Dienstag, 27. Mai 2014

Adel verbindet... ;-) oder: Wie ich einen neuen Freund gewann :-)

Ich muss euch unbedingt von Sir James erzählen. Das ist ein neuer Fell-Friend von mir, den ich am vergangenen Wuffenende kennen gelernt habe. Der 8-Jährige James lebt mit Akilah und ihrer Zweibeinerin Anastasia zusammen.

James ist total verschmust und verspielt, man merkt ihm die 8 Jahre echt nicht an. Das liegt auch daran, dass er recht früh kastriert wurde. Daher hat er oft ein Problem mit unkastrierten Rüden wie mir: Entweder sie bedrängen ihn oder sie wollen ihn gar angreifen. Daher reagiert er selber mittlerweile nicht mehr so gut auf unkastrierte Hunde. Bei mir jedoch war es Freundschaft auf den ersten Blick!

Gestatten: Sir James!
© Foto: Antje Hachmann

Kaum sahen wir uns, wollten wir zusammen toben. *freudigwuff* Wir winselten, weil der Zaun uns trennte. Naja, irgendwie war es auch als ob wir ein bisschen in einen Zerrspiegel gucken...denn James ist auch gestrohmt und hat ein weißes Lätzchen wie ich :-) Sogar Motzi wurde etwas eifersüchtig und bellte James an, wenn ich ihm zu viel Aufmerksamkeit schenkte...

Auch ein Sir kann es pfotendick hinter den Ohren haben :-)
© Foto: Antje Hachmann
 
Bei welcher Gelegenheit ich ihn kennen gelernt habe? Achso, ja am Wuffenende war wieder ein Fotoshooting mit Antje Hachmann und Anastasia war zusammen mit ihren Hunden das Model. Unter anderem braucht sie die Bilder für ihren Online-Shop, denn sie entwirft und stellt Hundehalsbänder her. Demnächst kommt sogar eine eigene Holi-Kollektion heraus und 20% der Erlöse werden an das Tierheim "New Ark" in der Nähe von Moskau (Die Tiere in Obninsk und ihre Beschützer) gespendet. Daher hatten wir leider nicht viel Zeit zum gemeinsamen Spielen: Während Fritz, Motzi, ich und mein Zweibeiner Pause hatten, mussten James und Akilah für die Kamera posen...ich finde das haben sie ganz klasse gemacht! Und demnächst toben wir 2 Adeligen mal zusammen: Sir James von Derendorf und Sir Rico von der Ratinger *schwanzwedel*

Akilah und Anastasia gehören zum Rudel von James
© Foto: Antje Hachmann




Montag, 26. Mai 2014

Umfrageergebnisse zum Hunde-Führerschein

Das ist ja mal ein eindeutiges Umfrageergebnis: 88% sind für einen Hunde-Führerschein (4% wollen die bisherigen Sachkundenachweise ausbauen, 8% sind gegen einen Hundeführerschein). Ihr wundert euch nun sicherlich, warum es bei so einem klaren Ergebnis so lange gedauert hat, dass ich es veröffentliche. Immerhin habe ich euch Anfang des Monats gefragt, was ihr von einem solchen Hunde-Führerschein haltet. Nun, das lag zum großen Teil an meinem Celebral-Interface, denn so einfach wie ich mir das hundsmäßig vorgestellt habe war die Umfrage nicht *schüttel* (was ja mein Zweibeiner mir prophezeit hatte, ich aber mit Molosser-Sturheit ignoriert habe), und Maxi brauchte so lange um die ganzen Kommentare zu sichten und zu ordnen (während ich Knochen nagte) *unschuldigguck*


Wir sind zwar nicht perfekt, aber schon ein ganz gutes Team...
© Foto: Antje Hachmann

Denn eure Komentare in Facebook zeigen, dass es mit dem Hunde-Führerschein nicht so einfach ist, wie das statistische Umfrageergebnis vermuten lässt. Einige fürchten nur mehr Bürokratie und einengende Gesetze, auch die Kosten wurden oft als Argument eingeführt.

  • [Name der Red. bekannt] Ich sehe den Hundeführerschein als Disaster an...es führt zu einem Trügerischen Sicherheit an denen andere Verdienen.

Wobei Letzteres ich als Hund nicht ganz nachvollziehen kann. Da gibt es doch einfache Lösungen: So könnte die Prüfung freiwillig sein und wer sie besteht bezahlt einen verminderten Steuersatz oder weniger Versicherungsprämie (auch ein Kurs sollte nicht verbindlich sein). Die Schweizer haben da ein durchaus interessantes Model (das werde ich mir demnächst mal genauer ansehen), von dem man sich einiges abgucken könnte.

Die Merhheit ist zwar klar dafür, nicht zuletzt auch wegen der eigenen gemachten Erfahrungen:

  • Carmen Sevor Das finde Ich vollkommen richtig, denn auch kleine Hunde können jemanden gefährlich verletzen
  • Melanie Sdrojek Vorher Feischen Finde ich super dann würden sich auch viele überlegen ob sie sich überhaupt einen hund holen. Manche leute sind einfach nicht in der lage dazu einen hund zu führen.
  • Elke Arnholdt Ich bin dafür ! Ich finde es echt erschreckend wie wenig Hundeverstand oft vorhanden ist... und auch welche Haltungsfehler gemacht werden.
  • Petra Tradler Wenn man so einige Gassigeher sieht.....wär nicht schlecht. Die Hunde folgen null, sind teilweise agressiv und, und.... dann gibts wieder Leinenzwang für Alle, auch für die die folgen.
  • Susu Zeck bin total Petras meinung, schade dass wegen einiger weniger idioten alle Hundehalter pauschalisiert werden

Allerdings sind noch einige Fragen offen. So beispielsweise, wie man es dann bei mehrern Hunden halten sollte? muss dann für jeden eine eigene Prüfung gemacht werden? Nun, meiner Ansicht nach zur Hälfte ja: die Theorie kann man sich ja dann sparen, aber die Praxis sollte dann bei jedem Hund geprüft werden.

