Mittwoch, 16. August 2017

*Mal seinen Hund ganz anders sehen und vor allem "fühlen"!

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Glaubt ihr, euren Hund so richtig gut zu kennen? Ja, vielleicht sogar in- und auswendig? Na, das hab ich auch gedacht. Daher war ich auch etwas skeptisch, als wir die Einladung zum Workshop „Meinen Hund neu kennen lernen“ von Wilfried Theißen von derhundehaltercoach erhielten. Während die 1. Übung, wo es um Stimmunsgübertragung ging, mich nicht wirklich verwunderte – ist die Macht der Stimmunsgübertragung doch seit dem Start unseres Blogs immer wieder Thema. Doch schon nach der 2. Übung, merkte ich, wie grob doch meine Einschätzung meines Hundes ist und wie wenig differenziert meine Wahrnehmung – vor allem im Vergleich zu Rico (der mich wesentlich besser einschätzt und auch sehr differenziert wahrnimmt).

Heute lernst du mich mal aus einer anderen Perspektive kennen - und dich auch, du fellloser Primat *frechwedel*
Während ich da so im Stuhl saß, wurden meinem Doggen-Wookiee Rico verschiedene Gegenstände präsentiert. Doch ich konnte sie nicht sehen, denn sie waren hinter einer Wand versteckt. Noch recht treffsicher konnte ich (aber auch die meisten Teilnehmer) feststellen, ob es sich hierbei um ein Spielzeug oder Futter handelte. Allerdings bei der genaueren Definition lag ich nicht selten falsch: Ist es ein Gummiknochen oder ein Fell-Dummy? Nun, diese Feinheiten musste ich erraten...

🐶 Du bist halt nur ein fellloser Primat und daher von Natur aus etwas oberflächlich... *frechwedel*

Ja, danke Rico. 😉 Schön, dass du mich daran erinnerst...

🐶 Gern! *doppefrechwedel* Aber mach dir nichts daraus, hab dich dennoch wuffig gern! *anlehn* Denn trotz deiner Primaten-Unzulänglichkeiten versuchst du es, mich zu verstehen. *freuwedel*

Klar, wir sind eine Familie, ein Rudel. Da gehört es für mich dazu dass man Verständnis füreinander hat. Und für Verständnis bedarf es eben auch des Verstehens. Aber zurück zum Workshop. Bei einer anderen Übung sollten wir die Reaktionen unserer Hunde voraussagen. Dafür legte Wilfried verschiedene Spielsachen und Leckerchen aus. Bevor es mit unseren Hunden mal an der Leine, mal am Bauchgurt (wodurch jede Einflusnahme - ob bewusst oder unbewusst - über die Leine minimiert wurde) durch diesen Parcour ging (so sollten wir 2-Beiner merken, wie wenig es doch bedarf, dass unsere Hunde uns folgen), sollten wir sagen, worauf unsere Hunde unserer Meinung nach am ehesten Reagieren. Das war angesichts der „Nahrungsmittelhektik“ meines Döggelchens nicht allzu schwer zu erraten. ABER: Was ich nicht vorhergesehen habe, war, dass er sich auf jedes Spielzeug stürzte, was auf dem Rasen lag. Warum? Weil er so meine Aufmerksamkeit bekam.

🐶 Yo, damit krieg ich dich (fast) immer. *frechwedel*

Ja, den Clown hast du sehr gut drauf. 😊 Und da ich mich darüber amüsierte, hast du es auch jedesmal wiederholt. Sehr zum Amusement aller Beteiligten.😄

🐶 So sorgen wir Hunde eben für gute Laune“ *schwanzwedelfreu*

In der Tat, das tut ihr – auf mehreren Ebenen! So auch bei der nächsten Übung, die schon etwas schwieriger war. Während wir Menschen da saßen, mit verbundenen Augen und Ohrenstöpsel mit Musik, saßt ihr Hunde mit dem Rücken zu uns. Die 2-Beiner mussten ihre Hände an Brust und Seite des Hundes halten. Unseren Fellfreunden wurden dann verschiedene Gegenstände gezeit. Und wir Menschen mussten nicht nur sagen, was es war, sondern auch aus welcher Richtung und die Entfernung. Das alles nur durch das Fühlen eures Körpers und eurer Reaktionen. Ersteunlich, wie treffsicher alle Beteiligten waren. Vor allem was die Richtung anging. Bei der Entfernung aber, verschätzten sich viele.


Doch ganz besonderen Eindruck machte die letzte Übung auf alle Teilnehmer. Hierfür spannte Wilfried eine Leine, an der alle Teilnehmer entlang gehen konnten (indem sie mit einer Hand daran fühlten). Jedoch bekam jeder Teilnehmer dann die Augen verbunden und wieder Ohrstöpsel mit Musik auf. Nun positionierte sich Wilfried mit dem jeweiligen Hund irgendwo entlang diese langen Leine. Und alle Teilnehmer mussten nun nahezu blind und taub für die Umwelt dennoch „fühlen“ an welcher Stelle sich nun ihr Hund befand. Nahezu zentimetergenau fand auch jeder seinen Hund – wenngleich mit unterschiedlichen Reaktionen und Gefühlen. Aber alle hatten eines gemeinsam (zumindest die 2-Beiner): Eine große Gänsehaut.

