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Mittwoch, 17. Januar 2018

*[Produkttest] Öl, Pulver, Kapseln - wir haben ein "Winter-Package" von AniForte ausprobiert

*Gesponsert 

🐶  Skin Wonder Öl, AgilityVET Kapseln und Immun-Aktiv Pulver - mit der Kur komm ich durch den Winter. *jawohlwoaff*

Bis auf die Knochen - die kalt-nassen Temperaturen spürt man deutlich: Die Muskulatur ist steifer, der Körper arbeitet gegen die Kälte an, versucht sich aufzuwärmen, die Gelenke sind nicht ganz so geschmeidig...und ständig droht eine Erkältung. Das kennen viele Menschen, aber auch unsere Hunde können darunter leiden (je nach Rasse und Fell) unter dem winterlichen Wetter. Umso erfreuter war ich, dass ich quasi ein „Winter-Package“ von *AniForte ausprobieren durfte: das Skin Wonder Öl, das Immun-Aktiv Pulver und die AgilityVET Kapseln. (Vor einiger Zeit haben wir ja bereits mal das Büffelfleisch und Collagen von AniForte getestet.)

Skin Wonder Öl, AgilityVET Kapseln, Immun-Aktiv Pulver (v.l.n.r.)

Fangen wir mit dem Öl mal an: Die Haut ist ja die Grenze zur Umwelt. Einer im Winter recht harten Umwelt: Regen, Schnee, kalter Wind etc. Umso wichtiger ist es sie zu stärken. Das will das Skin Wonder Öl von AniForte erreichen, indem es die Haut von Innen heraus unterstützt: „Die eingesetzten Öle unterstützen das Gleichgewicht der Haut mit einem ausgewogenen Vitamin-E und Omega-3 und -6-Fettsäuren-Komplex.“ Bei den Ölen handelt es sich um: Lachsöl, Borretschöl, Nachtkerzenöl, Hanföl, Schwarzkümmelöl.

Das Fell war während des Zeitraums immer glänzend (eines von mehreren Indizien für gesunde Haut; die „Nachfettung“ funktionierte also). Außerdem fiel mir auf: Sowohl Rico, als auch seine Mädels Tessie, Djury und Smilla, verputzten ihr Fressen genüsslicher und schneller, wenn das Öl darin war. Das Ausschlecken des Messbechers genossen alle mit beinahe schon meditativem Blick.

🐶 Das war aber auch schmackofatz lecker. *leftzenleck*

Ja, das hat man ganz besonders dir angesehen: Du hast selten so schnell geschlungen.

🐶 Ach, was weißt du fellloser Primat denn schon!? Bei uns Hunden heißt das: es schmeckt mir! *leftzenleck*



Schon gut, Kleiner, ich weiß. Aber nun zu dem anderen Nahrungsergänzungsmittel, das wir ausprobiert haben. Einen vollständigen Labortest zum Immun-Aktiv Pulver kann ich euch selbstverständlich nicht liefern. 😉 ABER: In diesem Winter hatte Rico nicht die geringsten gesundheitlichen Anzeichen, wie mal einen Schnupfen oder Husten. Ganz im Gegenteil, seine Fitness schien sogar genauso gut oder sogar besser wie im Frühjahr. Er nahm an Muskelmasse diesen Winter 2017/2018 sogar zu (was sicher auch an den ausgedehnten täglichen Waldspaziergängen und Toben mit Hunden zurückzuführen ist).

Gemeinsames Toben mit Smilla 💕

Das grüne Pulver besteht aus einem Naturprodukt-Mix, das das Imunsystem unterstützen soll: Gerstengras, Hagebutte, Bierhefe, Sonnenhutwurzel, Spirulina, Mariendistel, Propolis.

Außerdem sorgte das grüne Pulver irgendwann für einen morgendlichen und abendlichen (halt immer wenn es Futter gab) für einen Running-Gag: „Werd mir nicht zum Hulk-Hund!“ oder „Hier kommt dein Hulk-Futter...“ oder wenn er allzusehr vor Vorfreude rumhüpfte: „Mach mir nicht jetzt schon den Hulk!“ oder nach dem Futter „Na schon leicht grün um die Nase? Wirst gleich zum Hulk!?“



Besnders auffällig bei den AgilityVET Kapseln war, dass Rico sie einfach so fraß. Ja wirklich, ganz ohne Leckerchen oder Leberwurst-Geschmiere drum herum. Auch musste ich sie nicht unters Futter mischen. Im Gegenteil! Ich konnte sie ihm so geben, als seien es Leckerchen.

Enthalten in den Kapseln ist: Reines Collagen vom Kabeljau, Fisch, Grünlippmuschelextrakt, Teufelskralle, Boswellia serrata (Weihrauch), Süßholzwurzel, Omega-3-Extrakt. Alles Stoffe, die den Gelenk- und Bewegungsapparat unterstützen und die das Döggelchen Rico eh von Zeit zu Zeit immer wieder bekommt. Doch alles so in einem Kombi-Präpparat ist natürlich praktischer, vor allem wenn man unterwegs ist.



Rennen im Schnee
Alles in Allem war ich sehr zufrieden mit den Produkten und konnte damit bei Rico quasi prophylaktisch eine Winter-Kur durchführen. Schließlich sind gerade bei großen Hunden ja die Gelenke eines der Schwachpunkte. Und wir sind ja auch viel unterwegs zu den verschiedensten Locations, da läuft Rico auf den verschiedensten Untergründen und rennt auch durch rutschigen Schnee und glitschigen Matsch.

Und raus aus dem Schilf...

🐶 Yo, schon gut, quatsch die Leute nicht so voll! Viel interessanter ist doch, dass es auch lecker war.

War ja klar: Du denkst mal wieder hauptsächlich ans Essen.😄

🐶 Klar, schon vergessen? Essen bedeutet Freude! *schwanzwedelhüpf*


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Samstag, 18. November 2017

[Gastbeitrag] Nadine Wolf räumt mit BARF Mythen auf!

