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Mittwoch, 23. Dezember 2020

Ein Blick in den Mikro-­Kosmos der Geruchspartikel

Die Geruchswelt der Hunde bleibt uns Menschen ein Geheimnis. Dabei ist sie der Schlüssel zu ihrer Wahrnehmung. Es lohnt also mal , sich hineinzuversetzen und den Blick auf Geruchsquellen zu richten.
 
Alles verschwimmt vor meinen Augen. Nur unscharf erkenne ich Konturen. Voll konzentriert, schiebt sich vor mein geistiges Auge eine Schablone, ähnlich einer Sonnenbrille – oder in diesem Fall besser – eine geistige „Geruchsbrille“.
 
Nase an Nase - es gibt immer was Spannendes zu erschnüffeln!
 
Kennen Sie schon „Odorisation“? Nein!? Nun, das ist keine Schande, denn so nenne ich ein neues Spiel (aus Odor = lat. für Geruch und Imagination = psychische Fähigkeit, Bilder im Geiste zu entwickeln und diese mit dem inneren geistigen Auge anschaulich wahrzunehmen). Ich ersann es nach meinem Besuch beim SHZ Suchhundezentrum in der Schweiz, wo ich vor allem sehr viel über die Verteilung von Geruchspartikeln gelernt habe: Ich verstelle meinen Augenfokus, schon um von den visuellen Reizen nicht ganz abgelenkt zu sein; außerdem hat durch die Unschärfe ja alles eine gewisse Aura, die in diesem Fall quasi die intensive Geruchsaura darstellt. Bevor einer meckert: ja, der Vergleich hinkt, aber ich kann nichts dafür, dass unsere Menschensinne nicht identisch mit dem unserer Hunde sind – daher verwende ich auch mal „hinkende“ Hilfsmittel, um mich in sie hineinzuversetzen (wie sehr mich die Geruchswelt der Hunde fasziniert, hatte ich ja bereits in unserer Kolumne in WUFF 01/2017 erzählt).
 
Mit diesem verschwommenen (und auch leicht glasigen) Blick laufe ich nun Gassi, das Döggelchen Rico schlendert entspannt neben mir – die Nase am Boden. Seine Körperachse verrät mir schon, in welche Richtung die Spur geht. Ich konzentriere mich auf die bereits erwähnte gedankliche „Schablone“, nutze die Technik der Imagination und versuche alle möglichen Gerüche schon im Vorfeld mir zu visualisieren (ich muss den Umweg über die Augen machen, mein Riechzentrum ist ja ausgebreitet nur so groß wie eine Briefmarke, seines hingegen wie ein DIN A 4 Blatt). Da ist ein Mülleimer, voller verlockender Gerüche, teils schon verdorbene Speisen (für Hunde ja oft eine Leckerei), kleinste Restpartikel vom Inhalt haften auch noch an Verpackungen … Will er dahin? Da erblicken meine auf Odorisation gestellte Augen (verschwommen) den Baum, am unteren Ende ein dunkler Fleck; hier hat wohl jemand markiert. Der Wind kommt leicht von der Seite … DAS ist sicher sein Ziel, denke ich. Zur Überprüfung blicke ich auf Rico: In der Tat ist seine Körperachse direkt auf den Baum gerichtet, nur minimal, denn der Mülleimer steht keine zwei Meter neben dem Baum.
 
Um zu VERSTEHEN, muss man sich in den anderen HINEINVERETZEN!

Für uns zwar unsichtbar, aber die Welt ist voller Partikel, genauer gesagt Geruchspartikel. Unsere Sprache hat nicht einmal genug Begriffe, um alle Geruchsvarianten differenziert zu benennen. Wir Menschen nehmen nur einen Bruchteil davon wahr: So hat geruchstechnisch der Wahrnehmungsraum eines Hundes in etwa die Größe einer Lagerhalle, wir felllosen Primaten kommen da gerade auf die Größe eines Schuhkartons. Und dieser Mikrokosmos funktioniert nach seinen eigenen Regeln, weiß Kerstin Hennings, Leiterin des SHZ Suchhundezentrums: „Lebewesen hinterlassen klebende und schwebende Spuren, bestehend eben aus schweren und leichteren Partikeln. Man muss sich diese wie Cornflakes vorstellen. Sie werden beeinflusst von Temperaturschwankungen, Wind, Regen und Sonne, sowie so genanntem Mikro-Klima, wie es durch die Umgebung entsteht – z.B. kleine Luftverwirbelungen in zugigen Ecken oder Ähnliches.“
 
Sicher, mein Odorisations-Blick kann es nicht wirklich mit einer Hundenase aufnehmen. Seine Differenziertheit kann er gar nicht erreichen. Und schon bei Gerüchen, die nicht auf sichtbaren Dingen haften, findet er seine ­Grenzen, so beispielsweise im Sand. Oder auch, wenn zu viele sichtbare Sachen vorhanden sind, wie dichtes Gebüsch und Blätterwerk im Wald. Oder aber gerade jetzt zur Weihnachtszeit, mit all ihren typischen Düften, von Bratwürsten, Glühwein, gebrannten Mandeln und Gebäck. Umso mehr sollten wir Menschen Respekt haben, dass unsere Hunde selbst in so einer Duft-Disco eine aufgenommene Spur verfolgen können – trotz Geruchs-Cocktails, Aroma-Stroboskopen, Stinke-Spots und verlockender Odor-Orgel.
 
