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Samstag, 31. Oktober 2020

Flirtfaktor Hund? – Eher eine „Auswahlhilfe“ 😉

Ist der Hund ein klassischer Flirtfaktor? Unbestritten ist, dass Hundehalter in der Regel keine großen Schwierigkeiten haben, Kontakte zu knüpfen. Der Hund ist also ein idealer Kommunikator, aber hilft er auch beim Flirten? Gassi­reporter Maximilian Pisacane mit seinem charmanten Doggen-Mix ­Rico hat einige Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt …

„Und wer bereitet bei euch das ­Essen?“, fragte die Dame mit einem süffisanten Lächeln. Da war sie wieder: DIE Frage, schon zig-mal bei Begegnungen mit Halterinnen gestellt bekommen – durch die linke Brust einmal quer durch den Körper und raus aus dem rechten Auge. Sofort war mir klar: Sie wollte ab­checken, ob wir noch Single sind. Da ich mir gern bei solchen indirekten – und extrem leicht durchschaubaren – ­Fragen einen Spaß er­laube, antwortete ich: „Das lassen wir uns liefern.“ Das Lächeln der Dame fror ob der nun fortgesetzten Unwissenheit …

Sie brauchte ein paar Sekunden, bis sie sich eine Folgefrage ausgedacht hatte: „Wer hat denn den Hund ausgesucht?“ Den Spaß, sie weiter in Unwissenheit zu lassen, konnte ich so weiter auskosten: „Der Hund hat entschieden.“ 😉

"Flügelmann" Hund
Foto: Lutz Borger

Hunde müssen ja heutzutage viele Rollen spielen. Auch die des Flirtgehilfen. Und nein, ich meine damit nicht eine dieser Aktionen meines Doggen-Wookies Rico, wo er mal wieder seine kalte Nase unter den Rock einer Fremden steckt. Als Flirthilfe erleichtern Hunde die Kontaktaufnahme – aber eben auch so seltsame Verhöre wie eingangs geschildert. Da kommt man(n) sich glatt ausgeschnüffelt vor … Das ist wohl das Pendant zur Analkontrolle bei Hunden …


Irgendwie auch nachvollziehbar, dass man mehr über einen potenziellen Partner erfahren will. Aber muss das unbedingt innerhalb der ersten Minuten sein? Okay, Hunde checken sich auch ab: Kurze Überprüfung der Gerüche. ­Zugegeben, so einfach wünsche ich es mir bei uns Menschen nicht. ;-)ABER: Den Hund nur als Gesprächsthema und Aushorchmöglichkeit zu nehmen ist doch recht platt. Damit vergeuden viele eine andere – wie ich finde – viel wichtigere Hilfestellung, die Hunde beim Flirten geben können. Ich für meinen Teil beobachte viel lieber die Hunde, statt den Haltern Fragen zu stellen. Die verraten mir im Zweifelsfall eh viel mehr – und ehrlicher. Vor allem das Zusammenspiel mit meinem Döggelchen gibt mir da viele Aufschlüsse. Nicht selten stellt sich eine Halterin im besten Lichte dar, doch ihr Hund ist die reinste Zicke und spiegelt somit ihren eigent­lichen Charakter wider …


Doch nicht nur der Hund des Möchtegern-Flirtpartners verrät einem viel. Schließlich spiegeln die wie bereits geschrieben vieles ihrer Halter wider. Noch viel aufschlussreicher ist da der eigene Hund. Mein kleiner Doggen-Wookiee Rico weiß meist sofort, wer zu uns passt. Sein Repertoire reicht vom Ignorieren (= ist mir egal), über Meiden (= die ist mir nicht geheuer) bis hin zum Blocken (= die geht ja mal gar nicht, vor der muss ich dich beschützen). Klare, unverschnörkelte Signale ohne Schnick und Schnack, die mir sagen, ob jemand zu uns passt oder nicht. Ganz besonders aber zeigt er mir, wen er sympathisch findet. So beispielsweise durch Anlehnen (= die ist toll, die ist erlaubt) oder aber in ganz seltenen Extremfällen, wenn er sogar mit ihr spricht (also in seiner Dog-Wookiee Hundesprache). Dann hat Rico quasi sein Okay ge­geben – und ich vertraue seiner Nase da mittlerweile mehr als allen Fragen, die ich stellen könnte.


Hunde riechen, wer passt und wer nicht
Foto: Lutz Borger

Was ich aber nicht verstehe: Warum ist das überhaupt immer wieder ein Gesprächsthema? Oder gibt es etwa Menschen, die sich aus diesem Grund einen Hund anschaffen? Um andere Menschen kennen zu lernen? Wie muss ich mir das vorstellen? Der Hund quasi als Übersetzer der Liebesbotschaften? Das würde das Interesse daran erklären – schließlich nehmen die Singlehaushalte zu. Aber kämen diese Leute auch auf die Idee, sich deswegen ein Baby anzulachen? Wohl kaum (hoffe ich). Für mich beginnt daher ein gelungener Flirt damit, dass man sich am gemeinsamen Spiel der Hunde erfreut und sich so langsam kennen lernt. Auch wenn die Hunde da schon lange Bescheid wissen. Sie sind uns halt in Vielem voraus. Klar, sie riechen es ja förmlich.

Aber vielleicht ist man als Hundehalter auch kein typischer Flirtpartner mehr. Die konventionellen Flirtmethoden und -spielchen wirken eventuell auf uns nicht mehr so (oder gar negativ). Wir haben ja durch unsere Hunde zusätzliche „Sinne“ – wir müssen uns nur darauf einlassen und sie zu lesen wissen. Auf jeden Fall hat man bei dieser Herangehensweise nicht das Gefühl eines Verhöres – und zum Lachen hat man auch sicher mehr. 😉


Anmk.: Dieser Artikel erschien zuerst in meiner Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin 10/2017; parallel dazu erschien auch unser Blogbeitrag Flirtfaktor Hund - Ein paar Enthüllungen und Tipps eines Rüden über die Gattung "Herrchen"


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Samstag, 29. Februar 2020

Leons 1. Geburtstag 🎂

Wurftag eines Hundes

Der kleine Leon ist nun 1 Jahr alt. Okay, den genauen Tag kann ich euch nicht verraten – da sind die Dokumente leider etwas verwirrend. Ist ja auch typisch für Tierschutz-Hunde, oft wird deren Alter nur geschätzt. Aber eines ist sicher: Irgendwann im Februar muss seine Mutter ihn geworfen haben und um sicher zu gehen, werden wir in Zukunft immer den letzten Februar-Tag als Wurftag zelebrieren. 

Klein-Leon kurz nach seinem Einzug...