Einig waren sich die Befürworter darin, dass es eine theoretische und eine praktische Prüfung geben muss. Und das Letztere unbedingt auch mit dem eigenen Hund abgelegt werden muss (in einigen Bundesländern kann man wohl auch mit fremden Fellnasen die Prüfung machen).


  • Ina Kruse ist es nicht so, dass man nichtmal seinen eigenen Hund mit zur Prüfung bringen muss?
    also ich denke das Thema ist noch nicht genug ausgereift und durchdacht.
    außerdem denke ich nicht, dass dieser Führerschein die Kompetenz der Hundehalter bessert.
    Ich bin dagegen, da es in dem "Ausmaß" momentan eh nur geldmacherei und nicht auf hundewohl aus ist...

Eines ist aber aus den ganzen Kommentaren rauszulesen...entweder direkt oder indirekt. Das Zauberwort heißt RÜCKSICHTNAHME! Wenn alle ein bisschen mitdenken und auf ander Rücksicht nehmen, wäre ein Hunde-Führerschein wohl nicht nötig...

  • Marion Thiele Ob Führerschein oder Sachkundenachweis, das bringt ja alles nicht wirklich was, wenn es sich letztlich um Lippenbekenntnisse der jeweiligen (zukünftigen) Halter handelt, nur damit sie einen Hund halten dürfen. Viele Dinge lernt man ja eben auch erst, wenn man mal eine Zeit mit einem Hund umgegangen ist. Die Basics sind aber letztlich immer die gleichen, auch wenn jeder Hund anders, als der andere ist, genau wie wir Menschen komplett unterschiedlich sind und eben auch viele unterschiedliche Meinungen rund um Erziehung und Haltung im Allgemeinen existieren. Schlussendlich ist das aller wichtigste die Kommunikation zwischen dem Hundehalter und seiner Umwelt. Wenn beispielsweise vorher gefragt würde, ob die Hunde Kontakt haben dürfen und die Antwort dann auch akzeptiert würde, ohne Kommentare, Beleidigungen auf Gossenniveau und Handgreiflichkeiten, dann wäre schon viel gewonnen. Es liegt immer an der Sozialkompetenz des Halters. Wenn der sich dann mit dem bestandenen Formular auf der Brust weiter wie die Axt im Wald benimmt, gute Nacht.



Zuerst bin ich für mehr Rücksichnahme und Mitdenken, dann erst kommt für mich die Frage nach dem Führerschein...
© Foto: Antje Hachmann



Donnerstag, 22. Mai 2014

Hilfsaktion für Rumänien: Transporter volladen

*schwanzwedel* Es ist so toll anderen Fellnasen zu helfen! Am vergangenen Wuffenende hat mein Zweibeiner mitgeholfen mehrere Lkws und Transporter zu entladen und einen großen Lkw mit 40 Tonnen zu beladen (einige Fotos konntet ihr ja bereits auf meinem Facebook-Profil sehen)...alles Sachen für Hunde in Rumänien: Nahrung, Welpenmilch, Decken, Leinen, Spritzen, Salben und und und... (ich selber konnte leider nur semi-telepathisch, indem ich meinem Celebral-Interface Answeisungen gab, mitarbeiten, da ja helfende Hände gefragt waren und keine Pfoten; am Ende war aber mein Bro Fritz kurz da um die Lage zu checken und ein paar Leckerlis abzugreifen).

Am Ende waren alle kaputt aber zufrieden
© Foto: Antje Hachmann
 
Da flogen die Futtersäcke...
© Foto: Antje Hachmann
Erinnert ihr euch noch an meinen Spendenaufruf für rumänische Hunde? Damals ging ein Spendentransporter nach Craiova, den Handicap Dog's & More organisiert hat. Nun findet in Kooperation mit dem TCL Truckcenter Langenfeld und Hope for Animals Europe e.V. eine weitere Fahrt statt und demnächst wird eine Shelter vor Ort aufgebaut . Dank eurer Hife ist ganz schön viel zusammengekommen. Eine Foto-Dokumentation durch Antje Hachmann könnt ihr euch hier in Facebook anschauen. So wie ich mein Celebral-Interface semi-telepathisch verstanden habe, war es zwar anstrengend (schließlich wiegen die Futtersäcke zwischen 10 und 20 Kilo, die in der Kette durch die Luft flogen um die Paletten mit 800 Kilo zu beladen), aber auch lustig: er hat viel mit den Leuten gelacht :-) so sehr, dass auch ich abends noch was zu Lachen hatte, wenn ich seine Gedankenfetzen auffing *schwanzwedel*
 

Erst mussten die Transporter und Lkws mit den Spenden entladen werden
© Foto: Antje Hachmann

Schleppen, schleppen, schleppen...
© Foto: Antje Hachmann

...und nochmal schleppen :-)
© Foto: Antje Hachmann
Das ist noch nicht alles! Aber immerhin zum Teil sortiert...
© Foto: Antje Hachmann
Das ist gerademal eine halbe Transporterladung :-)
© Foto: Antje Hachmann


Mittlerweile ist der Spendentransport auch angekommen, Fotos hierzu findet ihr ebenfalls in Facebook. Ich finds toll, dass so viele geholfen haben, durch ihre Spenden und ihre Hilfe...wir Hunde wissen schon, warum wir euch Zweibeiner so mögen: ihr seid echt zu Außergewöhnlichem fähig, besonders wenn ihr euren Egoismus vergesst! Ihr seid toll! *schwanzwedelhüpf* DANKE AN ALLE!

