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Mittwoch, 21. Juli 2021

Das schlechte Image von Hundehaltern ist hausgemacht

Bald ist Urlaubszeit und viele nehmen ihre vierbeinigen Familienmitglieder mit. Doch leider benehmen sich einige Halter dermaßen daneben, dass so mancher Anbieter die Lust verliert. Auch wenn es nicht die Mehrheit sein mag, so werfen genau diese Halter ein schlechtes Licht auf alle.

Der „gemeine Hundehalter“ hat ja nicht gerade das beste Image. Vieles davon ist leider hausgemacht. Wenn ich da nur an die vielen Horror-Storys denke, die mir die Betreiber von Hotels und Ferienwohnungen erzählen, wenn wir unterwegs sind, wundert es mich, dass überhaupt noch jemand Hunde und ihre Halter als Gäste aufnimmt.

Wir Hunde können für das schlechte Image nichts, das seid ihr Halter selber schuld...
Foto: Lutz Borger

Da springen die nicht erzogenen Fiffis über Betten und Sofas – die umfallenden Vasen sind da nur der Collateralschaden. Da muss jemand unbedingt seinen Hund duschen, der das ganz offensichtlich nicht mag und offenbar auch nicht kennt – was die vielen Kratzspuren in der Wanne belegen. Oder auch der nach einem Besuch einer Marslandschaft ähnelnde Garten. „Der Garten ist ja auch für die Hundebesucher gedacht, aber nicht um ihn völlig umzupflügen. Mehrere Säcke Erde musste ich kaufen, um die teils einen halben Meter tiefen Löcher wieder zuzuschütten – schon damit sich die folgenden Gäste nicht verletzen“, ­berichtete mir eine Betreiberin einer ­Ferienwohnung.

Was ist nur los mit solchen Hundehaltern? Ist es ein grenzenloses Anspruchsdenken und purer Egoismus? Dann bedienen sie damit genau das negative Image, welches viele von Hundehaltern haben. Sicher, ich weiß auch, dass gerade die Negativ-Beispiele im Gedächtnis haften bleiben. Aber auch wenn es nicht die Mehrheit sein mag, so determinieren diese negativen Erfahrungen auch menschliche Handlungen. Nicht selten entscheiden sich eigentlich hundefreundliche Anbieter von Hotel- und Gästezimmern dann um und verbieten Hunde oder beschränken zumindest deren Anzahl.

Dabei geben sich viele
Hotels so viel Mühe...
Schaut man auf den einschlägigen Webseiten für Urlaub mit Hund nach, bestätigt sich das. Die meisten Anbieter akzeptieren einen oder auch zwei Hunde – doch spätestens mit drei Fellfreunden (noch dazu von den Ausmaßen unserer Rudelmitglieder) wird es schon schwieriger. „Bei mehr Hunden ist die Gefahr einfach zu groß“, verrät mir ein Anbeiter, „wenn das dann einer der Halter ist, die ihren Hund nicht erzogen und sozialisiert haben, dann haben wir als Betreiber und die nachfolgenden Gäste Pech gehabt“.

Dabei wird den Hunden gar kein Vorwurf gemacht: „Die zeigen halt nur die Defizite, die ihnen ihre jeweiligen Halter eingebrockt haben“, erklärt ein Hotelbetreiber. Die Anbieter von Unterkünften mit Hund sind dabei alles andere als realitätsfremd: „Wenn man auch Hunde als Gäste akzeptiert, muss man schon eine höhere Toleranzschwelle haben und ganz klar, da kann auch mal was zu Bruch gehen – das sind halt Unfälle, damit muss man rechnen. Aber wenn der Hund sich ungezogen verhält und dann der ­Halter nicht die geringsten Anstalten macht, das zu unterbinden, das ist schon mehr als unverschämt.“ Wie so oft liegt das Problem mal wieder am anderen Ende der Leine …

Ist es wirklich so schwierig, die banalsten Anstandsregeln zu beachten? Es geht hier nicht um das Einhalten irgendwie gearteter Benimmregeln, die einige mit kindischem Gemüt auch gern ohne Argumentation als „spießig“ deklarieren – wahrscheinlich machen sie das eh nur, um von ihrer mangelnden Erziehung abzulenken. Vielmehr geht es um den Respekt und die Rücksichtnahme, wie sie sich auch im Umgang (auch den Umgangsformen!) miteinander (und mit fremdem Eigentum) widerspiegelt. Denn ohne funktioniert ein Miteinander nicht!

Bei so vielen Anbietern sind Hunde willkommen, denn es sind meist die Halter, die sich nicht benehmen...

Eigentlich ist es ja auch ganz einfach: Man muss sich nur die Frage stellen, was man selber von Gästen nicht möchte, und dann auch selber danach handeln, wenn man Gast ist. Gern würde ich mal solche Leute besuchen, die sich bei anderen daneben benehmen, und denen den Spiegel vorhalten – das wäre sicher ein schelmischer Spaß. Manchmal überlege ich ernsthaft, ob ich dem Döggelchen Rico nicht einen „Ungezogenheits-Modus“ für solche Fälle beibringe. So dass er auf ein Signal hin sich als Hund benimmt wie so mancher Ballermann-Tourist auf Malle (natürlich ohne Sangria-Eimer). Die Vorstellung, wie der kleine Doggen-Wookiee über das volle Buffet springt oder das Dekolletee einer aufgetakelten Proleten-Tussi ausschleckt, treibt mir jedes Mal ein Grinsen ins Gesicht …

Wir haben es daher zur Regel gemacht, wenn wir unterwegs sind und woanders übernachten müssen, immer ein paar Dinge dabei zu haben: Beispielsweise eigene Bettwäsche und Laken oder Decken für Sofas und Bett. Und auch wenn die Reinigung des Zimmers im Preis inbegriffen ist, so fegen wir zumindest mal durch. Auch erkundigen wir uns bei Ankunft, was erlaubt ist und was nicht (nicht selten gibt es so was wie eine „Hunde-Hausordnung“ in den Zimmern bzw. Wohnungen, man muss sie halt nur lesen!).

Mir ist durchaus bewusst, dass es wenig Sinn macht, bei solchen unsozialen Leuten auf Rücksichtnahme und Vernunft zu hoffen. Daher appelliere ich an das, was bei dieser Art Halter am stärksten ausgeprägt ist – ihren Egoismus. Wo wollt ihr denn mit euren Hunden hinfahren, wenn immer weniger Anbieter wegen eures Verhaltens Hunde bei sich aufnehmen? Oder seid ihr bereit, die wegen eures mangelnden Benehmens gestiegenen Preise zu zahlen? Wohl kaum …

Anmk.: Dieser Artikel erschien zuerst in meiner Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin 07/2018; parallel dazu erschien auch unser Blogbeitrag An manchen Menschen ist die Evolution und Zivilisation vorbei gegangen


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Sonntag, 15. September 2019

*Die multifunktionelle GASSIREPORT-Hundeleine "Goliath"

(*Werbung in eigener Sache)
Auch wenn viele es oft unterschätzen: Aber sie ist unsere direkte Verbindung zum Hund beim Gassi – die Hundeleine. Quasi die künstliche Nabelschnur, an deren feinen Vibrationen und Zuckungen wir schon viel von unserem Hund mitbekommen und mit ihm kommunizieren können. Wie wichtig sie ist, habe ich ja bereits mehrfach geschrieben. Umso mehr freut es mich, zusammen mit dem Schweizer Zughundesport-Experten Zampa dieses so wichtige Alltagsutensil für unsere Hunde zu entwickeln.