Kleiner Hund bringt großes Durcheinander

Und seit dem der kleine Cane Corso bei mir und Rico einzog, brachte er auch viel durcheinander. Und damit meine ich jetzt nicht seine „Innen-Architektur-Umstrukturierung“ unserer Wohnung (ja UNSERE, denn meine Wohnung ist auch gleichzeitig das Heim meiner Hunde). Schon von Anfang an merkte ich, dass Leons Impulskontrolle nicht so stark ausgeprägt ist, wie die Ricos. Und das brachte mir und dem Döggelchen auch so manche Schwierigkeit ein. Denn Leon ist ein richtiger Sonnenschein, der alles und jeden mag. Dazu kommt auch seine Neugierde, die aber ganz anders ist als die von Rico. Während das Döggelchen Neugierig und Lernbegierig ist, hat Leon eindeutig ein Schwergewicht auf die Neugierde, das Lernen ist nicht so sein Fall (nicht dass er zu dumm dafür wäre, im Gegenteil: er begreift für einen Molosser sogar erstaunlich schnell, es ist also keine Lernunfähigkeit, er hat darauf einfach weniger Lust – damit ähnelt er mir zu meiner Schulzeit).

Der kleine Leon ist recht temperamentvoll und impulsiv, aber hat es faustdick hinter den Ohren...


Der kleine Cane Corso Leon hat so seinen eigenen Kopf

Auch hat er mehr „seinen eigenen Kopf“, um es mal euphemistisch auszudrücken. Klar, das ist für Molosser normal, schließlich haben die Menschen bei ihrer Zucht unter anderem auch die Eigenständigkeit dieser Hunde gefördert. Allerdings ist Leons „Dickköpfigkeit“ selbst für einen Cane Corso sehr ausgeprägt. Irgendwie hat er die Überzeugung, dass seine Ideen besser sind als meine. Und leider folgt er auch nahezu jeder seiner „Ideen“ - spontan, impulsiv... Und nicht selten müssen Rico und ich Klein-Leon dann aus der Situation rausholen, in die er sich selber gebracht hat.

Für Leon ist die Welt eine einzige große Spielwiese, die es zu entdecken gilt...
Glaubt ihr nun, dass er daraus lernt? Ach quatsch, ganz im Gegenteil: Er wird noch „eigensinniger“, denn er weiß ja nun, dass im Zweifelsfall das Döggelchen und ich ihn schon „raushauen“. Irgendwie ähnelt er dem „verrückten Bruder“, den wohl jeder Familie hat und der immer Schwierigkeiten macht – und der meist genau deswegen auch so geliebt wird. Denn eines ist trotz aller Schwierigkeiten klar: Leon gehört zum Rudel! Und auch wenn ich mit ihm strenger sein muss, als mit Rico damals in seinem Alter, so ändert das nichts an meinen Gefühlen. Und auch Don Ricotta, der zuweilen von Leon genervt ist, mag den Kleinen sehr. Jedes Mal wenn ich mit Leon mal alleine unterwegs bin, wird er von Rico danach abgechekt und beim Spielen freut sich Rico beinahe so sehr wie der Jungspunt Leon.

Gemeinsames Rennen und Toben

Die Unterschiede zwischen Rico und Leon zeigen recht deutlich die Karnevalstage:








Doch mehr als Ärger bringt so ein Junghund Freude

Das Rüdenteam - kein perfektes Rudel
Aber glaubt jetzt nicht, dass Leonchen (sprich: Lönchen) jetzt nur nervt. Er hat auch viele sehr charmante Eigenschaften – und wickelt damit trotz (oder auch wegen) seiner frechen Art die meisten um den Finger. Und damit meine ich jetzt nicht mich oder Rico, sondern die vielen Freunde und Bekanntschaften, auf die wir trafen. Im Großen und Ganzen hat er sich prächtig entwickelt, und es erfüllt mich auch jedes Mal mit Stolz, wenn jemand auch seine positiven Lernerfolge bemerkt: Immerhin hatte Leon null Beisshemmung, als er bei uns einzog – das hat sich wesentlich gebessert (nur noch ganz zarte Beisserchen, wenn er besonders aufgeregt ist und jemanden mag); stubenrein wurde er schneller als viele Hunde (und damit meine ich nicht nur Molosser); für einen seines Alters ist er erstaunlich leinenführig – so mancher Molosser-Halter mit teils wesentlich älteren Hunden sprachen mich schon darauf an, als sie uns sahen; die Grundkommandos sitzen erstaunlich gut (bis auf das „Hier!“ wenn er freilaufend mit anderen Hunden spielt); selbst stressige Situationen bringen ihn nicht aus der Ruhe – klar, er findet sie spannend, aber zeigt kaum Meideverhalten und schon gar nicht Fluchtreaktionen, allerhöchstens findet er mal was "unheimlich" und und und...

So manches Herz erobert Leon im Sturm...subtil ist nicht so sein Ding 😂

Groß feiern werden wir den heutigen Tag aber nicht, Schließlich haben wir ja den „gemeinsamen Geburtstag“ im September, der nun - nach Leons Einzug - quasi zu unserem persönlichen „Rudeltag“ anwuchs. Aber ich habe mir vorgenommen, heute mal weniger streng mit dem kleinen Molosser zu sein, ihm mehr durchgehen zu lassen – und eine Spezial-Extra-Leckerei gibt’s selbstverständlich auch.

Rico, der Chefredakteur des GASSIREPORTS
🐶 Ich will mal sehr für dich hoffen, dass du da auch an ein Extra-Leckerchen für mich gedacht hast... *leftzenleck*

Klar, Rico, schließlich feiern wir sowas immer als Rudel.

🐶 Was heißt das? Dass du auch an einem Knochen knabberst? *verwundertschaufrechwedel*

Nein, für mich habe ich menschliche Knabbereien. Aber war ja klar, dass du mal wieder das letzte Wort haben willst. 😄

🐶 Du weißt doch, ist doch ein HUNDE-Blog und ich der Chefredakteur. *jawohlwoaff*


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Montag, 17. Februar 2020

Neues vom Rüdenteam: Übers Markieren und Beinchen heben

Auch das Markieren will geübt werden...

Seit längerer Zeit (schon seit ein paar Monaten, aber ich komme erst jetzt dazu es für euch aufzuschreiben) markiert das Leonchen (sprich: Lööönchen), ich hatte euch ja davon berichtet (den Facebook-Post findet ihr am Ende dieses und des verlinkten Beitrages). Das alleine wäre ja keine News, eine Story schon mal gar nicht - aber die Art und Weise ist dann doch zum Schießen. 😂


Gemeinsames Markieren des Reviers 😃


Leon schreibt gern auch längere "P-Mails" 😄
Denn wirklich koordiniert oder mit einem Plan markiert er anfangs nicht. Das sehe offenbar nicht nur ich so: Den Blicken von Rico nach zu urteilen, fragt er oft: "Was soll das jetzt hier?" 😂 So manches Mal hebt er das Bein nur halb, schaut mich und Rico fragend an und nimmt es dann wieder runter. Da er sich offenbar unsicher über den Sinn des Markierens ist (außerhalb des Urinlassens), hebt er oft einfach dort das Bein, wo Rico markiert hat. Aber das heißt nicht, dass Klein-Leon dann auch eine P-Mail schreibt: Überhaupt hebt er oft auch nur das Bein und es kommt nicht mal ein Tropfen raus. Fast so, als ob er das Beinheben und das Markieren nicht immer in einem Sinnzusammenhang sehen würde. 😉