Wilfried Theißen von derhundehaltercoach
Ich selber hatte das Gefühl, irgendwann wie „gegen eine Wand“ gelaufen zu sein, dachte ich wäre am Ende der Leine (dabei war das Ende noch Meter entfernt); daher ging ich wieder ein paar Schritte zurück, dort wo das Gefühl angefangen hatte. Als ich die Brille abnahm, stand ich nur wenig von Rico entfernt und Wilfried sagte mir, dass ich genau vor ihm angehalten hätte, bevpr ich ein paar kleine Schritte wieder zurück ging.... „Das hat nichts mit Esoterik zu tun“, erklärte Wilfried. „Die Verbindung zwischen Mensch und Hund geht so tief, dass ich bei allen Workshops bei dieser Übung eine Trefferquote von über 90 Prozent erlebe“, berichtet er.

Habe ich nun meinen Hund neu kennen gelernt? Die Frage muss ich mit Nein beantworten. Denn das Döggelchen Rico hat so reagiert, wie ich es von ihm gewohnt war - eben (hundsmäßig) authentisch. ABER: Ich habe viel über mich und meine Wahrnehmung gelernt! Wie grob sie doch ist, wie ungenau. Insofern hat mich der Workshop nicht nur senibilisiert, sondern auch mein Vertrauen auf mein Gefühl, meine Instinkte gestärkt. Es war auf jeden Fall ein mehr als eine erhellende Erfahrung.

🐶 Siehste, das haben Wilfried und ich dir doch gleich gesagt, dass das was für dich ist. *jawohlwoaff*

Stimmt. Aber was Instinkte angeht, bist du ja auch eher mein Lehrer. 😊

🐶 Nicht nur was das angeht... *frechwedel*



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Donnerstag, 10. August 2017

Die Leine als "direkter Draht"

🐶 Das riecht aber spannend! *sniff* Das muss ich genauer analysieren! Doch der Olle geht weiter, die Leine gleitet durch seine Hand... Da hat er es dann auch gemerkt. Er bleibt stehen und schaut mich an. Seine Körperhaltung verrät ihn, sein Lächeln sagt schon alles. Und so weiß ich auch schon vor seinem "Okay", dass ich den verlockenden Duft nachgehen kann.

Denn auch wenn ich an der Leine bin, so schränkt das nicht meine Freiheit ein. Immer wieder signalisiere ich meinem menschlichen Cerebral-Interface am anderen Ende, was und wohin ich möchte. Und meist lässt er es auch zu (außer wir haben es besonders eilig).

Die Leine schränkt uns nicht ein, sie verbindet uns!

Denn er sieht es anhand meiner Körpersprache und er spürt es durch die Leine. Da ist mein menschliches End-Leinen-Accessoire ziemlich sensibel. Er hat sich ja auch schon selber des öfteren an der Leine führen lassen, wie er euch ja in unserer Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin berichtet. Dadurch hat er eine gewisse "Leinen-Sensibilität" entwickelt. Gut für mich, denn so ist er nicht ganz so begriffsstutzig wie viele andere felllose Primaten... *frechwedel* Allzuoft beobachte ich nämlich, wie ihr 2-Beiner sie nur zum Senden benutzt, aber recht unempfindlich für das Empfangen von Signalen seid... *frechwedel*

Und so ist die Leine für uns mehr ein "direkter Draht" zur Kommunikation. Und zwar in BEIDE Richtungen! Eben nicht digital, sondern ganz analog: haptisch geben wir uns darüber Signale. Und da er mir auch an der Leine viel Freiheiten lässt, habe ich keine negative Verknüßfung mit ihr. Im Gegenteil: Sie ist für mich das Signal, dass wir uns aufmachen zu neuen, gemeinsamen Gassi-Abenteuern. Nicht selten entdecken wir dabei etwas, dass uns zu neuen Beiträgen und Artikeln inspiriert. Daher bin ich ja auch sein Chefredakteur, denn ich gebe ihm so die Themen vor. *frechwedel*


Auch mit Leine alle (Schnüffel-)Freiheiten

Wenn ich so viele Freiheiten beim Gassi habe, dann fragt ihr euch sicherlich, wer nun mit wem Gassi geht... Nun, ich würde sagen: Wir gehen GEMEINSAM Gassi. *jawohlwoaff* Denn er bricht sich da keinen Zacken aus der Krone, sich mal von mir führen zu lassen. Damit gibt er ja nicht seine Führungsposition auf. Er vergleicht das mit Jagdhunden oder auch Mantrailer, die ja ihre 2-Beiner auch führen ohne gleich die Weltherrschaft anzustreben. Außerdem gehört es zu einer guten Führungsperson, dass sie auch Freiheiten lässt... *jawohlwoaff*



Versucht es auch mal! Lasst euch mal von euren Fellfreunden führen. Ihr werdet sicher überrascht sein, wie viel ihr gemeinsam entdecken werdet.


PS: Dies ist der ergänzende Beitrag zu unserer Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin (09/2017) "Die Leine als Kommunikationsmittel - Nicht nur Sender, auch Empfänger!"


 

Sonntag, 16. Juli 2017

Unsere erste gemeinsame Buchlesung auf einer Hundemesse

Vor einiger Zeit waren wir ja auf dem Hundefestival Bunte Hunde, das parallel mit der Pferdemesse Equinus auf der Kölner Galopprennbahn stattfand. Denn wir sollten da bei einer Lesung aus dem Buch "Mein Hund heißt NEIN!" mitmachen, da ja 2 der 44 Geschichten von uns sind. So lernten wir auch endlich Antonietta Matteo, Klarissa Klein und Burkhard Thom kennen - so persönlich und ganz analog. Wir verstanden uns auf anhieb und haben an den Tagen viel gelacht und geredet.

Wir 2 beim Vorlesen :-)

Tolle Autoren und jetzt auch neue Freunde: Antonietta, Burkhard und Klarissa (v.l.n.r.)