Die Buchautorin und Bloggerin (Der BARF-Blog; Facebook-Seite Der BARF-Blog) Nadine Wolf kennt sich mit BARF aus! Die artgerechte Ernährung unserer 4-Beiner ist für sie mehr als ein Job, es ist auch ihre Leidenschaft. Ob als Autorin, Bloggerin, Kolumnistin, Dozentin oder auch Tierheilpraktikerin, alles dreht sich bei ihr um Hunde und deren Gesundheit. Schon einige interessante Telefonate haben wir geführt und dabei nicht nur über die Ernährung gesprochen. Vor Kurzem lernten wir sie dann auch mal persönlich kennen und der sympathische Eindruck vom Telefon bestätigte sich noch. Daher freuen wir uns sehr, dass sie hier in unserem Blog einen Gastbeitrag zu dem Thema BARF beisteuert und mit ein paar Mythen aufräumt.

Als Rico Nadine auch real beschnuppern konnte, beanspruchten die Fleischbällchen auf der Tiefkühltruhe seine Aufmerksamkeit. 😃


2 BARF-Mythen

von Nadine Wolf

Um das Thema BARF kursiert eine ganze Reihe von Mythen, die Ängste schüren und Einsteiger verunsichern. Natürlich birgt auch BARF gewisse Risiken, aber so manche negative Darstellung zum Thema gehört schlichtweg ins Reich der Märchen. Davon sollte man sich als BARF-Interessent nicht zu sehr beeindrucken lassen.

Nadine mit ihrem "Puppenmann"
Foto: Der BARF-Blog

 

BARF liefert zu viel Eiweiß

Das Vorurteil, BARF sei zu eiweißreich und damit schädlich für den Hund, hält sich hartnäckig. Die Frage, die sich zunächst stellt, ist, warum eine überhöhte Eiweißaufnahme überhaupt problematisch sein könnte. Denn Organschädigungen aufgrund einer langfristigen Überversorgung konnten bisher nicht nachgewiesen werden, ein Zuviel gibt es also eigentlich nicht. Unabhängig davon sollte aber geklärt werden, wie viel Eiweiß ein Hund überhaupt benötigt und wie viel mit BARF tatsächlich aufgenommen wird. Ein ausgewachsener 30 kg schwerer Hund, der normal aktiv ist, benötigt 64 g verdauliches Eiweiß am Tag. Dieser Hund bekäme mit BARF etwa 600 g Futter am Tag, darin im Durchschnitt enthalten 240 g durchwachsenes Fleisch, 100 g Pansen, je 70 g Innereien und fleischige Knochen, 120 g Obst und Gemüse sowie ein paar Zusätze. Diese Mischung liefert etwa 87 g Protein, respektive ca. 70 g verdauliches Eiweiß am Tag, deckt also gerade den Bedarf des Hundes. Bekäme der gleiche Hund etwa 360 g Trockenfutter einer bekannten Tierarztmarke mit 26 % Protein, wären es 94 g Eiweiß. Wie die Berechnung zeigt, ist die Zufuhr bei beiden Rationen etwa gleich, BARF liefert sogar etwas weniger Eiweiß als das Trockenfutter. Die Behauptung, BARF würde im Gegensatz zum Fertigfutter zu viel Eiweiß liefern, trifft also überhaupt nicht zu. Bei konzeptloser Rohfütterung mag das anders aussehen, nicht aber bei BARF. Erfolgt die Orientierung am Beutetier, so werden neben anderen Komponenten beispielsweise auch automatisch ausreichende Mengen an Fett zugeführt, um eben nicht Unmengen an Fleisch verfüttern zu müssen. Das senkt automatisch den Eiweißgehalt in der Nahrung. Ergo: Dass BARF zu viel Eiweiß liefern soll, ist ein Mythos ohne Wahrheitsgehalt.

Eine beispielhafte BARF-Ration
Foto: Der BARF-Blog

 

Die Orientierung am Wolf macht keinen Sinn

Es wird oft angeführt, dass die Orientierung am Wolf völliger Unfug wäre, weil der Hund ja nun einmal kein Wolf sei und völlig anders leben würde. Das ist richtig, aber es ist eindeutig belegt, dass sich das Verdauungssystem von Hunden im Laufe der Domestikation fast gar nicht verändert hat. Hunde und Wölfe sind derart nah miteinander verwandt, dass diese Spezies sogar so miteinander verpaart werden können, dass zeugungsfähige Nachkommen entstehen. Das ist beispielsweise bei Pferden und Eseln nicht möglich, denn die entstehenden Hybriden sind fast immer unfruchtbar. Und niemand würde auf die Idee kommen, diese beiden Tierarten grundlegend anders zu ernähren. Es gibt natürlich Unterschiede, aber sie sind nicht eklatant wie die Kluft zwischen Beutetier und trockenen Pellets mit 50 % (und mehr) Getreideanteil. Warum also einen Hund so grundlegend anders ernähren als seinen biologischen Vorfahren? Das macht keinen Sinn!

Bayo mit Knochen
Foto: Der BARF-Blog

Als weiteres Argument gegen die Orientierung einer Fütterungsmethode für Hunde an jener von Wölfen wird die Tatsache angeführt, dass diese in Freiheit ohnehin nur 4–5 Jahre alt werden. Das würde eindeutig zeigen, dass deren Ernährung nicht auf eine lange Lebensdauer ausgerichtet sei. Bei dieser Begründung wird jedoch verschwiegen, warum Wölfe in Freiheit nicht besonders alt werden. Die meisten Wölfe sterben durch Menschenhand frühzeitig: Sehr viele Tiere werden überfahren, erschossen oder vergiftet. Weitere sterben an Infektionen oder verhungern. In Gefangenschaft werden Wölfe durchaus 13–17 Jahre alt. In Zoos und Wildgehegen ernähren sie sich ebenfalls wie ihre wilden Artgenossen von Beutetieren, sind aber vor anderen Risiken geschützt und werden medizinisch versorgt, wenn sie krank werden. Nicht die Art der Fütterung bedingt also die geringe Lebenserwartung der Tiere in Freiheit, sondern die übrigen Lebensumstände.