Die Zweibeiner hatten auch viel Spaß dabei :-)
© Foto: Antje Hachmann
 

Mittwoch, 21. Mai 2014

Emely macht Urlaub bei uns in der City

Einige fragen sich offenbar, wer Emely ist. Schließlich poste ich in den vergangenen Tagen verstärkt Fotos auf mein Facebook-Profil... Nein, sie ist kein Neuzugang unseres Rudels, aber auf alle Fälle ein Fell-Friend :-) 

Am 1. Abend war noch alles neu für Emely

Ich kenn sie noch aus meinen ganz jungen Tagen, damals suchte mein Zweibeiner einen Hundesitter, der verlässlich ist, anständig und vertrauensvoll (immerhin vertraut man der Person sowohl den Hund als auch den Wohnungsschlüssel an) und zudem auch noch sich mit großen heranwachsenden Hunden auskennt (die dürfen nämlich noch nicht 2-3 Stunden am Stück Gassi gehen)...so lernten wir Sandra und ihre Dogge Emely kennen sowie Gollum (die damals noch lebte).

Am Rhein lernten wir uns kennen :-)

Nun brauchte aber Sandra jemanden, der auf ihre Hündin aufpasst... Nicht jeder kann oder will aber so nen großen Hund bei sich haben (naja, mein Celebral-Interface findet sowas ja lustig). Und so ist nun die schwarze Schönheit seit ein paar Tagen bei uns zu Besuch *heftigschwanzwedel*

"Na, willst du mit mir Gassi gehen?" ;-)

Emy wie sie kurz auch gerufen wird, ist nicht so der Stadthund...ähnlich wie meine Motzi (ihr merkt schon: ich habe eine Schwäche für schwarze Hündinnen vom Lande ;-) ) Zum Glück vertraut sie Maxi und lässt ihn alles regeln, denn sie wiegt gut 20 Kilo mehr als Le Motz (etwa das Gewicht von Fritz nur größer): 60 Kilo geballte schwarze Kuschelkraft :-) Manchmal schau ich schon etwas angewidert, wenn sie mein Gesicht abschleckt oder manchmal legt sie ihren Kopf kurz auf meinen (ich ziehe meinen darunter sofort weg), aber der kurze Moment reicht um meinen Blick zu verdunkeln (weil ihre Lefzen wie Vorhänge vor meinen Augen hängen) und mein Fell mit Doggen-Sabber zu befeuchten...ich weiß, sie meints ja gut, aber naja, ich bin nicht so der Sabber-Fan *schüttelschnauf*

Beim Schmusen auf Molosser-Art gehts hundsheftig her :-)


Und ehrlich gesagt bin ich auch etwas eifersüchtig, weil ich nun meinen Zweibeiner teilen muss und Emely immer wieder Aufmerksamkeit fordert...passt mir nicht, geb ich ganz ehrlich zu...andererseits ist das Toben und Schmusen mit ihr auf Molosser-Art echt hunderbar! Das entschädigt mich ein wenig dafür, dass ich nun das Bett und meinen Zweibeiner mit ihr teilen muss.

So sieht Hundeliebe a la Molosser aus :-)
  
Wenn wir auf dem Innenhof toben würden wohl einige glauben, es wäre ein Hundekampf...alleine schon wegen der Lautstärke...nicht nur aus unseren Kehlen, schon wenn unsere Körper zusammenprallen :-) Einmal hat Maxi uns Morgends auf der Wiese auf der Rheinpromenade (nahe der Kunstakademie) frei laufen lassen...das hat er aber schnell abgebrochen :-) Denn er hat gemerkt, dass die Wiese für Emely und mich zu klein ist :-D

Chillen auf der Rheinuferpromenade im Schatten des Schlossturmes
in der Yogurteria Buntgemischt :-)


Außerdem sind wir durch die vielen Spaziergänge mittlerweile zu einem guten Team zusammengewachsen. Meist muss Maxi die Leine nur Locker in den Händen halten und wir 2 flankieren ihn (bei durchhängender Leine!). Selbst eine Begegnung mit meinem Intimfeind *grrrr*, dem Neufundländer, haben wir gut überstanden: Emely reagierte sofort auf den Befehl "Schluss!" und einem kleinen Stupser mit seinem Knie...ich pöbelte dagegen noch weiter rum, selbst als mein Celebral-Interface mir ins Nackenfell griff...was Emy sichtlich irritierte. Aber offensichtlich war sie das nicht alleine, denn der Neufundländer kam diesmal nicht wie er es sonst immer macht einfach näher sondern folgte brav seinem besoffenen Zweibeiner... Ich wette, dass ihn Emely beeindruckt hat ;-)

Bei so viel Neuem braucht der Hund von Welt auch seinen Schlaf :-)





Dienstag, 20. Mai 2014

Besuch beim Schäferhundverein/Ortsgruppe Benrath-Reisholz

Das vergangene Oster-Wuffenende, war extrem spannend: Nicht nur, dass das gesamte Rudel in der Stadt war, ich geholfen habe einen Taschendieb zu fangen, nein, ich habe noch viel mehr die Tage erlebt und gelernt. Genauer gesagt am Samstag, da hatte ich das Glück die Tierfotografin Antje Hachmann zu begleiten. Sie fotografierte an diesem Tag im Schäferhund-Verein (SV) Ortsgruppe (OG) Benrath-Reisholz

