Donnerstag, 2. April 2015

What has Dog to sniff: Auf jeden Fall die Halde Hoheward

Was freu ich mich auf das lange Wuffenende *schwanzwedelhüpf* Nicht nur, dass ich dann besonders viel von meinem 2-Beiner habe, wir werden auch so einiges unternehmen. Und so ein langes Wuffenende ist ja auch ideal für einen Ausflug. Daher freu ich mich, euch heute wieder einen Beitrag aus meiner Serie "What has Dog to sniff.." zu präsentieren. Dieses Mal berichtet Chiru und Sabine vom Blog it's about DOGS and Chiru: Sie erzählen euch von tollen Ausflugszielen im Ruhrgebiet (das ist hier quasi bei mir um die Ecke, nur einen Hundesprung entfernt). Da Chiru eine ausgewiesene Schnüffelnase ist und Sabine im Kulturbereich arbeitet und die Industriekultur ihr Steckenpferd ist - beide wissen also wovon sie rede...äh schreiben...ich mein wuffen...na ihr wisst schon :-)

Mein cooler DogBlog-Kumpel Chiru

Wenn ihr bei uns in der Ruhrgebiet Region unterwegs seid – auf jeden Fall die Halde Hoheward! Die Halde verbindet für mich perfekt alte Zechenkultur mit moderner Horizontastronomie und einem hohen Freizeitwert. Dazu breite Wege aus Schotter und ein weitläufiges Gelände machen die Halde für mich zu einem tollen Ausflugsziel mit Hund.

Wissenswertes über die Halde und der angrenzenden ehem. Zeche Ewald
Hochöfen, Fördertürme und Gasometer haben über viele Jahrzehnte das Aussehen des Ruhrgebietes geprägt. Heute mitten im Strukturwandel zur „Metropole Ruhr“ hat sich das Aussehen deutlich verändert und viele Standorte der ehemaligen Industrie entwickeln sich zu attraktiven Freizeitgebieten: auch für uns Hundebesitzer. Nur wenige Kilometer von unserem Wohnort entfernt, zwischen Herten und Recklinghausen liegt die Halde Hoheward. Gemeinsam mit der Halde Hoppenbruch bildet sie die größte Haldenlandschaft des Ruhrgebietes und gehört zu unseren liebsten „Gassi-Strecken“.

Startpunkt für unsere Spaziergänge ist häufig der große Parkplatz am Doncaster Platz, bei der Zeche Ewald. Der Betrieb der Zeche wurde bereits im April 2000 eingestellt, doch auch heute fasziniert die Anlage mit einer markanten Zechenarchitektur verschiedener Bauepochen. Der Malakowturm, Schacht 2 mit Schachthalle und das Doppelstrebengerüst prägen den Standort und ist auch für alle die gerne fotografieren ein lohnenswertes Ziel. Die Zeche Ewald und die angrenzende Halde Hoheward gehören zur Route der Industriekultur.

 
Unsere Route um die Halde Hoheward
Vom Parkplatz an der Zeche Ewald gelangt man direkt zu den Aufstiegsmöglichkeiten zum Plateau der Halde. Für alle, die gerne schnell die Spitze der Halde erreichen möchten, besteht die Möglichkeit über die „Himmelstiege“ eine aus 529 Stufen bestehende Treppe, auf direktem Weg nach oben zu gelangen. Für Hunde sind die Treppen aufgrund der Lochgitter nicht sehr geeignet und wir nutzen lieber den „sanften“ Aufstieg über die Wege die sich in Serpentinen um die Halde schlängeln.





Unsere Lieblingsteilstrecke (ca. 6 Km) ist die Balkonpromenade und führt einmal komplett um die Halde. Der Weg hat elf Aussichtsbalkonen, denen die Strecke ihren Namen zu verdanken hat. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf das 45 Meter hohe Horizontobservatorium, das sich hoch oben, in 152 Meter Höhe, auf dem nördlichen Gipfelplateau befindet. Als „Stonehenge modern“ beschreibt die Metropoleruhr das beeindruckende Kalenderbauwerk. „Himmel und Erde treffen hier zusammen, steht man genau in der Mitte des Forums unter den überspannenden Bögen“. Sonnenwenden, Mondwenden und astronomische Jahreszeiten sollte der Besuch von der Mitte des Forums aus beobachten können. Leider ist die Anlage wegen baulicher Mängel derzeit nicht begehbar. 
 

