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Mittwoch, 16. August 2017

*Mal seinen Hund ganz anders sehen und vor allem "fühlen"!

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Glaubt ihr, euren Hund so richtig gut zu kennen? Ja, vielleicht sogar in- und auswendig? Na, das hab ich auch gedacht. Daher war ich auch etwas skeptisch, als wir die Einladung zum Workshop „Meinen Hund neu kennen lernen“ von Wilfried Theißen von derhundehaltercoach erhielten. Während die 1. Übung, wo es um Stimmunsgübertragung ging, mich nicht wirklich verwunderte – ist die Macht der Stimmunsgübertragung doch seit dem Start unseres Blogs immer wieder Thema. Doch schon nach der 2. Übung, merkte ich, wie grob doch meine Einschätzung meines Hundes ist und wie wenig differenziert meine Wahrnehmung – vor allem im Vergleich zu Rico (der mich wesentlich besser einschätzt und auch sehr differenziert wahrnimmt).

Heute lernst du mich mal aus einer anderen Perspektive kennen - und dich auch, du fellloser Primat *frechwedel*

Während ich da so im Stuhl saß, wurden meinem Doggen-Wookiee Rico verschiedene Gegenstände präsentiert. Doch ich konnte sie nicht sehen, denn sie waren hinter einer Wand versteckt. Noch recht treffsicher konnte ich (aber auch die meisten Teilnehmer) feststellen, ob es sich hierbei um ein Spielzeug oder Futter handelte. Allerdings bei der genaueren Definition lag ich nicht selten falsch: Ist es ein Gummiknochen oder ein Fell-Dummy? Nun, diese Feinheiten musste ich erraten...

🐶 Du bist halt nur ein fellloser Primat und daher von Natur aus etwas oberflächlich... *frechwedel*

Ja, danke Rico. 😉 Schön, dass du mich daran erinnerst...

🐶 Gern! *doppefrechwedel* Aber mach dir nichts daraus, hab dich dennoch wuffig gern! *anlehn* Denn trotz deiner Primaten-Unzulänglichkeiten versuchst du es, mich zu verstehen. *freuwedel*

Klar, wir sind eine Familie, ein Rudel. Da gehört es für mich dazu dass man Verständnis füreinander hat. Und für Verständnis bedarf es eben auch des Verstehens. Aber zurück zum Workshop. Bei einer anderen Übung sollten wir die Reaktionen unserer Hunde voraussagen. Dafür legte Wilfried verschiedene Spielsachen und Leckerchen aus. Bevor es mit unseren Hunden mal an der Leine, mal am Bauchgurt (wodurch jede Einflusnahme - ob bewusst oder unbewusst - über die Leine minimiert wurde) durch diesen Parcour ging (so sollten wir 2-Beiner merken, wie wenig es doch bedarf, dass unsere Hunde uns folgen), sollten wir sagen, worauf unsere Hunde unserer Meinung nach am ehesten Reagieren. Das war angesichts der „Nahrungsmittelhektik“ meines Döggelchens nicht allzu schwer zu erraten. ABER: Was ich nicht vorhergesehen habe, war, dass er sich auf jedes Spielzeug stürzte, was auf dem Rasen lag. Warum? Weil er so meine Aufmerksamkeit bekam.

🐶 Yo, damit krieg ich dich (fast) immer. *frechwedel*

Ja, den Clown hast du sehr gut drauf. 😊 Und da ich mich darüber amüsierte, hast du es auch jedesmal wiederholt. Sehr zum Amusement aller Beteiligten.😄

🐶 So sorgen wir Hunde eben für gute Laune“ *schwanzwedelfreu*

In der Tat, das tut ihr – auf mehreren Ebenen! So auch bei der nächsten Übung, die schon etwas schwieriger war. Während wir Menschen da saßen, mit verbundenen Augen und Ohrenstöpsel mit Musik, saßt ihr Hunde mit dem Rücken zu uns. Die 2-Beiner mussten ihre Hände an Brust und Seite des Hundes halten. Unseren Fellfreunden wurden dann verschiedene Gegenstände gezeit. Und wir Menschen mussten nicht nur sagen, was es war, sondern auch aus welcher Richtung und die Entfernung. Das alles nur durch das Fühlen eures Körpers und eurer Reaktionen. Ersteunlich, wie treffsicher alle Beteiligten waren. Vor allem was die Richtung anging. Bei der Entfernung aber, verschätzten sich viele.


Doch ganz besonderen Eindruck machte die letzte Übung auf alle Teilnehmer. Hierfür spannte Wilfried eine Leine, an der alle Teilnehmer entlang gehen konnten (indem sie mit einer Hand daran fühlten). Jedoch bekam jeder Teilnehmer dann die Augen verbunden und wieder Ohrstöpsel mit Musik auf. Nun positionierte sich Wilfried mit dem jeweiligen Hund irgendwo entlang diese langen Leine. Und alle Teilnehmer mussten nun nahezu blind und taub für die Umwelt dennoch „fühlen“ an welcher Stelle sich nun ihr Hund befand. Nahezu zentimetergenau fand auch jeder seinen Hund – wenngleich mit unterschiedlichen Reaktionen und Gefühlen. Aber alle hatten eines gemeinsam (zumindest die 2-Beiner): Eine große Gänsehaut.