🐶 Und erst die Streicheleinheiten von Antonietta... oder auch von Burkhard, der gab mir immer so viele Leckerlis...*leftzenleck*

Antonietta und Burkhard auf unserem kleinen Buchstand - an dem manchmal mehr los war, als an größeren ;-)

Leckerchen von Atonietta


Burkhard ist ein dufte Kumpel

Ja, vorzugsweise wenn ich nicht hingeschaut habe. Alles in allem,war ein echt tolles Erlebnis. Auch wenn sich die Besucherzahl in Grenzen hielt... Naja, bei 14 Euro Eintritt für das Festival irgendwie auch nachvollziehbar... Und du hattest sichtlich deinen Spaß daran mich jedesmal bei meiner Lesung mit der Leine zu fessen. Woher hast du das eigentlich? Hast du heimlich nen Bondage-Kurs gemacht?

🐶 Das war gekonnt, was?! Aber wie du daraus geklettert bist und dabei weiterglesen hast war auch nicht schlecht!




Jedenfalls freuen wir uns, euch nun einen Auszug aus dem Buch zu präsentieren (Geschichten von uns kennt ihr ja zu genüge. Achja, übrigens: Der Erlös des Buches geht an 2 Tierschutzvereine! An Sos-Dog e.V. und IG Gegen Rasselisten e.V. Und nun viel Spaß beim Lesen von Antonietta Matteos Geschichte aus dem Buch "Mein Hund heißt NEIN!".


Eine weite Reise


Psst, Antonietta liest vor!
… Mein Name ist Paolo. Paolo aus Spanien. … Ich war noch ganz klein, da bin ich auf der Straße gelandet und musste mir mein Essen selbst besorgen. Das war vielleicht schwer! Da waren doch noch so viele andere Tiere, die waren meistens schneller als ich. Deswegen hatte ich immer Hunger und bin ganz dünn geworden. Eines Tages kamen so komische Leute und haben mich eingefangen. Puh, da hatte ich vielleicht Angst! Aber zum Glück ist mir nichts Schlimmeres passiert, denn ich wurde in einer Pflegefamilie aufgenommen. Warum, weiß ich nicht so genau, aber vielleicht lag es daran, dass ich noch so klein war und sie mir den Aufenthalt in dem Tierheim nicht zumuten wollten. Dort haben sie mich wieder ein wenig aufgepäppelt. Ich durfte zwei Monate bleiben.

Obwohl ich eigentlich gehofft hatte, dass ich dort nicht wieder weg muss. Doch dann wurde ich eines Tages zum Tierarzt gebracht, wurde kastriert und geimpft und einen Chip habe ich auch bekommen. Ich wusste ja nicht, warum die das machen, aber spätestens, als ich plötzlich in einer Box im Flugzeug saß, war mir klar, dass man mich wieder weggeschickt hatte. Vielleicht habe ich mich dort nicht so gut benommen und die wollten mich nicht behalten? Ich weiß es nicht. Wir waren mehrere Hunde und meist zu zweit in diesen Boxen eingesperrt. Das war aber ganz gut, so fühlte ich mich nicht so alleine. Und die meiste Zeit haben wir sowieso geschlafen. Als wir wieder aus den Boxen rausgeholt wurden, wartete eine Frau auf mich. Gut, dachte ich, dann darf ich vielleicht bei der bleiben? Verstanden habe ich erst einmal gar nichts. Alles roch so anders, die Menschen sprachen so komisch. Ich wusste gar nicht, wie mir geschieht, alles war ganz neu für mich.

Das hat mir sehr Angst gemacht und das ist immer noch so bei unbekannten Menschen und Sachen. Aber nicht mehr ganz so schlimm wie am Anfang. Die ersten Tage habe ich in einem Ort hier in der Nähe verbracht mit ganz vielen anderen Hunden und Katzen. Da kamen oft irgendwelche Menschen vorbei und jedes Mal war ein paar Tage später ein Hund weg. Das hab ich zwar nicht so mitbekommen, da ich nur eine Woche dort war, aber die anderen haben mir das erzählt. Mit den Hunden habe ich mich schon verstanden und die Katzen dort waren auch ganz nett.

Und dann kamen wieder Menschen, die haben sich mich angeguckt. MICH! Die waren tatsächlich meinetwegen da! …


Lust auf weitere wuffige Geschichten? Alle Autoren haben auf ihr Honorar verzichtet, der Erlös geht an 2 Tierschutzvereine! Das Buch erhaltet ihr hier:



Weitere Berichte zur Messe und unseren Lesungen findet ihr hier:



Mittwoch, 5. Juli 2017

Tierheime sind genauso unperfekt wie Hunde und Menschen, aber sie unter Generalverdacht zu stellen ist unfair!

🐶 Ihr 2-Beiner seid ja schon manchmal komisch...und unfair. *frechwedel* Bei unseren Web-Gassigängen begegenen wir immer wieder Berichten, wonach Tierheim (TH) keine Hunde mehr abgeben würden. "Die rücken nichts raus" oder "Man bekommt dort keinen Hund" oder "Ach vergiss es, die geben keine Hunde ab" und ähnliche Aussagen liefen uns da über den virtuellen Weg. Aber auch in der Realität erlebten wir Ähnliches. Das findet ihr seltsam? Klar, ist es doch die Aufgabe von THs, Hunden (und anderen Tieren) nur ein vorübergehendes Zuhause zu bieten und sie möglichst schnell an liebevolle Halter zu vermitteln. Sie sind da quasi nur geparkt. Doch bei zahlreichen besuchen in Tierheimen haben wir auch erlebt WER manchmal da so ankommt, mit welchen Vorstellungen und nicht selten mit Null-Wissen einen Hund haben will. Das berichtet euch ja auch mein menschliches Cerebral-Interface in unserer Kolumne im Hundemagazin WUFF. 