Nach knapp der Hälfte des Weges lohnt sich ein kleiner Abstecher von unserem Promadenweg, hoch zu dem Obelisken und der Horizontalsonnenuhr. Der Obelisk ist zeigt sich edel und modern aus Stahl und ist fast neun Meter hoch. Sein Schatten wird auf die rund dreitausend Quadratmeter große Fläche der Horizontaluhr geworfen.
Tipp: Ich mache dort besonders gerne Hundefotos – die hellen Pflastersteine und die riesige Fläche bieten einen tollen Hintergrund!
 

Weiter geht es auf unserem Weg, der Balkonpromenade, der uns auch an der Drachenbrücke vorbeiführt. Die in Form eines Drachenskelettes gebaute Brücke mit zurückgewandten Drachenhals und Kopf dient als Verbindung zwischen den Stadtteilpark Hochlarmark und der Halde. Nach etwas mehr als sechs Kilometer haben wir es geschafft und sind wieder an unserem Ausgangspunkt angelangt.


Tipps für den Hundebesitzer:
Der Weg, die Balkonpromenade, verläuft fast eben um die Halde und es sind außer bei dem vorgeschlagenen Abstecher zur Sonnenuhr keine steilen Wege zu „besiegen“ – daher eignet sich dir Route auch für ältere Hunde. Was man auf jeden Fall immer mit dabei haben sollte ist eine Wasserflasche (nicht nur) für den Hund, da man gerade an wärmeren Tagen die Temperaturen auf der Halde schnell unterschätzt. In der kälteren Jahreszeit sollte man auf jeden Fall an wetterfeste Kleidung denken. Oben auf dem Plateau der Halde ist schnell sehr eisig und sehr windig.

Die breiten Wege auf unserer Strecke bieten perfekt die Möglichkeit fremden Hunden auszuweichen, so dass der Spaziergang auch mit Hunden entspannt verläuft, die etwas Abstand zu Artgenossen benötigen.

Raja und Chiru
Gastronomie:
Direkt an der Zeche Ewald befindet sich das „Ewald Cafe“. Hunde dürfen mit in den Außenbereich genommen werden. (->Doncaster Platz, 45699 Herten)

Am Haldenaufgang „Am Handweiser“ befindet sich die gleichnamige Gaststätte. Ein riesiges Banner direkt am Parkplatz verkündet „Hunde sind herzlich willkommen!“, so plakativ habe ich das bisher noch nie gesehen, freut mich als Hundebesitzer aber natürlich riesig. (-> Herner Str. 198, 45699 Herten)

Hinweis: Auch über den Zugang „Am Handweiser“ gelangt man zu der „Balkonpromenade“ und kann die Halde einmal umrunden.

Adressen für das Navi:
Aufstieg über die Zeche Ewald:
Doncaster Platz, 45699 Herten
Aufstieg über den Parkplatz „Am Handweiser“Herner Str. 198, 45699 Herten

Linktipps zur Halde:



Also meine Neugierde ist geweckt. Und da das alles hier bei mir in der Nähe ist, werden wir sicher da mal einen Ausflug machen...und wer weiß, vielelicht führen uns dann ja Chiru und Sabine persönlich durch ihr Gassigebiet *schwanzwedelfreu* In der kommenden Woche ist mal wieder ein Dalmatiner dran, die scheinen offenbar eine besondere Affinität zum Web zu haben, jedenfalls kenn ich viele bloggende Dalmatiner ;-) Allie und Kerstin von 2&4 zusammen unterwegs werden euch über "ihr" Berlin und Brandenburg berichten...bin schon ganz Nase und Ohr!




Mittwoch, 1. April 2015

Liebster Award die Dritte: Wieder wurden wir nominiert!

Na da hüpf ich doch gleich 3 Mal (auch wenn Maximilian "Schluss!" ruft :-) ) Wir wurden erneut für den Liebster Award nominiert - das 3. Mal! (die ersten beiden Male findet ihr hier und hier) Das verdanken wir Dobermannhündin Abra und ihrer menschlichen Partnerin Mara vom Blog Portraits von Mensch und Tier. Dort könnt ihr die schönen Zeichnungen von Mara bewundern, als Besonderheit muss ich euch noch erzählen, dass Mara auch Bilder zeichnet von uns Hunden, aber als Menschen gesehen...mit ihrem ganz eigenen Blick und der Bescheribung der menschlichen Partner kommen da immer wunderwuffige Bilder bei raus wie ich finde. Vielen Dank für eure Nominierung!