Gemeinsam mit unterschiedlichen Sinnen die Welt erkunden...
 
Dennoch finde ich, kann der Odorisations-Blick es fast mit dem Röntgen­blick aufnehmen. Vor allem im Zusammenspiel mit dem Lesen der ­Körpersprache. Nicht selten erkenne ich an den Körper­signalen von Rico, dass uns um die Ecke ein anderer Hund entgegen kommt. Auf jeden Fall hilft er mir vorausschauend schon das ein oder andere Interessante für meinen Hund zu erkennen. Aber auf jeden Fall hilft es mir auch, mich mehr in ihn hinein zu versetzen und ihn zu verstehen. Dafür nehme ich dann auch in Kauf, dass ich über die ein oder andere Wurzel ­stolpere, weil mein Odorisations-Blick wieder in weite Ferne schweift und ich nicht erkenne, was vor meinen Füßen liegt.
 
PS: Falls Sie es selber ausprobieren wollen, wundern Sie sich nicht über die Passanten, die Sie dann anstarren – es liegt an Ihrem glasigen Blick …
 
 
Anmk.: Dieser Artikel erschien zuerst in meiner Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin 12/2017; parallel dazu erschien auch unser Blogbeitrag Im Riechen sind Hunde den Menschen mehr als eine Nasenlänge voraus


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Montag, 13. Januar 2020

Die Hundewelt der Gerüche

Ein ewiges Geheimnis …


Maximilian ­Pisacane sinniert in seiner ­Kolumne, wie es ­seinem Doggen-Mix Rico wohl in der Weihnachtszeit mit den vielen intensiven ­Gerüchen in der Luft geht. Mission­ ­Impossible: Eintauchen in die Duft-­Matrix des Hundes …

Zum Ende des Jahres wird es spannend. Schnüffelspannend, wie es wohl Rico ausdrücken würde. Das große Geruchskino beginnt: der Duft der Reibekuchen, der Geruch von gebrannten Mandeln, der Dunst der Bratwürste, das Bukett verschiedener Backwaren und zahl­reicher anderer mehr oder weniger ­verführerischer Parfüms. Sie dringen aus den Buden, aus den Lokalen und auch aus den Fenstern der Wohnungen.

🐶 Du riechst aber seltsam... 

Vieles davon verspricht einen ­leckeren Genuss – nicht nur für Menschen, so mancher Hund fängt auch an zu ­sabbern. Okay, zugegeben, die Nase ­meines ­kleinen Doggen-Wookiees ­vibriert genauso bei einem Haufen Schafsmist (in dem er sich, wie ja viele wissen, auch gern mal wälzt) – dem kann ich nun weniger abgewinnen (sowohl was das Riechen angeht als auch das ­Wälzen). Aber den Geruch hat er ja auch zu anderen ­Jahreszeiten, doch im Dezember bekommt er eine volle Ladung von Ge­rüchen – sei es der Duft von Weihnachten oder der Gestank zu Silvester.

Für einen Hund muss das ein wahrlich außerordentliches Geruchskino sein. Quasi so, als ob wir Menschen uns alle drei Teile vom „Hobbit“ und vom „Herr der Ringe“ in der Extended Version hintereinander anschauen und danach uns noch die gesamte Harry-Potter-Reihe reinziehen. Hab‘ das noch nie versucht, ehrlich gesagt war mir schon nach einer Herr-der-Ringe-Nacht irgendwie anders … wunderte mich damals nur beim Gassigehen, dass mir keine Orcs entgegen­kamen und Zwerge an der Ampel standen (das legte sich aber recht bald, als der erste Mensch mich ansprach und es sich nicht nach Elbisch anhörte). Es war nicht gerade ein Realitätsschock, aber ein wenig wunderte ich mich schon 😉

