Sonntag, 29. Mai 2016

Gut, dass Frühling ist! Weniger Ertrinkungsgefahr für meinen 2-Beiner! ;-)

Da war ja in letzter Zeit mal wieder pansig was los. Ich kam ja kaum dazu hier in meinem Blog was zu wuffen. Viele Termine, viele Schnüffeleien und viel Arbeit. Naja, letzteres vor allem für meinen 2-Beiner. Besonders stolz bin ich ja auf den Artikel, den mein Cerebral-Interface in den Tageszeitungen DIE WELT und WELTkompakt zum Thema Gassigehen geschrieben hat (okay, für ihn ist das nichts besonderes, er hat ja bereits für die Financial Times Deutschland, Capital, Handelsblatt, Die Zeit, Spiegel online etc. geschrieben; aber für mich ist das ganz neu!).







Kühle Pfoten sind wuffastisch cool! :-)
Aber eigentlich wollte ich euch was anderes wuffen. Ich bin echt hundsmäßig erleichtert, dass endlich Frühling ist. Ja klar, auch weil es draußen wieder viel mehr zu Erschnüffeln gibt und wir viel mehr an der frischen Luft sind. Aber halt auch weil ich mir weniger Sorgen um meinen Menschenpartner machen muss. Denn ihr 2-Beiner habt ja so seltsame Sitten. Wie beispielsweise die, eure Stöckchen wild im Mund hin und her zu schieben und so ein Schaumzeug dafür zu benutzen. *brummm* Also ich zerkaue Stöcke ja lieber oder fang sie und bring sie meinem Maximilian...am liebsten für ein Zerrspiel. Aber so... Ich glaub ihr nennt es Zähneputzen (das hatte ich ja bereits mal bei einem Interview zum Liebster Award euch gewufft). *denkergääähn* Aber das macht ihr Menschen ja das ganze Jahr durch. Also zurück zum Frühling. Warum mache ich mir da weniger Sorgen um meinen 2-Beiner wegen Ertrinken? Ganz einfach: Ab dem Frühling fängt er an mehr zu Duschen, im Winter dagegen legt er sich meist in die Wanne. Und genau DAS ist mein Problem! Denn ich bin dann immer hin und her gerissen. Einerseits verdrück ich mich ja ganz gerne, wenn ich Wasser höre (darin plantschen find ich dagegen pfotastisch!)... Könnte ja sein, dass ich gewaschen werden soll. *brummm* Aber ich mache mir halt auch Sorgen um meinen Partner, dass der in dem Wasser ertrinkt. Hund (Menschensprache: Man) weiß ja nie, ihr 2-Beiner stellt ja so manch kuriose Sache an, da muss hund (Menschensprache: man) auf euch ja aufpassen... *besorgtschau*

Kommst du auch mit rein?

Daher schau ich immer wieder mal im Bad vorbei und nach dem Rechten, wenn mein Oller wieder in der Wanne liegt. Könnte ja sein, dass er mittlerweile darin ersoffen ist... Ihm scheint das ja zu gefallen. *schnauff* Naja, muss wohl für euch felllose Primaten so ähnlich sein, wie wenn ich im Wasser plantsche. Anders kann ich mir das canilogisch nicht erklären, warum er sonst so gern darin liegt und entspannt...

Statt zu Baden solltest du lieber nur die Pfoten kühlen, du fellloser Primat *frechwedel*

Nun ist aber Frühling, da duscht er lieber. Das dauert nicht so lang und ist auch nicht so viel Wasser auf einmal. Okay, so ganz versteh ich zwar nicht, warum ihr Menschen euch freiwillig einmal am Tag unter so ein Regensdings stellt. Ich finde Regen ja ziemlich deprimierend. *schüttelschnauf* Aber okay, das ist euer Ding liebe 2-Beiner, Hauptsache das Risiko des Ertrinkens ist geringer. Auf jeden Fall habt ihr seltsame Rituale...warum wascht ihr euch nicht einfach so wie wir Hunde? Einfach den Dreck ablecken! Ist doch viel praktischer. Aber ich glaube, Waschen gehört für euch irgendwie zur "Zivilisation". *frechschau*


PS: Falls ihr jetzt Fotos von meinem 2-Beiner in der Wanne erwartet habt: Sorry, sowas ist PRIVAT! Aber ich arbeite daran... :-) *schwanzwedel*


 

Dienstag, 24. Mai 2016

*[Produkttest+Gewinnspiel] Fisch ist gesund - Wir haben das Hundefutter von Meradog getestet!