Die Hundeleine verbindet uns mit unseren caniden Freunden!

Was braucht der so lange um eine Hundeleine herzustellen? Das werden sich sicher viele unserer Leser gefragt haben; schließlich brauchte es 1 Jahr und 3 Prototypen. Sicher, wenn man sich keine Mühe macht, einfach so eine simple Leine ohne Sinn und Verstand, dann geht das ruckzuck. Aber genau das wollte ich ja nicht. Denn wie viele Hundehalter brauche ich eine Leine mit verschiedenen Längen. Klar, in der Fußgängerzone brauche ich eine andere Länge als im Park oder in der Straßenbahn. Und erst recht gilt das für brenzlige Situationen. Doch gerade bei letzterem ist ein schnelles Umstecken bei den meisten Leinen so schnell nicht möglich. Außerdem erhöhen die vielen Ringe die Verletzungsgefahr – jedenfalls kenne ich viele Hundehalter, die mit einem Finger in so einem Ring hängen blieben und ihn sich dadurch brachen. Also praktikabel sah für mich daher anders aus. Auf längeren Wanderungen bemerkte ich zudem das höhere Gewicht. Auch logisch, mehr Ringe und Karabiner wiegen eben auch mehr. Doch jeder, der längere Wanderungen kennt, weiß, dass es da auf jedes Gramm ankommt.

Denn zwar lebt unser Rudel in der City, aber wer uns kennt, weiß auch, dass wir sehr gerne und daher auch oft in der Natur unterwegs sind. Daher wollte ich eine Leine, die sowohl für die Stadt, als auch für Outdoor geeignet ist. Dem ganzen voraus gegangen waren Tests zahlreicher Hundeleinen, viele waren davon hilfreich, ganz besonders die Schlechten, denn sie waren am inspirierendsten. Aber auch viele gute Ideen habe ich gesehen, gerade bei den Jagd- und bei den Einsatz-Leinen. Und so kombinierte ich all die Vorteile und ließ die Nachteile weg.

Die Aufgabenstellung war demnach klar: Wie umgehe ich all diese und noch andere Probleme und habe dennoch eine sichere und in der Länge verstellbare Leine sowohl für die City als auch für Outdoor. Dank der Zusammenarbeit mit dem Zughundesport-Profi Zampa (an dieser Stelle auch vielen Dank für all das, was ich bei euch lernen durfte, wie beispielsweise zum Material etc.), ist nun nach dem 3. Prototypen endlich die GASSIREPORT-Leine auf dem Markt. Aber was ist das Besondere, wollt ihr sicher wissen. Nun das erzähl ich euch gleich Punkt für Punkt, aber so viel verrate ich euch jetzt schon: Ihr habt damit 4 Leinenlängen, aber müsst sie dafür nur einmal umstellen – und zwar ohne zusätzliche Karabiner und damit anfälliger „Technik“ und Gewicht.


Spezial-Karabiner

Fangen wir mit dem Karabiner für Halsband oder Geschirr an: Er wiegt nur 50 Gramm, dennoch ist dieses Leichtgewicht aus Aluminium sehr stark und hält einer Belastung von 24 Kilonewton aus (das entspricht umgerechnet einer Zugkraft von über 2447 Kilogramm!). Unter Belastung öffnet er sich nicht. Im Selbstversuch hat sich ein erwachsener Mann an die Leine gehängt, während der Karabiner an einem in die Wand gebohrten Ring hing. Mit allergrößter Kraftanstrengung und unter Schmerzen in den Fingern gelang es mir einen der beiden Haken zu öffnen, die Leine hing dennoch fest am Ring, denn der 2. Haken hielt das locker aus. Wenn der Ring, an dem der Karabiner befestigt werden soll, groß genug ist (so wie bei unserem GASSIREPORT-Halsband „Goliath“), dann schnappt der Karabiner von alleine zu, bei kleinen Ringen schließt ihr ihn einfach händisch. Diesen Kobra-Karabiner setzen unter anderem Bergsteiger oder auch die Feuerwehr ein (immerhin hält er sogar Drahtseile aus!).

Endschlaufe und die lange Version für mehr Freiraum

Voll „ausgefahren“ hat die Leine eine Länge von 185 Zentimetern. Damit entspricht sie den gesetzlichen Vorgaben vieler Gemeinden, aber auch anderer Länder, was die Maximallänge angeht (gerade für Listenhund-Halter nicht unwichtig!). Diese Länge ist in Parks oder Naturgebieten wo Leinenpflicht herrscht erlaubt. Und genau dafür nutze ich sie auch: Eben immer dann, wenn Leinenpflicht besteht oder es einfach zu gefährlich für Freilauf wäre, ich aber meinen Hunden dennoch so viel Freiraum geben möchte wie möglich. Die Schlaufe (wie auch alle anderen) ist mit angenehmen und robustem Distanzstoff gepolstert.



Hauptlänge für den Alltag

Mit nur einem Griff, was gerade für mich als Mehrhundehalter nicht unwichtig ist, habe ich die Leine gekürzt: Einfach durch den Ring ziehen, und schon ist die Leine 110 Zentimeter lang. Diese Länge nutze ich am häufigsten in der Stadt. Sie entspricht auch den gesetzlichen Vorgaben, denn in Städten dürfen sie meist nicht länger als 120 Zentimeter sein. Den Ring, haben wir extra so platziert, dass er zwar leicht erreichbar ist, aber dennoch keinem im Weg ist – weder dem Menschen noch dem Hund. Die große Schlaufe lässt sich zudem locker über die Schulter werfen, so dass man dann auch mal beide Hände frei hat – bei mir beispielsweise beim Fotografieren oder beim Zahlen an der Kasse sehr praktisch. (wenn man diese geschulterte Variante extra zählen würde, wären das sogar 5 Leinenlängen 😉)


Kurze Variante wenn es mal enger wird

Durch die Verkürzung befindet sich die Endschlaufe quasi auf halber Länge. Die kurze Leine (55 cm lang) nutze ich beispielsweise in einer stark besuchten Fußgängerzone, im Kaufhaus, Unterführungen, oder aber auch, wenn ich mit Rico oder Leon Treppen steige. Auch als zusätzliche Sicherung, greife ich mit der anderen Hand öfter hier rein, um so die Leine mit beiden Händen zu halten – beim Straßenüberqueren oder auch bei Hundebegegnungen in der City (wahrscheinlich weiß es ja eh jeder Halter, aber ich sag's nur mal zur Sicherheit: Je länger die Leine, umso großer die Wucht – ist halt blöd für Hund und Halter). Bei dieser Länge hat ein Hund von Ricos Größe aber immernoch genug Bewegungsfreiheit und kann beispielsweise den Kopf bis zum Boden senken um zu schnüffeln.

