigen Lebensumstände.

Hat man dieses Argument entkräftet, wird dann auch noch bemängelt, dass BARF für Hunde nicht bedarfsdeckend sei, die Beutetierfütterung für Wölfe hingegen schon, weil diese schließlich täglich 10 kg fressen würden. Erst durch diese hohen Mengen wäre die Bedarfsdeckung gewährleistet - logisch, denn je mehr Futter, desto mehr Nährstoffe. Hunde hingegen bekämen mit BARF wesentlich weniger Futter: Ein Hund in Wolfsgröße nur etwa 1 kg pro Tag. Da haben wir sie, die Äpfel und die Birnen. Ein Wolf in Freiheit ist nicht mit einem Wohnungshund zu vergleichen. Hier muss wieder der Wolf in Gefangenschaft herangezogen werden, denn der Energieverbrauch im Tierparkgehege entspricht eher dem des Haushundes. Und siehe da: In Tierparks fressen die Wölfe im Schnitt 5-mal pro Woche etwa 1-2 kg Futter pro Tier. Das entspricht ungefähr der Menge, die ein Hund dieser Größe mit BARF bekommen würde, wenn auch er zwei Tage pro Woche fasten müsste. Auch bei diesen Argumenten wird klar, dass sie sich als Mythen entpuppen, wenn man sie hinterfragt.





Nadine mit ihren Hunden
Foto: Der BARF-Blog
Da haben wir wieder was dazugelernt: BARF ist gar nicht so kompliziert wie viele glauben. Und wie so oft im Leben, kommt es auf die Ausgewogenheit an. Das Döggelchen Rico wird ja "Mischgefüttert"; das heißt, dass er sowohl Fertigfutter bekommt, aber auch rohes Fleisch und auch Küchenreste. Von Nadine wissen wir, dass das schon sehr abwechlungsreich und ausgewogen ist. Vielen Dank Nadine für deinen informativen Beitrag in unserem Blog, der mit ein paar Mythen aufräumt!


Freitag, 10. November 2017

Im Riechen sind Hunde den Menschen mehr als nur eine Nasenlänge voraus

🐶 Also manchmal spinnt mein menschliches Cerebral-Interface Maximilian ja schon! Wenngleich auch recht niedlich... Versucht er doch glatt mit seinen eingeschränkten Sinnen sich in meine Wahrnehmungswelt einzuklinken. Dafür hat er sich den "Odorisationsblick" ausgedacht (das beschreibt er euch ja in unserer aktuellen Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin). Als ob er mit seinen Augen „sehen“ könnte, was ich als Hund so rieche. *frechwedel* Das klappt natürlich nicht so ganz. Schließlich nehmen Augen Lichtwellen wahr und nicht Geruchspartikel. Seine Nase ist aber dafür im Vergleich zu der von uns Hunden zu "unsensibel" (ihr Menschen habt ja nicht mal genug Wörter für alle Gerüche, die ihr so wahrnehmt, geschweige denn was wir so alles erschnüffeln können). Daher muss er es mit anderen Sinnen kombinieren, um wenigstens eine ganz grobe Ahnung zu bekommen: So beispielsweise mit seinem haptischen Sinnen, um die Windrichtung zu erkennen; aber auch sein Wissen wie sich Geruchspartikel verhalten (übrigens: durch Rauchbomben könnt ihr das recht gut sichtbar machen), fließt da mit ein. Und nicht zuletzt die Beobachtung meiner Körpersprache!

🐶 Wir Hunde können mehr riechen, als ihr 2-Beiner sehen könnt!

Aber er muss auf solche Hilfsmittel ausweichen, denn bei uns Hunden ist der Bereich des Gehirns welcher für die Verarbeitung zuständig ist walnussgroß (ca. 7000 mm², und umfasst 1/8 unseres gesamten Gehirns); und somit wesentlich grösser als beim Menschen (ca. 500 mm², also etwa erbsengroß), wodurch das Wahrgenommene weiter differenziert werden kann. Riechtechnisch hat es die Evolution also nicht ganz so gut gemeint bei euch felllosen Primaten. *frechwedel*