*Gesponsert

Wir haben ein neues Futter getestet. Naja, soooo ganz neu ist es nun nicht für uns. Denn wir hatten schon vor langer Zeit, da war Rico noch ein Welpe, mal eine Probepackung auf einer Messe erhalten - und waren sehr zufrieden. Umso mehr freuten wir uns, als wir die Sorte *"Hering, Krill & Kartoffeln" von *Meradog testen durften.

Für Fisch renn ich Meilenweit...
Foto: Ira Prettycloud

Warum ausgerechnet diese Sorte? Nun, vereinfacht gesagt: Fisch ist gesund! Ich erinnere mich noch gut an die Hunde aus meiner Kindheit, wenn wir in Italien im Urlaub waren. Pünktlich wenn die Boote mit ihrem Fang zurückkehrten, waren sie am Hafen. Immer wenn die Fischer wieder in den Hafen einfuhren und ihre Ladung löschten, fiel auch immer Fische für sie ab - nicht selten warfen ihnen die Fischer welche zu. Und diese Hunde erfreuten sich bester Gesundheit. Und dass Rico frischen Fisch mag, weiß ich ja. ;-)

"Den krieg ich..."
Foto: Ira Prettycloud


Außerdem gefielen mir die Inhaltsstoffe. Besonders gut fand ich, dass im Meradog auch Chondroitin und Glucosamin drin sind. Das sind die gleichen Inhaltsstoffe wie sie auch im Pulver von Grünlippmuscheln vorkommen. Allgemein wirkt es entzündungshemmend. Aber es ist auch gut für den Knorpelaufbau der Gelenke. Man gibt es daher auch Hunden mit Arthrose. Und da besonders große Rassen ihre Gelenke stark belasten (schon wegen ihres Gewichtes) gibt man es ihnen auch vorbeugend.

"Wirklich schon leer?"
Foto: Ira Prettycloud

Gerade für allergische Hunde wichtig: Das Futter ist gluten- und getreidefrei. Ein wenig irritiert war ich, dass auch betont wird, dass Vitamin C drin ist. Ich bin jetzt kein Ernährungsexperte, aber so viel ich mal gehört habe, können Hunde Vitamin C selber produzieren - sofern sie gesund sind. Zu viel Vitamin C wird dann einfach ausgeschieden. Nicht selten nutzen einige Hundemarken aber das positive Image von Vitamin C beim Menschen als Marketingtrick. Auf Rückfrage bei Meradog antwortet Dr. Anika Thyrock von Meradog: "Das Vitamin C ist im Futter als natürliches Antioxidans enthalten, das den Hund vor den so genannten freien Radikalen schützen soll. Dies sind sehr reaktionsfreudige Moleküle, die die Zellsubstanz angreifen und schädigen können. Frei Radikale entstehen natürlicherweise bei den Stoffwechselvorgängen im Körper. Die Einwirkung von Umwelteinflüssen wie Tabakrauch, UV-Strahlung etc. kann die Entstehung freier Radikale verstärken. Antioxidantien wie das Vitamin C neutralisieren freie Radikale und schützen somit die Zellen des Hundes vor ihren Schäden." Das erklärte zwar die allgemeine Wirkung von Vitamin C, aber nicht warum es im Futter drin ist (wo Hunde es doch selber produzieren) und extra betont wird. Wie gesagt: Nötig ist es für gesunde Hunde wohl nicht, aber es schadet eben auch nicht.

Wie hat es mein kleiner Doggen-Wookiee Rico vertragen? Nun die ersten 2 Tage war sein Kot recht weich - also im Vergleich zu Frischfleisch. Das kann aber an der Futterumstellung liegen meinte Dr. Thyrock: "Die Darmflora muss sich erst an die neue Nährstoffzusammensetzung des Futters gewöhnen." In der Tat verfestigte sich seine Hinterlassenschaft nach 2 Tagen, wenngleich nicht so fest wie bei Frischfleisch, aber das ist nicht ungewöhnlich bei Trockenfutter. Ich achte da nur deswegen drauf, weil so die Analdrüsen nicht so gut ausgedrückt werden, als wenn die Köttel eben härter sind (hier kann ab und an ein Knochen aber helfen).