Also ehrlich...der Tag hat mich ein wenig geerdet: Zuvor dachte ich ja, dass ich schon viel kann und gelernt habe. Tja, diese Einbildung wurde an diesem Tag ganz schön erschüttert... Was die Schäferhunde da bei ihrem Training zeigten war schon beeindruckend. Schon die nur einige Monate alte Cara konnte mehr als ich: Bei-Fuß-Laufen gehört zu ihren leichten Übungen, dabei stolzieren auch. Während ich ja ganz gerne mal die Seiten wechsle, konnte die Kleine schon super Bei-Fuß gehen. Auf Befehl jemanden anbellen? Auch kein Problem für die kleine Cara...dagegen schaue ich beim Befehl "Laut!" mein Celebral-Interface an wie ein Real-Tamagotchi :-)

Bei Fuß gehen ist für Cara ebenso wenig ein Problem...
© Foto: Antje Hachmann

...wie die ersten Schutzhund-Übungen :-)
© Foto: Antje Hachmann

Aber nicht nur im Training macht die junge Cara eine gute Figur...
© Foto: Antje Hachmann

...sie kann auch Posen :-)
© Foto: Antje Hachmann

Die älteren Farouch und Jill konnten gar noch mehr. Mit ihren fast 8 Jahren ist Jill immer noch Top-Fit! Und den Spaß am Training sieht man ihr an :-)

Farouch beim Schutzhund-Training
© Foto: Antje Hachmann

Jill hatte sichtlich Spaß
© Foto: Antje Hachmann

Jedenfalls war der Besuch sehr inspirierend für Maxi, wie ich bemerken musste als ich mit meinem Celebral-Interface connected war :-) Immerhin bin ich zum 1. Mal eine dieser Hürden rauf...das Leckerchen was mein Zweibeiner oben hinhielt war einfach zu verlockend ;-)...es war sogar die große Hürde auf dem Platz *wedelstolzschwanz* Auch später hat der Besuch meinen Zweibeiner auf neue Ideen gebracht und ich habe neues gelernt. Klar war ich da mal gespannt was da noch kommt... nur eine Woche später sollte ich es erfahren ;-)

Naja, die Grundkommandos kann ich ja schon...
© Foto: Antje Hachmann

...aber es gibt noch so vieles zu lernen :-)
© Foto: Antje Hachmann

"Oh toll, Beißwurst!"
© Foto: Antje Hachmann
Am Wuffenende drauf waren wir wieder beim Schäferhundverein. Und dieses Mal durfte ich ein Probetraining mitmachen. Zuerst trainierte Denise mit mir und meinem Zweibeiner Übungen für Begleithunde. Das hat auch sehr gut geklappt, meinte Denise. Naja, mein Zweibeiner hat mir ja auch schon viel beigebracht. Außerdem war es ja dank der Leckerlis recht einfach mir neue Tricks beizubringen, nur wenn ich Nahrungsmittelhektiker zu sehr aufdrehte griff Maxi zu einem Trick: Statt Leckerlis nahm er ein Spielzeug. Das machte mir auch viel Spaß, aber dafür weniger hektisch als bei Futter ;-) Und später bekam ich von ihr und ihrem Freund Robin sogar eine Trainingseinheit für Schutzhunde. Anfangs noch verunsichert, fand ich schnell Spaß daran... Na mal sehen was als nächstes kommt, bin jedenfalls hundsmäßig gespannt!

"Wann gehts endlich weiter mit der Beißwurst?"
© Foto: Antje Hachmann
Zwischendurch durfte ich die Beißwurst nach hundelust bearbeiten :-)
© Foto: Antje Hachmann
Glücklich und entspannt nach dem Training :-) mit Denise Winkler
© Foto: Antje Hachmann


 

Montag, 19. Mai 2014

[Produkttest] Hunde-Frisbee...

Also manchmal reagiert mein Zweibeiner wie der Hund von Pawlow: Beispielsweise beim Einkaufen muss er immer einen Zwischenstopp machen, wenn er Hundesachen sieht... Bei Tchibo gibts ja ab und an auch nette Sachen für uns Fellnasen. So neulich etwa eine Frisbee-Scheibe, oder wie Tchibo sie nennt "DogDisc" (Preis: je nachdem ob online oder offline Kauf zw. 5,95 und 7,95 Euro)... Ich hab damit ja weniger Erfahrung als Fritz, der füher öfter mit Maxi damit gespielt hat, schon als Frühsport. Aber dennoch will ich mal ein Urteil versuchen...

Fritz und mein Zweibeiner bei der Morgengymnastik :-)
© Foto: Antje Hachmann

Es war etwas ungewohnt am Anfang. Denn so eine Frisbee fliegt ja anders als ein Ball oder ein Stöckchen. Doch als ich den Dreh nach 2-3 Würfen raus hatte, nämlich weniger auf den möglichen Landepunkt (so wie beim Ball) mehr auf den Gegenstand selber (also die Frisbee-Scheibe) zu achten, hats echt Spaß gemacht. Merke: Je nach Gegenstand ändern sich die Flugeigenschaften...das weiß doch jeder? Na so kann auch nur ein Zweibeiner denken, für uns Junghunde ist das eine Wahnsinnserkenntniss.