Ein neues Zuhause sollte gut gewählt sein, damit es nicht nur ein eiterer Parkplatz ist...
Foto: Fotofabrik Lutz Borger
 
Wir selber haben auch ganz andere Erfahrungen gemacht. Wenn nicht ein Tierheim mit meinem Ollen Kontakt aufgenommen hätte, von sich aus(!!!), dann wären wir wohl nie aufeinander getroffen... Wer weiß was dann mit meinem 2-Beiner passiert wäre? Vielleicht wäre sein Burnout dann viel schlimmer ausgefallen....Oder was mit mir geschehen wäre? Ich denke da nur an das Schicksal von Chanti (wir können uns beide einfach nicht an den Namen Chantal gewöhnen), die wir ja seit einiger Zeit regelmäßig im Tierheim Düsseldorf besuchen. Übrigens: Auch hier nahm man mit uns - über einen (unabsichtlichen) kleinen Umweg - über Perdita Lübbe-Scheuermann von der Hunde-Akademie, die eng mit dem Tierheim Düsseldorf zusammenarbeitet, Kontakt auf. Erst sollte es nur ein kleiner Schnack werden. Doch dann kam Perdita und Melanie Gordon, Bereichsleiterin Hunde des Tierheims Düsseldorf, auf die Idee uns Chanti vorzustellen. *freuwedelhüpf*


 
Es gibt also auch durchaus den anderen Weg, ja manchmal geradezu proaktiv und mehr als nur engagiert. Doch woher kommt dann dieser schlechte Ruf? Oft sind es die Betroffenen selber, die davon berichten. Mag ja auch sein, dass der ein oder andere Fall da stimmt. Es gibt wirklich Tierheime, die nicht nur in dieser Hinsicht "seltsam" und "befremdlich" wirken - um es mal menschlich-diplomatisch auszudrücken. Oder auch hündich direkt: nicht gerade im Interesse des Tieres! *grrrrrr* 

Ohne Tierschützer und Tierheime hätten wir uns nie kennen gelernt!
Foto: Fotofabrik Lutz Borger
 
Aber wir haben selber auch schon so unsere "Erfahrungen" mit "skurrilen" Anfragen. Sowohl in der Realität, wie euch ja mein 2-Beiner einen Beispielfall in unserer WUFF-Kolume berichtet hat. Als auch im virtuellen World-Wuff-Web: So kommen manchmal Fragen, die so eine Unwissenheit offenbaren, dass es schon beängstigend ist. Nicht dass Unwissenheit ein makel ist...sie sollte aber auch der Quell von Neugierde sein. *jawohlwoaff* Aber nicht selten, erleben wir sie in einer Form der Ignoranz. So als wolle man auch nichts Wissen. Einfach nur weil man den Hund süß findet. Alles andere ist doch egal... *brummmm* NEIN, ihr felllosen Primaten, ist es nicht! Wenn man ein Lebenwesen liebt, meinetwegen auch süß findet, dann INTERESSIERT man sich gefälligst dafür! Das zeigen wir Hunde euch doch tagtäglich! In jeder wachen Minute versuchen wir euch zu verstehen und euch nahe zu sein.

Und so mancher "Berichterstatter" verschweigt wahrscheinlich diesen Umstand. Ist ja auch vertständlich, denn so mancher traut sich nicht seine Unwissenheit öffentlich preißzugeben. Und viele mögen ja auch im besten Wissen und Gewissen handeln, schließlich sehen sie das aus ihrer Perspektive: Sie wollen dem Hund doch ein "schönes" Heim geben. Doch was "schön" für den Hund ist, wissen sie eben offmtals nicht. So bleibt den THs oftmals gar nichts anderes übrig, als Anfragen abzulehnen. Denn wie gesagt, dass der Hund ein passendes(!) Zuhause bekommt, ist ja einer der Hauptaufgaben von THs. Aber hier liegt die Betonung auf PASSEND! *jawohlwoaff* Und klar, dass gerade die ignoranteren menschen sich da immer selber als passend empfinden. Da hilft auch keine gute Absicht. Denn die schützt nicht vor Unfällen.

Vor allem: Dieser Generalverdacht ist völlig ungerechtfertigt! Sicher, die Auflagen sind strenger. Aber vergesst nicht: Die Gesetze ja auch! Und einfacher ist ja nicht immer besser. Und bleibt fair! Hört auch auch immer mal die andere Seite an! *freuwedel*


PS: Dies ist der ergänzende Beitrag zu unserer Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin (08/2017) "Tierheime rücken selten was raus..."

Hier unsere bisherigen Dates mit Chantal:





























Freitag, 23. Juni 2017

*[Produkttest] Wir haben Barfer's Wellfood getestet und ihr könnt das jetzt auch!

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Schon am folgenden Tag machte ich große Augen. 😲 Hatte ich tatsächlich einen Doggen-Mix? oder doch vielleicht eher einen Frenchie? Der Haufen, den mein Döggelchen Rico rausgedrückt hatte, passte eher zu einem Hund von 10 bis 15 Kilo - höchstens! Aber nicht zu einem von knapp über 40 Kilogramm! Alleine das überraschte mich freudig...wieso ich mich über einen kleinen Hundehaufen wunderte? Nun das ist schnell erklärt, es war ein Indiz dafür, dass Rico viel vom Futter verwertete. Denn wir hatten gerade Angefangen *Barfer's Wellfood getestet und schon am folgenden Tag bekam ich das Ergebnis von Rico serviert. Ihr könnt das Futter übrigens auch testen - einfach diesem Link folgen! Denn Barfer's sucht bis zum 5. Juli 25 Tester (und dann wieder zwischen dem 10. und 20. Juli)!

