Freitag, 31. Oktober 2014

Der Fall Cornelius hat sich geklärt, aber noch viele brauchen Hilfe

Offensichtlich hat nicht nur mich die Geschichte um Cornelius, der wegen seiner beiden Hündinnen Cindy und Buffy obdachlos wurde, berührt. Er verursachte eine Welle der Sympathie, so auch Wohnungsangebote. Und so wie es derzeit aussieht haben er und seine Fellfreunde nun ein Dach über den Kopf gefunden (sofern das Amt dem zustimmt; hier der Bericht im Express).


Quelle: World Wide Animal Care in Facebook

Damit endet also meine MISSION CORNELIUS. Aber es gibt noch so viele Obdachlose mit ihren Hunden...und gerade in der kalten Jahreszeit haben sie es schwer. Werde daher trotzdem mit einigen sprechen und sehen wie ich helfen kann. Macht mit! Fragt doch einfach den nächsten Obdachlosen ob er was braucht. Probiert es aus: Es tut gut ein Engel zu sein!


Traurig wie viele Menschen und Hunde Hilfe brauchen,
wo es doch viele von uns so viel mehr haben...
© Foto: Antje Hachmann

Donnerstag, 30. Oktober 2014

MISSION CORNELIUS oder Hilfe für jemanden, der wegen seiner Hunde obdachlos wurde

*schnauf* Das hatte ich mir vor ein paar Tagen einfacher vorgestellt...da hatte ich den Artikel im Düsseldorfer Express gelesen:Der 38-jährige Cornelius Laukenmann flog aus seiner Wohngemeinschaft (WG) wegen seiner beiden Mischlingshunden Cindy (10) und Buffy (5) und lebt seitdem unter der Rheinkniebrücke.

Esperanza, Luna und ich
Die Geschichte und vor allem die Tierliebe und Tiertreue von Cornelius haben mich so berührt, dass ich ihm spontan helfen wollte. Also Leine geschnappt, meinen 2-Beiner ans andere Ende bugsiert und auf ging es. Die ersten beiden Suchaktionen Montag und Dienstag verliefen leider erfolglos (ich berichtete euch ja davon kurz auf meiner Facebook-Seite und via Twitter, einige haben da spontan schon Hilfe und Spenden angeboten; vielen Dank dafür! aber erstmal müssen wir ihn und seine Hunde finden...). So holte ich mir für Mittwoch nicht nur menschliche, sondern auch hündische Unterstützung (schließlich sind unsere Hundesinne ja viel schärfer): Mit Luna, die auch ein Old City Dog ist, und ihrer Freundin Esperanza, die 2 verschiedene Augenfarben hat, sowie ihren 2-Beinern (Lena und Philipp arbeiten beide in der Bar Schickimicki) durchschnüffelten wir die Rheinwiesen. Mit ihren Namen mussten wir doch Erfolg haben, dachte ich, denn Luna heißt Mond und Esperanza bedeutet Hoffnung...nomen est omen... 


Cornelius wo bist du?

Esperanza (auch Espi genannt)

Luna im Galopp :-)

Juhuuu, Lunas Halstuch ist wieder da... :-)
Es war ein echt toller Gassigang mit den Damen ;-) war alles dabei... :-) wir haben sogar das Halstuch von Luna, welches sie verloren hat wiedergefunden (wobei es nicht unsere Schnüffelnasen waren, die es entdeckten, sondern die scharfen Augen einer Menschenfrau) :-) und ich habe die Damen vor so manchem Rüden beschützen wollen *wuff* 

Wir scheuchten auch einen Hasen auf *schwanzwedel* und Zack jagten Luna und ich ihm sogleich hinterher...das machte Spaß :-) dabei ignorierte ich die immer lauter und beinahe schon panischen Rufe meines Cerebral-Interfaces...und merkte nicht, wie wir auf die stark befahrene Brückenauffahrt zurannten (da dort Tempo 60 oder 70 erlaubt ist, beschleunigen viele Autos da schon). Kurz vor dem Deich aber erreichten Maxis Rufe mich doch noch (durch unsere semi-telepathische Verbindung spürte ich seine Angst und Sorge um mich und war daher gar nicht mehr sauer, dass er mir den Spaß verdorben hatte)...aber Luna lief weiter...zum Glück hat Lena sie dann auf dem Deich wieder eingefangen...*erleichtertschnauf*
 
Doch auch mit 3 Schnüffelnasen fanden wir von Cornelius, Cindy und Buffy keine Spur...auch als später die junge Labradorhündin Maya dazustieß (die fand ich übrigens ganz pansig!), fanden wir ihn nicht. Lena meinte, dass Cornelius eventuell wegen den kälteren Temperaturen sich einen anderen Unterschlupf gesucht hat...