Wilfried Theißen von derhundehaltercoach

Ich selber hatte das Gefühl, irgendwann wie „gegen eine Wand“ gelaufen zu sein, dachte ich wäre am Ende der Leine (dabei war das Ende noch Meter entfernt); daher ging ich wieder ein paar Schritte zurück, dort wo das Gefühl angefangen hatte. Als ich die Brille abnahm, stand ich nur wenig von Rico entfernt und Wilfried sagte mir, dass ich genau vor ihm angehalten hätte, bevpr ich ein paar kleine Schritte wieder zurück ging.... „Das hat nichts mit Esoterik zu tun“, erklärte Wilfried. „Die Verbindung zwischen Mensch und Hund geht so tief, dass ich bei allen Workshops bei dieser Übung eine Trefferquote von über 90 Prozent erlebe“, berichtet er.

Habe ich nun meinen Hund neu kennen gelernt? Die Frage muss ich mit Nein beantworten. Denn das Döggelchen Rico hat so reagiert, wie ich es von ihm gewohnt war - eben (hundsmäßig) authentisch. ABER: Ich habe viel über mich und meine Wahrnehmung gelernt! Wie grob sie doch ist, wie ungenau. Insofern hat mich der Workshop nicht nur senibilisiert, sondern auch mein Vertrauen auf mein Gefühl, meine Instinkte gestärkt. Es war auf jeden Fall ein mehr als eine erhellende Erfahrung.

🐶 Siehste, das haben Wilfried und ich dir doch gleich gesagt, dass das was für dich ist. *jawohlwoaff*

Stimmt. Aber was Instinkte angeht, bist du ja auch eher mein Lehrer. 😊

🐶 Nicht nur was das angeht... *frechwedel*



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Montag, 22. Juni 2015

Kurzzusammenfassungen zur International Conference on Dog Behavior 2015 - 3. Tag "Stress: Psychologie, Kognition und Verhalten"

Am 3. Tag der 3. "International Conference on Dog Behavior, die von der Society for the Promotion of Applied Research in Canine Science in Poenix (Arizona) veranstaltet wird, ist das Oberthema "Stress: Psychologie, Kognition und Verhalten". Für euch hat Marie vom Blog Hundeprofil wieder bis spät in die Nacht ein paar Vorträge angeschaut und zusammengefasst.

"Wissenschaft schafft Wissen..." ;-)


1)  Miles Orchinik „Stress – Ist es ein Problem, ein Killer oder etwas anderes?“
Zu Beginn des dritten Tages spricht Miles Orchinik zum Thema „Stress – Ist es ein Problem, ein Killer oder etwas...


2) Cheryl Conrad „Macht Stress dumm?“
In ihrem Vortrag wird Cheryl Conrad gleich der Frage nachgehen „Macht Stress dumm?“Cheryl Conrad ist Professorin für...


3) Bonne Beerda „Über das „Wie“ und „Warum“ von Stress bei Hunden“
Bonne Beerda: „Über das „Wie“ und „Warum“ von Stress bei Hunden“Bonne Beerda ist Verhaltensökologe forscht an der...


4) Michael Hennessy „Verringerung von Stress bei Hunden im Tierheim“
Weiter geht's mit Michael Hennessy und „Verringerung von Stress bei Hunden im Tierheim“Michael Hennessy ist Professor...


Das wars von der 3. International Conference on Dog Behavior. Also mein 2-Beiner hat viel neues gelernt und erfahren. Denke, damit hat mein Cerebral-Interface erst mal ne Weile zu tun ;-) Naja, ich werd schon durch Spielattacken dafür sorgen, dass sein Hirn nicht überhitzt *schwanzwedelhüpf* Vielen Dank auch an Marie vom Hundeprofil, dass sie sich die Mühe gemacht hat und für ihre und meine Leser die Vorträge zusammengefasst hat!



Sonntag, 21. Juni 2015

Kurzzusammenfassungen zur International Conference on Dog Behavior 2015 - 2. Tag "Hunde auf der ganzen Welt"

Am 2. Tag begann die 3. "International Conference on Dog Behavior, die von der Society for the Promotion of Applied Research in Canine Science veranstaltet wird, etwa eine Stunde früher - wohl wegen des Feueralarms am Vortag (daher gehören die ersten 3 Vorträge thematisch noch zum Vortag)...