Klein-Leon beim "Pinkel Stretching" 😄

Pinkeln und Schnüffeln gleichzeitig - das geht 😄
Doch nicht dieses Placebo-Pinkeln bringt mich regelmäßig zum Lachen (denn das habe ich schon öfters bei Hunden beobachtet). Am meisten amüsieren mich die verschiedenen "Formationen" in denen die beiden pinkeln: Mal mit dem Gesicht zueinander, mal Arsch an Arsch, manchmal auch in V-Formation und ab und an sogar über Kreuz... 😂 Und so manche akrobatische Einlage wird auch noch eingebaut: So sprang Rico auch schon nach Beendigung seines Markierens aus dem Stand über Klein-Leon. 😄


Beim Pinkeln umgekippt

Vor Lachen beinahe zusammegebrochen bin ich aber, als Klein-Leon dabei mal umkippte. Denn er hebt immer sein Bein sehr hoch, er streckt und reckt sich dabei - quasi sein "Pinkel-Stretching". 😂 Da ich einen halben Schritt hinter ihm stand (weil Don Rico noch an einer anderen Stelle schnupperte), drehte Leon seinen Kopf zu mir um und schaute mich dabei an. Das macht er sehr oft, mich dabei anschauen, so als ob er wissen möchte, ob er alles richtig macht - nur stehe ich dann eben meist direkt daneben oder vor ihm. Doch da er sich diesmal dafür auch nach Hinten verrenken musste, verlor er das Gleichgewicht und kippte beim Pinkeln um. 😂😅

Don Rico war davon so überrascht, dass er sein Schnüffeln dafür abbrach. Er sah erst auf den aufspringenden Leon, dann schaute er mich an (mit einer erhobenen Augenbrauen - ganz nach Spock-Manier): "Was hat der Kleine jetzt schon wieder?"

Mittlerweile hat Leon aber den Pinkel-Dreh weitestgehend raus. Zumindest kippt er dabei nicht mehr um... 😆





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Mittwoch, 8. Januar 2020

Auf in ein neues, wuffiges Jahrzehnt

Außergewöhnlich, ja fast überraschend gechillter Jahreswechsel

Den Silvesterabend haben wir sehr ruhig verbracht. Zwangsweise. Denn eine Virus-Infektion hatte mich ab dem 2. Weihnachtsfeiertag flach gelegt (und dabei hatte ich meine Erkältung noch gar nicht richtig auskuriert). War echt ätzend, mit allem Drum und Dran: Fieber, Schüttelfrost, Gelenkschmerzen, Kotzerei etc... Zum Glück hatte ich zwei absolut tolle Krankenpfleger: Rico und Leon. In der Zeit wichen die beiden kaum von meiner Seite. Jedes Mal, wenn mich eine Schüttelfrostattacke überkam, legten sie sich beide ganz nah an mich. Ja, selbst ihre gelegentlichen Kabbeleien um den "besten" Platz ließen sie sein.


Gemeinsamer "Rudel-Sprung" ins neue Jahrzehnt!



Und so verbrachten wir 3 Rüden den Silvesterabend alleine Zuhause. Im ersten Moment fand ich das ein wenig traurig. Aber schon beim 2. Gedanken, freute ich mich darauf: Denn 1) war es mal was Anderes und 2) da es Leons 1. Silvester war, war es auch gutes Desensibilisierungs-Training. Zum Glück hatte ich das Meiste schon vor Weihnachten eingekauft, auch was die Hunde betraf: Rescue-Tropfen, Kauzeugs etc.



Die "Große Unbekannte", also die "Variabel" war ja Leon. Wie würde er auf die Knallerei reagieren? Schließlich war es sein 1. Silvester - und dann noch in so einer heftigen Zone wie der Altstadt in Düssedorf (für die Leser, die es nicht wissen: hier ist Abends DAS Amüsierviertel mit Clubs, Discos, Bars uvm.).

Doch die beiden überraschten mich. Rico ist von gelegentlichen Böllern (so mancher ließ den ein oder anderen schon Nachmittags knallen) eh nicht sehr beeindruckt. Allenfalls hebt er mal bei besonders lauten den Kopf oder schaut sich um. Nur wenn er gerade sein Beinchen zum Pinkeln hebt, dann nimmt er es wieder runter - sicherheitshalber. 😉 Und wenn dann die große Knallerei um Mitternacht losgeht, dann legt er sich einfach zu mir - da schläft er dann ein.

Und Klein-Leon? Den schien das alles überhaupt nicht zu interessieren. Zum Glück hatte ich mit ihm vorher geübt, wie damals mit Rico (wenngleich wegen Zeitmangel nicht ganz so oft). Auf vereinzelt schon nachmittags knallende Böller reagierte er oft gar nicht, ließ sich davon jedenfalls nichtmal vom Schnüffeln abhalten. Nur einmal - bei einem besonders lauten Böller - machte er einen großen Satz nach Vorne. Doch er ließ sich sogleich wieder beruhigen, er hatte sich schlicht und einfach mal erschrocken. Das Feuerwerk um Mitternacht hat er dann gar nicht mitbekommen, denn da kaute er (ebenso wie Rico) auf einem Schafsbein rum. Danach legte er sich zu mir und pennte trotz immernoch knallender Böller schnell ein: Laut schnarchend lag er zum Teil auf mir drauf. 😂


Kontaktliegen extrem a la Molosser 😂

Auch am Neujahrstag musste ich unweigerlich grinsen, wie glatt alles am Vorabend gelaufen war. Besser als gedacht, ja fast schon außergewöhnlich gut. Das Aufregendste an dem Abend war für die Hunde, als ich mein Silvester-Abendessen zubereitet und gegessen habe. Beide sind eben keine Kostverächter... 😂 Aber warum lief es so außergewöhnlich gut?, fragte ich mich selber. Was war anders, als sonst zu Silvester? Recht schnell hatte ich die Antwort: Das Zauberwort war wieder einmal die Stimmungsübertragung. Denn in diesem Jahr war niemand da, der irgendeine Hektik verbreitete. Sei es, weil man Gäste erwartete und daher alles noch vorbereiten musste (gern auch alle parallel); oder weil man selber eingeladen war und sich dafür fertig machen musste (inklusive Outfit-Auswahlverfahren in letzter Sekunde); oder einfach nur überbesorgt war, wie "panisch" denn die Hunde reagieren "könnten" (sich also vorher schon Sorgen machen und mit seiner Angst die Hunde dann anstecken)...

Und so verbrachten wir den Silvester-Abend sehr traditionell (mit der obligatorischen Sendung "Dinner-For-One", einem schönen Abendessen), extrem gechillt - aber gerade deswegen sehr schön und intensiv. Genau das Richtige für so ein ereignisreiches Jahr wie es 2019 für uns war.