Kein Wunder also, dass Maxi daraus eine Aufmerksamkeitsübung gemacht hat.
Allerdings hat mein Menschenpartner leider nur sehr kurz mit mir gespielt. Durch unsere semi-telepathische Verbindung erfuhr ich auch warum: Er ist der Ansicht, dass so große und schwere Hunde wie ich oder Fritz solche Spiele wo wir viel stopp-and-go-rennen, nicht zu lange machen sollten, da sie durch unser Gewicht auf die Gelenke gehen. Aber für ein Kurzspiel ist es echt toll!

DocDisc von Tchibo
Und da die Scheibe aus weichem Material besteht, gabs auch keine Verletzungsgefahr wie es bei Hartplastik der Fall wäre. Allerdings hätte mein Zweibeiner ganz gerne genau gewusst, aus was die Scheibe besteht (am liebsten wäre ihm Naturkautschuk), doch weder auf derr Packung noch auf der Frisbee selber fand er dazu einen Hinweis (übrigens ebensowenig zum Produktionsland; denn je nach Land ändern sich ja auch die Bestimmungen). Durch ihre Dicke, hält Scheibe auch einiges aus...selbst von so nem Doggen-Mix wie mir ;-) So eignet sie sich auch wunderbar für ein kleines Zerrspiel-Intermezzo wenn ich die Scheibe zu meinem Zweibeiner zurückbringe :-) Und dabei gibt mir mein Doggen-Sabber einen Vorteil: Eben weil die Scheibe nicht aus Hartplastik besteht flutscht sie dann so hunderbar durch Maxis Finger :-D





Dienstag, 13. Mai 2014

Happy Hunde die Zweite :-)

Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag zu den lachenden Hunden? Das hat insbesondere in einigen Gruppen in Facebook zu regen Beiträgen geführt. Offenbar ist sich die Mehrheit einig, dass sie es können und zum Beweis haben einige auch ein Foto gepostet. Das brachte mich zusammen mit Motzi auf eine Idee: Postet mir doch eure Fotos von euren lachenden, lächelnden oder grinsenden Hunden (bitte keine stark bearbeiteten Bilder, es soll authentisch bleiben!) auf mein Facebook-Profil (am besten in das Kommentarfeld unter dem Link zu diesem Beitrag; und vergesst nicht den Namen eures Lieblings und bei welcher Gelegenheit er immer lacht). Ich erstelle dann für euch ein Album. 

Elli hat Spaß :-)
© Foto: Antje Hachmann

Würd mich freuen möglichst viele Happy-Hunde zusammen zu bekommen. Also los! Habt Spaß mit euren Fellnasen und macht ein Foto davon! :-)


Ich bin für jeden Spß zu haben...vor allem wenn es ums Essen geht :-)
© Foto: Antje Hachmann



Montag, 12. Mai 2014

Spendenaktion – Futter für das Tierheim Hilden

Endlich haben wir es geschafft! Am vergangenen Wuffenende haben wir unsere Spende aus der Aktion "Futter statt Knaller" in das Tierheim Hilden gebracht. Ich hätte ja gern mehr übergeben, aber die Hundetrainerin des Tierheims Hilden und Leiterin der Hundeschule Dogwhisper.de Aleksandra Rosenkranz sagte: "Ach was, jede Spende zählt."


Aleksandra Rosenkranz freut sich über jede Spende für die Tiere
© Foto: Antje Hachmann

Vielen Dank an alle, die mitgespendet haben! Also wenn ihr mal ne Packung abzugeben habt, die Tierheime in eurer Nähe können es sicher gebrauchen (aber versteht bitte, dass die aus hygienischen Gründen nur unangebrochnene Packungen oder Dosen nehmen können). 

Und wo wir schon mal da waren, hat mein Zweibeiner gleich mitgeholfen Zwinger auszumisten und zu reinigen, Futter zu verteilen und der Tierfotografin Antje Hachmann bei den ehrenamtlichen Aufnahmen der Tierheim-Hunde und -Katzen zu assistieren (wegen des Regens war ich beim Shooting nicht dabei *schüttel*). Dabei lernte er 3 Dackelmix-Welpen kennen, die so wie ich auch eine Beschlagnahmung durch den Amtsveterinär sind...


Der Regen war nichts für die kleinen Welpen...
© Foto: Antje Hachmann


...sie danken es mit Liebe...
© Foto: Antje Hachmann

Wie gesagt, war ich beim Shooting ja nicht dabei und konnte sie so nicht kennen lernen, aber was ich danach so an meinem Celebral-Interface erschnüffelte sind die 3 ganz hunderbar. Sie warten noch auf ihren Zweibeiner mit dem sie durchs Leben gehen. Also meldet euch beim Tierheim Hilden und bestellt den Tierpflegern einen schönen Gruß vom mir! Denn ohne das Tierheim hätte auch ich meinen Zweibeiner nicht gefunden.




Freitag, 9. Mai 2014

Nachtrag zur Hundehasser-Webseite

Liebe Zweibeiner, heute richte ich mich speziell an euch, denn die Fellnasen haben mich offenbar verstanden. Es geht um den Beitrag zur Hundehasser-Webseite: Eine zwar kleine aber recht lautstarke Minderheit beschwerte sich, dass ich den Beitrag mit dem Link überhaupt gebracht habe, weil die Seite ja damit genau das bekäme was sie will: Aufmerksamkeit und damit Kohle verdient. Hatte auch echt lange mit meinem Celebral-Interface diskutiert, der fand auch, dass ich den Beitrag besser lassen sollte. Doch ich habe mich mit Molosser-Sturheit durchgesetzt...