Für euch hat sich Marie vom Blog Hundeprofil wieder ein paar Vorträge zusammengefasst. Das Oberthema des Tages war "Hunde auf der ganzen Welt"...das finde ich so interessant, da hab ich auch meinem 2-Beiner über die Schultern geschaut (und das obwohl mein Cerabral-Interface sich wesentlich mehr für Wissenschaft begeistern kann als ich Fellnase...ist wohl so ähnlich wie geistiger Pansen ;-) ) Hier das Tagesprogramm:

17:00 - 17:40
Differential Psychology: For the Dogs?
Gene Brewer, PhD


17:45 – 18:30
The Potentials of Social Learning in Dog-human Interactions
Márta Gácsi, PhD


18:35 - 19:00
Best Emerging Researcher
Dogs Around the World


19:05 - 20:00
Hunting With Dogs in the Tropical Rain Forest
Jeremy Koster, PhD


20:05 - 21:00
When a Stray is Not Astray
Kathryn Lord, PhD


Pause

22:00 - 23:00
Dog Pound to Rehabilitation Center: A Three Hundred Year Journey
Steve Zawistowski, PhD, CAAB


23:05 - 0:00
What the New Science of Human-Animal Interactions Reveals About Our Relationships With Dogs
Hal Herzog, PhD


0:15 - 1:15pm
Show Me the Money: Future Funding for Canine Science
James Ha, PhD, CAAB


1:30 - 2:00pm
Best Emerging Researcher


2:00-2:15pm
Remote Interview with Special Guest
Nicola Rooney, PhD
Interview with Mia Cobb and Julie Hecht via Google Hangouts


2:30 - 4:00pm
Panel Discussion

"Überall auf der Welt gibt es Hunde..."

Ganz schön viel Inhalt und Programm, da würde mir Hund ganz schön der Kopf rauchen...zum Glück habt ihr Menschen ja andere Fähigkeiten (dafür könnt ihr nicht so gut riechen *schwanzwedel*). Nun aber zu den Kurzzusammenfassungen von Marie:
 
1) Gene Brewer „Differentielle Psychologie: Für die Hunde?
Heute geht es mit den beiden Vorträgen von gestern los. Den Anfang macht Gene Brewer:Gene Brewer „Differentielle...
Posted by HUNDEPROFIL-Hund und Wissenschaft on Samstag, 20. Juni 2015


2) Márta Gácsi „Die Möglichkeiten des sozialen Lernens in Hund-Mensch-Interaktionen“
Gleich geht's (hoffentlich) weiter mit Márta Gácsi.Nach langer Vorfreude kommt nun ihr Vortrag „Die Möglichkeiten des...
Posted by HUNDEPROFIL-Hund und Wissenschaft on Samstag, 20. Juni 2015


3) Nathan Hall spricht über Pavlov-Konditionierung als Methode um Hunde Geruchsunterscheidung beizubringen
Nathan Hall spricht gerade über Pavlov-Konditionierung als Methode um Hunde Geruchsunterscheidung beizubringen.
Posted by HUNDEPROFIL-Hund und Wissenschaft on Samstag, 20. Juni 2015


4) Jeremy Coster „Die Jagd mit Hunden im tropischen Regenwald“
Nun startet das eigentliche Samstag-Programm zum Thema "Hunde auf der ganzen Welt"Jeremy Coster „Die Jagd mit Hunden...
Posted by HUNDEPROFIL-Hund und Wissenschaft on Samstag, 20. Juni 2015


5) Kathryn Lord „Wenn ein Streuner nicht entlaufen ist“
Kathryn Lord „Wenn ein Streuner nicht entlaufen ist“Kathryn Lord untersucht die evolutionäre Entwicklung des...
Posted by HUNDEPROFIL-Hund und Wissenschaft on Samstag, 20. Juni 2015


6) Steve Zawistowski „Von Hunde-Verwahranstalten zu Rehabilitationzentren: eine 300jahr-Reise“
Pause vorbei, weiter gehts:Steve Zawistowski „Von Hunde-Verwahranstalten zu Rehabilitationzentren: eine 300jahr-Reise“...
Posted by HUNDEPROFIL-Hund und Wissenschaft on Samstag, 20. Juni 2015


7) Hal Herzog „Was die neue Wissenschaft der Mensch-Tier-Interaktionen überunsere Beziehung zu Hunden aussagt“
Hal Herzog „Was die neue Wissenschaft der Mensch-Tier-Interaktionen überunsere Beziehung zu Hunden aussagt“Harold...
Posted by HUNDEPROFIL-Hund und Wissenschaft on Samstag, 20. Juni 2015


Das wars vom 2. Tag, weiter gehts morgen mit dem Oberthema "Stress: Psychologie, Kognition und Verhalten". 

Freitag, 19. Juni 2015

Kurzzusammenfassungen zur International Conference on Dog Behavior 2015 - 1. Tag "Lernen und Gedächtnis"

Heute hat die 3. "International Conference on Dog Behavior" angefangen - da gehts nur um uns Fellnasen und unser Verhalten. Die Society for the Promotion of Applied Research in Canine Science veranstaltet diese Fachkonferenz vom 19. bis 21. Juni in Phoenix (Arizona, USA). Und lauter schlauer Leute die sich ganz intensiv mit uns Hunden befassen halten interessante Vorträge zu ihren neuesten Beobachtungen und Ergebnissen.