WAS IST EIN LIEBSTER AWARD?
Der "Liebster Award" wurde von Bloggern für Blogger ins Leben gerufen. Es ist eine Art gegenseitiger Unterstützung im Bloggernetzwerk und war ursprünglich explizit für kleine, neue Blogs, die noch nicht so viel Publikum haben gedacht. Da aber jeder nominierte Blog, selber bis 11 weitere Blogs vorschlagen soll, ist das gar nicht so leicht einzuhalten und es werden auch schon etwas bekanntere Blogs nominiert.


 
Diesmal beantworte ich die Fragen sogar selber, sie sind ja auch mehr an mich gerichtet *schwanzwedel*



1. Was für ein Hund bist du?

Wie meinst du das? Natürlich ein ganz toller *wuff* Oder meinst du die Rasse? Naja, bin doch ein Mischling...genauer gesagt: ein Doggen-Mix...genaueres weiß aber keiner...komme doch aus dem Tierheim, meine Brüder und ich waren eine Beschlagnahmung der Amtsveterinärs...


2. Was macht dich so besonders?
Dass ich einzigartig bin - aber das habe ich ja mit allen Fellnasen gemeinsam *schwanzwedel* 

© Foto: Antje Hachmman


3. Hast du mit Vorurteilen dir gegenüber zu kämpfen?
Leider ja...*betrübtkuck* Vor allem wegen meiner Größe. Zumal meistens die kleineren Hunde vielen Menschen gar nicht auffallen und somit auch nicht mitbekommen, wenn sie mich provozieren. Und wenn ich dann antworte, schauen alle uns nur an. Aber auch wegen meines Fells wurde ich schon vorverurteilt...weil ich gestromt bin. Viel setzen das mit so genannten Kampfhunden gleich...das habe ich sogar schon als Welpe erlebt. Dabei sind doch viele Hunde gestromt... Aber egal weswegen, Vorurteile finde ich blöd. Wohl daher setze ich mich auch so dagegen ein...übrigens: eine Gemeinsamkeit die ich mit meinem 2-beingem Cerebral-Interface teile (er hat auch so seine Erfahrungen mit Vorurteilen gemacht).


Wildes Molosser-Toben in der Lüneburger Heide :-)
© Foto: Antje Hachmman
4. Bist du eher Couchpotatoe oder Sportskanone? 
Ganz klar beides. Ich liebe es mit anderen Hunden zu toben, das ist mit meiner Motzi ganz schon wild und heftig. Klar, auch mit der wesentlich schwereren Doggen-Dame Emely spiel ich wild, nehme da aber auch Rücksicht auf ihr Alter. Und dann trainiere ich ja gerade auch für die Begleithund-Prüfung. Aber ich kann auch wuffigbar auf der Couch chillen...überhaupt ist die Couch eines meiner Lieblingsplätze...im Sessel sitze eigentlich mittlerweile nur ich :-)


 
Jipiiiieehh! (hier in der Eifel)
© Foto: Antje Hachmman

Toben mit Emely im Innenhof :-)






Chillen mit Fritz auf dem Rüden-Sofa :-)



Kuscheln mit Motzi :-)
"Baby, meinst du nicht du übertreibst ein weng mit dem Kontaktliegen...?"

"Beweg dich nicht Alter, ist gerade bequem..." *gähn*
© Foto: Antje Hachmman

5. Hast du Vorbilder?  
Du meinst so wie Lassie oder Rin Tin Tin? *schnauff* Nein...als Hund halte ich davon nicht so viel, da ich ja im Hier und Jetzt Lebe...aber mein Cerebral-Interface vergleicht manchmal Fritz und mich wenn wir zusammen spielen mit Bud Spencer und Terence Hill...kenn die beiden ja nicht so gut, aber so wie Maximilian immer lacht, wenn sie im TV laufen müssen es sehr sympathische Kerle sein... Und so viel wie die da essen, finde ich die auch ganz pansig :-) Achso, manchmal nennt mich mein Partner auch Jack Sparrow...dieser lustige Pirat aus der Karibik...er meint ich sei auch so gewitzt und verrückt...