🐶 Du vergisst mal wieder, wie schmackofatz es mir geschmeckt hat. *leftzenleck*

Mach mal hinne, ich hab Hunger...

Ohja, DAS war das 1. Indiz. 😊 Du hast dich nicht nur draufgestürzt, sondern den Napf blitzeblank abgeleckt... 😃 Der Fleischanteil lag bei 85 Prozent. Toll fand ich aber auch die Inhaltsstoffe in unserem Testpaket "Komplett-Mix für erwachsene Hunde vom Rind". So ist da schon Grünlippmuschelmehl drin. Unsere Leser wissen ja, dass ich dir schon prophylaktisch immer mal wieder eine Kur verpasse. Denn dieses Pulver wirkt positiv auf den Knorpelaufbau. Und gerade große Hunde können wegen ihres Gewichtes da Probleme bekommen. Außerdem sind auch schon Karotten drin beigemischt. Dazu noch Pflanzenöle, Calciumcarbonat, Bierhefe und Seealgenmehl. Eigentlich viel schon drin für eine vollwertige Mahlzeit...

Hier mal der Komplett-Mix Rind pur

🐶 Und warum hast du dennoch was dazu gemischt? *ohrennachvorn*

Mit Gemüse, Obst, Hüttenkäse und Reis...

Mit Gemüse, Kartoffeln und Ei
Ganz einfach: Um dir auch Abwechslung zu bieten. Außerdem ist ja nicht alles drin, ihr Hunde braucht ja auch Zink und andere Spurenelemente und Vitamine. Und je nachdem was bei uns auf dem Plan war, habe ich halt auch Kohlenhydrate als Energielieferanten für dich dazugemischt. Meist Kartoffeln oder auch Reis. Oder mal ein Ei mit Schale, mal etwas Hüttenkäse. Und Obst hab ich auch ab und an ergänzt. Aber das sind ja alles Sachen, die ihr Hunde nicht tagtäglich als Nahrung braucht - von daher: Nur die Packung hätte aber auch mal als Nahrung gereicht. Ein netter Nebeneffekt des Ergänzens war aber auch: Statt pro Mahlzeit mit einer Packung von 500 Gramm (also 2 am Tag) kam ich so mit einer Packung am Tag aus. 😉


Wie schaut's aus? Bekomme ich noch nen Nachschlag...?
Nicht so gut fand ich, dass das Futter wieder gewolft war. Ist ja ein typischer Kritikpunkt von uns bei Frischfleichlieferanten. Denn das gewolfte Fleich kann an kleine und große Hunde verfüttert werden. Allerdings habe ich immer die Assoziation wie beim Menschen mit einer Schnabeltasse... Allerdings gilt diese Kritik nur für das Testpaket! Denn Barfers Wellfood hat offensichtlich mitgedacht: Ein Blick auf deren Webseite zeigte mir, dass sie auch Angebote in Brockengröße anbieten.

🐶 Na hoffentlich darf ich die auch mal testen... *sabber* Hab gesehen, die haben auch andere exquisite Leckereien... *leftzenleck*



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Donnerstag, 8. Juni 2017

Macht es euch nicht schwer! Denn: "Glück ist tierisch leicht..."

🐶 Und wieder hat mein menschliches Cerebral-Interface Maximilian in unserer Kolumne im Hundemagazin WUFF ein Interview. Mit denen hab ich ja so meine Schwierigkeiten wenn ich den dazu ergänzenden Blogbeitrag schreiben soll. Aber nicht diesmal! Denn zum Hundeglück spricht seine Gesprächspartnerin Daniela Ben Said über ihr Bühnenprogramm und da geht es um das Thema "Glück ist tierisch leicht..." Und daaaaa kann ich als Hund ja wohl mitwuffen! *jawohlwedelstups*

Zu Zweit ist alles wuffiger!

Daniele Ben Said weiß: "Glück ist tierisch leicht..."
Denn ihr 2-Beiner steht euch da ja gern mal im Weg. Manchmal könnte hund (Menschensprache: man) glatt glauben, dass euer evolutionäre Vorteil, eure Intelligenz, euch da manchmal einen Strich durch die Rechnung macht. *weisefrechwedel* Ihr denkt zu viel nach, sucht nach den Problemen...ihr macht es euch künstlich - also auch menschlich - schwer. Manche machen sich sogar künstlich Probleme, um sich damit auch künstlich interessant zu machen - nun, wer es braucht und mit seiner Zeit nichts besseres anzufangen hat... Nun, ihr seid ja auch keine Hunde... *seufz* WIR Hunde wüssten was besseres! *frechwedel*
 
🐶Während ich mich auf dem Boden wälze,
bekommt mein Oller einen Lachflash 😂
So erfreuen wir Hunde uns ja auch an ganz kleinen Dingen, wir brauchen kein großes Brimborium, keine große Party. Denn die Party seid ihr, unsere Menschenpartner! Hauptsache wir machen es mit euch, dann wird es schon irgendwie wuffig! Daher freu ich mich manchmal auch ganz spontan, ganz ohne Grund, einfach so. Warum? Weil das Gefühl gerade da ist. Meist einfach weil ich mit meinem Partner unterwegs bin. Dann schmeiß ich mich einfach hin und wälze mich auf den Boden, krabbel auf dem Rücken (oder versuche es zumindest) über eine Wiese oder ich renne los und spiele meinen Menschenpartner an. *freuwedelhüpf*

Okay, Impulskontrolle sieht anders aus, werden einige sicher einwerfen. Aber seht ihr, warum sollte man - und insbesondere hund! - den Spaß unterdrücken? Das ist doch voll nicht canilogisch! Ich glaub, ihr Menschen nennt sowas Spaßbremsen... *frechwedelbrumm*

Wir Teire wissen: Auch einfache Dinge wie gemeinsames Rennen machen schon mega-wuffig Spaß!
Foto: Lutz Borger
 
Auch das ist Glück: Beisammensein!
Hab mal mit meinem Menschenpartner den Film "Das Leben ist schön" gesehen. Nun, verstanden hab ich davon ehrlich gesagt nicht viel...fast gar nichts. Aber den Titel solltet ihr felllosen Primaten euch mal öfter ins Gedächtnis rufen - denn er gilt vor allem für das Leben mit Hund! *jawohlwoaff* Also: Take it easy - nimm es leicht!