Kleiner Jahresrückblick auf 2019

Zu den einschneidensten Ereignissen des Jahres gehören sicher der Tod meines Vaters. Zugegeben, wir hatten lange Zeit nicht gerade das beste Verhältnis; ja, sprachen sogar nach seinem Umzug nach Italien sogar Jahrelange nicht miteinander. Doch irgendwann haben wir uns eingekriegt. Nicht gerade alles ausgesprochen, aber wir fanden so unseren eigenen, neuen Modus-Vivendi. In dieser schweren Zeit half mir wie so oft in solchen Lebenslagen das Schreiben, doch keinen dieser Texte hab ich veröffentlicht. Zu tief saß der Schmerz, zu groß waren einige Erkenntnisse für mich. Rückblickend kann ich aber sagen: In Vielem, wo ich früher meinem Vater widersprochen habe, würde ich ihm heute Recht geben. Diese Erkenntnis verdanke ich vor allem meinen Hunden. Auch mein Vater war ein absoluter Hundemensch - das hab ich zum Großteil wohl von ihm. Daher finde ich es sehr schade, dass er nie Rico und Leon persönlich kennen gelernt hat...

Auch sonst brachte 2019 viele emotionale und psychologische Schicksalsschläge. Es gab auf jeden Fall schon erfreulichere Jahre in der Vergangenheit. Doch von Hunden können wir lernen, nicht in der Vergangenheit zu leben, sondern im Hier und Jetzt.

Einzug eines Welpen

Ein weiteres, einschneidendes Ereignis war Leon. Als wir (also Rico und ich) den kleinen Cane-Corso-Welpen bei uns aufnahmen, begann ein ganz neues Kapitel in unserem Leben: ein eigenes, kleines Rudel. Schon bei der 1. Begegnung der beiden wusste ich, das geht gut. Selten sah ich Rico so freudig einen kleinen Welpen begrüßen. Zwar freudig, aber dennoch vorsichtig, hüpfte er um ihn herum und stupste ihn mit der Pfote an. Ich konnte an kleinen Details erkennen: Es fiel ihm sichtlich schwer sich zu beherrschen (was eigentlich eine seiner herausragendsten Eigenschaften ist!). Und auch Leon war sogleich von Rico begeistert.


Zum kleinen Rudel zusammengewachsen: Das Rüdenteam vom GASSIREPORT - Leon, Maximilian und Rico (v.l.n.r.)


Zwei, die sich verstehen 😃
Es war mehr als Herz erwärmend zu beobachten, wie die beiden immer mehr zusammenwuchsen (hatte euch ja bereits die ein oder andere Anekdote berichtet und weitere werden bald folgen). Aber auch zwischen Rico und mir änderte sich dadurch einiges: Fast ist es so, als ob wir noch mehr "zusammengewachsen" sind. Nicht emotional, das kann man wohl nicht mehr steigern, aber wir sind nun mehr ein Team mit einer gemeinsamen, alltäglichen Aufgabe: der Erziehung von Leon.


Rico selber hat dadurch nochmals einen Entwicklungssprung gemacht. Er ist damit ein Stück weit "mehr erwachsen" geworden. Nicht ernster, er ist immer noch sehr verspielt und kann das toll mit Leon ausleben. Aber offenbar ist ihm nun bewusst, dass er der Ältere ist. 


Ich zeig dir was Schnüffelspannendes...

Jedenfalls hat unser Rudel-Abenteuer prächtig begonnen und ich freu mich auf jeden weiteren Tag. Denn jeder Tag mit meinen Hunden bringt mir Neues und vor allem Schönes.

Ein kleiner Jahresausblick 2020

Was erwartet euch nun im neuen Jahr 2020 im GASSIREPORT? Da vieles nicht vorhersehbar ist, kann ich euch natürlich nicht alles sagen. Außerdem ist einiges auch noch absolut Dog-Secret, weswegen ich euch einige Projekte ebenfalls verschweigen muss oder allenfalls nur Andeutungen machen darf.

Bald startet was zur Gesundheit von Hunden

Schon bald startet eines meiner größeren Projekte, an denen ich im vergangenen Jahr mitgearbeitet und das ich auch mitentwickelt habe. Aber nicht nur deswegen bin ich darauf sehr stolz, sondern auch weil es vielen Haltern bei einem gesundheitlichen Problem mit ihrem Hund weiterhilft. Es ist auch eines der Gründe, warum ich im vergangenen Jahr so wenig Zeit für andere Dinge hatte.

Hungeschirr ist in der Entwicklungsphase

GASSIREPORT-Halsband und -Hundeleine "Goliath"
Wie einige ja bereits wissen, arbeiten wir nun, wo unsere GASSIREPORT-Halsband und -Hundeleine "Goliath" raus sind, an einem Hundegeschirr. Genaueres kann ich euch nicht sagen, da vieles nicht nur noch Geheim ist, sondern auch unvorhersehbar. Aber geplant ist schon, dass wir euch das Geschirr noch in diesem Jahr dann vorstellen können. Was die "typischen" Probleme bei Geschirren angeht, wie z.B. Verrutschen: Nun, wir haben uns zusammen mit dem Schweizer Hunde-Ausrüster und Zughundesport-Experten Zampa dazu so Einiges einfallen lassen, ihr dürft also gespannt sein...

Buchprojekte

Ja, ihr habt richtig gelesen. Nachdem ich nun schon einiger Bücher für andere Geschrieben (als Ghostwriter) oder daran mitgearbeitet (als Lektor), gehe ich nun eigene Buchprojekte an. Zugegeben, ursprünglich habe ich mich immer gegen das Schreiben eines Buches gewehrt - denn Anfragen sowohl von Lesern, als auch von Verlagen gab es da genug. Doch gerade wegen meiner Erfahrung als Journalist und Autor, aber auch wegen so mancher Insider-Einblicke in Verlage, wusste ich, dass man heutzutage Bücher nicht schreibt, um damit Geld zu verdienen (nicht zuletzt auch wegen der Konditionen bei den Verlagen: die Autoren bekommen gerade mal 10% der Einnahmen und die auch erst nachdem sie eine bestimmte Menge - in der Regel so 7500 Exemplare - verkauft haben). Vielmehr schreibt man heute Bücher aus Marketing-Gründen und um sich darüber zu profilieren. damit man dann indirekt (über Workshops und Seminare etc.) mehr verlangen kann. Dieses Vorgehen gilt gerade in der Hundeszene!  

Was hat mich umgestimmt? Nun, vor allem die Leser. Denn immer wieder kam von euch der Wunsch nach einem Buch auf. Diesem Wunsch entspreche ich vor allem durch das 1. Buch, welches noch in diesem Jahr erscheinen wird. Das 2. Buch ist zwar auch für dieses Jahr geplant, aber ich will lieber nichts versprechen - wir kennen ja alle die Unwägbarkeiten des Lebens. Hierzu animierten mich vor allem Hunde, denn meine große Liebe zu diesen Tieren, die in so vielem uns als Vorbild dienen könnten, zwingt mich geradezu dazu. Und so wird dieses Buch die Quintessenz meiner jahrelangen Undercover-Recherche in der Branche werden, damit unsere Fellfreunde und ihre Halter sich sicher durch den Dschungel der Hundeszene bewegen und sich nicht durch jedes Bauernfänger-Angebot das Geld aus der Tasche ziehen lassen. Doch mehr will ich nicht verraten, denn schon diese Andeutungen dürfte bei einigen für Schweißausbrüche sorgen... 😉

Danke an alle Leser, die uns unterstützen!