Ich freu mich nun, dass ich in Kooperation mit Marie Nitzschner euch einige Konferenzvorträge in Zusammenfassung und auf Deutsch präsentieren darf. Denn Marie, ist nicht nur Biologin und auf Hundeverhaltensforschung spezialisiert, sondern auch eine Blogger-Kollegin meines Maximilian: Sie schreibt für den Hundeblog der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) Hundekunde und betreibt selber den Blog Hundeprofil. Also ehrlich gesagt, ist mir das oft zu theoretisch und wissenschaftlich, aber mein Cerebral-Interface Maximilian ist von ihren Blogs ganz begeistert. Und Marie schaut sich für euch in den Konferenztagen so viele Vorträge an, wie sie schafft und fasst diese dann für euch auf Deutsch zusammen (dabei kann sie jeder gern unterstützen, ebenfalls Vorträge zusammenfassen und auf die Facebok-Seite von Hundeprofil posten). Diese postet sie dann auf die Facebook-Seite vom Hundeprofil und hier im Gassireport findet ihr dann immer am folgenden Morgen die Übersicht (wegen der Zeitverschiebung; daher wird dieser Blogbeitrag auch morgen Vormittag aktualisiert und um weitere Zusammenfassungen ergänzt).

Jeder Konferenztag hat ein eigenen Themenschwerpunkt, heute drehen sich die Vorträge rund um das Thema "Lernen und Gedächtnis". 

1) Peter Killeen „Die Gesetze der Verknüpfung“
Los geht es mit Peter Killeen und dem Vortrag „Die Gesetze der Verknüpfung“Peter Killeen bekleidete eine Professur für...
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2) Ekrem Dere „Zurück in die Zukunft: mentale Zeitreisen bei Tieren“
Es geht gleich weiter mit Ekrem Dere. Er wird über mentale Zeitreise bei Tieren sprechen: „Zurück in die Zukunft:...
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3) Heather Bimonte-Nelson „Wie wissen wir morgen mehr als heute? Die verhaltensbezogene Neurowissenschaft des Lernens und Erinnerns“
Die Nächste bitte:Heather Bimonte-Nelson „Wie wissen wir morgen mehr als heute? Die verhaltensbezogene...
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4) Márta Gácsi „Die Möglichkeiten des sozialen Lernens in Hund-Mensch-Interaktionen“
Es geht weiter!Jetzt freue ich mich sehr auf Márta Gácsi und ihren Vortrag „Die Möglichkeiten des sozialen Lernens in...
Posted by HUNDEPROFIL-Hund und Wissenschaft on Freitag, 19. Juni 2015


[So, das reicht für heute und denkt daran, dass dies quasi ein "fließender Beitrag" ist, denn 1) wird er wegen der Zeitverschiebung morgen Vormittag um die noch fehlenden Zusammenfassungen ergänzt und 2) verändert er sich mit euren Kommentaren und Anmerkungen zu Maries Kurzzusammenfassungen in Facebook!]

Das wars vom 1. Tag der 3. "International Conference on Dog Behavior". Weiter gehts heute abend mit dem Thema "Hunde auf der ganzen Welt" auf den Facebook-Seiten von Hundeprofil und morgen Vormittag dann findet ihr die Übersicht hier im Blog.

Samstag, 3. Januar 2015

Viel Stuff an der Kölner Hundeakademie oder wie wir die Sachkundeprüfung §11 Tierschutzgesetz und §10 Landeshundegesetz NRW schafften :-)

Einige erinnern sich sicherlich noch: Vor einiger Zeit musste ich ja einen Großteil des Wuffenende ohne meinen 2-Beiner verbringen (ich hatte es ja mal erwähnt). Aber das hieß keinesfalls, dass ich deswegen alleine war...und langweilig wurde mir auch nicht :-) Denn während mein Celebral-Interface auf der Essener Motorshow mit dem Drift-Fahrer Dennis Köhler über den Asphalt rutschte, spielte ich mit Motzi, Fritz und unserer Menschen-Freundin Michaela.

Am folgenden Tag musste Maxi dann früh morgends weg, ich blieb derweil wieder bei Motzi, Fritz und meiner Lieblingsfotografin Antje Hachmann. Die nutzte das gleich aus und ich stand, saß oder lag mal wieder vor ihrer Kamera :-)

Denn mein 2-beiniger Partner fuhr zu einem Lehrgang der Kölner Hundeakademie. Dort hat er dann den Sachkundenachweis nach §11 Tierschutzgesetz und nach §10 nach Landeshundegesetz NRW gemacht. Ganze 4 Tage ging der Lehrgang, erst abends sah ich meinen Maxi wieder. Dann war immer viel Party angesagt *schwanzwedelhüpf* *undnochmalhüpf*

Aber zurück zum Lehrgang: War ziemlich viel Stuff! Bei meinen semi-telepathischen Verbindungen merkte ich wie Maximilian der Kopf schwirrte: Herkunft, Verhalten, Körpersprache, Mehrhundehaltung, Ernährung, Hygiene, Anatomie, Gesundheit, Erste-Hilfe, Krankheiten, Parasiten, Gesetze, Haftungsfragen und einiges mehr waren die Themenkomplexe...