PS: Dies ist der ergänzende Beitrag zu unserer Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin (07/2017) "Glück ist tierisch leicht..."



Montag, 15. Mai 2017

*[Produkttest] Die Gassitasche von Wild Hazel ist auch rüdenmäßig geeignet :-)

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Zugegeben, ich hätte am Anfang meiner beruflichen Laufbahn als Journalist vor über 20 Jahren nicht gedacht, dass ich mal über Taschen schreibe...

🐶 Da kannste mal sehen, wie sehr ich deinen Horizont erweitere. *frechwedel*

Kleiner, dank dir habe ich über mehr Tellerränder geschaut als ich Geschirr im Küchenschrank habe. Dennoch: Vorhersehen konnte ich das jetzige Thema nicht - eben Taschen. Aber was für welche: Spezielle Gassitaschen! Denn wir haben das Unisex-Modell von *Wild Hazel ausprobiert.

Rüdenmäßig geprüft - die Gassitasche von Wild Hazel 😉
Foto: Der Papagraf

Mit der Tasche von Wild Hazel gibt es immer Überraschungen für Rico beim Gassi 👍

🐶 Ausprobiert? Also manchmal sind deine "Untertreibungen" echt niedlich. Du hast die Tasche 2 Monate auf die Probegestellt - und zwar rüdenmäßig. *jawohlwoaff*

Na, das musste ich doch. Schließlich habe ich es den Damen von Wild Hazel versprochen. Die haben wir übrigens schon vor längerem kennen gelernt: Auf der Heimtiermesse in Düsseldorf. Damals zog ich sie noch wegen des Innenfutters ihrer Taschen auf. Denn es gab nur Modelle für Frauen - und die hatten halt ein rosa Innenfutter.

🐶 Ohje, Rosa - da hast ja so ne komische Rüden-Allergie... *augenbrauenhoch*

Stimmt, aber lassen wir das an dieser Stelle. Julia und Sabine von Wild Hazel haben mir meine Frozzeleien nicht übel genommen - im Gegenteil, wir hatten direkt eine humoristische Wellenlänge.

🐶 Und so wurde das rosa Innenfutter quasi zum Running Gag immer wenn wir sie trafen... *wedelfreu*

Genau. Bis dann die Unisex-Tasche rauskam: Hazels Green - wohl wegen des grünen Innenfutters. Schon bevor das Testmodell bei uns eintraf war ich von der guten und robusten Tasche begeistert, hatte ich sie doch zuvor schon auf der Messe Hund & Pferd in Dortmund bewundern können. Doch auf so einer Messe ist viel los und so kann man sich viele Details nur oberflächlich anschauen. Begeistert war ich von dem modularen System: Leckerchenbeutel, eine extra Innentasche (Hazel Bag Small Cotton) gehörten dazu, die mit Druckknöpfen in der Tasche befestigt werden konnten; außerdem noch ein Kotbeutel, den man an einen der Ösen außen einhaken kann. Dieses modulare System sprach sogleich meinen männlichen Spieltrieb an (der ein oder andere kennt eventuell die modularen Trekking-Systeme von diversen Outdoor-Marken oder auch vom Militär). Jedenfalls fand ich das sehr praktisch. Bei der herausnehmbaren Innentasche dachte ich sogleich: Schade, dass man die nicht auch am Gürtel tragen kann - und was soll ich sagen, offenbar ticken Julia und Sabine ähnlich: Denn das neueste Model der kleinen Innentasche hat Schlaufen für den Gürtel. 👍

Die Beisswurst passt perfekt ins Querband.
Ebenfalls sehr begeistert war ich vom durchdachten Design: Die zahlreichen Ösen außen erlauben das Befestigen von zahlreichen nützlichen Dingen wie beispielsweise dem Kotbeutel oder ich mache daran auch mal den Maulkorb oder ein Cappy fest. An einer Seite hat die Tasche aber keine Öse, sondern ein Querband. Sehr praktisch um beispielsweise den Futterbeutel daran zu klemmen oder was ich viel häufiger da stecken habe ist eine Beißwurst (was mir so manchen seltsamen Blick von Polizisten einbringt, da das Ding auf die Entfernung wie ein kleiner Knüppel wirkt). 

Auch bei Zerrspielen - die Gassitasche sitzt!
Foto: Der Papagraf

Skeptischer war ich jedoch beim zusätzlichen "Fixierriemen", den man nochmals um die Hüfte schnallt. Als ungeübter Taschenträger fand ich den erstmal störend (vielleicht lag's aber auch einfach an meiner Männer-Anatomie 😉), doch beim ersten Einsatz beim Gassi hat er mich überzeugt. Denn nicht nur, dass die Tasche nicht runterrutscht, wenn man sich bückt um den Kot aufzuheben. Nein, auch beim wilden Molosser-Spiel mit dem Döggelchen Rico hält der Fixierriemen die Tasche dort wo sie ist - kein Schlackern, kein Taschen-Herumwirbeln. Außerdem mindert er auch die Traglast auf der Schulter.