6. Was war das Kurioseste, was dir in deinem Hundeleben bislang passiert ist?  
*ohrennachvorn* Das ist echt eine schwierige Frage. Mein 2-Beiner und ich unternehmen ja viel und so erlebe ich eigentlich immer wieder was Kurioses...seltsam fand ich, als Maximilian mich dabei stoppte, als ich Schafe am Rhein hüten wollte...der Besuch der großen Rheinkirmes war sicher auch eines der besonderen Erlebnisse...das Kennenlernen eines ganzen Rudels, wo ich bei der Sozialisation mithalf, damit sie besser ein neues Zuhause finden...aber eigentlich sind die Menschen an und für sich ja schon sehr kurios...ein Beispiel: Während wir Hunde mit einem Stöckchen spielen und es entweder aportieren oder zerkauen, spielt ihr Felllosen damit Morgends und Abends im Mund rum, fuchtelt dabei heftig und es scheint euch sehr zu schmecken, jedenfalls schäumt ihr dann immer so sehr, mehr als ich bei Pansen...ich glaub ihr nennt es Zähneputzen *schwanzwedel* Kurios finde ich auch, dass ihr Menschen immer eurer Geschäft in so einer Wasserschüssel verrichtet, aber unsere Hinterlassenschaften aufhebt...die müssen wohl echt wertfolle Rohstoffe für euch sein *kopfseitlichleg*


7. Und das Allertollste?  
Das allertollste war wohl das Zusammentreffen mit Maximilian damals...denn erst da fing ja mein richtiges Leben an, zuvor hatte ich ja 11 Wochen nur in einem verdreckten Keller gehaust und kannte nichts.

"Ich find dich tooooll!" ;-)
© Foto: Antje Hachmman


Mit Emely am Rhein
8. Hast du einen richtig guten Hundefreund?
Also ganz klar die beiden Cane Corso Motzi und Fritz sind meine engsten Freunde...sie kenne ich quasi seit dem ich zu meinem Maximilian fand und somit gehören sie für mich zum Rudel...aber auch der Sloughi Clooney zählt zu meinen engsten Fellfreunden, ebenso wie die Doggen-Dame Emely...bei beiden freu ich mich immer ganz besonders wenn ich sie rieche und sehe...äh, ihr wisst doch, dass wir Hunde unsere Sinne mit anderen Prioritäten nutzen als ihr? Nicht alle? Na egal, nur so viel: ihr seht, hört, fühlt und riecht erst dann, bei und Hunden ist die Reihenfolge eher so: riechen, hören, sehen und dann fühlen...

Mein Sloughi-Buddy Clooney



 











 
9. Kannst du uns ein Buch empfehlen? 
Naja, als Hund habe ich es ja nicht so mit Büchern...also schon, aber dann eher zum zerfleddern...aber das lass ich lieber, denn ich weiß wie sehr mein Maximilian seine Bücher schätzt...dabei könnte er mir ruhig mal eines überlassen, wo er doch so viele hat, eine richtig kleine Bibliothek...also solltest du besser ihn das mal bei Gelegenheit fragen...


10. Etwas Unangenehmes: nenne mir eine negative Eigenschaft. (Der Fairness halber: meine ist mein Hang zur Hysterie, dann werde ich wirklich kopflos, meint Mara. Auch wenn es selten vorkommt.)
Da gibts mehr als eine ;-) meine Verfressenheit, meine Eifersucht, meine Widerspenstigkeit, meine Manipulationsversuche...


11. Hast du eine Lebensweisheit, die du uns mitgeben kannst?  
Da fällt mir spontan eine ein: Wo Essen und Freunde sind, da ist auch Freude *schwanzwedelhüpf*

 


Da ich nun bereits zum 3. Mal nominiert wurde und alle die ich fragte auch bereits mehrfach, nominier ich mal niemanden Bestimmten. Sondern jeder Tierblogger, der mitmachen möchte darf meine Fragen beantworten (er kann ja dann Hund durch das andere Tier ersetzen). Mich würden da persönlich besonders Pferdblogs oder auch Reptilienblogs interessieren...na mal sehen, bin gespannt *schwanzwedel*


Meine 11 Fragen an euch:

  1. Was ist die größte Schwierigkeit bzw. Herausforderung für dich beim Schreiben eines Hundeblogs/Erstellen der Beiträge?
  2. Welche Hundethemen interessieren dich am meisten?
  3. Interessierst du dich auch für andere, außerhalb der Hundethematik? Wenn ja, welche?
  4. Ist das dein erster Hund oder hattest du schon andere?
  5. Was ist das Lieblinsspielzeug deines Hundes?
  6. Was verbindet dich und deine Fellnase(n)? Was habt ihr gemeinsam? Was nicht?
  7. Was war das schönste Erlebnis mit deinem Hund?
  8. Wenn du einen Wunsch offen hättest, was würdest du am liebsten mal mit deinem Hund unternehmen (was du bisher noch nicht getan hast!)?
  9. Wie würdest du deinen Hund/deine Hunde mit 6 Punkten charakterisieren?
  10. Wie wichtig sind dir Kooperationen mit anderen Blogs?
  11. Haben sich schon neue Freundschaften durch das Bloggen ergeben?