Was die Herkunft, Verhalten oder Körpersprache anging, da war mein 2-Beiner ja noch ganz fit...schließlich hat er ja da einiges an theoretischem und praktischem Wissen sammeln können; auch was Ernährung anging konnte er noch mithalten; aber bei den ganzen Krankheiten und Parasiten oder auch der Schwangerschaft der Hündin, da war viel Neues für ihn dabei...was das juristische Anging, da wusste er ja auch schon einiges, aber mir schwirrten von den ganzen Gesetzen und Bestimmungen der Kopf, da klinkte ich mich aus unserer semi-telepathischen Verbindung aus und ging zur Kuschelattacke über *woaffwoaff* :-) 
© Foto: Antje Hachmann

Apropos Kuschelattacke: Die fiel immer recht wild aus, wenn Maximilian abends kam. Hatte ihn schließlich den ganzen Tag vermisst. Außerdem gabs dann immer mein Abendessen ;-) Er hat mich aber offenbar auch sehr vermisst, denn er schimpfte gar nicht, wenn ich ihn ansprang zur Begrüßung *schwanzwedelhüpf* Und dadurch, dass er so viel gelernt hat, versteht er mich nun noch besser als eh schon vorher. Ich finde es mega-wuffig, dass er das für mich macht. Alleine dafür würde ich ihm nen Knochen geben :-) Ich glaub heute Abend knibbel ich ihn mal ganz doll am Ohr *schleck* :-)

© Foto: Antje Hachmann
 

Donnerstag, 17. Juli 2014

Bei heißen Tagen...Vorsicht! Hitzeschlag...

Na da sind sie wieder, die schönen sonnigen Tage :-) Auch wir Fellnasen mögen ja eher gutes, als das verregnete Wetter. Doch wenn es zu heiß wird, dann haben wir ein Problem: Denn wir können nicht schwitzen wie ihr felllosen Primaten...unser Temperaturausgleich findet hauptsächlich durch unser Hecheln statt...und ein bisschen Schwitzen an den Pfoten...daher haben einige Hunde auch Stinkepfoten ;-)

"Muss ich damit echt auf die Wiese?
Was sagen die anderen denn dazu?"
Vor einiger Zeit habe ich euch ja das Kühlhalsband von Aqua Coolkeeper empfohlen. Das hilft echt gut! Allerdings hat man das ja nicht immer zur Hand und es muss sich vorher mit Wasser aufsaugen...eine einfache Alternative zum Kühlen ist ein nasses T-Shirt...

Anfangs war ich ja noch irritiert, war ja auch recht ungewohnt...aber ich habs dann ziemlich schnell akzeptiert, zumal es echt kühlte und so die heißen Temperaturen erträglich machte. Das kann man aber nicht nur an heißen Tagen für einen Gassigang verwenden, sondern auch im Notfall bei einem Hitzeschlag. 


"Meinte die das ernst, dass ich cool aussehe?"

"Hey Chica, ich zeig dir mein Wet-T-Shirt..." :-)

So kann man uns Fellnasen langsam abkühlen, wenn wir einen Hitzeschlag haben. Niemals zu schnell kühlen! Also keinen Eimer Wasser auf uns schmeißen oder so...der Schock kann uns umbringen! Ruft sofort einen Tierarzt an! Am besten bringt ihr uns an ein schattiges und kühles Plätzchen und bietet uns dann noch Wasser an (aber wir sollten nicht zu hastig trinken). Falls wir nicht selber trinken können, kein Wasser einflößen, das kann gefährlich werden. Aber sorgt dafür dass unsere Atemwege frei bleiben... Ich kann euch da nur einen Erste-Hilfe für Hunde Kurs empfehlen, wie ihn mein Celebral-Interface vor einiger Zeit besucht hat. Fragt doch einfach mal bei eurem Tierarzt nach!




Mittwoch, 26. März 2014

Touch me! oder: Tellington-Touch – mit der richtigen kleinen Berührung große Wirkung

Am vergangenen Wuffenende hab ich mit meinem Zweibeiner wieder ein Seminar besucht. Diesmal ging es um Tellington Touch. Das kennt ihr nicht? Macht Nichts, wir bis zu dem Seminar auch nicht...aber nach den 2 Tagen waren wir um Erfahrung, einige Aha-Erlebnisse und viele Ideen reicher.

Aber zunächst: was ist Tellington Touch? Es ist laut den Anhängern eine Methode gewaltfreie Methode, welche die Kommunikation mit Tieren erleichtert, ihre Ausbildung fördert und eine Form der Hilfe im Fall von Verhaltensproblemen sowie Krankheit bietet. Entwickelt hat sie Linda Tellington-Jones, urpsprünglich für Pferde, später auch für Hunde und Menschen. Dabei helfen bestimmte Berührungen, zu Englisch: Touches, um schon große Wirkung zu erzielen. Auch mit Bandagen arbeitet man bei der Tellington-Methode. Wobei es immer sanft zugeht. So verhindert eine elastische Bandage um unsere Hundeschnauze nicht deren Öffnen, oder dass wir bellen...sie macht uns aber unsere Schnauze "bewusster" (ich weiß, solche Begriffe passen nicht zu uns Hunden, aber ich übersetze mal mit Hilfe meines Celebarl-Interfaces, damit ihr Zweibeiner es besser versteht); oder eben unsere Pfoten oder Rücken, was die Haltung beeinflusste...