Selbstverständlich wird es in 2020 auch wieder das ein oder andere GASSIREPORT-Treffen stattfinden. Außerdem Spezial-Aktionen für unsere Supporter unter den Lesern, wie beispielsweise Gewinnspiele oder Rabatte. An dieser Stelle möchte ich mich besonders bei diesen Lesern bedanken, die unseren GASSIREPORT nicht nur mit Likes, Kommentaren oder Teilen unterstützen, sondern auch ganz direkt. Das könnt ihr entweder über PayPal oder via Patreon - und dafür erhalten die Leser dann zahlreiche Prämien (Links dazu findet ihr unten!).

Auf diese Idee brachte mich eine Leserin. Sie war mir schon zuvor aufgefallen, gehörte sie doch zu den langjährigen Lesern, doch bisher gehörte sie ehr zum Typus des "stillen, passiven Publikums". Nur selten kommentierte sie und ließ sich auf die unsachliche und oft auch sehr hysterische Schlammschlacht-Art so mancher Diskussion herab. Doch als Rico meine Kamera crashte, meldete sie sich sogleich bei mir und bot ihre Hilfe an, ja mehr noch, sie brachte mich erst auf die Idee, unsere Leser dazu aufzufordern. Die Idee gefiel mir sofort! Klar, denn so glich es zumindest ein wenig die Kosten aus, die durch den Blog entstehen; aber auch, weil es so mehr Unabhängigkeit von Werbung bringt. Nun, viele Leser sind es zwar nicht, dazu ist die "Geiz-ist-geil-Kultur" in Deutschland zu weit verbreitet - aber umso mehr freue ich ich über jeden Supporter. Vielen Dank jedenfalls für diese Inspiration, Karin!!!


Wir gehen durchs Leben - Hauptsache gemeinsam!

So, das soll als Ausblick erst mal reichen. Ist ja auch einiges. Zumal ja auch einiges geschehen wird, was wir jetzt noch gar nicht absehen können. Das ist ja das schöne am Leben mit Hund: es wird nie langweilig!



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Sonntag, 22. September 2019

Neues vom Rüdenteam: 3 Anekdoten aus dem Hundeleben

Lustige Anekdoten aus dem Hundeleben

In unserem vergangenen Blogbeitrag, dem zu unserem doppeltem Jubiläum, dem „gemeinsamen Geburtstag“, hatte ich ja bereits einige Neuerungen angekündigt. Eine davon war, dass es von unserem Rudel weniger in Social Media geben wird, dafür aber mehr Beiträge hier. Daher wandert die Rubrik „Rüdenteam“ nun von Facebook auf unseren Blog. Wir, (also Leon, Rico und ich) wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

Two an a half Rüden: Leon, Maximilian und Rico (v.l.n.r.)

Da sag noch einer, Ordnungsamt-Mitarbeiter wären nicht auch cool und hundefreundlich...

Wir stehen an einer Ampel einer vierspurigen (2 in jeder Richtung) Straße. Gegenüber steht eine ältere Frau auf dem Fahrrad. Ich erspar euch mal die Details der Beschreibung (sonst fühlt sich wieder irgendjemand angegriffen 😉), nur so viel: Es war schon sehr geeignet für Karneval. 😄 Ich mag ja so skurrile Typen, die beleben eine Stadt, finde ich. Allerdings weiß ich auch, dass Hunde auf solche extremen „Kostümierungen“ zuweilen reagieren – zumal das Fahrrad ebenfalls etwas „dekoriert“ war. Doch darüber machte ich mir keine Gedanken, denn das Döggelchen Rico ist ja auch solche Menschen gewohnt (nur zu Karneval kommentiert er das mit nem Wuffer, da sind es einfach zu viele) und das kleine Leönchen (sprich: Lööönchen) ist ja noch jung, recht harmlos und findet alles supi-spannend.

Als die Ampel auf Grün schaltete, fuhr sie los. Direkt auf uns zu. Sehr nah fuhr sie an Leon vorbei. Was den wachsamen Don Rico zu einem halbherzigen Beschwerde-Wuffer veranlasste - er meint halt, er müsse auf den Kleinen aufpassen. Ich sagte nur: „Schluss! Weiter!“ und gut war. Bis hierhin war aus meiner Sicht alles noch Routine. Doch als wir auf der anderen Straßenseite waren und die Hunde dort auf der Wiese schnüffelten, hörte ich ihr lautes, hysterisches Gezeter. Ich hab kaum ein Wort verstanden – wie gesagt, war eine vierspurige Straße – nur einige Fetzen: „Gemein gefährlich“ und „Hunde nicht im Griff“ und ähnliche Vorwürfe und Unterstellungen... Ich wunderte mich schon ein wenig über ihren extremen Logikmangel, denn 1) hätte ich meine Hunde nicht im Griff gehabt, wäre sie wohl schon Angesichts deren Gewichts kaum unbeschadet auf die andere Straßenseite gekommen und 2) hätte sie bei einem Fußgängerübergang streng genommen ihr Fahrrad eigentlich schieben müssen – aber hey, ich bin nicht die Polizei. (Ganz davon abgesehen, dass wohl jeder vernünftige Mensch mit einem gewissen Abstand an Hunde vorbeifahren würde!) Da ich eh kaum ein Wort verstand, dachte ich, dass auch bei Hunden bekannte Taktik, die geschickteste ist: Ignorieren. Doch die Alte schrie immer weiter...

Gechilltes Gassigehen!

Wer mich kennt, weiß, wie schwer es mir fällt auf Dauer die Klappe zu halten. Und da meine Zunge wegen aller mir gerade einfallenden möglichen Antworten im Mund schon zuckte, schrie ich irgendwann mal rüber: „Entschuldigung, ich spreche nur mit hübschen Frauen.“ 😂😎 Klar ist nicht die feine Englische Art (falls es die seit der ganzen Brexit-Posse überhaupt noch gibt), aber ich wollte sie so schnell wie möglich einfach ruhig bekommen – ihr schrilles, hysterisches Geschrei fing nämlich langsam an zu nerven. Da schrie sie zurück: „Du bist so ein Arschloch!“ Worauf ich lachend antwortete: „Damit hast du in deinem Fall sogar Recht!“ 😂

Doch das war noch gar nicht die Pointe! 😉 Mit diesen letzten Worten gingen wir 3 dann weiter über die Wiese (die beiden Jungs hatten ihr Schnüffeln endlich beendet) und setzten unseren Weg durch den Hofgarten fort (das ist quasi der Stadtpark im Herzen Düsseldorfs, an dessen Grenze wir um die Ecke wohnen). Als wir dort auf unserer Runde um eine Ecke biegen, kommen uns 2 kräftige Kerle vom Ordnungsamt entgegen. Während der eine näher kommt und mich anspricht, bleibt der andere „absichernd“ in einiger Entfernung stehen. Der eine Herr vom Ordnungsamt sprach mich auf die Situation von eben an und meinte: „Ihren Spruch fand ich cool!“ Und lächelte mich freundlich an. Danach unterhielten wir uns ein wenig über die Hunde. Und in dieser Situation dankte ich dem Schicksal...