Kurzführer wenn es besonders "eng" wird

So viel Freiheit bietet der Kurzführer, der direkt hinter der Kobra-Schnalle beginnt, nicht. Auf beiden Seiten ebenfalls mit Distanzstoff gepolstert, nutze ich ihn in Fahrstühlen, vollen Straßenbahnen, engen und vollen Gassen oder eben auch in besonders „brenzligen“ Situationen (z.B. Besoffene oder provozierende Hunde). Aber auch für so manche Übung habe ich ihn schon verwendet, wenn ich Rico beispielsweise sanft um etwas herum führen wollte.

Kederapplikationen für mehr Sicherheit

An ausgesuchten Stellen sind reflektierende Kederstreifen eingenäht für mehr Sicherheit. Klar ersetzen die kein vollwertiges Leuchti oder Warnweste, aber sie geben zusätzlichen Schutz in der Dunkelheit und machen auch die Leine sichtbarer.

Robustes Material

Wie schon beschrieben, besteht die Polsterung der Griffe aus Distanzstoff. Wir haben bei der Kurzführerschlaufe extra beide Seiten gepolstert, da man im „Eifer des Gefechts“ nicht immer die eigentlich dafür vorgesehene und deswegen leicht ausgebeulte Schlaufe ergreift. Die Leine selber besteht aus Polyamid, welches sich durch seine hervorragenden Festigkeit und Zähigkeit auszeichnet. Daher wird es vor allem für die Herstellung von unzerbrechlichen Gegenständen und technischen Teilen, die sehr abriebfest sein müssen eingesetzt: Bekleidung, Fallschirme, Ballons, Segel, Angelschnüre, aufgrund ihrer einheitlich glatten Oberfläche eignen sie sich gut als Nahtmaterial in der Chirurgie und selbst die Borsten eurer Zahnbürsten bestehen daraus. Selbstverständlich gibt es die Leine in unterschiedlichen Farben (s. Foto). Die ganze Leine wiegt dabei nur 144 Gramm! Gerade bei längeren Wanderungen, wo es auf jedes Gramm ankommt, ein wahrlich spürbarer Vorteil gegenüber schwereren Leinen. 😊



Die Leine wird von Zampa in Schweizer Handarbeit gefertigt. Der Preis beträgt für die Leine alleine 89 Euro (zzgl. Versandkosten); in Verbindung mit dem GASSIREPORT-Halsband beläuft sich der Preis für beides zusammen auf 169 Euro. (Wer zuvor unser Halsband gekauft hat als es die Leine noch nicht gab, kontaktiert uns bitte! Ihr erhaltet einen Spezial-Preis.) Also falls ihr auch diese tolle GASSIREPORT-Multifuktionsleine "Goliath" haben wollt, schreibt uns einfach eine e-Mail!


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Donnerstag, 29. März 2018

Leser fragen Experten (Teil 3)

Anfang des vergangenen Jahres starteten wir ja auf unserer Facebook-Seite mit unserem Projekt "Leser fragen Experten". Darin können die Leser unseres Blogs und Social-Media-Kanäle ausgesuchte Experten der verschiedenen Fachgebiete aus der Hundeszene löchern und erfahren, was sie schon immer mal von ihnen wissen wollten. Doch nicht nur Fragen können die Leser stellen. Nein, ihr entscheidet sogar quasi mit! Die 5 Fragen mit den meisten Likes werden beantwortet! Alle paar Monate werden wir dann hier im Blog die Posts zusammenfassen.

Wer nicht fragt, bleibt dumm... ;-)

Im September beantwortete der Tierarzt Sebastian Jonigkeit-Goßmann von der Tierarztpraxis Dr. Elke Jonigkeit unseren Lesern die Fragen zur "Tiermedizin".


Anfang Oktober folgte dann die Ernährungsberaterin Anke Jobi von Clean Feeding zum Thema "Hundeernährung".


Ende Oktober stellte sich dann Martina Züngel-Hein von HundeReisenMehr sich den Fragen der Leser zum Thema "Hundeurlaub".


Wir danken allen Teilnehmern für ihre Antworten und vor allem den Lesern für ihre interessanten Fragen!

🐶 Yo, das war mal wieder hundsmäßig interessant! *ohrennachvorn* Und ich freu mich jedesmal pansig die 3 zu treffen und ganz nach Hundeart analog zu beschnüffeln. *freuwedel* Hier geht es übrigens zu Teil 1 und Teil 2!


Dienstag, 30. Januar 2018

*[Produkttest] Rudel-Hundeurlaub auf dem Planet Wald im System der Mecklenburgischen Seenplatte

*Sponsored Product

Der Waldraum, unendliche Weiten, wir suchen den Planet Wald im System Mirow in Quadranten Mecklenburg-Vorpommern. Sternzeit: Indian Summer. Unsere Mission: Erkunden des Quadranten für Hundeurlaub. Aber nicht irgendein Hundeurlaub. Nein, es war diesmal eher ein Hardcore-Hundeurlaub. Denn als uns der Ferienpark *All Season Parks Mirow dazu einlud, da dachten wir uns: Wieder so ein normaler Hundeurlaub, wo der Doggen-Wookiee Rico und ich mehr oder weniger verwirrt durch die Landschaft streichen – das muss man doch noch toppen können. Daher fragten wir, ob wir auch mit insgesamt 4 Hunden kommen könnten. Und schon mit der Frage begann unser Test: Denn wer 4 Hunde aufnimmt, für den sind Besucher mit weniger Hunden dann gar kein Problem mehr.

Der Doggen-Wookiee Rico auf dem "Planet Wald" im Quadranten Mecklenburgische Seenplatte

Und so kamen wir (also Kerstin Hennings, die Chefin vom SHZ Suchhundezentrum, und ihre 3 Hündinnen, sowie das Döggelchen Rico und meine Wenigkeit) nach langer Fahrt im Ferienpark an, die Begrüßung war sehr freundlich (und nein, wir wurden nicht bevorzugt behandelt, da man uns an der Rezeption für normale Gäste gehalten hat). Ausgerüstet mit Schlüssel und einer Wegbeschreibung ging es zu unserem schnuckeligen Häuschen. Kaum geparkt machten wir uns auf zu unserem 1. Gassigang. Praktisch, der Wald lag direkt am Ferienpark, nur ein paar Schritte von unserem Haus.

An der Rezeption ist man Hunde gewohnt, aber als Rico den Schlüssel verlangte, staunten sie dennoch nicht schlecht 😄

🐶 *Hühüpf* 😍
🐶 Nach der langen Fahrt tat das echt guuuuuut. *wedelfreu*

Ja, das hat man euch angemerkt. Du und Smilla wart ja nicht mehr zu bremsen - im wahrsten Sinne des Wortes. 😊

🐶 Ich bin Bat-Dog... Fang mich doch! 😂

🐶 Na hör mal, schließlich waren meine geliebte Smi und ich die ganze Fahrt durch Gitter getrennt, da hatten wir einiges nachzuholen und außerdem gab es viel Neues zu erschnüffeln...

Lauf der Verliebten... 😍

Schon gut, Kleiner! 😃 Das war ja kein Vorwurf, im Gegenteil: Denn eure Freude ist ja auch meine Freude. Jedenfalls ging es nach dem Gassigang wieder zurück zum Haus. Schließlich waren wir neugierig und wollten das auch erkunden. Hinzu kam, dass wir es ja für 4 Hunde noch ein wenig „herrichten“ mussten. Also erstmal den zusammengerollten Schafszaun aus dem Auto holen und den Garten damit absichern.