"Ich vertrau dir...aber seltsam ist dieses Bandagieren schon..."
© Foto: Antje Hachmann

Annika Völkel erklärt die Tellington-Methode
© Foto: Antje Hachmann
 
Piedro und Pablo
© Foto: Antje Hachmann
Nick
© Foto: Antje Hachmann
Das Seminar hatte Tierphysio Langenfeld organisiert und dazu die Dozentin Annika Völkel eingeladen. Ich traf meine Motzi und meinen Kumpel Fritz, alte Bekannte wie Odin und Anouk oder Elli; aber ich lernte auch neue Fellnasen kennen, wie die Windhunde Pablo und Piedro, oder den kräftigen Nick (der mich nicht so recht zu mögen schien, offenbar nervten ihn meine Anspielversuche).

Mit dem elastischen Band wurde Piedro seine Schnauze "bewusster"...
© Foto: Antje Hachmann

Neben dem theoretischen Teil, der in den Praxisräumen stattfand, gab es auch viele praktische Teile und Übungen. So beispielsweise auch eine zur Leinenführigkeit, bei der wir Hindernisse bewältigten. Aber anders als bei Agility ging es nicht um Geschwindigkeit, sondern eher um die Kommunikation zwischen Zwei- und Vierbeiner. Daher wurden die Übungen eher langsam und konzentriert vorgenommen. "Ähnlich wie beim Tai-Chi", verglich mal mein Cerebral-Interface teils scherzhaft.

Mit dem Kopfband war Nick auch kopfmäßig mehr da
© Foto: Antje Hachmann
Pablo on the Block...
© Foto: Antje Hachmann
Mit dem Schnauzenband konnte Anouk zwar problemlos bellen, tat es aber weniger...
© Foto: Antje Hachmann

Piedro give Five...
© Foto: Antje Hachmann

Eine neue Erfahrung für meinen Zweibeiner: sich blind führen lassen... :-)
© Foto: Antje Hachmann
Dabei war es nicht nur wichtig, dass wir Hunde die Übung richtig ausführten, auch unsere Zweibeiner mussten viel lernen: über Körperhaltung und deren Ausdruck und ähnliches. Außerdem wurden auch unsere Menschen mal an die Leine genommen – zeitweise sogar mit geschlossenen Augen – um sowohl mal das Gefühl zu haben, wie sich das anfühlt und was ein Leinenruck bedeutet (kleinste Bewegungen reichen da schon!), aber auch um die Körpersprache des Leinenhalters zu beobachten (das dann mit geöffneten Augen ;-) ).

Bewusster gehen, aufeinander mehr achten...
© Foto: Antje Hachmann


Langsam durch einen Reifen ist genauso anstregend wie schnell durchspringen...
© Foto: Antje Hachmann

Bei der Tellington-Methode werden wir Hunde meist mit der Zweipunkt-Führung an die Leine genommen, wobei am Geschirr leicht nach oben gezogen wird, um zu stoppen, während die Halsleine noch leichter verwendet wird um zu korrigieren (ideal wäre es, wenn die Körpersprache ausreichen würde). Also ich bin ehrlich: Mein zweibeiniges Celebral-Interface ist zwar sehr wissbegierig, aber auch sehr skeptisch und kritisch. Doch als Annika an ihm die Touches durchgeführt hat, hat er die Wirkung am eigenen Leib erfahren. Dennoch wird er sie nun nicht einsetzten. Warum? Ganz einfach, er traut sich das nach einem Seminar nicht zu, schließlich hat Annika darin eine lange und intensive Ausbildung genossen. Doch die Übungen mit der Leinenführigkeit und den Bandangen will er auf jeden Fall weiter machen, zumal er hier recht schnell gute Ergebnisse beobachtet hat. Anfangs hatte es mich ja irritiert, war so Bandagen nicht gewohnt; aber nach einer Weile merkte ich es kaum, allerdings bekam ich ein anderes Körpergefühl indem ich die Bandagen spürte (sie werden nicht eng gewickelt!). Ergebnis: durch mein bewussteres Körpergefühl verbesserte sich beispielsweise auch meine Haltung.

Vielleicht ist ja Tellington nicht jedermans Sache, aber es gibt ja auch andere Seminare und da gibt es viel zu lernen...über uns Hunde, euch Zweibeiner und unser Zusammenleben. Ab und an eines beschnüffeln (vor allem wenn auch noch andere Fellnasen-Freunde dabei sind) kann auf jeden Fall nicht schaden...

Das gegenseitige Bandagieren hat den Zweibeinern auch Spaß gemacht... ;-)
© Foto: Antje Hachmann



Donnerstag, 6. März 2014

Seminare machen schon Schnüffelsinn

Habt ihr Zwei- und Vierbeiner eigentlich schon mal Seminare besucht? ich meine zum Thema Hund? Ich kann euch das nur an Herz und Nase legen...besonders den Zweibeinern. Denn ehrlich gesagt, sind die meisten Seminare für uns Hunde nach kurzer Zeit recht langweilig...es sei denn sie sind mit einer Hundeaktivität gekoppelt wie eine Wanderung oder so...