Warum? Ganz einfach:

  1. Mit Totschweigen hätte die Webseite zwar weniger Aufmerksamkeit bekommen und wäre dann wohl irgendwann mal platt (was ich aber bezweifel, denn immerhin gibts die Seite schon seit Jahren), aber damit wäre nur eine Seite weniger im Netz, das Grundproblem, dass jemand mit solchen Themen Kohle scheffelt würde aber bestehen...sorry, bin ein Hund und kein Strauss, der den Kopf in den Sand steckt :-)
  2. Ich meine, dass man sich nicht über die manipulativen und selektiven Medien beschweren kann und andererseits von mir verlangt, dass ich in ihrem Sinne selektiere (es gab tatsächlich ein paar wenige, die verlangt haben, dass ich den Link oder gar den ganzen Beitrag lösche)... Wer entscheidet denn was "gute" und was dann "schlechte" Infos sind? Ich will euch ja nicht bevormunden oder so, sondern mit euch diskutieren...
  3. Mein Zweibeiner hat sich echt viel Mühe gegeben, mir das Konzept der Satire zu erklären...als Hund ist mir das mehr als fremd...und auch nach Maxis Erklärungen finde ich es immer noch nicht lustig...ich lass euch Menschen ja gern euren Humor (untereinander), aber ich entscheide für mich ob ich es als Hund auch lustig finde (ich kann mir auch kaum vorstellen, dass ein Mensch alles so lustig findet wie wir Fellnasen; oder falls euch das zu kompliziert ist, versucht euch in jemanden hineinzuversetzen, über den solch eine böse Satire getrieben wird...beispielsweise Ausländer, Behinderte oder so...die wären sicher auch nicht so begeistert über so eine Seite über sie...)
  4. Ich bin mir ziemlich sicher, dass so mancher Mensch die Satire darin nicht erkennt (wie man ja auch an einigen Kommentaren in Facebook lesen kann) und es Nachahmer anzieht, die es vielleicht weniger satirisch meinen...

Und bitte beschwert euch jetzt nicht, dass das ja so ähnlich nur kürzer schon im vorigen Blog-Beitrag steht (insbesondere im letzten Absatz)...ich wollte es nochmal klarstellen. Allerdings haben mich einige Argumente, derjenigen, die gegen den Beitrag waren dahingehend zum Nachdenken gebracht, dass ich in Zukunft bei solchen Themen die Links nicht in den Beitrag setze, sondern nur auf Anfrage rausgebe...denke so kann ich solche Themen anschneiden, ohne dass diese Körner-Seiten (auf Zweibeinerisch: Mist-Seiten) zu viel Aufmerksamkeit bekommen...


Bei so Webseiten versteh ich keinen Spaß
© Foto Antje Hachmann





Donnerstag, 8. Mai 2014

Hundehasser-Webseite ruft zur Tierquäleirei auf...warum hassen uns manche so sehr? *winsel*

Also manchmal, da bereue ich ja im nachhinein meine Neugier...dachte ich schon, diese Zeitschrift "Kot&Köter" (ich berichtete euch ja darüber) wäre traurig, so konnte ich angesichts der Satire darin auch ein wenig schmunzeln...schließlich erlebe ich ja auch tagtäglich negative Beispiele von Hund-Mensch-Teams, die ein schlechtes Licht auf uns werfen...*schnauf* ABER: was ich neulich im Web erschnüffelte hat mich nicht nur traurig gemacht, es hat mich geradezu angewiedert... :-(

Bin bei einer meiner abendlichen Web-Gassigängen mit meinem Celbral-Interface auf die Seite www.gegenhund.org gestoßen (wer unter 18 ist oder sehr sensibel, sollte den Link besser nicht anklicken!). Was ich da gefunden habe....*knurr* Selbst mein sonst so ruhiges und von den Medien viel gewohntes (weil selber aus der Branche) Celebral-Interface packte die Wut... 

Der Untertitel von "Gegenhund" gibt sich ja noch recht harmlos mit "Menschenfreunde gegen Hundehaltung"... Naja, klingt halt positiver als Hundehasser, kann ich ja nachvollziehen, dass die sich daher umbennen. Aber auf den Seiten rufen die Betreiber zur Tierquälerei auf! In einer Aktion wird zum Sammeln für Kanthölzer für Rumänien aufgerufen. Das ist doch quasi ein Aufruf zur Tierquälerei...bin kein Anwalt, aber darf man das? Geht hier die Meinungsfreiheit nicht doch ein bisschen zu weit? Und witzig ist es sicher nicht...

In einer "Haltertäter-Datenbank" können die Hundehasser sogar andere anprangern (wahrscheinlich wird der Wahrheitsgehalt nicht überprüft) und so gemeinsam Aktionen koordinieren... *schnauf* Hundesteuerbetrug kann denunziert werden. Ich hab sogar ein Rezept gefunden: wie man Welpen mit Zwiebeln zubereitet... *zähnefletschknurrrrr* Das ist doch gesetzlich verboten!