🐶 Hat ja nicht viel gebracht. *gäääähn*

Wohl wahr. 😊 Kaum war alles eingezäunt, haben wir euch Hunde in den Garten gelassen, damit wir es uns im Häuschen gemütlich und 4-Hunde-gerecht machen konnten, da sprang Smilla auch schon über den Zaun und büchste aus.

🐶 Meine Smi ist halt neugierig und entdeckt gern die Welt... *wedelfreu*

Smilla geht's prima 😆

Stimmt. Und so waren wir erstmal damit beschäftigt sie wieder zu finden. Während es schon dunkel wurde, irrten wir so durch den Ferienpark. Rufen, Pfeiffen – brachte alles nichts. Nach einer Weile kam sie – sichtlich zufrieden – um die Ecke und schlenderte mit wackelnden Ohren den Weg entlang, als wäre es das Normalste von der (Hunde-)Welt.😄

Genug Platz für (fast) alle 😁
Endlich konnten wir uns dem Haus widmen: Alles sauber und genug Platz für alle, das fiel als Erstes auf. Eigentlich war das Haus für 6 Personen ausgelegt, denn es gab noch eine obere Etage mit Schlafzimmern. Die kleine Küche war voll ausgerüstet. UND: Im recht geräumigen Bad gab es eine Sauna! 👍

🐶 Die hatte es dir angetan! Warst ja fast jeden Abend da drin.

Das ist halt so ein Menschending, mein kleiner Doggen-Wookiee.😊

🐶 Klar, weil ihr Primaten kein Fell habt und so viel schwitzt... *frechwedel* Aber was den Platz angeht: Abends im Bett wurd's dann doch manchmal eng - gerade für dich... *frechwedel*

Genau! Das hat dir und deinen Mädels Spaß gemacht. Hab ich gemerkt - oder besser gesagt: auch gespürt... 😏



Am folgenden Tag mussten wir zuerst einkaufen und machten dann unseren ersten Ausflug in die Umgebung und die Mecklenburgische Seenplatte zu erkunden. Zuvor hatten wir uns natürlich erkundigt und man hatte uns den Märchensee (so nenne die Einheimischen den Peetschsee) empfohlen. Ausgerüstet mit einer Karte fuhren wir los – und da begann schon unser kleines Abenteuer. Denn auf der Karte waren Straßen eingezeichnet, die ehr Feldwegen glichen und der Parkplatz, den wir suchten, entpuppte sich eher als eine Lichtung mit Schlaglöchern und Schlammpfützen von der Größe eines Elefantenbabys.

Allerdings war DAS nicht gemeint, als man uns sagte, dass es nicht einfach zu finden sei. Denn der Märchensee liegt mitten im Wald, einem ziemlich urtümlichen Wald. Selbst als wir keine 10 Meter vom Märchensee entfernt waren, konnte man ihn nicht sehen. Und so irrten wir mit guter Laune durch den Wald und genossen die Umgebung. So schön es auch war in der Natur, so langsam kamen dann doch Zweifel, ob wir die richtige Richtung eingeschlagen hatten. Doch dann, in etwa 4 bis 5 Metern Entfernung sahen wir das Wasser duchs Gestrüpp glitzern – da war er: der Märchensee!

Nur wenige Meter vom Ufer des Märchensees...
An seinen Ufern offenbarte sich dann erst sein ganzer Umfang. Ein wunderschöner, fast schon märchenhafter Blick auf eine relativ unberührte Natur. Eine pure Einladung zum Entspannen - für Mensch und Hund.

Rico im Schilf des Märchensees

🐶 Voll wuffig hier!

Am kommenden Tag machten wir einen Ausflug zum Nebelsee. Nicht zuletzt wegen der Hoffung dort Kraniche zu sehen. Leider waren wir nicht zur richtigen Uhrzeit dort und sahen daher keine (sie sind meist am sehr frühen Vormittag und am Abend dort). Auch hier besticht die Landschaft wieder durch ihre Urtümlichkeit. Okay, mag nicht jeder Manns Geschmack sein, aber wir stehen drauf. Und so entdeckten wir die ein oder andere Kuriosität und interessante Fotomotive. Nur die Hundemodels spielten nicht immer so mit...

🐶 Das hat dich aber nicht sonderlich gestört, so wie du gelacht hast... *ohrennachvorn*

Rico und Djury

Nicht nur den Dingen auf den Grund gehen, nein, bis an die Wurzelspitzen... 😉

Der Molosser unter den Pilzen 😂

Ihr ward aber auch manchmal zu komisch. Und weißt du, Kleiner, manchmal ist es viel witziger, wenn etwas nicht klappt.

🐶 Aha. *amohrkratz* Das klingt aber nicht sehr logisch.

Stimmt, logisch ist es nicht, aber so ist das eben mit Humor – zumindest bei uns 2-Beinern.😃

🐶 Stimmt, ihr felllosen Primaten seid zuweilen recht unlogisch und komisch. *frechwedel* So wie bei unserem nächsten Ausflug, wo du dich dann fast verlaufen hast. *frechwedel*

Du meinst, als wir das Arboretum besucht haben?

🐶 BEsucht? Du meinst wohl eher GEsucht... *frechwedel*

Musst du immer auf meinen schlechten Orientierungssinn rummreiten? Das wissen die Leser doch längst...

🐶 Ach komm, Alter, ich zieh dich doch nur auf. Außerdem konnten wir ja gar nicht verloren gehen – dank Kerstin und Djury.

War ja klar, dass du das jetzt auch verrätst...

🐶 Was denn? Dass Kerstin, die lieber auf dem Weg gehen wollte, dann zur Sicherheit Djury auf unsere Spur gesetzt hat? Also ist doch beruhigend zu wissen, dass wir beide im Wald so nicht verloren gehen konnten. *frechwedel*

Schon gut. Und wenn ich mich erinnere, fandest du es gar nicht mal schlecht mal wieder Querfeldein zu laufen, abseits der Wege...

🐶 Jawohlwoaff, das war wuffastisch und mega-schnüffelspannend! *wedelfreu*


Zurück haben wir ja dann ja auch alleine gefunden und sogar auch Kerstin mit Tessie, Djury und Smilla wieder getroffen. Dank Kompass und GPS (sofern Empfang vorhanden).

🐶 Naja, und sicher auch ner Portion Glück. *frechwedel*

Meinetwegen auch das. Aber erinnerst du dich noch an unseren Ausflug zur Liebesinsel im Mirower See? Da waren wir mit euch auch, schließlich wollten wir euch auch mal ein wenig „Kultur“ außerhalb von Wäldern und Seen gönnen.

🐶 Auweia, jetzt kommt das...

Na, wirst du schon ein wenig rot?

🐶 Quatsch keinen Blödsinn, Alter, ich hab Fell und kann nicht rot werden! *brummm*

War schon niedlich, ihr 2 Verliebten, du und Smi. Und wie du auf cool gemacht hast...