Die leicht grünliche Farbe von Ricos Kacke war für mich neu: "Die grünliche Färbung des Kots ist keine Seltenheit und hängt tatsächlich mit den Proteinquellen aus dem Fisch und dem Krill zusammen", erklärte mir Dr. Thyrock. Im Übrigen hat mir auch die Herkunft der Proteinquellen gefallen: "Der Krill, den wir in „pure Hering, Krill & Kartoffel“ einsetzen, stammt aus arktischen Gewässern und aus garantiert nachhaltigem Fang. Das bedeutet, dass durch den Fang des Krills das Ökosystem in keiner Weise geschädigt wird und sich die Population des Krills selbstständig und problemlos regenerieren kann." Aber nicht nur in dieser Hinsicht, achtet man bei Meradog auf die Umwelt: So wird das Futter mit Grünstrom - also CO2 neutral - produziert.

Auch die Menge des Kots lag vergleichsweise im "grünen Bereich". Denn die Menge ist ein Indiz für die Verwertbarkeit des Futters. Oder anders ausgedrückt: Wenn Hinten so viel raus kommt, wie Vorne reingeht, dann ist das quasi ein "Durchlaufposten". Bei dem von uns getesteten Sorte von Meradog war die Kotmenge mehr als bei Frischfleisch, aber weniger als bei so manch anderem Trockenfutter.
 
"Das schmeckt wuffastisch irre!"
Foto: Ira Prettycloud

Alles in allem war ich sehr zufrieden und die Sorte ist somit zu unserem 3. liebsten Trockenfutter (und damit die 2. liebste Futtermarke) avanciert. Ich werde es ab und an meinem Doggen-Wookiee geben, schon weil unsere liebste Trockenfutter-Marke keine Sorte mit Fisch anbietet. Daher freue ich mich, dass unsere Leser 3 Mal eine 4 kg Packung der Sorte "Hering, Krill & Kartoffeln" gewinnen können! Dafür müsst ihr nur eine Frage beantworten:

Wofür ist Glucosamin und Chondroitin gut?

Schreibt bis einschließlich zum 31. Mai die Lösung einfach als Kommentar unter diesen Blogbeitrag oder als Kommentar unter dem entsprechen Posting auf unserer Facebook-Seite (nur die Antworten auf unserer Seite zählen, nicht die von geteilten Beiträgen!). 

Eine nicht ganz unwichtige Kleinigkeit hast du aber vergessen!

So? Und was Rico?

*leftzenleck*
Foto: Ira Prettycloud

Na, dass es mir wuffastisch geschmeckt hat! *leftzenleck*





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Dienstag, 17. Mai 2016

[Watchdog] Die Front verläuft zwischen den anständigen und den "antisozialen" Hundemenschen!

Immer wieder beobachte ich, oder erlebe es auch selber, wie sich Hundehalter in die Wolle kriegen. So als als gäbe es verschiedene Nationen, die sich gegenseitig bekämpften. Sei es die Nationen der unterschiedlichen Ernährungsexperten oder die der unterschiedlichen Erziehungsprofis. Da verknoten sich mal Roll-Leinen-Läufer mit Kurzführ-Fanatikern in einer Diskussion, da gehen sich die Halsband-Befürworter mit den Geschirr-Trägern an die Gurgel, da fetzen sich mal die Kleinhunde-Halter mit denen von größeren Hunden...

Doch das sind eigentlich nur Meinungsverschiedenheiten, manchmal auch sehr kleinliche Diskussionen. Dabei verläuft die Front schon längst nicht mehr zwischen den kleinen und den großen Hunden, den Barfern und den Fertigfütterern, den Clickern und den Streichlern oder sonst wie unterschiedlicher Meinung seiender Menschen. Vielmehr sehe ich immer mehr, dass es eigentlich die "Anständigen" sind, die unter den "Antisozialen" leiden müssen. Wer sind nun diese "Antisozialen"?