DIE SPIELREGELN:

  1. Bedanke Dich bei dem Blogger, der dich nominiert hat und verlinke seinen Blog.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurde.
  3. Formuliere selbst 11 Fragen.
  4. Nominiere bis zu 11 weiter, noch recht unbekannte Blogger und bitte sie, Deine Fragen zu beantworten.
  5. Informiere den jeweiligen Blogger über die Nominierung





Montag, 30. März 2015

Angel's Legacy - ein Hund verändert mehr als ein Leben!

Vor kurzem hatten wir ein sehr interessantes Gespräch mit Alexander Schemken. Naja, eigentlich führte mein Cerebral-Interface das Gespräch, aber ich war semi-telepathisch eingelinkt *jawohlwedel* Falls ihr Alexander nicht kennen solltet: Er war einer der Mitbegründer des SoKa Run. Damit setzte er sich für so genannte Kampfhunde und gegen Vorurteile gegenüber ihnen ein.


Jetzt hat er ein neues Projekt: Angel's Legacy.  Auch damit will er weiter gegen Vorurteile kämpfen, aber auch allgemein "was für Hunde tun". Wie denn? hauptsächlich durch Aufklärung und Aktionen, wie beispielsweise der Angel's Legacy Walk am 15. August auf dem Burgplatz in Düsseldorf. Aber auch aktiv hilft Angel's Legacy weiter: So fanden sie schon für einige Tierschutzhunde Pflegestellen und leisteten dank ihres großen Netzwerkes Vermittlungshilfe. 

Stella
So wie bei Stella. Die Pit-Dame kam ins Tierheim, weil ihr Frauchen ins Frauenhaus musste. Angel's Legacy organisiert schnell ein Pflegestelle bis alles geklärt war, eine Bekannte von Alexander fuhr sogar bis nach Hamburg deswegen. *schwanzwedel* Jetzt lebt Stella bei einer lieben Menschenfrau im Rheinland "und führt ein Lotterleben", berichtet Alexander. *wedelfreu*

Beim Angel's Legacy Walk am 15. August in Düsseldorf sollen Informationsstände darüber aufklären, dass auch so genannte Kampfhunde ganz tolle Pfotenpartner sind, wie alle Hunde, wenn der Mensch sie nur lässt. Durch die Anwesenheit möglichst vieler der oft vorverurteilten Hunde sollen auch nicht Hundebesitzer sehen, dass sie nicht die wilden Bestien sind, wie viele sie darstellen. Außerdem soll es auch Preisverleihungen geben, an jemanden der sich um den Tierschutz verdient gemacht hat, an den am weitesten angereisten Besucher und an den ältesten teilnehmenden Hund. Es ist geplant Angel's Legacy als Verein einzutragen: "Am liebsten noch dieses Jahr, aber spätestens Anfang 2016", sagt Alexander. Daher gehen alle Spenden, die am Tag des Angel's Legacy Walk zusammen kommen an die beiden Vereine Pit, Staff & Co. sowie Bullterrier in Not.Denn Alexander ist es wichtig, dass man sich gegenseitig unterstützt: "Das wäre sicher auch Angels Wunsch gewesen."

Angel

Die junge Angel zusammen mit Alexander Schemken
"Das ist Angels Vermächtnis", erzählt Alexander und dabei ändert sich auch gleich seine Stimme, sie wird leiser, etwas zittriger. Denn Angel verstarb im Dezember 2014. Mit ihr fing damals alles an, sie inspirierte Alexander damals zum SoKa Run. Eigentlich hatte Alexander noch gehofft, dass sie die Gründung der neune Organisation noch miterleben könnte. Leider wollte es das Schicksal anders. Die Staff Dame habe ich selber noch kennen gelernt, damals war ich fast noch ein Welpe, auch mir fehlt sie sehr... Ich werde auf jeden Fall an dich denken, wenn wir am 15. August beim Angel's Legacy Walk mitmachen! <3







Freitag, 27. März 2015

What has dog to sniff: Der perfekte Blick über Heidelberg

*schnauf* Hab ich derzeit viel um die Ohren *schwanzwedel* Aber das ist ja einigen unter euch bereits aufgefallen ;-) Daher tut es gut, sich mal zu überlegen wohin so ein Wuffenend-Ausflug hingehen könnte. Und so wie ich meinen Blog-Kollegen Milo (der übrigens wie Lilly von der vergangenen Woche ebenfalls ein Dalmatiner ist und daher auch Punktemann genannt wird) und seine Katharina von hell&blau verstehe, ist Heidelberg auch für einen Hund einen Schüffelbesuch wert! Doch lest selber, was sie in meiner Serie "What has Dog to sniff..." geschieben haben! Vielen Dank euch beiden!