Anders als wir, seid ihr halt keine Makrosmatiker (griechisch für „Großriecher“). Da ihr eher die visuelle Wahrnehmung verwendet gehört ihr 2-Beiner zu den Mikrosmatikern (griechisch für „Kleinriecher“). Ihr müsst euch aber deswegen nicht klein fühlen. Mit etwas bildlicher Vorstellungskraft ( = Imagination), Einfühlungsvermögen ( = Empathie) und Wissen könnt ihr das zwar nicht ganz ausgleichen, aber es hilft euch nicht nur Situationenn vorausschauned zu erkennen, sondern auch uns Hunde besser zu verstehen. *freuwedel* Denn schließlich will man ja auch das verstehen, was man liebt. *kopfschrägohrennachvorn*


Interessante Links zum Thema:


PS: Dies ist der ergänzende Beitrag zu unserer Kolumne im Hundemagazin WUFF (12/2017) "Ein Blick in den Mikro-Kosmos der Geruchspartikel"

Samstag, 28. Oktober 2017

Radikale Tierschützer - Verbrecher oder Helden?

🐶 „Hey Brainy!“, hörte ich eine rauhe Stimme laut rufen. Sogleich war ich dank der semi-telepathischen Verbindung zu meinem menschlichen Cerebral-Interface alarmiert: Mein Oller ließ locker die Schultern hängen, sein Stand veränderte sich beinahe unmerklich, ganz leicht beugte er die Knie, spannnte sich auf diese seltsame Art an, die ich nur gaaaaanz selten erlebt habe, so eine Mischung aus beweglicher Lockerheit und auf Bereitschaft gespannte Muskeln – ähnlich einem Gummiband. Wenngleich ich nicht einmal wusste warum... Darum schaute ich mich um. Da entdeckte ich einen Typen – Marke Kühlschrank, er war fast so breit wie er hoch war – von dem die Stimme kam. War er der Grund, weswegen mein Oller so seltsam reagierte? Wer war der Kerl...? *ohrennachvornnackenhaaresträub*

Da war er heran und grinste meinen Ollen an. Nicht unsympathisch, aber irgendwie auch lauernd. „Na, erkennst du mich nicht mehr?“ Doch das tat mein Oller, dennoch hielt er seinen unauffälligen Körpermodus noch aufrecht. „Also erinnerst dich auch noch an den Spitznamnen, den ich dir gab“, sagte er lachend und wollte meinem Ollen freundschaftlich auf die Schulter hauen. Doch der drehte eine Vierteldrehung um die eigene Längsachse und der Schlag ging ins Leere. „Und offenbar sind deine Reflexe immernoch so gut wie wie früher“, scherzte er. „Bei Weitem nicht mehr“, entgegnete mein Cerebral-Interface mit Augenzwinkern. Seltsame Begrüßung. *schnauf* Die beiden unterhielten sich, sie kannten sich aus früheren Zeiten, lange bevor ich auf meinen Menschenpartner traf. Der ein oder andere unter euch weiß ja, dass der Olle in jungen Jahren nachts in einer Disco gejobbt hat. Damals lernte er viele Leute kennen, darunter auch den ein oder anderen zwar sympathischen, aber auch „schrägen“ Vogel (und damals gaben ihm wohl einige Leute Spitznamne wie eben Brainy, aber auch Langhaariger-Bombenleger, Space-Mafioso und ähnliche gehörten dazu). Nun, der in die Jahre gekommene Türsteher-Typ schien darunter zu Fallen. UND: Er kannte unseren Blog!

Dafür, dass sie sich offenbar schon seit Jahrzehnten nicht gesehen hatten, wusste er recht viel über meinen 2-Beiner: Wie er in jungen Jahren (kurz nach seinem Disco-Job) bei einem Wirtschaftsmagazin angefangen hatte, noch ein paar andere Stationen wie beispielsweise das Handelsblatt, oder wie er dann nach Frankfurt ging zur Financial Times Deutschland, Capital und Börse Online. „So ganz aus den Augen hab ich dich nie verloren“, sagte er mit einem seltsam lauernden Grinsen und einem dennoch sympathischen Augenzwinker. Und er fand es gut, was wir mit unserem Blog auf die Beine gestellt haben und wie sehr wir uns für Hunde einsetzen. „Daher will ich dir jemanden vorstellen. Aber, du musst ebenso verschwiegen sein wie damals.“