Jawohl, die gibt es nämlich auch unter den Hundemenschen. Denn nicht alle wollen einem nur Gutes; längst ist das Thema Hund eine Industrie mit Milliardenumsätzen - und viele sind profitgierig und profilierungssüchtig. Damit wir uns hier nicht missverstehen: Ich benutze das Wort "antisozial" hier nicht, wie viele es im Allgemeinen leichtfertig gebrauchen. Das hat nichts mit dem Bildungsabschluss oder den Einkünften oder dem Wohnort oder sonst was in der Richtung zu tun! Vielmehr meine ich den Begriff "antisozial" (aber auch "asozial") im wahrsten Sinne des Wortes: Eben Menschen, die nicht mitdenken, sich gegenüber anderen Menschen rücksichtslos und extrem egoistisch verhalten. Die NUR ihre eigenen Ziele im Auge haben und dabei auch in Kauf nehmen, dass anderen dadurch Nachteile entstehen. Diese Menschen wägen nicht ab, ob ihr Vorteil gegenüber anderen gerechtfertig ist oder ob das Maß stimmt. Alles ordnen sie dem unter, ja selbst Freundschafften. Diese sind eh nur Mittel zum Zweck und wenn sie nichts mehr nutzen, wechselt man die Freunde eben. Das ist halt einfach ihr rationales Kalkül, eben eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Für solche Menschen gilt eben nur: "Hauptsache ICH!" und "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich!" Wem es lieber ist, der kann solche Subjekte auch anders benennen: Egomanen, Psychopathen oder wie der Kynologe Günther Bloch als "Scharlatane" bezeichnen - sie alle beschreiben einen Charaktertypus.

Ein paar plakative Beispiele aus unserem Gassialltag:
  • Da ist die Roll-Leinen Fanatikerin, die IHREM Hund mehr Freiheit geben will. Und was ist mit den anderen Hunden und Menschen, die sich in der Leine verfangen oder gar verletzen können?
  • Da ist der Hundehalter eines Kleinhundes, der die Hinterlassenschaften einfach liegen lässt - es sind ja nur kleine Köttel. Aber alle anderen sollen bitte brav die Hundekacke wegmachen...
  • Da ist die Hunde-Tussnelda, die den öffentlichen (!) Hundefreilauf für sich alleine haben will...
  • Da ist die Fiffi-Uschi, die auf dem öffentlichen Hundeplatz plötzlich den Ball rausholt und wirft, weil sie mit ihren Hunden spielen will. Dass andere Hunde auch da sind und welche Konsequenzen das haben kann ist ihr egal...
  • Da sind Ernährungsberater, die ihren eigenen Hunden nicht das Futter geben, welches sie Anderen verkaufen...
  • Da sind Fotografen, die von anderen Hunden Fotos schießen, die sie ihren eigenen Hunden nicht (oder nur sehr selten zwecks Demonstration) antun möchten...
  • Da sind Hundetrainer, der bei allen Hunden ein "Problem" erkennen - und oh Wunder, gleich auch das passende Seminar oder den Workshop parat haben...
  • Da sind Tierärzt, die sinnlose Behandlungen verschreiben und im "Nebenjob" noch Seminare geben, Halsbänder verkaufen und Futter vertreiben...
  • Da sind Hundesportler, die auf Sozialisation pfeiffen und nicht wollen, dass ihre Hunde mit anderen Kontakt haben...
  • Da sind Züchter, die nur auf schnelle Geld aus sind und sogar Geschwister verpaaren...

Die Liste der Beispiele von "Hyper-Egoismus" ließe sich noch beliebig erweitern. Während die Privatpersonen eher lästig und nervend sind, so muss man vor den antisozial eingestellten Gewerbetreibenden geradezu warnen. Denn deren Egoismus besteht zum Großteil aus rücksichtsloser Profitgier. Gesundheit des Hundes? Egal. Psychische Schäden beim Hund? Egal - ja vielleicht sogar wünschenswert, denn dann kann man ja gleich den nächsten Kurs verkaufen oder eine befreundeten Tierarzt und Physiotherapeuten empfehlen, der dann auch noch abkassieren darf.

Der Vorteil, den diese Antisozialen nutzen, ist, dass sie einen Plan haben und den eben verfolgen. Und dem ordnen sie alles unter! Der unbedarfte Hundehalter hat ja meist keinen Plan...wozu auch...genau dafür geht er ja zu "Experten"...und beim Gassigehen ist der Plan allenfalls, mit dem Hund eine schöne Runde zu drehen und nicht sich mit anderen zu streiten...