Hat man dieses Argument entkräftet, wird dann auch noch bemängelt, dass BARF für Hunde nicht bedarfsdeckend sei, die Beutetierfütterung für Wölfe hingegen schon, weil diese schließlich täglich 10 kg fressen würden. Erst durch diese hohen Mengen wäre die Bedarfsdeckung gewährleistet - logisch, denn je mehr Futter, desto mehr Nährstoffe. Hunde hingegen bekämen mit BARF wesentlich weniger Futter: Ein Hund in Wolfsgröße nur etwa 1 kg pro Tag. Da haben wir sie, die Äpfel und die Birnen. Ein Wolf in Freiheit ist nicht mit einem Wohnungshund zu vergleichen. Hier muss wieder der Wolf in Gefangenschaft herangezogen werden, denn der Energieverbrauch im Tierparkgehege entspricht eher dem des Haushundes. Und siehe da: In Tierparks fressen die Wölfe im Schnitt 5-mal pro Woche etwa 1-2 kg Futter pro Tier. Das entspricht ungefähr der Menge, die ein Hund dieser Größe mit BARF bekommen würde, wenn auch er zwei Tage pro Woche fasten müsste. Auch bei diesen Argumenten wird klar, dass sie sich als Mythen entpuppen, wenn man sie hinterfragt.





Nadine mit ihren Hunden
Foto: Der BARF-Blog
Da haben wir wieder was dazugelernt: BARF ist gar nicht so kompliziert wie viele glauben. Und wie so oft im Leben, kommt es auf die Ausgewogenheit an. Das Döggelchen Rico wird ja "Mischgefüttert"; das heißt, dass er sowohl Fertigfutter bekommt, aber auch rohes Fleisch und auch Küchenreste. Von Nadine wissen wir, dass das schon sehr abwechlungsreich und ausgewogen ist. Vielen Dank Nadine für deinen informativen Beitrag in unserem Blog, der mit ein paar Mythen aufräumt!


Mittwoch, 18. Januar 2017

*[Produkttest] Wir haben das Frostfutter von Perleberg getestet!

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Ich spüre sie. Ganz genau. Seine Blicke im Rücken. Auch höre ich sein gelegentliches Schmatzen und schweres Ausatmen. Es soll mich zur Eile drängen :-) 

Na klar, hast du eine Ahnung, wie das riecht? *schnüffel* 

Mach hinne! Ich hab Hunger!
 
Zum Blättermagen...
Eine "Ahnung" hab ich durchaus, ist schließlich Blättermagen von *Frostfutter Perleberg, den ich dir hier zubereite. Aber zugegeben, natürlich erlebe ich die Geruchsmoleküle nicht auf Quantenebene wie du... :-)

Quatsch nicht so viel, Alter! Mach hinne! *schüttelschnauf* Ich hab Hunger! *leftzenleck*

...ein paar aufgeweichte Haferflocken...
Bei diesem charmanten Drängeln kann ich ja kaum anders. Also widme ich mich wieder der Zubereitung. Zum Fleisch füge ich die zuvor in warmen Wasser aufgeweichten Haferflocken hinzu (ein anderes Mal statt dessen eine Kartoffel, die ich vorher zermatscht habe), dann ebenfalls aufgeweichte Gemüsemischung. Jetzt noch ein wenig Obstmischung dazu. Zum Schluss noch etwas Hüttenkäse (manchmal auch ein gekochtes Ei mit Schale). Ach ja, die Zusätze hätte ich beinahe vergessen: Hier bekommt Rico immer eine Tablette eines Kombipräparates mit Chondroitin, Glucosamin und MSM drin (gut für Gelenke und gegen Entzündungen), außerdem noch eine Tablette mit Omega-3-Fettsäuren und eine Kapsel Teufelskralle (ebenfalls gut für die Gelenke); dann noch etwas Pulver aus natürlichem Kollagen - fertig.

Na endlich! *ungeduldigwedel*

Als ich mich umdrehe, schaut mich mein kleiner Doggen-Wookiee schon erwartungsvoll und leftzenleckend an. Dummerweise bemerkte ich durch seinen charmanten Blick nicht die Sabberlache auf dem Boden, die das Döggelchen mittlerweile hinterlassen hatte. Logische Konsequenz: Ich rutschte hin und balancierte dabei seine Futterschüssel wie die Teller-Jongleure im Zirkus.

...zusammen mit der Gemüse- und der Obstmischung und dem Hüttenkäse ist das Menü fertig :-)

Ich hatte ja gehofft, dass was aus dem Napf fliegt... *frechwedel*

Das denke ich mir, so wie du dich danach auf deinen Napf gestürzt hast. Hat dir offensichtlich geschmeckt.

Und wiiiiiieee! Blättermagen ist toll! *leftzenleck*

Auch die anderen Sorten, wie hier das Huhn,
haben Rico geschmeckt.
Aber auch die anderen Sorten, die wir probiert haben, haben dir offenkundig sabbermäßig geschmeckt :-) Das Huhn mit Reis, der Huhn-Rinder-Mix, der Power-Mix (aus 50% Halsfleisch und 50% Pansen), der Blättermagen und die anderen Sorten. Du warst ja schon beim Auspacken ganz schnüffelmäßig neugierig.

*schnüffelschnüffel*

Das riecht aber lecker!

Ganz klar: Der Schmackofatz ist meiner! *jawohlwedel*

Das Fleisch der Testpakete war gewolft,
aber Perleberg hat auch Angebote mit größeren Stückchen.
Rico hat das Fleisch von Frostfutter Perleberg sehr gut vertragen. Keine Umstellungsprobleme. Im Gegenteil: Vom 1. Tag an waren seine Haufen kleiner (das kennen wir ja bereits bei Frischfleisch-Fütterung) und er musste am Tag auch nur 2 Haufen machen. Den einzigen Kritikpunkt den ich habe, ist der, den ich bei so Fertig-Frischfleisch meistens habe: es ist gewolft. Klar leuchtet es mir ein, da man ja Hunde unterschiedlicher Größe damit versorgen will und es zu aufwendig wäre einen extra Produktionsprozess einzufügen. Allerdings hab ich bei gewolften Fleisch immer die Assoziation wie bei Menschen, die Brei aus der Schnabeltasse trinken müssen (es gibt von Frostfutter Perleberg auch nicht gewolfte Futterangebote, die waren aber nicht in unserem Testpaket drin). Nun ja, Rico schien es nicht zu stören und um ihm was zum Kauen zu geben, kauf ich halt mal wieder einen ganzen Pansen beim (Hunde-)Metzger - den verfüttere ich dann aber auf unserem Innenhof. :-D