🐶 Was heißt hier, „auf cool gemacht“? *schnauff* Ich WAR cool! *jawohlzüngel*

Smilla und Rico auf der Liebesinsel 💘

Klaaar. 😉 Rüdencool. 😄 War jedenfalls ein schönes Ausflugsziel mit malerischer Kulisse; mal was anderes, als die urtümlichen Wälder. Und was mir aufgefallen ist: Alle Leute reagieren ausgesprochen positiv auf Hunde, selbst wenn man mit einem kleinen Rudel ankommt wie wir. Auch das für das dortige Kaffee war es kein Problem: Gemütlich saßen wir dort auf der Terrasse mit unseren 4 Fellfreunden, die sogleich eine Schale Wasser erhielten.

Es hätte noch viel zu Entdecken gegeben, doch leider war die Zeit zu knapp um sich alles anzusehen.

🐶 Yo, hätte auch noch gern da ein wenig rumgeschnüffelt. Aber vielleicht haben wir ja irgendwann nochmal die Gelegenheit die Gegend zu erkunden. *ohrennachvorn* Ich hab gehört, dass es im Frühling dort auch sehr schön ist...

Der Planet Wald hat es dir echt angetan, Kleiner.

🐶 Klar! Und mit dir, Partner, ist es gleich doppelt wuffig-schön. *anlehn*





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Mittwoch, 4. Oktober 2017

Gassireport goes Switzerland - Rico als Mantrailer und tobend im Tobel :-)

Gleich in mehrerer Hinsicht war unser Trip in die Schweiz zu den Mantrailing-Experten des SHZ Suchhundezentrum ein außergewöhnliches und spannendes Erlebnis für mein Döggelchen Rico und mich. Bereits die Begrüßung im Ort Gottlieben war außerordentlich freundlich: Kaum hatte ich das Auto geparkt, rief eine nette Frau vom Balkon herunter: „Bist du der Maximilian, der vom Gassireport?“ Nachdem ich die Frage bejahte, lud sie mich sogleich zum Kaffee ein: „Die Leute vom SHZ sind noch beim Training, die kommen aber bald zurück. Komm doch hoch, ich mache uns Kaffee.“ Und so lernten wir – gerade mal ein paar Minuten angekommen (Anmerk. Rico: 🐶 und nach einem 1. kurzem Gassi am Bodensee, denn nach der Fahrt und trotz mehrerer Zwischenstopps wollte mein 2-Beiner, dass ich ein wenig Auslauf habe *wedelfreu*) - Nati, ihren Sohn Noah und die Dalmatiner-Hündin Sissi kennen.

Unser 1. Gassigang führte uns ans Ufer des Bodensees, der lag ja quasi um die Ecke.

🐶 Hey, Alter! Du bist ja schon mittendrin in unserem Schweiz-Aufenthalt. Dabei war die Fahrt schon ein Erlebnis.

Erkundungsschnüffeln
Du meinst wohl unseren Zwischenstopp im Zirkusbauwagen auf dem kreativ-alternativen Hof von Brunhilde? Ja, das war echt toll: Voll in der Pampa, ein Wäldchen direkt hinter dem Zirkuswagen, kein Handy- oder Internet-Empfang, kein TV. Und in der Nacht lauschten wir dem zärtlichen Trommeln der Regentropfen auf dem Dach...

Bei der Ruhe lässt sich wunderbar von Pansen träumen...😋

🐶 Und du bist in Gummistiefeln, Regenjacke und Taschenlampe nachts zum Klo... *frechwedel*


Das kleine Wäldchen hinter unserem Zirkuswagen wirkte wie eine kleine Fantasy-Welt.



Ja, okay, das war die einzige Unbequemlichkeit. Dafür haben wir am kommenden Morgen schön im Freien zusammen mit Brunhilde gefrühstückt, bevor es für uns weiterging.

Aber nun zurück zu unserem eigentlichen Ziel: der Schweiz und den Mantrailern. Diese Hundeführer müssen ihre Hunde „lesen“ und gleichzeitig sich von ihnen leiten lassen. Dennoch behalten sie immer die Führung. Das erfordert nicht nur gute Kenntnisse der Körpersprache von Hunden, sondern auch wie sich Geruchspartikel verhalten und verteilen. Jedes kleine Lüftchen, welches wir 2-Beiner nicht einmal spüren, kann schon Auswirkungen über die Verteilung von Geruchspartikeln haben. So beispielsweise bei einer Kalt-Warm-Schranke, wenn es von Draußen in ein Gebäude geht; oder auch nur, wenn viele Personen vorbei gehen und somit nicht nur ihre Düfte verteilen, sondern auch die bestehenden aufwirbeln. Freilich, unsere Primaten-Nase ist dafür nicht sensibel genug. Doch Hunde können selbst Spuren nach Tagen noch aufnehmen!

Mit diesem Wissen muss sich der Hundeführer in seinen Mantrailer, also seinem Hund, hineinversetzen und so seine Reaktionen interpretieren. Warum pendelt er hin und her? Warum hebt er nun plötzlich den Kopf? Was sagt der Wechsel der Körperachse aus? Diese und noch viel mehr Fragen können ausgebildete Mantrailer anhand der Reaktionen ihres Hundes erkennen.

Wir durften an allen Trainings mitmachen und hatten quasi „Privatunterricht“ was die Theorie anging. Denn jedes Mal hatte ich hunderte von Fragen, die mir Kerstin Hennings und ihre rechte Hand Sarah Dombrowski bereitwillig beantworteten. Vor allem wie sich Geruchspartikel verteilen fand ich mega-interessant. So erklärt sich auch so manche Reaktion von Hunden...

🐶 Bei seinem 1. Trailversuch hat der Olle noch vieles falsch gemacht... *frechwedel*

Und beim 1. Training vom Döggelchen sorgte er schon für so manchen Lacher. Denn jedes Mal wenn Rico eine Geruchsprobe fand schmiss er sich auf den Boden und wälzte sich vor Freude. Schon beim 2. Durchgang sang Martina, einer der Trainerinnen vom SHZ, dazu immer: „I feel good, nananananaa...“ 😄

🐶 So hatten halt alle Spaß. *wedelfreu*

Beim Training nahm man mich auch mal an die lange Leine... :-)

Unser 1. Mantrail-Training

Und du hast deine Sache für das 1. Mal gar nicht mal so schlecht gemacht... Allerdings lerntest du so auch das Ziehen...wieder zurück in Düsseldorf war das aber ein wenig lästig...aber ich nehme das gern in Kauf, da du so viel gelernt hast – nicht nur was Schnüffeln angeht. Du hast durch unseren Besuch einen richtigen Entwicklungssprung gemacht, bist nun noch selbstsicherer, ja eigenständiger als vorher...

🐶 Das scheint dich aber nicht zu stören... *ohrennachvorn*

Ganz im Gegenteil, mein Kleiner! Es erfüllt mich mit Stolz! Du bsit eben erwachsen geworden.

🐶 Das lag aber nicht nur am Training! Vergiss nicht die 3 tollen Vizsla-Girls vom SHZ: Tessi, Djury und Smilla. *schwanzwedelhüpf*

Wie könnte ich die 3 vergessen? Schliefen doch alle 3 schon am ersten Abend bei mir im Bett.😊

🐶 Ja, das hat dir alten Knacker gefallen...3 Weiber im Bett sind wohl auch für dich nicht alltäglich. *frechwedel*

Stimmt... Selbst in meinen wildesten Jugendzeiten nicht. 😂 Und das in Gottlieben, auf der Kirchstraße im ehemaligen Pfarrhaus und um die Ecke der Bodensee...😃

Flirten mit der hübschen Smilla 💘

🐶 Und ich hatte dann keinen Platz mehr bei dir im Bett.*brummm*

Na dafür durftest du ja bei der Chefin vom SHZ schlafen. Und so wie ich das sehe, hattest du eindeutig mehr Platz und so den erholsameren Schlaf...