Dabei ist ihr Hauptziel, Macht und Einfluss zu gewinnen. Am ehesten geht das, wenn man andere isoliert und versucht sie abhängig zu machen. Dazu nutzen sie die unterschiedlichsten Methoden, die alle eines gemeinsam haben: Ihnen ist jedes Mittel recht. Sehr oft setzen sie auch Tratsch, Lügen und Diffamierungen dazu ein - manche rufen geradezu zur Hetzerei auf. Gerade in der heutigen Zeit, mit den modernen Kommunikatzionsmitteln der (a)sozielen Netzwerke geht das wunderbar, am besten aus der Deckung der Anonymität heraus. Von sich selber lenken solche antisozialen, hyper-egoistischen Manipulateure dagegen gern ab. Auf direkte Fragen antworten sie meist ausweichend. Offen, im Sinne von ehrlich und direkt, sind diese Leute in den seltensen Fällen - sie können es ja nicht sein, haben sie doch einiges zu verbergen.

Meist lasse ich solche Leute in dem Glauben, ich würde ihnen glauben und sei ziemlich naiv. Ist zum einen lustig zu sehen, wie die sich selber überschätzen und somit immer mehr Fehler machen, zum anderen verraten die sich so auch selber. Außerdem hab ich gemerkt, dass es sich nicht lohnt mit solchen Menschen wirklich "auseinanderzusetzen" - da fallen mir auf Anhieb ein Dutzend bessere und interessantere Beschäftigungen ein. Je nach Laune und Zeit füttere ich sie sogar mit Fehlinformationen - ist recht amüsant, dann zu sehen, wie die ihre Energie dort verschwenden und man selber dann doch seine Ruhe hat und man seine eigenen Pläne verfolgen kann. 

Wir passen gegenseitig auf uns auf - Rico auf Hundeart und ich halt auf Menschenart
Foto: Der Papagraf
Es ist an der Zeit für eine Koalition des Anstandes! Statt uns also über verschiedene Meinungen zu streiten, sollten wir Hundehalter lieber Charaktere selektieren. Nicht nur zum Eigenschutz! Nein, vor diesen "Antisozialen" müssen wir auch unsere Hunde schützen! Denn genau das ist ja eine unserer Hauptaufgaben als Halter: dem Hund Sicherheit und Geborgenheit geben. Und das können wir dank unsere "gesunden Menschenverstandes", unserer kritischen Denke und unserer Logik. Und ein aufgeklärter, mündiger Halter bietet seinem Hund eben auch die Sicherheit und Orientierung in unserer Zivilisationswelt, die er braucht. So wie unsere Fellfreunde auf uns aufpassen, sollten wir auch auf sie aufpassen - jeder auf seine Art! 

Ich muss schon sagen, du erledigst deine Aufgabe als mein Wachhund...äh, in deinem Fall wohl eher Wachmann gar nicht mal übel, so als fellloser Primat! *frechschau* Danke dafür mein Menschenpartner! *schwanzwedel-anlehn*

War ja klar, dass du dich auch nochmal zum Wuffen meldest, Rico. :-) Aber Danke!

Du weißt doch: Mein Blog, mein letztes Wort! *jawohlwoaff*


Leseempfehlung zu dem Thema: 




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Dienstag, 10. Mai 2016

*[Gewinnspiel] Wir danken euch für die 10.000er-Marke bei Facebook!

Huuuiiiii, da bin ich echt platter als ein Tablet... Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Da haben wir doch tatsächlich die 10.000er-Marke bei Facebook geknackt. *schwanzwedelhüpf* Vielen wuffigen Dank! Ihr seid echt pfotastisch und absolut wuffig und überhaupt die pansigsten Menschen! <3 Daher könnt ihr hier ein paar wuffige Preise gewinnen, die Fragen dazu findet ihr weiter unten.




Ganz ehrlich, DAS haben wir nicht erwartet, als wir vor etwas mehr als 2 Jahren starteten. Und da das ja eigentlich euer Verdienst ist, sollt ihr auch was davon haben! *jawohlwoaff* Ihr könnt einen der tollen Preise gewinnen! Ihr habt absolut richtig gehört, es gibt gleich mehrere Preise! Und zwar nicht den Ersten, Zweiten etc. Nein, denn für uns seid ihr alle auf dem 1. Platz! Daher verlosen wir gleich ein kleines Preis-Potpourri. An dieser Stelle auch einen wuffastischen Dank an die Sponsoren, durch die ich euch diese tollen Gewinne anlässlich dieses pfotastsichen Ereignisses anbieten darf! *schwanzwedelfreu*

Zu dem Anlass putze ich mich für euch mal heraus ;-) Mit dem tollen Halsband meiner
Freundin Yvonne von Frisch gepresst und fest gestrickt und einer Fliege *schwanzwedelfreu*

Und das gibt es zu gewinnen:

Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach unseren Blog und/oder Social Media Seiten (Facebook, Google+, Instagram, Twitter, Youtube) liken bzw. abonnieren und folgende 2 Fragen beantworten:

a) Wie nennt mich mein 2-Beiner manchmal? und warum?
b) Wo wuchs ich die ersten Lebenswochen auf?