Denn wie es der Zufall so wollte, kamen gerade 2 ältere Damen mit ihren Fiffis vorbei. Leider ganz klischeehaft kläfften die beiden uns hysterisch an – also die Hunde, nicht die Damen. Und klar antwortete Klein-Leon darauf und zog an der Leine, während Rico anfänglich ruhig die Szenerie beobachtete, aber irgendwann genervt einen seiner dunklen Wuffer abließ. Auch hier sagte ich wieder „Schluss! Zurück!“ Worauf das Döggelchen sofort reagierte und sich sogar direkt neben mir hinsetzte (obwohl ich das gar nicht angesagt hatte). Obwohl die beiden Molosser-Halunken Rico und Leon sonst keine Gelegenheit aus lassen, mich zu blamieren, wenn es hart auf hart kommt, kann ich mich dennoch auf sie verlassen (naja, sagen wir mal zumindest auf Rico). Auch Leon befahl ich aufzuhören – leider nicht mit dem gleichen Erfolg. 😄 Er kläffte die beiden Hündchen weiter an und zog an der Leine (er kam zwar auf meinen Befehl zu mir, nur um sofort zurück zu springen und die hysterisch-kläffenden Hündchen zum Spielen aufzufordern). Dennoch sah ich den anerkennenden Blick in den Augen der beiden Männer. Schulterzuckend mit Blick auf Leon sagte ich: „Er ist noch jung, knapp über 6 Monate.“ Mit einem Lächeln verabschiedeten sie sich von uns. Da sag noch einer, die Leute vom Ordnungsamt wären nicht cool und hundefreundlich...

Der kleine Halunke Leon legt die (wenigen) Regeln auf seine Art aus...

Also die Hunde dürfen ja viel bei mir. Haben sie doch massig Freiheiten. Das gilt gerade in der Wohnung. Da komme ich mir ja selber manchmal vor, wie in einer überdimensionalen Hundehütte, wo ich netterweise ein Bett rein stellen darf. Dennoch gibt es ein paar Regeln: So dürfen das Döggelchen und das Leönchen (sprich: Löööönchen) zwar jederzeit ins Bett oder auf die Couch – aber eben nicht mit Futter oder Spielzeug. Nennt mich spießig, aber ich hab halt keinen Bock auf die Krümel und das Gesabber – zumal ja meist ich derjenige bin, der sich da hineinsetzt oder -legt.


Leon hat die "Unschuldsmiene" voll drauf! 😊

Nun lagen wir abends spät im Bett. Das Döggelchen ganz eng an mich gedrückt. Da sprang Klein-Leon auf, runter vom Bett in den Hundekorb und schnappte sich dort seine Kauwurzel (Rico hat das Ding immer verschmäht, doch für Leon ist es eines seiner Hauptspielzeuge). Damit im Maul sprang er sogleich wieder ins Bett, legte sich hin und wollte gerade anfangen, darauf genüsslich zu kauen. Doch da kam in ermahnendem Tonfall von mir: „Leon....“ zum „Aus!“ kam ich gar nicht, denn er spuckte das Holzstück sofort aus. Dummerweise kullerte es aber nicht vom Bett, sondern blieb auf der Matratze liegen. Während er mich mit Unschuldsmiene anschaute, schubste er das Ding mit der Vorderpfote vom Bett. Sein Blick sagte deutlich: „War was?“ 😆

Anti-Bell-Halsband reagiert nicht auf Leons Gebell, dafür auf seine Rülpser...

Leons Rülpser brint so manches Anti-Bell-Halsband zum Piepen 😆
Leon hat wie eine nervige Angewohnheit: Wenn er was haben will – und sei es nur Aufmerksamkeit – dann fiept er wie ein quengelndes Kleinkind. Kann ziemlich nervend sein, vor allem wenn Abgabetermine bei mir drücken. Daher lieh mir eine befreundetes Pärchen so ein Piep-Halsband, dass immer einen Ton abgibt, wenn der Hund sich akustisch äußert. Als sie und ihr Freund mal einen Tag auf Leon aufgepasst haben, haben sie damit gut Erfahrung bei ihm gemacht, weil er wohl anfangs ziemlich ausdauernd (Molosser-Dickschädel halt!) gefiept und gebellt hat. Tja, was soll ich sagen? Bei mir piepte der Aparillo nicht richtig. Statt eines Piepens, wenn Leon einen fiepte oder quengelte, kam Stille – dafür meldete es sich immer, wenn das Leönchen (sprich: Lööööönchen) rülpste... :-D

Hier die vergangenen Anekdoten aus Facebokk zum Rüdenteam (in chronologischer Reihenfolge; die anderen findet ihr in folgenden Beiträgen):

Und wieder ein Zahn weniger...


Das Rudel auf dem WIU-Fest


Offenbar dürfen manche Hunde nur spielen, wenn sie körperlich überlegen sind...



Molosser-Knibbeln kann echt weh tun...


Rudelgespräche mit olfaktorischer Zugabe

Leon dekoriert die Wohnung um...

Übers Markieren und Beinchen heben...

Seltsame Begegnung...



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Montag, 9. September 2019

Doppeltes Jubiläum! Zeit für einen Rück- und Ausblick

An diesem Tag zog Rico ein und änderte alles, auf den Tag genau ein Jahr später starteten wir unseren Blog. Seit dem ist viel passiert und seit dem Einzug von Leon sind wir ein kleines, verrücktes Rudel. Dieses doppelte Jubiläum wollen wir mal in eigener Sache nutzen und euch ein paar Neuerungen ankündigen. Denn eines ist nun klar: So wie bisher wird es mit dem GASSIREPORT nicht weiter gehen...

Als Rico kam, änderte sich alles...

Vor nun 7 Jahren zog das Döggelchen Rico bei mir ein, genau ein Jahr später starten wir unseren GASSIREPORT. Daher feiern wir diesen Tag auch seit dem als „gemeinsamen Geburtstag“, denn am Tag von Ricos Einzug änderte sich alles für mich. Dieses kleine Häufchen Elend, mit stumpfen, löchrigem Fell, mit Plattfüßen, dessen Welt bisher nur aus einem Keller und einem Tierheim-Zwinger bestand, verschob sämtliche Prioritäten, eröffnete neue Perspektiven – und zeigte mir nach langer Zeit, auf was es wirklich im Leben ankommt.

Rico änderte alles!

Nur ein Jahr später starteten WIR unseren Blog. Jawohl, ich schreibe „wir“. Nicht als Pluralis Majestatis, wie viele eindimensionale Personen eventuell glauben (mögen), sondern weil aus uns in diesem Jahr ein Wir gewachsen war. Diese Jahr war mehr als ereignisreich, denn während ich gerade aus Frankfurt zurück nach Düsseldorf gezogen war, kämpfte ich noch mit den Auswirkungen meines Burnout, den ich im Anflug von Selbstüberschätzung mit einem 1 monatigem Urlaub kurieren wollte – schon damals sagte jeder, dass ich spinne. Und diesen Monat verbrachte ich hauptsächlich mit Rico. Denn ich wollte die Zeit so intensiv wie möglich nutzen, bevor ich meinen neuer Job als Leiter der Presseabteilung eines Immobilienunternehmens antreten würde. Da wusste ich noch nicht, dass ich über 1 Jahr lang nur Krisenkommunikation machen würde (Kenner der Branche wissen was das bedeutet....)