🐶 Meinst du, weil keiner dir vorher gesagt hatte, dass die Mädels gern mal untereinander rumzicken und du das ganz einfach beenden kannst, indem du sie unter die Bettdecke lässt?

Ja, das erfuhr ich dann am Morgen beim Frühstück, nach einer zwar sehr schönen, aber leider auch oft unterbrochenen Nacht...

Aber wir haben natürlich nicht nur trainiert und gelernt. Zwischendurch machten wir auch immer wieder schöne Gassigänge in der näheren Umgebung. Schon diese Gassigänge waren ein schöne Erholung. Dabei fiel mir die Freundlichkeit und große Rücksichtnahme der Schweizer gegenüber Hunden und ihren Haltern auf. So machen viele Autofahrer einen Schwenker, wenn ein Hund auf dem Bürgersteig läuft – nur für den Fall, dass der doch auf die Straße springt. Auch die Hundehalter unter sich gingen wesentlich freundlicher und rücksichtsvoller miteinander um, als ich vielfach in Deutschland beobachtet habe. Hier ein Beispiel, welches wir persönlich erlebten: Des Nachts bei unserer letzten Runde liefen Rico und ich alleine einen Weg an einem Bach entlang. Da kam uns eine ältere Dame entgegen und fragte: „Ist Ihrer angeleint?“ (Sie konnte es im Dunkeln nicht erkennen.) Ich bejahte und erwartete – aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit Hundehaltern in Deutschland – schon eine dieser sinnlosen Diskussionen. Doch statt dessen überraschte mich die Frau durch ihr Mitdenken – freundlich antwortete sie: „Gut, dann hole ich meinen besser auch heran.“ Denn ihrer lief unangeleint herum (was dort durchaus erlaubt ist; ich ließ Rico aber lieber an der Leine, weil es a) unbekanntes Terrain, b) es sehr dunkel und vor allem c) läufige Hündinnen in der Nähe waren). Ich muss gestehen, ich war echt angenehm perplex über so viel Rücksichtnahme und Freundlichkeit. Auch das Verständnis für Hunde und ganz natürliches hündisches Verhalten schien mir größer – jedenfalls störte sich niemand daran, wenn ein Hund mal bellte. Selbst die Schweizer Mücken waren ausgesprochen freundlich, ihr Biss juckte nichtmal. 😊 Und nicht zu vergessen: Bei unseren Gassigängen lernte Rico auch seinen ersten Tobel kennen.

Glücklich im Tobel 😃

🐶 Da haben wir immer lustige und interessante Sachen erlebt. All die vielen neuen Gerüche. Die vielen lustigen Namenschilder der Orte, wie beispielsweise Frauenfeld, wo gar keine Frauen gepflanzt werden. *frechwedel* Oder denk nur an den rosa Bunker im Wald... :-D Toben im Tobel ist toll!!! *jawohlwoaffschwanzwedelhüpf*

Toben im Tobel ist tolle!


Ja, das hat man dir angemerkt, Kleiner. Besonders beim Toben mit den 3 SHZ Viszla-Mädels, allen voran die charmante Smilla.

🐶 Ja, Smi ist echt Süßi. *seufz*



„Süßi“?

🐶 Alter, hast du denn gar nichts gelernt? Den hab ich in der Schweiz aufgeschnappt. *schlauschaufrechwedel*

Ich merk schon, du bist schon voll im Integrationsprozess.😊

🐶 Was'n das? Kann man das essen? *ohrennachvorn*

Nein, mein Kleiner, jedenfalls nicht für den Magen, eher Nahrung für'S Hirn.😊

🐶 Wie meinst du das? *ohrennachvorn*

Na, du hast sehr viel gelernt – und ich meine jetzt nicht nur das Mantrail-Training. Auch der tagtägliche Umgang mit den 3 Visla-Mädels und den anderen Hunden, die vielen neuen Orte und Erlebnisse, die neuen Leute. Wie bereits erwähnt: Durch all das hast du nochmal einen Entwicklungsschub gemacht. Und das macht mich sehr stolz auf dich. Daran ändern die paar kleinen Nachteile auch nichts.

🐶 Welche meinst du?

Nunja, durch das Mantrailen hast du quasi an Eigenständigkeit gewonnen. Das zeigt sich bei dir in einem stärkteren Ziehen. Leider kannst du es noch nicht so ganz unterscheiden, wie die meisten Profi-Mantrailer und zeihst nun auch etwas mehr und öfter auch wenn wir nicht mantrailen und als wir zurück in Düsseldorf waren.



🐶 Hey, das hat dir doch die SHZ-Chefin schon erklärt: „Nach einigem Training können die allermeisten Hunde schon unterscheiden zwischen Arbeitsituation und Freizeit. Aber etwas flaxig gesagt: Top erzogene Hunde, so wie sie für die Stadt durchaus nötig sind, braucht man beim Mantrailing nicht. Sie sollen eben nicht brav an der lockeren Leine bei Fuß gehen, sondern ihre Eigenständigkeit bewahren, denn ihre Aufgabe ist es ja uns zum Ziel zu „ziehen“.“

Ja, ich weiß und mir war da schon klar, dass das DIE Ausrede für dich sein wird.

🐶 Ausrede? Also bitte, du fellloser Primat, wenn dann schon Auswuffer! *klugschauwedel*

Und wieder hast du das letzte Wort...

🐶 Raff es doch endlich: Mein Blog, mein letztes Wuff. *frechwedel* Jedenfalls war das ein echt wuffastisches Erlebnis! *jawohlwoaff* Als wir hinfuhren waren es noch Bekannte, als wir wegfuhren schon neue tolle Freunde. Ich freu mich schon auf ein Wiederschüffeln! *freuwedelhüpf*





Donnerstag, 1. Dezember 2016

*[Produkttest] Noordwijk, eine Stadt für Hunde - oder: Wie Rico das Meer kennen lernte

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Was für ein schnüffelspannendes Wuffenende! Ich habe endlich das Meer gerochen, gesehen und auch am Fell gespürt. Schon als Welpe hatte mein menschliches Cerebral-Interface Maximilian mir versprochen: "Eines Tages zeige ich dir das Meer!" Das hat für ihn eine große Bedeutung, denn er selber verbrachte große Teile seiner Kindheit am Meer und war als Kind oft mit Hund dort in den Ferien. Freilich dachte er damals eher wohl an das Mittelmeer... *amohrkratz* Aber egal, hauptsache Meer! *jawohlwoaff*

Zum 1. Mal bin ich am Meeresstrand...

Stimmt Rico, ich hatte tatsächlich eher das Mittelmeer im Sinn damals. Aber so war die Einladung zur Pressereise in mehrfacher Hinsicht klasse. Denn so konntest du die Nordsee kennen lernen.