Und während Rico genüsslich seine Mahlzeit verschlingt, begleitet von lauten Schmatzlauten, wische ich mir die Füße von seinem Sabber ab. Ich glaub ich schicke das Zeug mal zur NASA, als Schmiermittel für die geplante Marsmission. Würde mich nicht wundern, wenn es selbst im Vakuum des Alls wirkt - und wer weiß: eventuell eignet es sich auch als Superkraftstoff und die Raketen erreichen Lichtgeschwindigkeit :-D

*mampf* Selber Schuld, wenn du so lange für die Zubereitung brauchst *schling*



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Montag, 19. September 2016

*[Produkttest] Lamm + Reis von Platinum - für uns eines der schmackofatzigsten Trockenfutter

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Heute stelle ich euch das Trockenfutter vor, mit dem wir bisher mit die besten Erfahrungen gemacht haben: *Platinum Lamm + Reis. Rico verträgt es sogar noch besser als die andere Sorte von Platinum, Hiberico + Greens, welche wir euch ja bereits mal vorgestellt haben. Und auch bei dieser Sorte trifft der Begriff „Trockenfutter“ nicht wirklich zu. Denn die Brocken sind sehr weich und saftig. So mache kritisieren ja, dass durch diese enthaltene Feuchtigkeit, das Gewicht und auch der Fleischanteil angehoben werden würde (bspw. durch Fleischbrühe). Das stimmt zwar, aber andererseits sehe ich das nicht als Nachteil: Denn zum Einen ist in Frischfleisch ja auch jede menge Wasser drin (zur Erinnerung: der menschliche Körper besteht zu fast 2 Drittel aus Wasser) und zum Anderen quellen die Brocken durch die bereits enthaltene Feuchtigkeit nicht so auf, wie es Trockenfutter (außer kaltgepresstes) normalerweise tut.

DAS Futter bewache ich auch vor einem Bären ;-)
Foto: Ira Prettycloud

Vom Ergebnis, also, was bei Rico „Hinten rauskommt“ bin ich auch sehr zufrieden (irgendwie seltsam inm Zusammenhang mit Kacke das Wort „zufrieden“ zu benutzen – aber Hundehalter vestehen mich ;-) ). Die Größen der Haufen sind dabei erstaunlich klein, ein Indiz dafür, dass er recht viel vom Futter verwertet. Höchstens 2 Kotbeutel am Tag brauche ich da – so wenige wie ich es sonst allerhöchstens gewohnt bin, wenn ich dem Döggelchen frisches Fleisch mit Zutaten (Gemüse und Obst) serviere. Und der Kot ist auch noch vergleichbar hart – härter als auch bei der Sorte Hiberico + Greens! Warum ich den letzteren Punkt erwähne? Ganz einfach, denn die harten Köttel sind gut um die Analdrüse zu entleeren.

Auch Platinum Lamm & Reis enthält Chondroitin und Glucosamin in Form von Grünlippmuschel-Extrakt. Beides ist gut für die Gelenke, welche ja gerade bei größren Hunden stärkeren Belastungen ausgesetzt sind. Es ist natürlich kein Allheilmittel, aber es unterstützt den Knorpelaufbau und wirkt entzündungshemmend.

Auch meinem Kumpel Teddy schmeckt's wuffastisch!
Foto: Ira Prettycloud

Schade ist, dass es keine Packungen für verschiedene Hundegrößen gibt. Der Inhalt könnte ja der gleiche bleiben, nur die Brocken dann etwas größer. So inhaliert mein Döggelchen die kleinen Bröckchen fast :-D Allerdings sind sie daher auch ganz gut als Leckerchen geeignet.

Was für mich ebenfalls sehr praktisch ist: Viele wissen ja, dass wir um das Futter keine große Wissenschaft machen. Rico wird eben Mischgefüttert: Mal gibt es frisches Fleisch mit Gemüse und/oder Obst, mal Dosenfutter, mal Trockenfutter und auch mal Reste von meinem Essen (oder wenn Besuch da ist dann eben unsere Reste). Bei dem ein oder anderen Trockenfutter habe ich schon gemerkt, dass mein kleiner Doggen-Wookiee 1 bis 2 Tage Umstellungszeit braucht. Bei Platinum allerdings nicht! Morgens eine Portion davon und Abends dann frisches Fleisch oder eine Dose – kein Problem.

Dafür versuch ich glatt 'nen Salto...
Foto: Ira Prettycloud

Apropos Rico: Was mir so gerade auffällt: Dieses Mal hat mich Rico noch gar nicht unterbrochen...

*schluck* Was? Wo? Ich? *ohrennachvorn*

Was hast du ausgefressen?

Da ist noch was drin...ich riech's genau!
Foto: Ira Prettycloud

Ich? Nichts! *unschuldigguck* Nur aufgefressen...da war noch ein Rest im Beutel von Platinum Lamm + Reis *leftzenleck*



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Mittwoch, 10. August 2016

[Gastbeitrag] Hundefutter - die neverending Story von Anke Jobi (Clean Feeding)

Beim Thema Futter scheiden sich ja die (Halter-)Geister. :-) Es ist eines der Themen, die am häufigsten "Religionskriege" in den Sozialen Netzwerken entfachen. Insofern sind Fettnäpfchen - ach was: ganze Fettfässer geradezu vorprogrammiert. Wer zu dem Thema schreibt beweist eine geradezu wagemutige Diskussionsbereitschaft - und ein dickes Fell. Beides hat Anke Jobi von Clean-Feeding (früher auch bekannt von "Lucie's Hundefutterblog"). Außerdem betreibt sie noch die Webseite Onilne-Campus für Hundeernährung. Denn sie ist Ernährungsberaterin für Tiere (Schwerpunkt: Hund) und Tierhomöopathin; außerdem noch Hundeverhaltensberaterin. Zusätzlich macht sie gerade eine weitere Hundeernährungsberater-Ausbildung in einer Naturheilkundeschule. Sie hat also ein breites Fachwissen zum Thema Hundeernährung. 

Auf jeden Fall mehr als du! Das ist ja nicht gerade dein Spezialgebiet... *frechwedel* 

Stimmt Rico. Daher freue ich mich ganz besonders über ihren Gastbeitrag in unserem Blog. Aber lest selber, was Anke zum Thema Hundefutter zu sagen hat - und ich kann euch schon jetzt verraten: danach seht ihr einiges lockerer!