Maya und ich beim Rumtollen ;-)

Doch als Molosser bin ich ja stur und gebe nicht so schnell auf (naja, zugegeben: ein Teil meiner Dickköpfigkeit geht wohl auch auf meinen 2-Beiner zurück ;-) ). Am Rhein suchen hat also nichts gebracht, na dann frag ich halt ein paar meiner Freunde unter den Obdachlosen-Hunden, vielleicht weiß einer von denen ja was über Cornelius, Cindy und Buffy...oder braucht auch selber etwas Hilfe...wie sieht es denn bei euch aus? Kennt ihr Obdachlose und ihre Hunde? Dann fragt sie doch mal, ob sie was brauchen, eine Dose Futter, ein Leckerli, eine alte Decke oder Spielzeug. Gerade in der kalten Jahreszeit ist es für sie besonders schwer. Also weckt den Engel in euch und helft!

Freitag, 24. Oktober 2014

Mein Besuch bei der Hund&Pferd in Dortmund

*Schnauf* Das war ja mal ein echt anstrengendes Wuffenende...das vergangene mein ich. *schnaufschnauf* Ganz früh stand mein Cerebral-Interface am Samstag auf, ich blieb vorsorglich noch in seinem Bett liegen...zum einen weil ich noch müde war, zum anderen weiß ich ja wie planlos Maxi am frühen Morgen ist. Nach dem ersten Gassigang gabs was zu futtern *sabber*, dann durfte ich wieder ruhen, während mein Partner alles vorbereitete. Ab und an beobachtete ich ihn dabei und öffnete dafür sogar gelegentlich die Augen ganz (meist jedoch nur halb)...die Geräusche die er machte sagten mir ja schon das Meiste ;-)

Etwa 2 Stunden später (immernoch früh morgens) ging es dann los mit dem Auto, machten einen kurzen Zwischenstopp (den mein 2-Beiner zum Kaffee tanken nutzte) bei meiner Lieblingsfotografin Antje Hachmann, die uns auf die Messe begleitete. Und dann gings ab nach Dortmund, zu den Westfalenhallen, wo die Hund&Pferd stattfand.

Dichtes Gedränge auf den Gängen
© Foto: Antje Hachmann

Viele Hundeinteressierte pilgerten nach Dortmund
© Foto: Antje Hachmann
Das ist eine der größten Messen zu den Themen Hund und Pferde...naja, der Name verrät die Themen ja schon, nicht aber die Größe ;-) Und das war die vom VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) und FCI (Fédération Cynologique Internationale) organisierte Messe wirklich! Und wir Hunde waren auch eingeladen. Dafür kontrollierte eigens am Eingang eine Tierärztin meinen Impfpass.  Als wir die Hallen betraten, fragte ich mich allerdings, ob unsere Gastgeber wirklich an uns 4-Beiner gedacht haben...

Dass die Böden auf Messen recht glatt sind (jedenfalls für Hundepfoten ungeeignet), nun, daran habe ich mich ja mittlerweile gewöhnt. Aber ich war dann doch etwas irritiert über die enge der Gänge. Klar, durch die semi-telepathische Verbindung mit meinem Cerebral-Interface weiß ich, dass so mehr Stände in die Hallen passen... Aber für uns Fellnasen ist das recht stressig *hechel*, egal welche Größe wir haben: wir größeren werden in der Enge und dem Gedränge fast genauso übersehen, wie die Kleinen. Letztere hatten den Vorteil, dass sie auf den Arm genommen wurden. Mancher Besucher steckte sie in Kinderwagen oder einige brachten gleich einen ganzen Bollerwagen mit. Fand die Lösung eher suboptimal, denn damit wurde es noch enger und nicht selten verstopften sie somit die Gänge. Und manche Hundebegegnungen können in der Enge mehr als unangenehm werden...