Das kannst du mal laut wuffen! Ich bin seit dem voll der Fan von Noordwijk! Dieser Strand und diese Dünen... *seufz*

Na da kommt das Döggelchen ins Schwärmen, was? :-)

Ach komm, du konntest es doch auch kaum abwarten. Kaum waren wir angekommen und hatten eingecheckt, hast du das Auto nur kurz entladen, deine Treckingschuhe angezogen und ab ging's!

Info-Mappen und Leckerchen
Ja, stimmt, aber du hast die Begrüßung im *Vakantiepark Duinrust vergessen. Die war auch schon sehr vorbildlich. Ich erhielt eine Mappe mit allen wichtigen Informationen, auch mit Telefonnummer eines Tierarztes, eine kleine Karte der Umgebung, Wandertipps, Einkaufsmöglichkeiten, Hausordnung etc. Die bekommen alle Gäste, die war nicht extra für uns (denn es gab noch eine andere Informationsmappe für Journalisten und Blogger, die wir auch beim Enchecken erhielten). Außerdem gab es noch ein Tütchen mit Leckerchen für Rico von *I Love Dogs, einem Hundeladen in Noodwijk und die Einladung zum 3-Gänge-Menu im *Langs Berg en Dal. Aber danach gings dann endlich ab in die Dünen und zum Strand - schließlich sollte mein kleines Döggelchen zum 1. Mal im Leben das Meer sehen und riechen :-)

War ja klar, dass Rico sie beschnüffeln muss :-)

Naja, kein Wunder, dass ich das nicht erwähnt habe, ich hab ja im Auto warten müssen... *brummm* Und so Infomaterial ist ja eher für euch felllose Primaten interessant *frechwedel*

Mach mal hinne! Ich will endlich zu diesem Meer!

In den Dünen gibts immer wieder atemberaubende Ausblicke
Na dafür warst du umso schneller in den Dünen. Die liegen übrigens genau am Bungalowpark. Direkt am Anfang des Weges fragte ich ein älteres Paar nach dem Weg zum Strand. "Folgen sie einfach den grünen Pflöcken", kam die freundliche Antwort. Nein, bevor ihr was falsches vermutet: Wir hatten nichts gerauch und wir waren auch nicht im Mittelerde (obwohl die Dünen eine tolle Kulisse dafür abgegeben hätten). Tatsächlich sind die Wege dort mit Pflocken verschiedner Farbe markiert, wir sahen beispielsweise auch blaue Pflöcke. Toll fand ich, dass Fußgänger, Reiter und Fahrradfahrer alle eigene Wege hatten und sich so zwar begegnen aber nicht in die Quere kommen konnten. Auch an der ausgesprochenen Freundlichkeit der Menschen dort, könnten sich hierzulande einige ein Beispiel nehmen (wir wurden nahezu von jedem begrüßt, egal ob Hundehalter, Jogger, Fahrradfahrer oder Reiter). Und so folgten wir den grünen Pflöcken und fanden nach etwas mehr als einer Viertelstunde den Strand.





Ach komm, gibt nicht so an! Als ob das soooo einfach wäre... Auf dem Rückweg hast dich dann doch verlaufen *frechwedel*

Wohl wahr, mein Döggelchen :-D Du kennst doch meinen Orientierungssinn.

Klar, hab ihn ja dann auf dem Rückweg mal wieder voll mitbekommen *frechwoaffwoaff*

Als ob du Doggen-Wookiee mein Verlaufen nicht meistens genießt, vor allem wenn es in so schönen Gegenden wie dort in den Dünen ist.

Stimmt, für mich als Hund ist das toll, denn so laufen wir länger gemeinsam und es gibt mehr zu erschnüffeln. Dass es dunkel wurde, hat mich gar nicht gestört, ich verlass mich auf meine Nase und du hast doch eh immer ein kleines Taschenmesser und eine kleine Taschenlampe dabei, das reicht doch als Ausrüstung *abenteuerlustigwedel*

Daher sagte ich ja zu dir mit einer gewissen Genugtuung: "Und einige lachten mich aus, weil ich immer Taschenmesser und Taschenlampe dabei habe. Die wissen halt nicht, was alles passieren kann, wenn man mit Hund unterwegs ist."

Und ohne Orientierungssinn! *frechwedel*

Der Olle hat echt null Orientierungssinn. Gut, dass er mich mit meiner Nase hat *frechwedel* und ne Taschenlampe ;-)

Hey Kleiner! Ich war jedenfalls echt froh darum, sonst hätten wir im dunkeln die grünen Pflöcke wohl kaum gesehen. Und nein, mein Handy hatte dort keinen Empfang, dieses Wunderwerk der Technik war mir also beim Finden des Heimweges in etwa so Hilfreich wie die Brotkrumen für Hänsel und Gretel.

Das Bad war sehr sauber und geräumig
Nach der mehr oder weniger unfreiwilligen "Nacht-Dünenwanderung" machten wir es uns in unserem Bungalow gemütlich (das Chalet kostet € 54,- pro Nacht; exklusive Endreinigung, Bettwäsche, Kurtaxe und Kosten für den Hund). Der ist im übrigen sehr geräumig, hat sogar einen kleinen eigenen Garten. Die Ausstattung ist echt klasse und nahezu neuwertig - sogar ein DVD-Player war vorhanden. Das TV empfängt auch deutsche Sender. Auch in der Küche, die fließend in den Wohnbereich übergeht, war alles was man brauchte. Das Bad war sogar recht geräumig. Jedenfalls hab ich schon in Hotels kleinere Bäder gesehen. Alles top sauber!

Also die Couch ist echt bequem...
Bevor du dazu kamst,
war's bequemer *brumm*
Nun, nach unserer Dünen-Wanderung wieder im Bungalow vom Vakantiepark Duinrust angekommen, bezog ich zuerst das Bett mit unserer Bettwäsche. Zwar war es schon vom Park bezogen worden, aber ich nehme auf Reisen immer eigene Bettbezüge mit. Wieso? Ganz einfach: ich kenne doch mein Döggelchen :-D Und der pennt nun mal gern im Bett - auch mit seinem Dreck :-) Aus Rücksicht nehme ich also daher immer Bettwäsche mit; ein paar Decken hab ich eh immer im Auto (für alle Fälle! Eigenen sich nicht nur gut für Hunde, auch für spontane Picknick-Aktionen ;-) ), und die breitete ich nun auf der Couch aus. Glücklich und zufrieden, machten wir beide es uns dort dann gemütlich. Wohlig brummend kuschelte sich Rico an mich. Das hatte aber zur Folge, dass auf der eigentlich recht bequemen Couch für mich nicht mehr so viel Platz war...aber egal, als Hundehalter (noch dazu vom Typ Molosser) bin ich das ja gewohnt und verzichte daher gern auf eine bequeme Liegeposition, man ich ja mitlerweile yogatechnisch geübt den Platz mit seinem Hund zu "teilen" :-D Und so schliefen wir am ersten Abend gemeinsam auf der Couch ein. Doch des Nachts wachte ich auf...wahrscheinlich, weil ich ungewohnt viel Platz auf dem Sofa hatte. Wo war denn Rico? Ich stand auf und schlurfte ins Schlafzimmer. Und dort lag das Döggelchen, hob den Kopf, die Ohren nach vorn und schaute mich an: "Kommst du auch endlich ins Bett!" Mit einem breiten Grinsen legte ich mich zu ihm.