Sie verabredeten sich und wenige Tage später trafen wir einen Typen, der war noch seltsamer als der davor. Und noch „kantiger“ . Auch Marke Kühlschrank, aber einen von diesen hohen. Er kam direkt auf uns zu, blieb aber dann wenige Meter von uns stehen. Dort begrüßte er dann zunächst den Kumpel von Maximilian, dann sagte er während er auf mich zeigte: „Ist es okay, wenn ich näher komme?“ Mein Oller nickte und sagte: „Klar, aber lass ihn erst in Ruhe schnüffeln bevor du ihn streichelst. Und bitte nicht von oben streicheln.“ Da kam der Kerl, nennen wir ihn mal Bernd (ich muss die Namen ändern, meint mein Oller), näher, gab erst meinem Menschenpartner die Hand und ließ mich dann ausgiebig an sich schnüffeln, langsam ging er in die Hocke und streichelte mich von der Seite. Als das Eis gebrochen war, spielte er auch ein wenig mit mir. Gerochen hat er übrigens nach vielen Hunden. Und wir sollten auch gleich auf recht schockierende Weise erfahren warum...

🐶 Warum tun uns einige Menschen sowas Schlimmes an...? *traurigschau*

Denn Bernd ist ein Tierschützer. Aber nicht irgendeiner, sondern einer von der radikalen Sorte, die auch mal Gesetze brechen. Solche Leute brechen auch mal illegal irgendwo ein und befreien Tiere aus ihrer Qual. Das gibt er uns gegenüber auch ganz offen zu. Er zeigt uns Fotos von Hunden, die er und seine Freunde befreit haben. Alle machten einen erbärmlichen Eindruck: Im harmlosesten Fall waren sie verwahrlost und verdreckt, doch viele waren ganz offensichtlich krank oder gar misshandelt worden. *grrrrrr*

Zwischen meinem 2-Beiner und Bernd entbrennt eine Diskussion, ob das der richtige Weg ist: Gesetze zu brechen um Tieren zu helfen. Ob das nicht eine herangezogene Legitimation ist, um Gesetze zu brechen? Oder sich einen „Kick“ zu holen? Sich als "Held" zu profilieren... Versteht meinen Ollen jetzt nicht falsch, dass ist nicht etwa seine persönliche Meinung, eher entsprangen diese Fragen seiner journalistischen Neugier. Bernd sollte sein Handeln uns gegenüber erklären (nicht rechtfertigen!), damit wir ihn besser verstehen.

Und schließlich wissen wir ja, dass ein Rudel ohne Regeln nicht funktioniert. Bei euch felllosen Primaten heißt das Großrudel halt Gesellschaft und die Regeln nennt ihr Gesetze. „Klar, das leuchtete mir auch mittlerweile ein und ich habe meine wilde Jugendzeit auch hinter mir. Du hattest in jungen Jahren ja wohl auch die ein oder andere Flause im Kopf, wie mir unser gemeinsamer Freund Thomas (auch diesen Namen mussten wir ändern) erzählt hat. Aber das ist bei mir eine Ausnahme, ich kann diese leidenden Tiere einfach nicht im Stich lassen. Und wenn sie mich erwischen sollten, dann stehe ich dafür auch gerade.“ Dann stand er auf und sagte nur: „Komm mit, ich zeig dir mal was.“

Wir gingen ein paar Schritte zum Parkplatz, wo sein Auto stand. Er öffnete die Ladeluke... Und mein Oller bekam eine Gänsehaut, die eher an Elefantenpicken erinnerte. Auch ich erschrack im ersten Moment, dass ich eingeschüchtert zurücksprang. Im Laderaum waren diverse Boxen und darin Hunde in einem erbärmlichen Zustand: verwahrlost, verdreckt, verletzt. *brummm* In einer fiepten völlig unterernährte Welpen; in einer an wimmerte ein an der Pfote verletzter Hund, dessen Fell am Hals vom Kettentragen schon ausgefallen war; da war ein alter, blinder, zitternder Hund, ebenso wie eine Hündin mit sehr großen Zitzen – wir vermuteten sofort, dass sie schon einige Welpen geworfen hatte. „Ja, stimmt, dabei ist sie gerade mal 3 Jahre alt.“

Durch unsere semi-telepathische Verbindung spürte ich sogleich was mein Oller dachte, denn selten waren seine Gedanken so laut - wohl vor Wut und Trauer: Ja verdammt, es ist gegen das Gesetz! Und ja, eine Gesellschaft braucht Gesetze wie ein Rudel Regeln braucht. Ohne funktioniert beides nicht. Aber ich kann diesen Mann beim besten Willen nicht verurteilen (und mein Menschenpartner Maximilian auch nicht). Nicht beim Anblick dieser hilfsbedürftigen Wesen.