Lucy, Anke Jobi und Leo (v.l.n.r.)
Foto: Anke Jobi

Hundefutter – die neverending Story


Hallo, mein Name ist Anke Jobi und ich berate Hundehalter rund um die Ernährung ihrer Vierbeiner – und das mit einer ganzheitlichen Sicht, welche vor allem durch die Naturheilkunde entstanden ist. Die Hundeernährung ist ein Thema, das in der heutigen Zeit sehr emotionsbeladen ist. Wer das nicht glaubt, muss sich nur einmal die Mühe machen, in diversen Internet-Foren oder Facebook-Gruppen Diskussionen rund um den Hundefutternapf zu verfolgen.

Letztendlich ist es natürlich nicht anders, als die Meinungsverschiedenheiten rund um die menschliche Ernährung. Nur die Ausgangspositionen variieren etwas. Mir ist zumindest keine Richtung bekannt, aus der propagiert wird, die einzig wahre und gesunde Methode, sich als Mensch zu ernähren, wären Fertigprodukte, welche mit synthetischen Nährstoffen ausgestattet sind, die den menschlichen Bedarf Milligramm-genau abdecken.


Allesfresser Mensch contra Fleischfresser Hund


Hunde gehören zur Gruppe der sogenannten Carnivora, sie werden also zu den Raubtieren gezählt. Das heißt aber nicht, dass sie tatsächlich reine Fleischfresser sind. Ihre anatomischen Voraussetzungen lassen allerdings den Schluss zu, dass Fleisch zumindest eine wichtige Rolle spielt in ihrer Ernährung, schließlich stammen sie vom Wolf ab und der ernährt sich natürlich hauptsächlich von Beutetieren.

Menschen gehören zu den Allesfressern, zu den sogenannten Omnivoren. Schaut man sich in der heutigen Zeit die Ernährungsgewohnheiten vieler Menschen an, könnte man sie allerdings fast schon zu den Fleischfressern zählen. Den Hunden dagegen wurde in den letzten Jahrzehnten zunehmend Futter untergejubelt, das wiederum eher dem Pflanzenfresser zustehen würde. Also ich meine, irgendwie läuft da doch wohl einiges schief …

Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da lief das alles noch in geordneten Bahnen ab. Noch zu Zeiten unsere Großeltern handelte es sich bei Fleisch um ein wertvolles Gut. Es gab den berühmten Sonntagsbraten, der wirklich noch etwas Besonderes war. Irgendwann kam dann jemand auf den Gedanken, alle Menschen müssten sich Fleisch leisten können und das tagtäglich (schließlich ist es nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund). Und so machte die Industriealisierung auch vor dem Umgang mit Nutztieren nicht halt. Genauer betrachtet war die Entwicklung, die dann folgte schon eine recht paradoxe. Während der Allesfresser Mensch immer mehr zum Fleischfresser mutierte, bekam der Fleischfresser Hund immer weniger vom nun massenhaft zur Verfügung stehenden Fleisch.


Lucy und Anke haben gut Lachen! :-)
Foto: Anke Jobi

Das Hundefutter verkam immer mehr zu einer undefinierbaren Mischung aus billigen Rohstoffen, welche durch entsprechende Zusätze aufgewertet wurden. Der Hund mit seiner empfindlichen Nase wurde durch künstliche Geschmacksstoffe darüber hinweg getäuscht, dass er da eigentlich nur noch Müll fraß. Hundefutter stellte sich mehr und mehr als lukratives Geschäft heraus, entsprechend wurde die Konkurrenz immer größer, was dazu führte dass die Rohstoffe immer billiger werden mussten um entsprechend mithalten zu können. Ein leichtes, wo man im herkömmlichen Hundefutter ja eh nicht mehr erkennen kann, was drin ist.

Doch irgendwann fingen die Hundehalter an, sich zu wehren. Spätestens als Hans-Ulrich Grimm sein Schwarzbuch Tierfutter auf den Markt warf, wurden viele Hundehalter hellhörig. Natürlich hatte sich die Futtermittelindustrie im Vorfeld dagegen gewehrt und versucht die Veröffentlichung zu verhindern, hat aber nix genützt, das Buch kam trotzdem auf den Markt. Und mit ihm eine neue Sicht der Dinge.

Nun ging ein neuer Trend los. Der Trend Getreide zu verpönen und natürlich der Trend, seinen Hund zu Barfen. Barfen – die einzige Möglichkeit, seinen Hund WIRKLICH gesund zu ernähren. Hätten das mal die Millionen Haushunde der letzten 15.000 – 30.000 Jahre gewusst, sie wäre prompt alle tot umgefallen. Gebarft wurden von denen wohl die wenigsten (außer vielleicht solche, die mit Menschen zusammenlebten, welche sich ebenfalls hauptsächlich von Fleisch ernährten, wie z.B. die Inuiten oder Eskimos).

Nicht dass ich was gegen das Barfen hätte – ich denke nur einfach nicht, dass es wirklich nötig ist, die Hundemahlzeiten ständig nach irgendwelchen Konzepten auszurichten.

Die Natur ist immer ein gutes Vorbild (damit meine ich jetzt nicht unbedingt den Wolf). Der Pandabär z.B. hat sehr deutlich gezeigt, dass sich ein Lebewesen auch in seiner Ernährung immer den äußeren Umständen anpasst. Deshalb ernährt sich der eigentliche Fleischfresser schon seit sehr langer Zeit hauptsächlich von Bambus. Allerdings ist seine Art bedroht, was vielleicht nicht zuletzt auch diesem Umstand zu verdanken ist, denn es scheint so, als wäre sein Organismus nicht mehr in der Lage ein Gleichgewicht herzustellen, weshalb er vor allem durch den Befall von Parasiten bedroht ist.


Was ist also für Hunde die richtige Ernährungsform?


Die richtige Ernährungsform auch von Hunden muss sich sowohl nach der Nachfrage (also den Voraussetzungen, die der Hund mitbringt) als auch nach dem Angebot richten. Da wir aber eigentlich dabei sind, den Fleischkonsum allgemein wieder zu senken und die Massentierhaltung einzudämmen, können wir andererseits nicht hingehen und den Fleischkonsum von Hunden immer mehr in die Höhe treiben. An dieser Stelle wird es problematisch, z.B. ein Konzept wie Barfen als Grundlage heranzuziehen.