Am folgenden Tag waren wir dann zu einem 3-Gänge-Lunch-Menu in Langs Berg en Dal eingeladen. Das war genau das richtige nach unseren Dünenwanderung am Vormittag.

Im Wintergarten des Langs Berg en Dal verbreitet der Kamin eine wohlige Wärme und Atmosphere

Wo dich wieder verlaufen hast *gäääähn* Bei Tageslicht wohlgemerkt *frechwedel* 

Nur bei der 1. Runde! Und beschwer dich nicht, denn statt wie geplant nur 1 Stunde, waren wir so über 2 Stunden unterwegs, was dir sichtlich gefiel.

Was Kuckt ihr so?

Ist ja schon gut! So haben wir ja am kommenden Tag auch die lustig starrende Ziege entdeckt. Die hat geschaut, als ob wir von einem anderen Planeten kämen *freudigwedel*  Nur hätten wir dann auch ruhig mal zum Strand gehen können.

Im Langs Berg en Dal sind Hunde willkommen!
Das waren wir doch dann nach dem Essen im Langs Berg en Dal. Auch dort ist man mit Hund sehr willkommen. Rico bekam sogleich einen Napf mit Wasser und einen großen Hundekeks. Ich konnte beim 1. Gang zwischen 2 Suppen wählen: Erbesen- und Tomatensuppe. Ich entschied mich für Letzteres und sie schmeckte mir ausgezeichnet. Ebenso der Hauptgang, den ich von der Karte aussuchen durfte. Aber ich ließ mir von der kelnerin was empfehlen, angeblich eine Spezialität des Hauses.

Und du hast sie auch noch falsch verstanden *amohrkratz* (in Menschensprache: mit der Hand gegen die Strin klatschen:-) )

Mein Holländisch ist echt nicht der Rede wert. Sie empfahl mir Pfannekuchen mit etwas, was sich für mich wie "Herz" anhörte. Ich fragte sie auch 2 Mal nach und sie wiederholte das Wort. "Okay, ich versuchs mal", sagte ich dann mit einer Mischung aus Neugierde und Unglauben. Was dann kam war dann für mich eine echt tolle Überraschung: Pfannekuchen mit einem kleinen Töpfchen Hirschragout (Hirsch hörte sich für mich mit dem holländischen Akzent wie Herz an). Und ich mag ja Wild.

Ich auch *leftzenlecksabber*

Ich pass hier doch nur auf...*unschudligguck*
Ja, du hast den Tisch nicht aus den Augen gelassen. Und sogar verteidigt ;-)

Ach, du meinst wegen dieser seltsamen Frau *grrrrr* Ich glaub ja, dass die gar nicht mich kennen lernen wollte, die hat nur so getan, um dich anzuquatschen!

Und wie kommst du darauf?

Na so ungeschickt, wie sie sich mir genähert hatte - die hatte NULL Ahnung von Hunden. Kam von hinten und beugte sich auch noch über mich *grrrrrr*

Deine Reaktion war zwar nicht vorbildlich ;-) aber dafür umso witziger. Ich konnte kaum ein Grinsen unterdrücken. Du saßt da mit Blick auf mich als sie näher kam, hast gaaaaanz langsam, fast in Zeitlupe deinen Kopf gehoben...bis deine Nase zur Decke zeigte und sie schräg aus den Augenwinkeln angeschaut. Dein Blick sagte ganz klar: "Komm blos nicht näher, Alte!" :-)

Was die aber dann doch tat *brummmm*

Und du sprangst wie eine Stahlfeder hoch und schnapptest gezielt daneben. Respekt!

Die war dann ganz schön blass und steif *ohrennachvorn*

Naja, toll war deine Aktion ehrlich gesagt nicht, eher peinlich. Doch ich fands dennoch lustig ;-) Aber zurück zum Essen. Also diese Kombi, der süßliche Pfannekuchen mit dem Hirschragout zusammen, einfack lecker und absolut passend zur Jahrezeit und dem Wetter draußen. Als Nachtisch konnte cih zwischen verschiednen Kuchen wählen, doch ich weiß gar nicht welche es alle gab. Denn als die Kellnerin bei ihrer Aufzählung Zitronentarte erwähnte war meine Wahl getroffen. Auch die war lecker, wenngleich ich sie saurer bevorzuge (allerdings bekommt man die so sauer nirgends; ich kam in den Genuß meist auch nur, wenn eine meiner Ex-Freundinnen sich beim Backen vertan hatte).

Okay, für ein Foto posier ich, aber dann spielen wir wieder *freuwedel*

Nach dem verzüglichen Essen ging es zunächst zurück zum Bungalow, kurz umziehen und ab wieder in die Dünen. Diesesmal fanden wir auch wieder den Strand. Und Rico ging schon auf der letzten Düne ab, als ob der Doggen-Wookiee auf dem Millenium Falcon aus Star Wars surfen würde, stürmte Rico dem Meer entgegen.

Da rennt das Döggelchen dem Meer entgegen :-)
 
Am Strand konnten wir nach Herzenslust und Hundewonne schlendern und toben. Zu dieser Jahreszeit ist er für Hunde frei (im Sommer zwar nicht, dafür gibt es aber einen extra Hundestrand). Der kleine Doggen-Wookiee Rico hatte seine helle Freude. Es war ganz offensichtlich für ihn ein ganz tolles, ja wuffastisches Erlebnis. Schließlich war es nicht nur eine neue Umgebung, sondern auch viele neue Gerüche für ihn. Schon das Meerwasser roch für ihn ja ganz anders als das ihm allzubekannte Süßwasser des Rheins.


 


Klar, schon wegen dam Salz darin...und dann die vielen anderen meeresgerüche, von den toten Fischen oder den Muscheln am Strand, die Algen.... Das war alles neu für mich...und schnüffelspannend! 

Soooo viele neue Gerüche...



Das hab ich gemerkt, mein Kleiner. Die Meerluft tat uns echt gut (auch wenn ich sie nicht so auf molekularer Ebene riechen konnte, wie mein Fellpartner). Und so alberten und spielten wir zwischendurch miteinander - sehr zur Belustigung der anderen Spaziergänger :-) Wir hatten voll unseren Spaß und konnten gar nicht genug davon bekommen.

Hier gibt's sooooo viel Neues zu erschnüffeln...

Das kannst du laut wuffen! *heftigwedel* 

Daher haben wir es uns auch nicht nehmen lassen, vor der Heimreise nochmal mit Femke de Jager von *Noordwijk Marketing, die die Reise organisiert hat, durch die Dünen zu wandern.

Mit Femke de Jager von Noordwijk Marketing in den Dünen

Mit Fanny van den Burg vom
Vakantiepark Duinrust
Die fand ich voll schmackofatz
*frechwedel*
Die war voll wuffig nett! Wie eigentlich alle in Noordwijk. So auch Fanny van den Burg vom Bungalowpark, die ich beim Auschecken auch kennen lernte - sie gab dir ja die Leckerchen für mich mit *leftzenleck* Und für mich war dieses neue pfotentastische Erlebnis mit meinem Menschenpartner ein absoluter Highgeruch (Menschensprache: Highlight)! Ich kann verstehen, warum dir das Meer so gefällt, Partner. 


PS: Mehr Filme aus Nordwijk werden die Tage auf unserem Youtube-Kanal veröffentlicht!








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