Kräuter erschnüffeln
Foto: Antje Hachmann

Zum Glück kein Ernstfall :-)
Foto: Antje Hachmann
Aber was die Zweibeiner dort lernen reicht für mehrere Wochen Spaß. Glaubt mir liebe Fellnasen, selbst wenn das gelernte schief geht ist es lustig die Menschen dabei zu beobachten...Und vieles ist auch echt nützlich, so hat mein Celebral-Interface Maxi mal ein Kräuterseminar besucht mit anschließender Wanderung oder einen Erste-Hilfe-Kurs für Hunde. Apropos Erste-Hilfe-Kurs: Die PfotenBar, einer der Läden in der Gegend, bietet Mitte Mai einen zusammen mit der Tierärztin Dr. Lohr aus der Tierarztpraxis Dr. Bartels an. 

Das Rudel rockt die PfotenBar
Foto: Antje Hachmann

Doch für unsere Gesundheit muss man nicht erst was tun, wenn wir uns verletzt haben. Schon beim Füttern gehts los. Hierzu bietet die Chefin der PfotenBar, Gabriele Tischler, demnächst in ihrer "Kuschelecke" im Laden Vorträge an. Der nächste ist am 8. März, da geht es um "Mythen und Vorurteile beim Barfen" und am 22. März geht es um "Barf in der Praxis". Oder schaut doch mal in eurer Umgebung oder fragt euren Tierarzt, sicher gibts da auch interessante Angebote.

Liebe Zweibeiner, man muss ja nicht alles von so Seminaren sklavisch befolgen und einiges ist sicher auch kritisch zu hinterfragen...nichts ist in Stein gemeißelt (niemand von euch Zweibeinern hat die Weisheit für sich gepachtet...die haben nämlich wir Hunde ;-) ). Aber von der Erfahrung anderer kann man viel lernen und sich inspirieren lassen...und wie sagte ein weiser Zweibeiner einmal: "Ich weiß, dass ich nichts weiß." Also mein Futter wird jedenfalls mit wachsendem Wissen meines Celebral-Interfaces immer besser :-)


Mittwoch, 27. November 2013

Und noch ein Link zum Thema Kräuter

Mehr Infos zu Kräutern für Hunde

🐶 Kräuter scheinen mehrere zu interessieren. Jedenfalls schließe ich das aus den Reaktionen meiner Posts dazu. Einige darunter haben bereits ein fundiertes Wissen und haben mir Links geschickt (an dieser Stelle vielen Dank an meinen Facebook-Freund Ralf Wagner). Und da mehrere durch geteiltes Wissen profitieren, will ich es euch auch nicht vorenthalten. Ich hoffe ihr findet die folgende Liste genauso hilfreich wie ich und mein Zweibeiner:

http://www.ewetel.net/~ralf.alers/kraeuter_fuer_hunde.htm


Kräuter tun gut :-)
Foto Antje Hachmann


Aber zieht jetzt nicht los und gebt eurem Hund wahllos Kräuter! Wie mit allem, macht auch die Dosierung hier einiges aus. Informiert euch vorher, im Web, durch Fachliteratur, durch Seminare oder durch Fragen eines Tierphysiotherapeuten. Denn auch Kräuter bergen Gefahren und können krank machen (z.B. durch Überdosierung), vor allem wenn man nicht genau weiß, was uns Fellnasen fehlt.



Montag, 18. November 2013

Und noch ein paar Infos zu Kräutern...

Gesunde Kräuter stärken Abwehrkräfte der Hunde

🐶 Hab mal wieder bei einem Webgassigang was für euch erschnüffelt. Dieses Mal erneut ein paar Infos zu Kräutern und wie sie die Abwehrkräfte stärken...gerade jetzt an den kalten und nassen Tagen eine sinnvolle Sache. So macht beispielsweise mein Zweibeiner mit mir eine kleine Echinacea-Kur um meine Abwehrkräfte zu stärken und die Obstrationen fallen ein kleines bisschen größer aus.

Rico auf dem Kräuterseminar von Tierphysio Langenfeld
Foto Antje Hachmann

Aus eigener Erfahrung weiß ich ja, das Kräuter kein Hokuspokus oder Hexenwerk sind sondern durchaus wirken. Mir (und auch Motzi und Fritz) haben sie jedenfalls schon öfter geholfen. Und das Sammeln mit unseren Zweibeinern macht außerdem noch Spaß: Zum einen erkunden wir dann Wege, die wir sonst nicht so oft gehen und zum anderen ist es schon lustig die Menschen mal durchs Gebüsch kriechen zu sehen :-)



Donnerstag, 17. Oktober 2013

Nochmal Kräuter...

Infos zu gesunden Kräutern für Hunde

🐶 Hey, das Kräuterseminar scheint viele von euch interessiert zu haben...kann euch nur raten auch so eines zu besuchen! Das ganze Skript kann ich hier nicht online stellen, schon wegen Copyrights...außerdem ersetzt es nicht den Wissensschatz des Dozenten, der eure Fragen direkt beantworten kann. Und ihr könnt da auch selber schon Öle, Tees und Salben herstellen. Vom gemeinsamen Erlebnis mit euren Fellnasen ganz zu Schweigen...