Nimmt man sich die zugrunde gelegten Bedarfswerte für Hunde vor, stellt man fest, dass z.B. der Proteinbedarf gar nicht mal so hoch ist. Der lässt sich z.B. auch leicht abdecken, wenn ca. 50% der Futterration aus Fleisch besteht. Allerdings sollte er dann auch wirklich aus Fleisch bestehen, mit Proteinen aus pflanzlichen Quellen können Hunde nämlich nicht wirklich viel anfangen.

Außerdem stellt sich auch weiterhin die Frage, weshalb Hunde nach Nährstofftabellen ernährt werden sollten, Menschen aber nicht (ich kenne jedenfalls niemand, der das tut).

Studien und Untersuchungen zeigen immer wieder, dass es auch für Hunde am gesündesten ist, sie mit Mischkost zu versorgen. Bekommt ein Hund in jungen Jahren viele verschiedene Komponenten und auch Futterarten (ja, ruhig auch mal Trockenfutter), wird er sich später leichter an verschiedene Fütterungsformen anpassen und sein Immunsystem wird gut trainiert, so dass es seltener zu Erkrankungen wie z.B. Allergien kommt.


Gemeinsam auf Wandergassi
Foto: Anke Jobi

Und zieht man auch mal in Betracht, dass der Hund ursprünglich ein Resteverwerter war und dass sich aus diesem Resteverwerter über mehr als 15.000 Jahre der treueste Begleiter des Menschen entwickelt hat, kommt man sogar auf den Gedanken, dass eine solche Resteverwertung gar nicht mal so schlecht gewesen sein kann.

Und zieht man einen Vergleich zwischen der Ernährung von Menschen und der von Hunden (welche beide zu den Säugetieren zählen), kommt man gar auf den Gedanken, dass dem Hund eine Vielfalt an Nahrungsmitteln genau so gut tun könnte, wie dem Menschen. Natürlich hat ein Hund teilweise andere Bedürfnisse und man kann das nicht völlig gleichsetzen. Was der Mensch an Fleisch weniger essen sollte, könnte mancher Hund, der mit billigem Fertigfutter ernährt wird, natürlich mehr gebrauchen. Man könnte aber auch zum Ursprung zurückkehren. Dann würde man ein Nutztier aufteilen in das was der Mensch bekommt und das was der Hund bekommt. Es gibt mittlerweile viele Menschen die umdenken und die das so handhaben. So wie früher, als ein Rind geschlachtet wurde und aufgeteilt wurde. Und dann musste das soundso lange reichen.


Die ökologische Sichtweise


Ich bin der Meinung, es gibt eine ganze Reihe von Aspekten, die man sowohl bei der Ernährung von Hunden, als auch bei der von Menschen betrachten sollte. Es gilt nicht einfach nur den Teller, bzw. den Napf zu füllen, sondern wir müssen nicht zuletzt auch unsere Welt „am Laufen halten“. Und dazu zählt dann auch, die Ernährung unter ökologischen Aspekten zu gestalten. Was ist z.B. umweltfreundlich (Massentierhaltung definitiv nicht!), was schont unsere Böden, wie bringen wir die besten Nährstoffe in unsere Nahrungsmittel und wie werden ALLE satt, nicht nur ein privilegierter Teil der Bevölkerung. Auch einen Hund kann man eigentlich nicht an diesen Faktoren „vorbei füttern“ und da ist dann auch egal, welches Konzept man gerne „bedienen“ möchte.


Vielen Dank für diesen tollen Beitrag Anke! Und ich kann dem als Nicht-Ernährungs-Profi nur zustimmen. Denn wenn ihr eure Hunde mal beim Futtern genau beobachtet, werdet ihr auch da Unterschiede feststellen - und Abwechslung ist ein wichtiges Gewürz des Lebens!

Das hast du aber sehr poetisch gesagt... *frechschauwedel*

Sei froh, dass ich nicht gedichtet habe, Kleiner. :-) Aber war ja klar...du hast wieder das letzte Wort... *seufz* :-)

Abwechslung beim Gassi, Spiel, Schnüffeln und Futter ist wuffastisch gesund!
Foto: Ira Prettycloud

Du kennst doch das Bloggesetz: Mein Blog, mein letztes Wort...und nun gib mir mal was zum Knabbern...aber 'ne Abwechslung! *schwanzwedelfreu*


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Montag, 1. August 2016

*[Produkttest] Büffel auf 2 Arten und Kollagen von AniForte haben wir schmackofatz getestet!

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Wie ihr ja wisst, bin ich ja ein Freund von Abwechslung auch was Nahrung angeht. Schließlich bekamen meine Hunde in meiner Kindheit auch nicht immer das gleiche Futter und wurden recht alt (zur Mischfütterung bzw. wie es Tierarzt Raph Rückert nennt "ABAM-Konzept", empfehl ich euch seinen Artikel). Und da ich von einigen Bekannten schon Positives über *AniForte gehört hatte, sah ich mir das Angebot ihre Produkte zu testen an - denn ich durfte auch frei wählen, was ich testen möchte. So entschied ich mich für das Nassfutter der Sorten *PureNature Wild Buffalo und *PureNature easyBarf BüffelPur. Denn Büffel bekommt mein kleiner Rico nicht so oft. Außerdem suchte ich mir dazu den Nahrungzusatz Natürliches Collagen aus.

Fangen wir doch mit Letzterem an. Ihr wisst ja, dass ich Rico zur Vorbeugung immer Tabletten mit einer 3er-Kombi von Glucosamin, Chondroitin und MSM gebe. Das ist vor allem gut für die Gelenke und das Bindegewebe - gerade bei größeren Hunden ja oft eine Schwachstelle. Nun dachte ich mir, dass so eine Kollagen-Kur da eine gute Ergänzung zu ist. Die Dosierung war dank des kleinen Messbecherchens auch kein Problem - einfach über das Futter verteilen.

Dank des kleinen Messbechers war die Dosierung des Kollagen-Pulvers ganz easy!
Foto: Ira Prettycloud



Und da wären wir auch schon beim Haupttest, den beiden Futtersorten. Angefangen hatten wir mit der Sorte Wild Buffalo. Die ist quasi schon ein Alleinfuttermittel, da auch andere Zutaten drin sind, wie Spinat, Karotten, Sellerie, Hirse und Pfirsich; außerdem noch z.B. Eierschalen,Petersilie, Rapsöl etc. Schon bei der Auflistung der Inhalte fiel mir etwas sehr positiv auf: die Transparenz! Denn es wird nicht nur der Fleischanteil (87,3%) genannt, sondern er wird auch fairerweise aufgedröselt in: 60,0% bestehend aus Fleisch und Innereien, 27,3% Fleischbrühe - so viel Ehrlichkeit und Offenheit wünschte man sich von viel mehr Futtermittelproduzenten.