Auch wenn Rico einen seiner Tricks anwednet, die Tasche rutscht kein Stück!
Foto: Der Papagraf

Die beiden Innenfächer erlauben ein geordnetes Trennen von Hunde- und Menschensachen. Zusätzliche Schlaufen oder eine Innentasche sorgen für zusätzliche Ordnung und Fixiermöglichkeiten. 

Nun aber zu den kleinen Kritikpunkten, wovon einer wohl nur Halter von großen Hunden betrifft. Denn die Sachen für die sind meist eine oder zwei Nummer größer - und so wird es eben recht schnell eng in Hazels Green. Standardmäßig haben wir einen Dummybeutel, ein kleines Erste-Hilfe-Set, faltbaren Napf, Gummi-Knochen, Reflektorhalsband, Taschentücher, Notizblock und Terminkalender, Taschenmesser, Ladekabel und diversen Kleinkram (Batterien, Kugelschreiber, kleine Taschenlampe etc.)

Taschenmesser, Notizblock, Kalender, Ladekabel, Gummiknochen, Dummybeutel, Erste-Hilfe-Set, faltbarer Napf, Reflektorbänder, Leckerchenbeutel, kleine Orga-Tasche und ein Täschen für die Kotbeutel - das passt alles in die Gassitrasche auch für Hunde im XL-Format 😊

Eine größere Tasche gibt es zwar, aber dann schleppt man eben auch mehr, was wohl auf Kosten der Bequemlichkeit geht. Was die "Outdoor-Fähigkeit" angeht, da ist das Material sehr robust. Jedoch sollte man Outddor dann eher als längere Spaziergänge verstehen. Für Hardcore-Outdoor über mehrere Tage oder gar a la Survival ist sie wohl nichts. Denn anders als andere Modelle hat sie keinen Reißverschluss zum verschließen, bei starkem Regen könnte es also in die kleinen Öffungen links und rechts reintröpfeln.

Den Plastikklip am Leckerchenbeutel finde ich nicht so gut, denn erfahrungsgemäß gehen die bei mir schnell kaputt. Zum Glück hat der Beutel aber auch eine Schlaufe und kann selbst dann noch weiterverwendet werden. Besonders gut finde ich den Verschluss mit Magneten! Denn so entfällt die lästige Schnurr, wie man sie sonst üblicherweise bei Leckerchenbeutel findet. Mit der bleibe ich nämlich immer wieder irgendwo hängen... 

Na was zauberst du jetzt aus der Tasche?
Foto: Brigitte Klemke

Mein persönliches Fazit: Sehr gut durchdacht und robust mit ansprechendem Design wird die Hazels Green besonders in der warmen Jahreszeit der Begleiter meiner Wahl bei Gassigängen. Denn dann ist es zu heiß für Jacken und Westen, wo ich sonst unsere Utensilien reinstopfe (und oft auch suche). Auch für Wanderungen mit leichtem Schwierigkeitsgrad (wie beispielsweise auf unseren Gassireport-Treffen) ist sie ein nützlicher Begleiter. Und falls ich einen Rüden-Wunsch hätte: So ein kleines Etui für Multitool oder Taschenmesser, am besten auch herausnehmbar und für den Gürtel geeignet, das wäre schon rüdenmäßig toll! 😉

🐶 Und ich freu mich über die vielen Überraschungen, die du da immer rauszauberst - leckere und lustige! *wedelfreuhüpf*



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Mittwoch, 10. Mai 2017

Ob klein oder groß - es sind alles Hunde!

🐶 Mein Oller hat wohl ein schlechtes Gewissen. Nachdem er in seiner Kolumne im Hundemagazin WUFF es mir ein paar mal schwer gemacht hat, ist das Thema dieses Mal eines meiner liebsten: Kleine Hunde. Denn ich habe viele kleine Fellfreunde mit großem Herzen! *wedelfreu* Klar kann ich mit denen nicht so wild und molosser-heftig spielen wie mit meiner Gewichtsklasse. *ohrennachvorn* Das habe ich zum Glück bereits als Junghund gelernt (weil meinem menschlichen Cerebral-Interface wichtig war, dass ich möglichst viele verschiedene Hunde kennen lerne). Dafür kann ich mit ihnen ganz andere wuffig tolle Sachen machen. *jawohlwoaff* Ich stell euch mal ein paar meiner kleinen Freunde vor!

Egal ob klein oder groß - wir sind alles Hunde!
Hier zusammen mit Leila
Foto: Der Papagraf

Die Diva Lucy
Lucy - die Diva
Lucy ist eine kleine Zicke - ganz eine Diva. Besonders nah darf ich ihr nicht kommen, dennoch hat sie mich in ihr Herz geschlosssen. Sie ist halt sehr zart. Doch genau das macht das gemeinsame Schnüffeln mit ihr ja so pansig: Denn sie kommt mit ihrem Kopf dahin, wo ich gerade mal mit der Nase hinkomme. Und so genießen wir 2 unsere gemeinsamen Gassigänge.

Ewok-Wilma
Foto: Der Papagraf
Wilma - der Ewok-Hund
Selma und ich teilen eine Leidenschaft: Star Wars. Findet ihr nicht, sie sieht aus wie ein Ewok? Zu ihr würde auch der Name "Obi-Wan Selma" passen. Und so spielen wir manchmal mit der "Hundemacht" - sie als Ewok-Hund und ich als Doggen-Wookiee. 

Wirbelwind Selma
Foto: Der Papagraf

Selma - der Wirbelwind
Wilma lebt mit Selma zusammen und ist ein fröhlicher Wirbelwind, der immer wieder Leben in die Gassigänge bringt. Immer gut gelaunt, immer mit der Nase am Boden entdeckt sie so manches mal als erste schnüffelspannende Dinge. Und sie ist total verknallt in Anton...