Volle Hallen
© Foto: Antje Hachmann

Da lob ich mir doch meine Erfahrung auf der Hund total (die im Freien stattfand) oder neulich erst auf der 1. Heimtiermesse in Düsseldorf, wo die Gänge bequem breit waren. Ähnlich breit waren sie in Dortmund aber nur im Pferdebereich der Messe...naja, ab und an mussten ja auch Pferde durch diese Gänge ;-) Dort war die ganze Atmosphäre etwas gechillter...naja, wer will auch schon nen aufgeschreckten Gaul in der Halle haben ;-)

Jedenfalls legten wir ab und an abseits des Gedränges kleine Pausen ein, damit ich mich etwas vom Stress erhole (wobei auch Maxi durch seine Sorge um mich ziemlich nervös war und runterfahren musste...auch wenn er das nur ungern zugeben würde ;-) )

Abseits vom Trubel...
© Foto: Antje Hachmann

...erholen wir uns etwas bei kleinen Pausen
© Foto: Antje Hachmann

Aber ich will nicht nur meckern...schließlich gab es auf der Messe alles was das Herz von Hunden und ihren menschlichen Partnern erfeuen lässt: Spielzeug, Leckerlis, Futter oder auch andere nützliche Sachen. Wir trafen auch unsere beiden Bekannten von der Gassitasche von Wild Hazel wieder (wir lernten sie auf der Heimtiermesse in Düsseldorf kennen), sprachen kurz mit dem Zeichner Heinz Grundel (der sich gern von mir beschnüffeln ließ...hab auch einige seiner Cartoons von seiner Facebook-Seite auf meiner geteilt) und besuchten so manchen Stand.Bei Julius-K9 kaufte Maxi auch ein paar Dinge wie einen Leckerli-Beutel und 2 Beißwürste aus Leder...aufgrund der Messepreise war es recht günstig. Da ich ja bereits ein Geschirr von Julius-K9 besitze, bestellte er auch gleich ein Wunschlogo. Was für eines? Das verrat ich noch nicht, ihr werdet es wohl auf eines der Fotos sehen, sobald es ankommt ;-)



Es war echt eine Erfahrung mal so eine große Messe zu besuchen. War danach auch ganz platt. Aber nochmal werde ich wohl nicht mitgehen, nächstes Mal muss Maxi da ohne mich hin (und natürlich für mich von da schöne Sachen mitbringen). Ich kann sie aber jedem Menschen empfehlen, der da mal einkaufen will!


Montag, 13. Oktober 2014

Wie ich ein neues Rudel kennen lernte

Ja, ich habe ein schlechtes Gewissen! Hab in letzter Zeit meinen Blog etwas vernachlässigt...war auch jede Menge los...ich hatte euch ja bereits mal ein "Geheimprojekt" angedeute, wenn ich euch davon erzähle, versteht ihr sicher, warum ich in letzter Zeit so wenig Zeit hatte für den Cyberspace.

Luisa und ihr Rudel

Thor, Anouk, Trulla, Teddy und Dina bei ihrem Frauchen

Rudelgetümmel
Vor einiger Zeit schon lernte ich das Rudel von Luisa kennen. Zuerst nur virtuell, dann auch am Telefon und später auch real von Nase zu Nase. Luisa hat insgesamt 6 Hunde, davon hat sie 5 (es waren mal 6 Hunde, doch einer wurde bereits vermittelt...ausgerechnet der, der mir am ähnlichsten sieht) bei sich aufgenommen. Durch Unaufmerksamkeit, wurde der Schäferhund-Mix Thor schon mit 9 Monaten Vater.

Buddy auf Distanz und frühreifer Vater Thor

Ich erspar euch die Details. Jedenfalls hat Luisa, die ausgebildetet Hundetrainerin ist, ganz tolle Arbeit geleistet, alle haben einen ganz tollen Charakter und ihre Individualität. Das einzige was ihnen fehlte, war die Selbstsicherheit und der Kontakt zu anderen Hunden, die eben nicht zum Rudel gehören. Sie brauchten halt nur etwas Erfahrung und neue Erlebnisse. Und da kam ich und mein 2-Beiner ins Spiel: Durch die vielen Erlebnisse mit Maxi bin ich wohl recht stressresitent und souverän meinte Luisa (naja, mein Cerebral-Interface Maxi hatte wohl auch einen Anteil, sie meinte er habe eine sehr beruhigende Wirkung auf die Hundedamen ;-) ). Und so halfen wir ihr bei der Sozialisation ihrer Hunde. Erst lernete ich sie einzeln kennen, dann irgendwann spielte ich mit 2 Hündinnen, dann irgendwann mit 3. War irgendwie wie mein kleiner Harem *schwanzwedelhechel* :-)