Aber eine kleine Hilfe schickte mir jemand neulich über Facebook (vielen Dank Ralf Wagner!):

http://www.stadthunde.com/magazin/ernaehrung/artgerechtfuettern/checklistekleinekraeuterkundefuerhunde.html


Dienstag, 15. Oktober 2013

Kräuterkunde für Hunde

Viele Informationen zu gesunden Kräutern für Hunde

🐶 Puh waren das viele Informationen...aber gut, ich muss sie mir ja nicht merken, sondern mein Zweibeiner... ;-) der war jedenfalls sehr interessiert am Kräuterseminar vor ein paar Wochen...ich persönlich fand die Wanderung am interessantesten...als Hund ist man ja so eher der Praktiker ;-)


Margrit weiß viel über Kräuter...
Foto: Antje Hachmann

Spitzwegerich gegen Husten, Brennessel zum Entgiften

Aber zuvor mussten Motzi, Fritz und ich uns in Geduld üben. Denn die Zweibeiner brauchen vor der Praxis eben erst die Theorie. Die vermittelte ihnen Rosi von Tierphysio Langenfeld und die Tierheilpraktikerin Margit Strieder. Die beiden erzählten über die verschiedenen Kräuter, wo man sie findet, welche Bestandteile man verwenden kann, wozu sie helfen und wie man sie zubereitet. So beispielsweise der Spitzwegerich gegen Husten oder Brennessel zum Entgiften.
...da können mein Zweibeiner und ich viel lernen!
Foto: Antje Hachmann
"Hey, ich bin doch kein Blumenkind..."
Foto: Antje Hachmann

Auf Kräuter-Jagd...
Foto: Antje Hachmann
Gute Laune gabs auch...und daran hatten die Kräuter keinen Anteil 😂
Foto: Antje Hachmann

Kräuter sammeln auf der Wanderung

Da Motzi starken Husten hatte, sammelten wir gerade Spitzwegerich auf der Wanderung ein. Rosi und Magrit erzählten da auch was zu anderen Kräutern, die uns spontan vor die Nase kamen... (ich hoffe mal, dass Maxi sich das alles gemerkt hat)

Husten-Tee für Motzi
Foto: Antje Hachmann
Nach der Kurzwanderung bereiteten unsere Zweibeiner dann Tinkturen, Öle und Tees zu. Und ehrlich: Der Spitzwegerich-Tee hat Motzi echt geholfen! (Und mir als ich später nach dem Hundeurlaub auch Husten hatte ebenfalls!)




Donnerstag, 26. September 2013

Erste-Hilfe für den Hund

Erste-Hilfe am Hund kann Leben retten

🐶 Heute will ich euch von einem Erlebnis erzählen, was schon ein paar Wochen zurück liegt. Da hatte mein Zweibeiner ein Seminar bei Tierphysio Langenfeld in Zusammenarbeit mit der Tierärztin und Chiropraktikerin Anika Bechem besucht...und zwar wegen mir *stolz* Es war ein Erste-Hilfe-Kurs für Hunde...also nicht direkt für Hunde als Lernende...eigentlich müsste es heißen: Erste-Hilfe an Hunden für Zweibeiner oder so...

Viele grundlegende Infos

Es gab grundlegende Infos zur Atmung, Herzschlag, Skelett und Muskulatur...so schlägt unser Herz beispielsweise unregelmäßiger als bei den Zweibeinern...unseren Puls kann man an der Innenseite unseres Oberschenkels in der Leiste erfühlen... Neben dem Überprüfen der Vitalwerte standen auch Notverbände und normale Verbände auf dem Plan. Wie Erste-Hilfe bei Wunden, Insektenstichen oder Unfällen aussieht wurde ebenfalls gezeigt wie der richtige Transport eines verletzten Hundes. Auch wie man uns Fellnasen beatmet, wurde den Zweibeinern gezeigt zumindest theoretisch.

"So sehen wir also ohne Fell aus..." Quelle: Veterinary Anatomy in Facebook


"Was machen die nur mit mir?"
© Foto: Antje Hachmann
Praktisch konnten unsere Menschen dann an uns auch das Verbinden von Wunden ausprobieren. Ich war ja ein wenig irritiert, aber da ich Maxi vertraue und er auf mich einen ruhigen Eindruck machte hab ich es mal über mich ergehen lassen (nicht jeder meiner Fellnasen-Freunde war dabei so cool)...war auch gar nicht so schlimm...und irgendwie hat die Aufmerksamkeit die ich dadurch bekam (und die vielen streichelnden Berührungen) auch Spaß gemacht...

Eine wichtige Regel (weil sie im Kurs immer wider wiederholt wurde) scheint zu sein: Ruhe bewahren! Keine Panik! denn die überträgt sich automatisch auf uns Hunde...


Erste-Hilfe am Hund sollte Pflicht sein

Ich hoffe sehr, dass Maxi das Gelernte nie an mir (oder an anderen Hunden) anwenden muss. Aber dennoch finde ich es hundsmäßig gut, dass er so einen Kurs mit mir besucht hat! Hm, würde für ihn auch einen Erste-Hilfe-Kurs an Menschen für Hunde besuchen :-)