Oder auch der Giftköder-Rechner, der bei der Wahl des Giftes und der Eingabe des Gewichtes einem die richtige Menge sagt...kann auch wunderbar zur Vergiftung von Kindern inspirieren...traurig, dass einige Zweibeiner nicht mal an die Konsequenzen für die eigenen Artgenossen denken... *winsel*

Echt traurig wie sehr uns manche Zweibeiner hassen...
© Foto Antje Hachmann

Wer ist das, der uns Fellnasen so sehr hasst, dass er so eine Seite erstellt? Im Impressum finden sich folgende Angaben:


Technischer Anbieter:
GegenHund.org
- Linh Wang -

3617 Tower 1 Lippo Centre
89 Hong Kong

Kontakt der Redaktion:
e-Mail: info[at]gegenhund.org
Website: www.gegenhund.org


Laut der internet-Datenbank Whois hat ein gewisser Meral Kerem die Seite registriert:

Registrant Name:Meral Kerem
Registrant Organization:PROTECTED DOMAIN REG LTD
Registrant Street: 145-157 St John Street
Registrant City:London
Registrant State/Province:London
Registrant Postal Code:EC1V4PW
Registrant Country:GB
Registrant Phone:+852.30064510
Registrant Phone Ext: 
Registrant Fax: +852.30064510
Registrant Fax Ext: 
Registrant Email:info@xchiang.com


Tja, damit liegt das wohl außerhalb der hiesigen Justiz... Angeblich haben Tasso und Anonymous schon versucht dagegegn vorzugehen, doch vergebens...Bin noch ganz geschockt, von dem was ich da auf den Web-Seiten gesehen habe...hab auch echt überlegt, ob ich den Link überhaupt posten soll, denn mein Zweibeiner meint, damit würde die Seite genau das bekommen was die Betreiber wollen, was sie aber nicht verdienen: Aufmerksamkeit...aber ich finde es soll sich jeder selber ein Bild machen...auch hat er mir versucht zu erklären, dass das böseste Satire ist (wie ja auch an den falschen Werbeanzeigen zu erkennen wäre)...aber als Hund versteh ich das Konzept der Satire nicht so recht, was soll denn an der Geschmacklosigkeit lustig sein? Ich kann darüber jedenfalls nicht lachen... *knurr* Brauche jetzt dringend was Positives...wo ist mein Maxi? Will jetzt sofort mit meinem Zweibeiner kuscheln! 





Mittwoch, 7. Mai 2014

Hab die 500-Likes bei Facebook geknackt! *wuffwuff*

*schwanzwedelhüpf* Ich freu mich hundsmäßig! Über 500 von euch haben meine Facebook-Seite mit "Gefällt mir" markiert ;-) Danke euch allen für die Unterstützung und die verbalen, virtuellen und sonstigen Leckerlis :-) Wenn ich ehrlich sein soll, hatte ich das gar nicht erwartet als der Blog im September vergangenen Jahres startete und meine Facebook-Seite einen Monat später online ging. Umso mehr freut es mich, dass euch meine Geschichten gefallen *schwanzwedelwuff* (eigentlich müsste mein Celebral-Interface dafür ja mal nen Extra-Knochen springen lassen :-) )

Bitte spart auch weiterhin nicht mit Kritik, Anregungen, Themenvorschlägen, Diskussionsbeiträgen und und und... 


Auf die nächsten 500... :-)





Dienstag, 6. Mai 2014

Hunde-Happy oder können Fellnasen lachen? :-)

"Der Lacht ja!" oder "Das Grinsen geht von Ohr zu Ohr!" sind nur einige Aussprüche von Zweibeinern, wenn sie die Gesichtsmimik von uns Fellnasen beobachten. Können wir Hunde tatsächlich Lachen? Oder interpretieren die Zweibeiner da was hinein? Ist es nicht eher das Schwanzwedeln, das unsere Freude ausdrückt? Nun, zu unserer Rute muss ich sagen, die wedeln wir bei Erregung. Das kann bei der Jagd sein, bei neuen Situationen, auch aus Freude, aber eben auch aus Nervosität. Schwanzwedeln ist eben nicht gleich Schwanzwedeln (allerdings können nicht alle Zweibeiner diese Feinheiten auch lesen). *schwanzwedel* ;-)

Und Lachen wie die Menschen? also mit der entsprechenden Gesichtsmimik, können wir das? Dieser Frage widmet sich das Forschungsprojekt von Dr. Dorit Feddersen-Petersen und Dr. Iris Mackensen-Friedrichs (wer am Forschungsprojekt teilnehmen will, hier gehts zum Fragebogen). Um es vorweg zu nehmen: Ja, wir Hunde "lachen". 

Hunde-Happy! :-)
© Foto: Antje Hachmann

Schließlich sind wir Hunde gute Beobachter und wir merken uns auf welche Signale ihr Zweibeiner wie reagiert. Die Fachtierärztin für Verhaltenskunde Feddersen-Petersen weiß nach 20 Jahren Canidenforschung, dass Hunde menschliches Verhalten nachahmen. Und wenn wir eben unser Gesicht so verzerren, dass es eurem Lachen gleich kommt, sehen wir ja welche Freude es euch bereitet. Da wir euch gern haben, machen wir euch gern eine Freude naja, auch weil es dann meist mehr Leckerlis gibt ;-) 

Wildes Laufen bringt auch Fritz zum Lachen :-)
© Foto: Antje Hachmann

Eine typische Situation bei mir und Maxi: Ich habe regelmäßig wenn ich ohne Leine laufe meine "dollen Minuten", dann renn ich wie wild einfach so umher :-) Vielleicht mag ich deshalb Windhunde so sehr ;-) Danach zeige ich meist ein breites zufriedenes Grinsen im Gesicht (nach dem Toben mit Motzi ist es sogar manchmal noch breiter :-) ) Auch Hundecoach Sabrina Eisl von der österreichischen Hundeschule feinerhund.at kennt das: "Beispielsweise die Hündin einer alten Dame aus der Nachbarschaft, bei der ist das sicherlich nachahmen, denn die alte Dame hat null Ahnung von Hunden und hat sie von Welpenalter an immer angegrinst; oder wenn ich das Schmunzeln meiner eigenen Hunde vergleiche (Golden Retriever und Antikdogge) sehe ich da genau den selben Grinser." Aber das haben wir uns quasi in der Koevolution und vor allem in der Sozialisation mit unserem jeweiligen menschlichen Partner angewöhnt. Dass das Zähnezeigen in der Hundesprache eigentlich eine Drohung ist, stört uns da nicht. Denn wir können durchaus unterscheiden, was Hund und was Mensch ist (auch das haben wir in der Koevolution mit euch gelernt).