Auch wenn es ein Alleinfuttermittel ist, kann man durchaus noch was dazumischen. Und das habe ich auch getan. Denn mir erschien die Angaben zur Futtermenge etwas seltsam: Demnach hätte ich Rico mit seinen 40 kg am Tag 2 Dosen a 800g verfüttern müssen - das kam mir doch ein wenig viel vor, normalerweise reicht ja eine Dose. Aber schon öfter hatte mir eine Bekannte, die wesentlich mehr Ahnung von Hundeernährung hat als ich, erzählt, dass je natürlicher das Futter, je weniger künstliche Zusatzstoffe, umso größer wird oft die Menge, die man dem Hund zuführen muss. (Das leuchtete mir ein, denn Ricos Tagesration beträgt zwar 800g wenn es mal Dosenfutter ist, aber wenn ich sein Futter selber zusammenstelle liegt die Ration am Tag eher bei 1kg.)

Besonders beim puren Büffelfleisch mischte ich was dazu, hier die bereite ich die Gemüsemischung vor.
Foto: Ira Prettycloud

Und so bekam der kleine Doggen-Wookiee mal Nudeln dazu, mal Reis, mal Kartoffeln, mal etwas Obst - so habe ich es quasi "gestreckt" und kam doch mit einer Dose am Tag aus. Rico schien es jedenfalls sehr zu schmecken - nach dem ersten Beschnuppern stürzte er sich geradezu drauf. Auch hat er es sehr gut vertragen. Okay, den 1. Tag brauchte er wohl noch zum gewöhnen - Büffel bekommt er ja nicht oft. Sein Kot war da ein wenig weich. Aber ansonsten, war alles mehr als normal bei Dosenfutter. Im Vergleich sogar sehr gut - 2 Kotbeutel am Tag reichten. Auch die Größe der Haufen ließ darauf schließen, dass er recht viel vom Futter verwertete. Allerdings war der Kot nicht ganz so hart wie ich es beispielsweise bei Frischfleisch-Fütterung gewohnt bin (nur so als Hinweis, wegen der Analdrüsen).
 
Für Rico immer wieder ein Grund zum Sabbern... :-)
Foto: Ira Prettycloud

Ein leicht besseres Ergebnis hatte ich da bei dem Punkt bei der Sorte des reinen Büffelfleisches. Ich hatte hier auch den Eindruck, dass Rico es sogar noch besser verträgt und verwertet. Hier mischte ich unsere getrocknete Gemüse- und unsere Obstmischung dazu, außerdem für die Kohlenhydrate Kartoffeln oder mal Reis. Hier musste ich wesentlich mehr "strecken" als bei der anderen Sorte, was aber ja auch logisch ist, da es ja quasi als einfache Variante aus der Dose zum Barfen gedacht ist. Also von vornherein klar ist, dass man was dazumischen muss. Jedenfalls kam ich so auch mit einer Dose am Tag aus - also der Hälfte der empfohlenen Futtermenge.

Dem kleinen Doggen-Wookiee Rico schmeckts so gut, da kann er es manchmal nicht bis zum Napf abwarten... ;-)
Foto: Ira Prettycloud

Auch sein Kumpel Teddy hat es probiert :-)
Foto: Ira Prettycloud



Laut Herstellerangaben unterliegen alle Rohstoffe strengen Qualitätskontrollen - dabei arbeiten Tierheilpraktiker ebenso mit wie Profis der Ernährung und Gesundheit. Vor allem wichtig ist AniForte da die Natürlichkeit. Weswegen sie von ihren Lieferanten auch einen Nachweis verlangen. Fairerweise muss man sagen, dass der Begriff "Natürlichkeit" nun keine strenge Definition hat - jeder kann darunter was anderes verstehen. Aber das Bemühen um einen natürlichen und nachhaltigen Ansatz finden wir schon mal sehr gut.

Naja, dass ich so viel davon verwertet habe, also so wenig Hinten bei mir raus kam, spricht schon dafür... *frechwedel*

Stimmt, mein kleiner Rico :-D Aber nicht nur wir haben das Futter getestet. Das könnt ihr auch! Denn alle Leser bekommen 10% Rabatt! Ihr braucht nur bei eurer Bestellung folgenden Rabattcode benutzen: ANIFORTECB10

Außerdem könnt ihr bei AniForte jetzt auch eine Reise gewinnen! Dazu müsst ihr nur ein Video posten zum Thema "singende/sprechende Hunde" mit den Hashtags #lovetalkdog und #aniforte posten (für Katzeninhaber: zum Thema "Mein süßer Stubentiger" mit den Hashtags #hashcat und #aniforte). Unter allen Teilnehmern verlost dann AniForte 2 Tage für 2 Personen im Hundehotel "Pharisäenhof" an der Nordsee! (Weitere Infos könnt ihr auf der Hompage von *AniForte erfahren.) Also haut rein in die Tasten und viel Glück!

Ich drück euch auch die Pfoten! *jawohlwoaff*

Also ich fand's schmackofatz...gern nochmal *schleckwedel*
Foto: Ira Prettycloud




*Gesponsert; sponsored Product

Dienstag, 24. Mai 2016

*[Produkttest+Gewinnspiel] Fisch ist gesund - Wir haben das Hundefutter von Meradog getestet!

Hundefutter "Hering, Krill & Kartoffeln" im Test

*Gesponsert

Wir haben ein neues Futter getestet. Naja, soooo ganz neu ist es nun nicht für uns. Denn wir hatten schon vor langer Zeit, da war Rico noch ein Welpe, mal eine Probepackung auf einer Messe erhalten - und waren sehr zufrieden. Umso mehr freuten wir uns, als wir die Sorte *"Hering, Krill & Kartoffeln" von *Meradog testen durften.