🐶 Schaut uns Hunden in die Augen und seht: auch wir haben Gefühle!

Mein 2-Beiner und Bernd unterhielten sich noch eine Weile und wir versprachen ihm, seinen Namen nicht zu nennen (mein Oller hat ja als Journalist Zeugnisverweigerungsrecht). Dann verabschiedeten wir uns und gingen. Auf dem heimweg merkte ich, wie die Gedanken im Kopf meines menschlichen Cerebral-Interface wirbelten. Noch nie hatte ich ihn nach einem Termin so durcheinander, so erschüttert erlebt. *schüttel* Das verwirrte mich natürlich und ich schaltete sogleich auf Wachmodus. Das bemerkte mein Oller und fuhr dann mit mir woanders hin, wo wir alleine sein konnten. Dort gingen wir dann wesentlich entspannter Gassi, auch wenn Maximilian noch lange seinen Gedanken nachhing. Aber so kam er runter und ich damit auch.

So ganz abschließend kann der Olle immer noch kein Urteil fällen. Einerseits brauchen diese Tiere eindeutig Hilfe, andererseits kann er es nicht gut heißen, dass dafür Gesetze gebrochen werden. Wie ist denn so eure Meinung dazu? Würd mich mega-pansig interessieren. Schreibt sie uns!


PS: Die Namen haben wir geändert und Fotos durften wir nicht schießen. Auch mussten wir mehrere Monate warten, bevor wir diesen Beitrag bringen durften. Das war die Bedingung unserer Gesprächspartner.


Dienstag, 17. Oktober 2017

*[Produkttest] Ein maßgeschneidertes Geschirr für Rico

*Gesponsert

Voll im Schnüffel-Modus
Foto: Fabienne Glönkler

Was für ein Erlebnis: Bei unserem 2. Besuch in der Schweiz hatten wir die Gelegenheit eines Werksbesuchs bei einem der renommiertesten Hersteller von Zuggeschirren: *Zampa (made by *Tier und Sport) Wir bekamen eine private Führung von den Chefs Brigitte und Guido Weilenmann. Guido ist selber seit 1981 im Zughundesport aktiv (seine Tochter und sein Sohn übrigens auch – liegt der Familie offenbar im Blut). Seine in Jahren erworbene Erfahrung und sein Wissen über die Anatomie von Hunden fließen in seine Geschirre mit ein. „Wichtig ist, dass das Geschirr dem Hund nicht unangenehm ist, es nirgends drückt oder zwickt – die Schultern müssen frei sein, nichts darf auf die Weichteile drücken oder die Atmung behindern. Und dennoch sollte es fest genug sitzen, damit es nicht scheuert und seine Kraft optimal übertragen wird“, erklärt er, während er persönlich das maßgeschneiderte Mantrailing-Geschirr für Rico an meinem kleinen Doggen-Wookiee anpasste.

Der optimale Zugpunkt

Genau auf dem Brustbein, damit der Hals frei bleibt

Nicht nur an der Nähmaschine ist Brigitte die Chefin 😏
Ihr habt richtig gehört: Rico hat jetzt ein maßgeschneidertes Geschirr. Aber nicht irgendeines: ein Mantrail-Geschirr. Denn Guido Weilenmann und Kerstin Hennings (die Leiterin des *SHZ Suchhundezentrums) haben ihre Köpfe zusammengesteckt und ihr Wissen zusammengetragen, Guido aus dem Zughundesport und Kerstin aus dem Mantrailing. Heraus kam dabei ein optimales Mantrail-Geschirr (das Geschirr erhaltet ihr *hier). „Beim Mantrailing wie auch beim Zughundesport sind die Hunde unter Zug. Die unterschiedliche Intensität der beiden Aktivitäten fordert aber auch unterschiedliche Fixpunkte der Geschirre,“ erklärt mir Guido, „denn ein Verrutschen des Geschirres, verfälscht auch die Signale, die wir über die Leine erhalten-daher sind unterschiedliche Fixpunkte auch sinnvoll“ ergänzt Kerstin. 