Ich stand zwischen 5 und 6 Uhr morgens auf um mit Rico Gassi zu gehen. Sicher, es hätte auch gereicht, wenn ich mit ihm erst um 7 Uhr raus gegangen wäre, aber dann hätte ich ja weniger Zeit mit ihm verbracht. Tagsüber konnte sich damals noch meine Mutter um ihn kümmern, da er ja noch relativ klein war und daher handelbar für meine Mutsch; aber für die Tage, an denen sie nicht konnte, hatte ich einen Hundesitter engagiert; meine damalige Lebensabschittsgefährtin half auch mit – zumindest ab und zu, denn sie benutzte das Döggelchen auch als Druckmittel (immer wenn ich nicht das tat, was sie sich gerade „wünschte“, zog sie kurzfristig ihr Versprechen zurück), weswegen ich auch oft Mittags mit dem Taxi nach Hause fuhr um mich selber um ihn zu kümmer (das viele Geld für die Fahrten war mir völig egal, Rico stand immer an 1. Stelle). Und so kam es wie es kommen musste: Mein Burnout verschlimmerte sich. Mit meinem damaligen Arbeitgeber vereinbarte ich, dass ich die schwierige Zeit (sie hatten Planinsolvenz beantragt) ihn in Sachen Kommunikation unterstütze und danach ein Sabbatical einlege.

Genau in dieser Zeit, meinem Sabbatical, startete ich dann unseren Blog. Damals waren die Hintergedanken, dass ich so ein Tagebuch als Erinnerung habe, für all die schönen tollen Erlebnisse. Aber auch wollte ich schreiben – das war seit meiner Kindheit meine Passion – allerdings über andere Themen als bisher und auch Darstellungsformen, die in den letzten Jahren etwas zu kurz gekommen waren, die ich aber seit meinen Anfängen als Journalist sehr schätzte (z.b. Reportagen, Glossen, Kommentare etc.). Ich war damals selber über den raschen Erfolg erstaunt, denn schon bald meldeten sich die ersten Zeitschriften und fragten nach Beiträgen. War schon lustig, denen erst mal zu erklären, dass ich nicht Rico heiße. 😊

Mit wachsender Bekanntheit wuchs der Spaß, aber auch die Zahl der Neider...

Doch mit steigendem Bekanntheitsgrad kamen auch immer mehr Neider und Trolle. In all den Jahren mussten wir so einiges ertragen: Defamierungen, Denunzierungen, ja selbst vor geschäftsschädigenden Praktiken schreckten viele nicht zurück (sehr häufig aus juristischer Unkenntnis heraus, wie ich oft feststellen musste) – so manches Mal kam ich mir vor, als ob ich stellvertretend für viele Leser und Halter die Prügel kassiere. So manchen Shitstorm beobachtete ich durchaus mit beruflichem Interesse, oft auch mit Belustigung (zumal sich die meisten Trolle ja selber widersprachen oder durch mangelnde Logik entlarvten), aber immer auch mit einem gewissen Unverständnis. Denn schließlich gab es unsere Geschichten umsonst im Web, wenn sie jemandem gefielen: gut, wenn nicht: also ich wäre einfach weitergezogen. Ich beschwer mich ja bei einem All-You-Can-Eat-Buffet auch nicht, dass an der Theke das ein oder andere Essen nicht meinem Geschmack entspricht, ich nehme einfach aus den Schüsseln, die mir schmecken. Ähnlich verfahre ich mit Büchern in Büchereien - hab mich jedenfalls noch nie darüber beschwert, dass da auch Bücher drin stehen, die nicht meinem Geschmack entsprechen. Ist einfach für mich vergeudete Lebenszeit, mich über sowas aufzuregen - zumal ja jedes Kleinkind schon den Spruch lernt "über Geschmack lässt sich streiten". Aber offenbar haben einige Leute da eine andere Einschätzung was ihre eigene Lebenszeit angeht (vielleicht aber auch eine "andere" Erziehung, wenn überhaupt, darauf deutet jedenfalls ihr Benehmen)...oder aber so viel Frust und Neid, dass es sie zum Shitstorm trieb. Wenn die mitbekommen hätten, wie sehr ich mich über solche Shitstorms gefreut habe. Denn 1) waren sie gut für den Bekanntheitsgrad des GASSIREPORT und erhöhten seine Reichweite; 2) war es sehr inspirierend für weitere Geschichten und 3) brachte es mich wegen der sehr entlarvenden Kommentare erst auf die Spur von sehr interessanten, teils skurrilen Geschichten.

Es war eine tolle Zeit! Denn abseits der Shitstorms gab es viel Erfreuliches: Allem voran die vielen tollen Hunde und Menschen, die wir so kennelernen und beschnüffeln durften. Auch habe ich so viel gelernt über Hunde, was ich zuvor nicht gewusst habe. Jedoch musste ich auch lernen, wie die Hundebranche, vor allem die Hundetrainer, so „ticken“ - um es mal diplomatisch auszudrücken. Ich kannte zwar die Warnungen von Günther Bloch aus seinen Büchern, aber früher hatte ich zwar immer mit Hunden zu tun und war sehr interessiert, hatte aber wegen meines Jobs wenig Zeit tiefer in die Hundeszene einzutauchen. Wobei dieser Tauchgang manchmal weniger einem in klaren Wasser in der Karibik ähnelte, als vielmehr in eine Güllegrube der charakterlichen Untiefen (wer glaubt, dass Banker keine Moral habe, dem kann ich in den meisten Fällen nur beipflichten – allerdinsg verkaufen die ihre Seele für Summen, wo so mancher Mensch wenigstens nachdenken würde; dagegen verkauft so mancher Hundetrainer seine Großmutter für schon 10 Euro...)

Die größte Neuerung ist das neue Rudelmitglied Leon

Jedenfalls hat sich seit dem viel geändert. In jüngster Zeit vor allem durch den Rudelzuwachs Leon. Denn 2 Hunde beanspruchen eben auch mehr Zeit. Außerdem verursachen sie auch mehr Kosten. Und um die abzudecken, muss ich mehr Aufträge annehmen – worunter wiederum der GASSIREPORT litt. Schon seit einiger Zeit spielte ich mit dem Gedanken, die Leser da mehr zur Unterstützung einzubinden, eben doch darüber Honorar zu erhalten, um so weiterhin für euch zu schreiben. Aber finanzier dich doch weiter mit Werbung, wird der ein oder andere einwerfen. Nun, das ist nicht ganz so einfach, wie einige denken, denn 1) müsste ich dann Werbeangebote annehmen, die ich früher abgelehnt habe, weil ich nicht dahinter stand; 2) wäre ich damit abhängiger von den Werbekunden und könnte somit nicht frei, dem Leser verpflichtet, schreiben; 3) decken die Werbeeinnahmen gerade mal 10% der Kosten (und da ist meine Arbeitszeit noch nichtmal eingerechnet). Aber wie gesagt, ich spielte mit dem Gedanken und hatte einige Ideen, die Leser mehr einzubinden, aber zur Umsetzung kam es nicht. Bis dann ein anderes Ereignis eintrat...