Jedes Geruchsmolekül wird analysiert und abgespeichert

Jedenfalls fragte ich mich schon als Kind, wie wohl diese Geruchswelt des Hundes aussehen mochte. Hatten die Düfte etwa Farben? Oder war es ähnlich dem Sonar bei Fledermäusen, nur halt ohne Geräusche, dafür mit Gerüchen? Fragen, die man sich halt als Kind stellt, aber auch als Erwachsener immer noch keine befriedigende Antwort hat. Wie denn auch, wenn der Hund etwa 250 ­Millionen Riechzellen hat, ich fellloser Primat aber nur 5 Millionen. Versagen war also quasi vorprogrammiert, die Welt der Gerüche so wie ein Hund sie wahrnimmt, quasi seine eigene Duft-Matrix, in die würde ich mich nie einloggen können. Doch dann hatte ich als Kind zu Weihnachten eine Idee: Gerade in dieser Zeit, wo die Düfte so intensiv sind, schlenderte ich gerne über den Weihnachtsmarkt und versuchte mich auf die Gerüche zu konzentrieren. Wie grob sind doch da unsere Sinne, nach etwas Übung konnte ich gerade mal die Richtung des Duftes bestimmen (Mandeln von hinten links, Glühwein von vorne rechts, genauer ging es nicht), einzelne Nuancen (Grillduft, Backwerk etc.) grob auseinanderhalten – für meinen Hund war das wohl allenfalls eine höchst oberflächliche Analyse. Versucht es mal selber, es macht echt Spaß, aber passt auf: ich lief zuweilen mit offenen Augen gegen andere Menschen und Laternen. 🙂 Jedenfalls wurde mir dadurch etwas klar: Die Matrix der Gerüche würde mir wohl nie so weit offenstehen wie meinem Hund, was ich schade fand, weil ich ihn doch verstehen wollte. Doch wie sollte das gehen, wenn ich seine Welt nicht kenne, allenfalls nur ein Fensterchen aufgemacht habe? Zum Glück verstehen uns Hunde ja besser als wir sie, das gleicht es wohl wieder aus. 🙂

Schnüffeln geht auch gemeinsam

Die Mehrheit der Hundehalter achtet (hoffentlich) eh mehr auf den Geruch als der Durchschnittsmensch. Wohl ­wissend, dass er nie an die Möglichkeiten seines Hundes herankommt. Wie denn auch, während das Geruchszentrum Ricos ausgebreitet die Größe eines DIN A4-Blattes hat, ist meines gerade mal so groß wie eine Briefmarke. Während ich mich wohl nie anhand meines Geruchsinnes orientieren werde, findet mein Doggen-Wookiee Rico damit immer sein Ziel.

So manches Geruchskino muss wohl für Hunde eher wie eine Blendgranate ­wirken. Zugegeben, ist nur eine Ver­mutung, wie könnte ich fellloser Primat mir auch anmaßen, die Geruchswelt meines Hundes zu beurteilen. ­Dennoch reicht mir diese Vermutung, um meinem Hund immer wieder Pausen zu gönnen, damit er das Gerochene auch ver­arbeiten kann. Ihn entspannt schnüffeln lassen – und selbstverständlich auch immer wieder an seinen geliebten Schafshaufen am Rhein …


Anmk.: Dieser Artikel erschien zuerst in meiner Kolumne in WUFF - Das Hundemagazin 01/2017; parallel dazu erschien auch unser Blogbeitrag Von unserer Matrix der Gerüche habt ihr Menschen nicht die geringste Ahnung!


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Sonntag, 5. Mai 2019

[Buchvorstellung] "Die Welt der Gerüche" von Frank Rosell eröffnet Einblicke in die dem Menschen unbekannte Wahrnehmung unserer Hunde

Die regelmäßigen Leser unseres Blogs wissen ja, wie sehr mich die Geruchswahrnehmung unserer Hunde interessiert (eine Auswahl an Links zu Artikeln findet ihr am Ende dieses Beitrages). Denn durch mein Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaft weiß ich, wie wichtig die individuelle Realitätskonstruktion für das gegenseitige Verstehen und somit auch Verständnis ist. Dieses Verständnis für die Realitätskonstruktion ist essentiell wichtig für die Kommunikation. Was bei uns Menschen schon schwierig ist, stößt bei unseren Hunden auf nahezu unüberwindliche Hindernisse wegen unserer physischen Unzulänglichkeit in der Hinsicht. Nur ein Beispiel: Während der Wahrnehmungsraum was Gerüche angeht beim Menschen in etwa die Größe eines Schuhkartons hat, liegt er bei unseren Fellfreunden in der Größenordnung einer Lagerhalle.