Kumpel Anton
Foto: Der Papagraf

Anton - mein Bro
Der kleine Frenchie und ich sind schon ein richtig eingespieltes Team. Sowohl im Spiel als auch bei Weibchen. *frechwedel* Während er sie vorne ablenkt, kann ich sie von hinten... Nunja, aber lassen wir das besser. Aber wenn er Selma riecht, hat er nur Nase und Augen für sie.
 
Lady Livi
Livi - die Lady
Die kleine zierliche Livi ist eine wahre Lady - und doch ganz Hund geblieben. Beinahe edel wirkt ihr tapselnder Gang, er hat etwas elfenartiges. Ist sie dabei, hebt sich automatisch der "Eleganz-Level".

Wasserpudel Patty
Foto: Der Papagraf
Patty - die Trickreiche
Pudel Patty hat ganz viele Tricks drauf. Das hat sie mit ihrem Frauchen geübt. Sie sorgt immer für einen Wau-Effekt (Menschensprache: Wow-Effekt) beim Gassi. Aber nicht nur durch ihre tollen Tricks, auch wenn sie sich mal wieder in Wasser oder Schlamm wälzt.

Der Chef Calimero
Calimero - the Boss
Er ist zwar klein und sein Name erinnert an eine niedliche Zeichentrick-Figur, doch in seiner Brust schlägt das Herz eines Löwen. Mutig und unerschrocken ist er immer an vorderster Front dabei und sagt was Sache ist. 















Das sind nur ein paar meiner "kleinen" Freunde. Wobei "klein" und "groß" sind eher eure Menschenkategorien. Für mich sind erst in 1. Linie Hunde. Und dank ihrer unterschiedlichen Talente und Fähigkeiten ist jeder Gassigang mit ihnen ein schnüffelstarkes Abenteuer. *schwanzwedelfreu* Die Grenzen zieht ihr Menschen! Bitte trennt uns nicht, wir können so viel voneinander lernen! *jawohlwoaff*

Nase an Nase interessiert uns Hunde Größe und Gewicht wuffig wenig!
Foto: Brigitte Klemke


PS: Dies ist der ergänzende Beitrag zu unserer Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin (06/2017) "Kleinhund versus Großhund: Fronten sind menschengemacht"

PPS: In der aktuellen Ausgabe startet auch die von uns redaktionell betreute Blogger-Serie. Den Anfang macht Andreas Moll von Hunderunden mit seinem Artikel "Die kleinen Racker..."

Montag, 10. April 2017

Unsere nächtliche Diskussion um einen Besoffenen an der Haltestelle... :-D

Es war später Abend, unsere letzte Runde. Wir kommen an so einem Haltestellen-Häuschen vorbei. Schon vorher bemrekte Rico offensichtlich einen Geruch: Alkohol. (Das erkannte ich zugegebenermaßen nicht nur an seiner Körpersprache, soooo differenziert kann ich sie nicht lesen; im Vorfeld war es also nur eine Vermutung, die sich dann später aber bestätigte...). Daher war ich schon sehr aufmerksam.

Mein "NEIN!" kam prombt, als wir an dem Haltestellen-Verschlag vorbei kamen, wo ein volltrunkener in gekauerter Haltung und irgendwas lallend saß... Nochmal rechtzeitig, bevor der Kleine auf seinen Godzilla-Bruce-Lee-Modus umschaltet. Dank meiner raschen Reaktion kam der Doggen-Wookiee nicht weiter als bis zu einem kurzen Brummen an den Kerl gerichtet. Kurz schaute er mich an (Rico, nicht der besoffene Kerl)...

Den Spock-Blick hab ich drauf 😏

🐶 *schnauf* (Übersetzung: Echt jetzt? Bist du sicher? Bin ich nicht so mit einverstanden. Muss ich mir nochmal duch den Kopf gehen lassen!)

"Ruhig", sagte ich schon mit einem kleinen Grinsen. 😊

🐶 *lautschnauf* (Übersetzung: Also, ich hab drüber nachgedacht: Jetzt bin ich sicher, dass mir das nicht passt!)

Mit schon breiterem Grinsen: "Weiter!" 😁

🐶 *lautschnaufschnauf* (Übersetzung: Alter, das passt mir so gar nicht!)

Nun schon dem Lachanfall nahe, den ich zu unterdrücken versuchte: "Na, komm jetzt du Killer-Döggelchen, stell dich nicht so an. Wirst das auch mal ohne Wuffer überstehen." 😄

🐶 *leiseschnauf* (Übersetzung: Okay, meinetwegen - unter Protest. Aber nochmal: Das passte mir nicht!)

Nächstes Mal darf ich aber zurückwuffen... 🐶

Jetzt konnte ich nicht mehr, lachend (was mir einen Spock-würdigen Blick Ricos einbrachte): "Jaja, schon gut. Schau mal lieber, was es Neues zum Schnüffeln gibt." 😂

Ich weiß, ich hab es schon oft gesagt, aber immer wieder gilt: ICH LIEBE DIE KOMMUNIKATION MIT MEINEM HUND!

🐶 Wart's ab! Nächstes Mal überrasch ich dich und dann komm ich doch mal wieder zum Wuffen! *brummm*

Also ob es dir daran fehlt... 😉

🐶 Hauptsache ich hab hier den letzten Wuffer! *frechwedel*


Szenen aus dem Leben mit einem Doggen-Wookie mit typischem Molosser-Eigensinn (aus unserer neuen Rubrik "Ich liebe die Kommunikation mit meinem Hund"):