Oben, Vorne und Unten passt's - vom Profi für gut befunden

Gemeinsames Anpassen schafft Freundschaft
Beim Anpassen des zuvor schon extra für Rico gefertigten Geschirres (ausgemessen wurde er schon vor unserem Besuch) lässt Guido viel Ruhe walten. Erst muss er den Hund kennen lernen und er ihn, weshalb er ihn erstmal ausgiebig schnüffeln lässt und den Hund streichelt. Das Döggelchen genoß es auf jeden Fall! „Eigentlich müsste man jedes Geschirr maßschneidern“, meint Guido, „denn selbst Hunde der gleichen Rasse gleichen sich nicht immer so sehr“.

Das ist auch der Grund, warum Guido am liebsten die Geschirre „nicht ohne Beratung“ verkaufen möchte: „Das mag konservativ wirken, aber es ist im Sinne des Hundes als individuelles Wesen – denn kein Hund gleicht dem anderen.“


Sichtlich glücklich wegen all der Aufmerksamkeit, die man ihm schenkte, stand Rico da in seinem neuen Geschirr. Wundert euch nicht über den leichten Bogen, den der Verbindungssteg oben im Ruhezustand macht – das ist Absicht. Denn wenn der Hund zieht, zieht sich auch dieser gerade. „Diesen kleinen Spielraum braucht der Hund, wenn er sich ins Geschirr legt, damit das Brustteil am Ende des Brustbeines bleibt und ihm nicht den Hals zuschnürt“, erklärt Kerstin.

Beindruckt war ich vor allem, wie durchdacht das Geschirr ist: Die Halsöffnung ist weit genug, dass es nicht die Atmung behindert, wenn der Hund zieht, aber eng genug um optimal die Energie des Hundes zu übertragen. Der Ring für die Leine hat durch den Umlauf extra viel Spielraum, damit das Geschirr nicht verrutscht, wenn er mal heftig zu Seite zieht oder die Richtung aprubt ändert; außerdem werden so die Signale nicht verfälscht. Selbst daran, dass der Ring abgepostert ist, so also nicht direkt auf den Hunderücken scheuert, haben die beiden gedacht.

Zum Einsatz bereit
Foto: Fabienn Glönkler
Dank Reflektoren auch im Dunkeln gut sichtbar
Selbstverständlich haben wir das Geschirr dann auch gleich in der Praxis getestet: Im Training beim SHZ Suchhundezentrum hatte ich die Gelegenheit es auszuprobieren. Und in der Tat, ich spürte viel mehr Feinheiten über die Leine und Rico lief irgendwie „befreiter“ als mit unserem Standard-Geschirr (welches ja nicht speziell für das Mantrailing ausgerichtet ist). Dadurch konnte ich aber nicht nur die Signale von Rico besser und vor allem deutlicher spüren, sondern auch viel schneller darauf adäquat reagieren. Überhaupt sah ich das Döggelchen in keinem Geschirr bisher so locker und frei laufen – fast so als wäre es gar nicht da. „Weil der gesamte Bewegungsapparat nicht eingeengt wird“, sagt Kerstin. So machte das Mantrailen, was uns eh schon viel Spaß bereitete, gleich doppelte Freude.

Durch volle Bewegungsfreiheit kann ich mich voll auf's Schnüffeln konzentrieren
Foto: Fabienne Glönkler

🐶 Na dann, nichts wie ab wieder ganz schnell in die Schweiz zum Mantrailen! *freuwedelhüpf*

Auch in Aktion eine gute Figur

Das Mantrailing-Geschirr erhaltet ihr im *Shop des SHZ Suchhundezentrums


*Gesponsert

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Kastration aus Bequemlichkeit ist unfair gegenüber uns Hunden