Schreibt bis zum 22. Mai 2016 die Antworten entweder als Kommentar unter diesen Blogbeitrag oder als Kommentar unter den entsprechenden Beiträgen auf unserer Facebook-Seite (nur die Antworten zählen, nicht die von geteilten Posts!). Mitmachen kann jeder ab dem 18. Lebensjahr (durch die Teilnahme erklärt ihr euch damit einverstanden, dass euer Name im Falle des Gewinnes veröffentlicht wird). Unter allen richtigen Antworten losen wir dann die einzelnen Preise aus. Und jetzt auf die Pfoten und los! *schwanzwedelhüpf*



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Mittwoch, 4. Mai 2016

Rücksichtnahme statt Roll-Leine

Da war mein 2-beiniges Cerebral-Interface aber sauer. Zückte sein kleines Taschenmesser und schnitt einfach die Leine durch. Der Blick des anderen Mannes war eine Mischung aus Unglauben, Empörung und auch Ratlosigkeit...

Was war geschehen? Nun es war einer dieser Tage, gutes Wetter, wir waren gerade eine längere Gassirunde gegangen, da riefen ein paar Leute unsere Namen (die Meisten rufen ja zuerst mich und dann erst Maximilians Namen). Draußen standen ein paar Bekannte, genossen die Abendsonne und tranken ein kleines Feierabend-Bier. Wir gesellten uns dazu. Doch schon kurze Zeit später kam ein anderer Mann (der roch schon nach mehr als einem Feierabend-Bier) mit seiner Hündin - an einer Roll-Leine (auch Flex-Leine genannt; dazu hatten wir ja bereits einige Male was gewufft, unter Anderem auch eine Umfrage, schaut einfach mal in unserer Rubrik rein)...

Sogleich stürmte die Hündin auf mich zu. Sie war ganz offensichtlich verliebt. An ihrer Körpersprache erkannte mein Cerebral-Interface, dass sie läufig war. Na so direkt wie sie mir immer wieder ihr Hinterteil anbot, war das ja auch zu deutlich. *sabber* Bevor er jedoch den Mann fragen konnte, sagte der schon: "Die ist heiß. Wie niedlich die miteinander spielen. Und schau mal wie sich die läufige Hindin anbietet."

Doch durch das herumwirbeln der kleinen Hündin um mich, wickelte sich ihre Roll-Leine um meine Beine. Maximilian wies den Mann darauf hin, dass das nicht so gut ist und er sie doch bitte entwirren möge. Doch der reagierte nicht. "Ist doch lustig, wie die spielen." Darauf Maximilian: "Ja, aber nur solange nichts passiert. Also nochmal, bitte entwirren sie die Leine." Aber auch auf seine 2. Bitte reagierte der Mann nicht. Immer mehr verhedderte ich mich in der Leine. Mein Cerebral-Interface spürte mein steigendes Unwohlsein *mitgroßenaugenschau*, denn die Leine behinderte mich ja: "Zum letzten Mal: Lösen Sie die Leine oder sonst mach ich es!" Diesmal war sein Tonfall schon recht scharf, doch das schien den Kerl nicht zu beeindrucken, sagte der doch nur: "Ist doch nichts passiert." Nach dem Satz fackelte mein 2-Beiner nicht mehr, er griff in seine Hosentasche und beugte sich zu mir während er sagte: "Und ich werde nicht darauf warten." Dann schnitt er mit seinem kleinen Gentleman-Messer (die Klinge ist nicht mal 3 Zentimeter lang) die Roll-Leine durch...unter dem erstaunten Blick des Mannes, der seiner Bitte nicht nachgekommen war.