Für Fisch renn ich Meilenweit...
Foto: Ira Prettycloud

Warum ausgerechnet diese Sorte? Nun, vereinfacht gesagt: Fisch ist gesund! Ich erinnere mich noch gut an die Hunde aus meiner Kindheit, wenn wir in Italien im Urlaub waren. Pünktlich wenn die Boote mit ihrem Fang zurückkehrten, waren sie am Hafen. Immer wenn die Fischer wieder in den Hafen einfuhren und ihre Ladung löschten, fiel auch immer Fische für sie ab - nicht selten warfen ihnen die Fischer welche zu. Und diese Hunde erfreuten sich bester Gesundheit. Und dass Rico frischen Fisch mag, weiß ich ja. ;-)

"Den krieg ich..."
Foto: Ira Prettycloud


Gesunde Inhaltsstoffe

Außerdem gefielen mir die Inhaltsstoffe. Besonders gut fand ich, dass im Meradog auch Chondroitin und Glucosamin drin sind. Das sind die gleichen Inhaltsstoffe wie sie auch im Pulver von Grünlippmuscheln vorkommen. Allgemein wirkt es entzündungshemmend. Aber es ist auch gut für den Knorpelaufbau der Gelenke. Man gibt es daher auch Hunden mit Arthrose. Und da besonders große Rassen ihre Gelenke stark belasten (schon wegen ihres Gewichtes) gibt man es ihnen auch vorbeugend.

"Wirklich schon leer?"
Foto: Ira Prettycloud

Gluten- und Getreidefrei

Gerade für allergische Hunde wichtig: Das Futter ist gluten- und getreidefrei. Ein wenig irritiert war ich, dass auch betont wird, dass Vitamin C drin ist. Ich bin jetzt kein Ernährungsexperte, aber so viel ich mal gehört habe, können Hunde Vitamin C selber produzieren - sofern sie gesund sind. Zu viel Vitamin C wird dann einfach ausgeschieden. Nicht selten nutzen einige Hundemarken aber das positive Image von Vitamin C beim Menschen als Marketingtrick. Auf Rückfrage bei Meradog antwortet Dr. Anika Thyrock von Meradog: "Das Vitamin C ist im Futter als natürliches Antioxidans enthalten, das den Hund vor den so genannten freien Radikalen schützen soll. Dies sind sehr reaktionsfreudige Moleküle, die die Zellsubstanz angreifen und schädigen können. Frei Radikale entstehen natürlicherweise bei den Stoffwechselvorgängen im Körper. Die Einwirkung von Umwelteinflüssen wie Tabakrauch, UV-Strahlung etc. kann die Entstehung freier Radikale verstärken. Antioxidantien wie das Vitamin C neutralisieren freie Radikale und schützen somit die Zellen des Hundes vor ihren Schäden." Das erklärte zwar die allgemeine Wirkung von Vitamin C, aber nicht warum es im Futter drin ist (wo Hunde es doch selber produzieren) und extra betont wird. Wie gesagt: Nötig ist es für gesunde Hunde wohl nicht, aber es schadet eben auch nicht.

Gute Verträglichkeit


Wie hat es mein kleiner Doggen-Wookiee Rico vertragen? Nun die ersten 2 Tage war sein Kot recht weich - also im Vergleich zu Frischfleisch. Das kann aber an der Futterumstellung liegen meinte Dr. Thyrock: "Die Darmflora muss sich erst an die neue Nährstoffzusammensetzung des Futters gewöhnen." In der Tat verfestigte sich seine Hinterlassenschaft nach 2 Tagen, wenngleich nicht so fest wie bei Frischfleisch, aber das ist nicht ungewöhnlich bei Trockenfutter. Ich achte da nur deswegen drauf, weil so die Analdrüsen nicht so gut ausgedrückt werden, als wenn die Köttel eben härter sind (hier kann ab und an ein Knochen aber helfen).

Krill als Proteinquelle


Die leicht grünliche Farbe von Ricos Kacke war für mich neu: "Die grünliche Färbung des Kots ist keine Seltenheit und hängt tatsächlich mit den Proteinquellen aus dem Fisch und dem Krill zusammen", erklärte mir Dr. Thyrock. Im Übrigen hat mir auch die Herkunft der Proteinquellen gefallen: "Der Krill, den wir in „pure Hering, Krill & Kartoffel“ einsetzen, stammt aus arktischen Gewässern und aus garantiert nachhaltigem Fang. Das bedeutet, dass durch den Fang des Krills das Ökosystem in keiner Weise geschädigt wird und sich die Population des Krills selbstständig und problemlos regenerieren kann." Aber nicht nur in dieser Hinsicht, achtet man bei Meradog auf die Umwelt: So wird das Futter mit Grünstrom - also CO2 neutral - produziert.

Auch die Menge des Kots lag vergleichsweise im "grünen Bereich". Denn die Menge ist ein Indiz für die Verwertbarkeit des Futters. Oder anders ausgedrückt: Wenn Hinten so viel raus kommt, wie Vorne reingeht, dann ist das quasi ein "Durchlaufposten". Bei dem von uns getesteten Sorte von Meradog war die Kotmenge mehr als bei Frischfleisch, aber weniger als bei so manch anderem Trockenfutter.
 
"Das schmeckt wuffastisch irre!"
Foto: Ira Prettycloud

Alles in allem war ich sehr zufrieden und die Sorte ist somit zu unserem 3. liebsten Trockenfutter (und damit die 2. liebste Futtermarke) avanciert. Ich werde es ab und an meinem Doggen-Wookiee geben, schon weil unsere liebste Trockenfutter-Marke keine Sorte mit Fisch anbietet. Daher freue ich mich, dass unsere Leser 3 Mal eine 4 kg Packung der Sorte "Hering, Krill & Kartoffeln" gewinnen können! Dafür müsst ihr nur eine Frage beantworten:

Wofür ist Glucosamin und Chondroitin gut?

Schreibt bis einschließlich zum 31. Mai die Lösung einfach als Kommentar unter diesen Blogbeitrag oder als Kommentar unter dem entsprechen Posting auf unserer Facebook-Seite (nur die Antworten auf unserer Seite zählen, nicht die von geteilten Beiträgen!). 

Eine nicht ganz unwichtige Kleinigkeit hast du aber vergessen!

So? Und was Rico?

*leftzenleck*
Foto: Ira Prettycloud

Na, dass es mir wuffastisch geschmeckt hat! *leftzenleck*





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