🐶 Ihr 2-Beiner seid ja schon manchmal komisch... *frechwedel* Vor allem wenn ihr eure Ideologien ins Spiel bringt. *brummschnauff* So auch beim Thema Kastration, über das mein menschliches Cerabral-Interface Maximilian in unserer aktuellen Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin schreibt. Wohl kaum ein anderes Thema spaltet Halter so stark. Je nachdem führen Halter da ja verschiedene Argumente ins Feld: Prophylaxe, Tierschutz und ähnliche Selbst-Legitimationen hört hund (Menschensprache: man) da. Die allermeisten lassen sich jedoch entkräften, wie beispielsweise die oft genannte unkontrollierte Vermehrung. Schon seltsame Ausreden nehmt ihr felllosen Primaten... Keine Ahnung wo ihr euch so rumtreibt, aber in Deutschland gibt es keine Straßenhundproblematik. Im Gegenteil: Schaut man sich diverse Statistiken an, beispielsweise vom Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), so wird schnell klar, dass hierzulande gar nicht genug Hunde zur Welt kommen. Um die Nachfrage zu decken werden vielfach Hunde aus dem Ausland „importiert“ - nicht selten unter dem Deckmantel des Tierschutzes oder schlimmer: durch illegale Tierverkäufer...

So läuft das in einer Familie: Auch wenn es mal unbequem wird, als Partner stehen wir das gemeinsam durch!
Foto: Lutz Borger

Wer also für die grundsätzliche Kastration hierzulande ist, fördert damit auch den illegalen Tierhandel. Dieses Geschäft ist für einige Verbrechensorganisationen fast genauso lukrativ wie Waffen- oder Menschenhandel. Daher verstehe ich auch nicht, warum so mancher „Tierschützer“ die Halter in Abgabeverträgen zur Kastration zwingen möchte. Zumal solche Klauseln eh nicht rechtswirksam sind. Aber ich will mich gar nicht so breit über das Thema hier auslassen (das haben wir ja bereits hier getan). Vielmehr interessiert mich eine andere Frage: Warum könnt ihr uns Hunde nicht einfach so nehmen wie wir sind? *ohrennachvorn* Mit all unseren Trieben und unserer Natur? Macht euch Menschen so viel Spaß der Natur ins Handwerk zu pfuschen? Glaubt ihr ernsthaft, ihr könntet es besser als Mutter Natur? *kopfschrägohrennachvorn*

Auch von einer anderer Seite her, solltet ihr mal darüber nachdenken: "Der Hund ist unser Bindeglied zur Natur. Das sollten wir nutzen und genießen", sagt Günther Bloch im Interview zu uns. Nun überlegt mal ihr felllosen Primaten, wie sollen wir euer Bindeglied zur Natur sein, wenn ihr unsere Natur beschneidet.

Vor allem unfair finde ich, wenn ihr aus Bequemlichkeit uns Hunde kastriert. *knurrrr* Denn für eure zeitweilige Bequemlichkeit sollen wir Hunde dann ein ganzes Leben verstümmelt verbringen. Damit ihr nicht genervt seid, wenn ein Rüde geil auf eine läufigen Hündin ist, damit das Weibchen das ganze Jahr auf die Couch oder ins Bett kann, ohne es zu verdrecken... Ist schon sehr egoistisch von euch 2-Beinern. Wir Hunde opfern so viel für euch, ihr seid der Mittelpunkt unseres Lebens und wir nehmen euch wie ihr seid zu jeder Zeit. Doch an uns müsst ihr rumdoktern und schnibbeln, damit es für euch bequem passt. Also bitte, wenn ihr bequem sein wollt, meinetwegen. Aber dann schafft euch besser keinen Hund an. Denn ich verrate euch mal was: Wir Hunde sind grundsätzlich nicht bequem! *jawohlwoaff* Wir wollen raus und mit euch Gassi gehen, wir wollen Futter, sind auch mal krank und wir brauchen eure Aufmerksamkeit und Liebe. Also bitte, sofern es nicht medizinisch notwendig ist, lasst uns doch so, wie es natürlich ist. Wir lieben euch ja auch so, wie ihr seid – trotz mancher „Zivilisationskrankheit“. Oder wie würde euch es gefallen, wenn wir euch das Gehirn amputieren – wäre für uns je nach Halter sicher auch bequemer. *frechwedel*


Interessante Links zum Thema:


PS: Dies ist der ergänzende Beitrag zu unserer Kolumne im Hundemagazin WUFF (11/2017) "Kastration - bequem, aber für wen?"