Frau kommt schon viel rum, wenn frau gezwungen ist mit dem Hund tagtäglich raus zu gehen und seine Runden zu drehen.
Damit es Hund mit Frauchen nicht langweilig wird, erkunden wir des Öfteren neue Territorien mit dem Fahrrad oder dem Auto – weg von dem Feld und dem Wald vor der Haustür.


Punktemann Milo

Und eines Nachmittags entdeckten wir sie. Eine Gassistrecke in Heidelberg-Ziegelhausen, die jetzt unsere Liebste ist.
Wieso? Weil man von dort aus einen phantastischen Blick auf ganz Heidelberg hat.
Ich fühle mich mit dieser Ortschaft sehr verbunden, denn meine Oma hat dort gelebt, meine Mutter hat dort ihr Elternhaus noch immer stehen und ich habe dort einen traumhaften Teil meiner Kindheit verbracht. Meine Oma war mitunter meine wichtigste Person in meinem Leben und noch heute zieht es uns für viele Spaziergänge in diese Ortschaft und die umgebenden Wälder.


Wahnsinnswuffiger Ausblick: ob im Winter...

...oder zu anderen Jahreszeiten wie hier im Frühling

Mit dem Auto ist die Strecke super zu erreichen. Man fährt in Heidelberg-Ziegelhausen ein Stückchen hoch an das sogenannte „Köpfel“ – das ist ein kleines Schwimmbad. Hinter dem Schwimmbad gibt es ein Waldstück mit einer Bushaltestelle, einem kleinen Kreisel und einem kleinen Parkplatz. Schon wenn man den kleinen Kreisel verlässt und den Parkplatz ansteuert, bekommt man schon den fabelhaften Ausblick zu sehen – man weiß also direkt, dass man richtig ist ;)
Eine Bank schmückt dieses schöne Fleckchen Erde und man kann sich dort nach einer schönen Waldtour ein paar Minuten setzen und den Ausblick genießen – oder auch schon davor ;)

Der angrenzende Wald eignet sich perfekt für eine kleine Wanderung mit dem 4-Beiner. Es gibt einige Wald- und Rundwege dort oben, vorbei an einem kleinen Bächlein und einigen Bänkchen. Unter der Woche kann es passieren, dass man keinen einzigen Menschen dort oben findet. Aber an sonnigen und warmen Wochenenden ist der kleine Parkplatz ziemlich besetzt und es tummeln sich einige Familien mit Kindern und Hunden im Wäldchen. Unser Geheimtipp ist vor allem bei den „Einheimischen“ ein beliebtes Plätzchen. 

Milo kennt jeden Stein und Baum :-)
 
Ein kleiner Abstecher in das Kloster „Stift Neuburg“ und in das kleine dazugehörige Restaurant mit großer Terrasse lohnt sich vor allem bei schönem Wetter gleich doppelt. Die Speisekarte bietet größtenteils regionale Speisen und Apfel-, Birnensaft und Bier aus eigener Herstellung. Aber auch an kühlen und nebligen Tagen lohnt sich ein Besuch, denn dann werden warme Decken und Felle ausgeteilt und man kann dick eingekuschelt ganz in Ruhe und entspannt einen heißen Kakao mit Sahne schlürfen.

Der Punktemann und ich waren dort oben schon bei jedem Wetter laufen und saßen auch schon bei jedem Wetter draußen im Klosterhof – es ist jedes Mal aufs Neue ein Erlebnis.

Und wer weiß, vielleicht läuft Euch ja mal ein freches Punktetier mit Anhang dort oben über den Weg :)

Wir würden uns auf jeden Fall freuen.

Viele gepunktete Grüße
Katharina & Milo

Links:


Vielen wuffigen Dank an euch für diesen informativen Bericht und die schönen Fotos! Kommende Woche ist dann aber kein Dalmatiner dran: Statt dessen meldet sich der Tibet Terrier Chiru und seine Menschenpartnerin Sabine von It's About Dogs and Chiru zu Wort. Also bleibt mit der Nase dran! :-)