Elli ist für ihr breites Grinsen bekannt, als Holi Dog hatte sie sichtlich Spaß :-)
© Foto: Antje Hachmann

"Der Hund musste im Laufe der Domestikation auch lernen, dass das Zähne zeigen der Menschen keine Drohgebärde darstellt", berichtet Hundetrainerin Kristin Simon. Daher empfinden wir auch eure Lächeln nicht als bedrohlich, auch wenn es in unserer Sprache genau das bedeutet. Das ist auch der Hauptgrund, warum wir unser Gesichtslächeln meist nur unserem Zweibeiner zeigen und nicht bei anderen Hunden. Wir Hunde sind somit Mehrsprachig (unsere eigene und die Sprache der Menschen). "Ich denke schon dass Hunde mehrsprachig sind und sehr wohl wissen WEN sie angrinsen, vorausgesetzt sie durften mehrere 'Sprachen' kennenlernen", meint Sarbrina, "schließlich gibts auch Fellnasen die Katzisch oder Hasisch verstehen ;-)"

Maddox von der Hundeschule Dogwhisper.de kann wundervoll verschmitzt grinsen :-)
© Foto: Antje Hachmann

Übrigens: Laut Feddersen-Petersen gibt es duchaus unterschiede, so sollen beispielsweise Dalmatiner besonders oft lächeln. Sarbrina findet, dass "Schnauzer, Terrier und Sheltis 'witziger' im Ausdruck sind und dass vor allem bei Riesenrassen ein 'verschmitztes' Grinsen zu beobachten ist" :-)

Trotz schlimmer Vorgeschichte hat Tyra das Lachen dank guter Menschen (hier mit Alex) nicht verlernt
© Foto: Antje Hachmann

Lachen oder Grinsen eure Hunde auch? Dann schreibt eure Erlebnisse unter diesen Beitrag ins Kommentarfeld!

Als Hawai-Dogge bin ich für jeden Spaß zu haben :-)
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Quellen für diesen Beitrag: Canis Zentrum für Kynologie; Tony's Blog; Beitrag der Autorin Melanie Bürkle in Suite101; und natürlich eigene Lacher :-D





Montag, 5. Mai 2014

Hunde-Führerschein für alle!

Also ehrlich gewufft, manchmal verstehe ich ja die Hundekritiker... Denn ich kann mich auch ärgern über ungezogene Hunde und deren Halter, die sie nicht im Griff haben. Zum einen werfen sie ein schlechtes Licht auf alle Hundehalter und Fellnasen; zum anderen nerven sie auch die recht gut funktionierenden Mensch-Hunde-Teams.

Ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit: Neulich gingen Maxi und meine Wenigkeit eine Runde. Da kam uns ein Typ entgegen (übrigens mit ner Flex-Leine); schon auf 20 Meter Entfernung fing sein Köter (übrigens kein Listenhund und auch kein großer Hund) an zu knurren. Doch was macht sein Zweibeiner? Nichts! Nicht mal die Flex wurde verkürzt.

Durch meine semi-telepathische Verbinung zu Maxi spürte ich, dass er sich wunderte und anspannte. Als der andere Kerl näher kam, wussten wir auch warum er nicht reagiert hatte: Über Kopfhörer hörte er laute Musik! Klar, dass er da das Knurren seines Hundes nicht registriert hat...

Ehrlich, beim Autofahren ist Telefonieren (ohne Freisprechanlage) verboten, Musik über Kopfhörer hörern sowieso. Warum eigentlich nicht auch beim Ausführen von Hunden? Wie kann man die Signale wahrnehmen, wenn der Sinn "verstopft" ist? Und: Was bringt überhaupt der Sachkundenachweis, wenn die Sache über die Mensch Kunde hat nicht wahrgenommen wird? Und warum müssen nur Halter von Listenhunden und großen Fellnasen (über 20 Kilo und 40 Zentimeter) einen solchen Sachkundenachweis erbringen? Oft sind es doch gerade die kleinen, die besonders oft kläffen oder in die Leine schmeißen...

Wie sich schon bei meiner Umfrage zu Flex-Leinen gezeigt hat, liegt das Problem bei den Mensch-Hunde-Team als solches... Ich frage euch daher: Wie steht ihr zu einem allgemeinen Hunde-Führerschein? Egal welche Rasse, Größe oder Fellfarbe. Und Ähnlich wie beim Autoführerschein sollte es auch Ordnungsstrafen geben, und zwar nicht nur welche für das Nicht-Wegmachen des Kots, sondern auch für das veranwortungslosen Führen eines Hundes.... Wie seht ihr das? Macht mit bei der bis Freitag (08.05.2014; 18 Uhr) laufenden Umfrage (rechts in der Navigationsleiste ganz oben)! Stimmt ab! Und schreibt mir eure Erlebnisse und Erfahrungen ins Kommentarfeld (unter diesen Beitrag)!


Bin mal gespannt, wie ihr so abstimmt...
© Foto Antje Hachmann