Umso mehr sind wir 2-Beiner daher auf theoretische Informationen angewiesen, die unsere Vorstellungskraft (quasi eine Form der "Geruchs-Empathie" wie der von mir bereits mal in WUFF - Das Hundemagazin beschriebene "Odorisations"-Blick) inspirieren und so unser Verständnis vergrößern. Ein hierfür wirklich empfehlenswertes Buch ist *Die Welt der Gerüche von Prof. Dr. Frank Rosell (336 Seiten, Kynos-Verlag). 
Prof. Dr. Frank Rosell
Foto: Elisabeth Berge

In verständlicher Sprache, mit vielen, unterhaltenden Geschichten gespickt, führt der Verhaltensbiologe den Leser in diese für uns fremde Wahrnehmungswelt ein. Daher eignet es sich auch für den Anfänger. Aber Profis werden es gern als Nachschlagewerk schätzen und zur Auffrischung ihres Wissens nutzen - und wohl auch die ein oder andere für sie neue Info finden. Besonders gut gefallen mir die zahlreichen Quellenangaben und die Bibliographie, zwecks weiterer, vertiefender Recherche.


Als ich das Buch das 1. Mal in Händen war, war ich zugegebenermaßen skeptisch als ich ins Inhaltsverzeichnis schaute: Wegen der späteren Kapitelkategorisierung nach Aufgabengebieten (ab Kapitel 4) dachte ich, ob sich da nicht viele Otto-Normal-Hundehalter nicht angesprochen oder gar abgeschreckt fühlen? Ich hoffe jedenfalls nicht, denn viele der dort beschriebenen Infos lassen sich auch auf unsere Fellfreunde übertragen, die jetzt keine Arbeitsaufgabe haben oder für die Hobby-Sportler. Doch auch diejenigen, deren Hund als Profi-Spürnase tätig ist, sollte nicht nur das Kapitel lesen, in das sein Hund fällt (z.B. der Rettungshund, der Jagdhund, der Polizeihund, der Zollhund), sondern auch die anderen Kapitel, die der Überschrift nach zu urteilen vielleicht nichts mit dem Aufgabengebiet des eigenen Hundes zu tun haben. Denn das wäre meiner Meinung nach ein großer Fehler, weil man dort ebenfalls zahlreiche Infos findet, die auch für andere Arbeitsgebiete hilfreich sind.

So ganz nebenbei lernen die Leser aber nicht nur viel über den Geruchssinn und seine Einsatzmöglichkeiten, sondern auch viele zahlreichen Details zur Geschichte unserer Hunde und ihrer Domestizierung. Alles in allem also ein Buch, dass unser Verständnis für den besten und ältesten Freund des Menschen, sowie er seine Umwelt wahrnimmt, fördert.

Weitere "Geruchs-Artikel" 😉






*Werbelink

Donnerstag, 19. Juli 2018

Dinge, die wir Hunde euch Menschen voraushaben (Teil 2)

🐶 Hier im 2. Teil unserer Rubrik erfahrt ihr wieder einige Dinge, die wir Hunde euch 2-Beinern voraushaben. Das sind nämlich gar nicht mal so wenige... Nehmen wir doch nur mal das Kacken. *wedelfreu* Das ist bei euch felllosen Primaten recht inneffizient. So machen wir Hunde einfach unseren Haufen und danach ist unser Analbereich vergleichsweise recht sauber. Doch wie ist es bei euch? Ihr müsst nachdem ihr eure Stoffwechsel-Endprodukte (also euren biologischen Dreck) ausgeschissen habt, noch euren Hintern mit Papier abputzen - und macht damit noch mehr Dreck (vom Verbrauch von Ressourcen, dem Papier, mal ganz zu schweigen).*schlauschaufrechwedel*


🐶 So einiges haben wir Hunde euch Menschen voraus... 


Panoramablick



Farbspektrum

 

Starker Lappen


Zum 1. Teil unserer Rubrik "Dinge, die wir Hunde euch Menschen voraushaben", geht es hier.


Mittwoch, 27. Dezember 2017

Dinge, die wir Hunde euch Menschen voraushaben... (Teil 1)

🐶 Wir Hunde haben ja in so manchen Bereichen die Nase vorn. Ja, wir sind euch 2-Beinern in einigen sogar hundehüttehoch (Menschensprache: haushoch) überlegen! *frechwedel* Darum haben wir eine neue Rubrik geschaffen, in der wir euch berichten, auf welchen Gebieten wir euch was voraushaben. Aber deswegen müsst ihr felllosen Primaten nicht gleich Komplexe kriegen, denn ihr könnt auch einiges, was wir wiederum nicht können. So ergänzen wir uns wuffig-prächtig.  *wedelfreu* So mancher, der sich mit der Geschichte von Hund und Mensch beschäftigt hat, ist genau deswegen der Meinung, dass die Hund-Mensch-Partnerschaft ein nahezu unschlagbares Team bildet.

Partner!
Foto: Lutz Borger


Wahrnehmungsraum von Gerüchen


 

Wahrnehmung des Magnetfeldes


 

Geschwindigkeit


 

Gehör