"Schnallpfffft" - mit dem Geräusch rollte das nun lose Stück in die Trommel hinein und mein Cerebral-Interface befreite mich von dem Rest an meinen Beinen (während die Hündin freudig bellend um uns herumsprang und das lose Leinen-Ende hinter sich herzog - naja, sie wahr halt läufig). Nach einem kurzen Anfall von Schnappatmung schrie der Kerl los, wie bescheuert mein Maximilian wäre, ein Spinner und so... "Jaja, Hauptsache mein Hund ist frei und nun red mit jemanden, der dich noch ernst nimmt - falls es den gibt." Und ich wuffte ihm noch zur Bestätigung hinterher. *jawohlwoaff*

Sogleich schaltete mein 2-Beiner um und war von einem Moment auf den anderen wieder ganz ruhig (er kann das recht gut, auch dank gewisser Atemtechniken). Er wand sich unseren Bekannten zu, die grinsend die Szenerie beobachtet hatten. Einer fragte: "Warum hast du nicht dein normales Taschenmesser genommen? Das ist doch viel praktischer." Darauf antwortete mein Cerebral-Interface nur stoisch: "Ich wollte nicht angeben oder provozieren. Nur meinen Hund befreien." Dann trank er den letzten Schluck seines Bieres, verabschiedete sich und wir gingen. Den Rest des Abends haben wir dann ganz kuschelig auf dem Sofa verbracht - ganz ohne Leine. *anlehn*

Im Zwigespräch mit meinem Cerebral-Interface Maximilian :-)
Foto: Der Papagraf

Also bei uns ist die Leine eher ein Kommunikationsmittel - keine Beschränkung. Und wenn sie doch beschränkt, dann uns beide, also auch meinen 2-Beiner. Daher sehe ich die Leine nicht negativ oder als Einschränkung meiner Freiheit. Wie Kommunikationsmittel? fragt ihr jetzt. Na, ein wenig ist es vergleichbar mit diesen Becher-Telefonen, mit Kordel. Die, die Kinder manchmal basteln (zumindest die Kinder aus der Erinnerung meines 2-Beiners, aber der stammt ja noch aus dem analogen zeitalter *frechschau*). Es ist also irgendwie ein Hunde-Handy. *schwanzwedel* Jedenfalls zeige ich damit unter Anderem meinem Cerebral-Interface an, was ich so will oder vor allem wohin ich will. Er macht es ähnlich. Ganz ohne Ruck und großer Kraft. Manchmal spielt er ein wenig mit dem Finger an der Leine, so das sie leicht vibriert, das reicht mir schon als Signal. Es ist ähnlich, wie wenn jemand euch Menschen an die Schulter tippt - also ein anderer Mensch, kein anderer Hund jetzt - um eure Aufmerksamkeit zu bekommen. *frechwedel* Mit einer Roll-Leine könnte ich jedenfalls nicht so mit meinem 2-Beiner kommunizieren - ich tausche da also die Freiheit der Kommunikation gegen die Freiheit des Laufens. Und gerade Letzteres kann bei Hundebegegnungen oder besonders in der City sogar eine Gefahr für uns Caniden werden.

Nehmt lieber mehr Rücksicht als Roll-Leinen...

Und dabei könnt es so hundseinfach sein: Liebe 2-Beiner, wo ist denn das Problem einfach mal ein wenig Rücksicht zu nehmen? Und wenn einer schon nett bittet, dann besteht doch nicht starrköpfig auf eure Meinung oder Willen. Das hat doch nicht Priorität gegenüber irgendeinem Leben! Auch das von uns Hunden nicht! Macht also bitte aus solchen Diskussionen keinen "Machtkampf" (damit zeigt ihr allerhöchstens eine gewisse Kleingeistigkeit), versucht euch einfach in den anderen hinein zu versetzen und nehmt Rücksicht! Und so eine Roll-Leine kann im Zweifelsfall ganz schön schlimme Verletzungen verursachen, sowohl bei uns Hunden, als auch bei euch Menschen. Eine Hundebegegnung mit Leine - egal welcher Art - ist eh schon problematisch genug. In der City haben diese Roll-Leinen eh meiner Meinung nach nichts verloren!!! (Ausnahmen bestätigen die Regel: Also ihr Roll-Leinen-Kritiker, für euch gilt das gleiche - wenn ihr jemanden mit so einer Leine seht, dann blafft nicht gleich los. Schaut zu und versetzt euch in den anderen, denn manche Hunde - gerade die mit einem Gebrechen - können gar nicht anders als mit einer Roll-Leine geführt werden.) Und mit gegenseitiger Rücksichtnahme, wird der Gassigang gleich viel entspannter für alle - auch für uns Hunde! *schwanzwedelfreu*


PS: Dies ist der ergänzende Beitrag zu unserer Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin (06/2016) "Roll-Leine in der Stadt"