Two and a half Rüden - Das Rudel des GASSIREPORT


Das Leben ist ein einiger, großer Gassigang...
Denn wie so oft war es ein recht harmloses, aber dafür weitreichendes Ereignis, was mich erst zum Handeln brachte. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere wie ich euch berichtet hatte, dass Rico meine Kamera gecrasht hat. Es war eine von diesen Alltagsgeschichten, die immer wieder mal im Blog erscheinen. Ich hatte keinen Spendenaufruf oder so gestartet, umso mehr erstaunte mich die Resonanz dieses eigentlich harmlosen Beitrages – und vor allem der Wille zu helfen einiger Leser rührte mich ungemein. Ja ich gebe es zu, es kullerten sogar ein paar Tränen über meine Wangen.


Und so zahlten ein paar Leser ein Honorar für unsere Geschichten. Mit jedem nahm ich Kontakt auf, telefonierte mit ihnen. Nicht nur, um mich zu bedanken, sondern auch weil ich mich für sie und ihr Engagement interessierte. Vor allem ein Telefonat brachte einiges ins Rollen. Eine Leserin, die besonders viel zahlte, sagte: „Ich lese euch schon seit einigen Jahren, sieh es einfach als rückwirkendes Honorar für all die schönen Geschichten.“ In der Tat kannte ich die Leserin bereits aus den Sozialen Medien – zumindest dem Namen nach. Denn sie gehört zu den eher „passiven“ Lesern, sie liked zwar viel aber kommentiert so gut wie nie. Und da bemerkte ich, dass ich viel zu lange den falschen Leuten Aufmerksamkeit und Lebenszeit gewidmet habe – eben den Trollen und Neidern. Dabei gibt es doch so tolle Leser, die eben nicht so auffallen. Und genau DIESEN Lesern will ich mich in Zukunft mehr widmen. Denn wisst ihr, gerade diejenigen, die uns am wenigsten unterstützt haben, kamen seltsamerweise am häufigsten (mit teils unrealistischen, ja manchmal sogar realitätsfremden – und oft logikfernen) Ansprüchen (eine Erfahrung, die ich auch mit anderen teile, wie beispielsweise vor Kurzem auch der Giftköder-Radar schrieb).

Jedenfalls löste das alles einiges bei mir aus. Und so entschied ich mich, einige Neuerungen im GASSIREPORT einzuführen. Keine Sorge, es kommt nicht alles auf einmal, aber schrittweise werde ich einiges ändern. Eine der 1. Neuerungen war die Einrichtung eines Accounts bei Patreon. Diese Plattform kennen vielleicht einige von euch bereits, darüber können Leser und Unternehmen Kreative und Contenschaffende unterstützen. In den USA funktioniert das schon prima, hierzulande herrscht dagegen eher die „Geiz-ist-geil-Mentalität“. Entsprechend dieser Mentalität sind eben dann auch viele Leser, daher bedarf es eines „Türstehers“ in Form von Honorar. Keine Bange, der GASSIREPORT ist kostenlos und belibt es einstweilen auch, aber unsere Patronus, ich nenne sie GASSIREPORT-Guardians, erhalten je nach gewählter Stufe zusätzliche Prämien und Extras (sogar welche, die für Unternehmen interessant sind).


Eine 2. Neuerung ist fielen aufmerksamen Lesern schon aufgefallen: Ich bin weniger aktiv in den Sozialen Medien. Und ja, bis auf weiteres wird das auch so bleiben, die tägliche Bespassung via Facebook hat bis auf weiteres ein Ende. Sorry, aber bitte versteht, dass ich die Zeit mit meinen Hunden verbringen und für sie auch Geld verdienen muss. Sobald der GASSIREPORT selber genug abwirft, werde ich das natürlich ändern.  

Was mich zur 3. und weitreichenderen Neurung führt. Wie beschrieben, finanzierte sich der GASSIREPORT teilweise ein wenig durch Werbung. Doch falls ihr glaub, dass ich davon meine Rechnungen zahlen konnte, so liegt ihr falsch. Daher will ich jetzt auch mit dem Blog Geld verdienen. Mehr Werbung will ich aber nicht machen (in der Tat muss ich die meisten Anfragen sogar ablehnen, weil sie eben nicht zu uns passen), auch schon deswegen, weil ich frei und vor allem dem Leser und deren Hunden verpflichtet schreiben will. Um aber mit dem Blog selber Geld zu verdienen, das zumindest teilweise meinen Lebensunterhalt und den meiner Hunde abdeckt, wird es in den kommenden Monaten einige Änderungen geben. Die ein oder andere wird zwar nicht besonders aufwändig sein, euch aber dennoch sofort auffalen, wie das Layout; andere werden dafür weniger auffällig sein, dafür aber umso auffwändiger. Lasst euch überraschen, werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten. Dazu gehört auch der vielfache Wunsch zahlreicher Leser nach mehr Videos. Doch deren Produktion ist sehr aufwändig, zeit- und kostenintensiv. Hier würde ich gern sogar jemanden einstellen, doch dafür müssten die Einnahmen erstmal reichen... Auch das ein oder andere Event für unsere Unterstützer ist in Planung... Ideen hab ich viele, einige auch als Konzept ausgearbeitet und ein paar schon ins Rollen gebracht.

Ich hoffe sehr, dass ihr dafür Verständnis habt. Aber bedenkt, dass so ein Blogbeitrag nicht nur viel Herzblut und Engagement fordert, es braucht auch viel Zeit, Kreativität und Arbeit dafür (nur so als Beispiel: Von der Idee bis zum fertigen Blogbeitrag braucht es meist 2-3 Arbeitstage (oft auch länger), die nicht selten auf mehrere Wochen – wegen der Recherche, Fotos etc. – verteilt sind; vom nötigen Equipment und Orga garnicht zu Reden und die „Nacharbeit“ in den Sozialen Medien dauert meist noch länger). Aber nur wenn der GASSIREPORT mehr zu unserem Rudel-Lebensunterhalt beiträgt, kann ich auch wieder öfter und regelmäßiger Storys für euch verfassen. Die Alternative wäre, den GASSIREPORT kostenpflichtig zu machen, doch das möchte ich eigentlich nicht, denn es widerspricht meinen Idealen.

Sprung ins neue Leben - gemeinsam!

In diesem Sinne wünsche ich euch weiterhin viel Spaß hier mit unseren Erlebnissen und freut euch auf die vielen Neuerungen für euch! Bleibt also mit der Nase dran!

Euer GASSIREPORT-Team
Maximilian, Rico und Leon


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