2 hübsche Hundemädels (Dina und Trulla) und ein Gummiknochen...
genau das richtige für mich :-)

Knochenverbunden :-)

Dina ganz verliebt ;-)

Ganz besonders gut habe ich mich mit Teddy und Trulla verstanden. Mit denen konnte ich so toll toben. Letztere war zunächst zwar etwas schüchtern, aber als das Eis gebrochen war hingen wir zusammen wie Hund auf Eimer. Ähnlich erging es mir mit Anouk. Dina hatte sich Hals über Nase in mich verliebt...und wohl auch in meinen 2-Beiner. Maxi hatte an der kleinen Chaos-Hündin seinen Narren gefressen... :-) 

Nur den Vater und Rudelführer Thor habe ich nie direkt kennen gelernt, nur erschnüffelt. Aber ich denke, so gut wie er auf meinen Maxi reagiert hat, wären wir sicher gute Kumpel geworden. Bei einem dieser Treffen waren wir auch bei einem Fotoshooting dabei. Da habe ich Alina Samko kennen gelernt, die auch ein ganz tolles Foto von mir gemacht hat.

Der Buntehund mal in schwarz-weiß
© Foto Alina Samko
Teddy und Dina beim Rudelbaden mit meinem Maxi
Jedenfalls suchten damals, als wir sie kennen lernten Trulla, Teddy und Dina ein Zuhause. Die ersten beiden haben auch bereits eines gefunden. Nur Dina, die mein Cerebral-Interface so toll findet (er ist da wohl die Ausnahme), sucht noch eines. Okay, sie ist etwas temperamentvoll, vor allem wenn sie schmusebedürftig ist, als Unterste im Rudel ist sie auch recht frech, aber sie hat ein Riesenherz! Wäre toll wenn sie auch bald jemanden finden würde. Und Maxi würde sich riesig freuen, wenn das hier jemand aus der Nähe wäre, damit ich sie auch ab und an wieder sehen kann (ich glaube aber, er will den kleinen Wirbelwind nicht aus den Augen lassen...er hat sich wohl ein wenig in sie verguckt ;-) )

Dauergrinserin Dina mit verliebtem Blick
Die Hauptarbeit hat hundeverständlich Luisa geleistet (wer einmal mehr als 3 Hunde beaufsichtigt hat, weiß was für eine Mammuthundeaufgabe das ist 6 Hunde zu "managen"), aber ich bin schon ein wenig stolz auf meinen Maxi und auf mich, dass wir einen kleinen Teil dazu beitragen konnten. War jedenfalls eine Wahnsinnserfahrung für mich und meinen 2-Beiner, die wir nie vergessen werden. Also wenn ihr meiner tollen Hundefreundin ein Zuhause geben wollt, dann meldet euch!

  





Donnerstag, 9. Oktober 2014

Bald ist es wieder soweit...der 2-Beiner Jahreswechsel! Macht mit bei "Futter statt Knaller!"

Viele Fellnasen haben ja Angst vor Knallern...klar, hören sie doch wesentlich besser als Menschen. Ich bin da ein wenig "abgehärtet"...sie sind mir ein wenig unheimlich, aber solange mein Maxi bei mir ist, zeige ich höchstens nur ein wenig Meideverhalten (konkret: ich schaute ab und an weg). Das verdanke ich meinem Cerebral-Interface...er fing schon vor meinem 1. Silvester an mir die Angst zu nehmen. Er knallte mal eine Papiertüte oder Luftballon, schlug luftgefüllte Plastiktüten zusammen und veranstalltete so manchen anderen Zirkus um mich vorzubereiten...nachdem ich diesen Lärm dann recht gelassen hinnahm, ließ er auch mal den ein oder anderen kleinen Kracher knallen...damit ich nicht nur den Lärm, sondern auch den Duft kennen lerne.

Vielleicht bereitet ihr eure 2-Beiner auch mal ein wenig auf den Jahreswechseln vor, damit sie nicht so viel Angst haben. Lasst sie am besten nicht alleine! Und falls doch, dann seht zu, dass sie nicht allzuviel von dem Geknalle mitbekommen.

Außerdem werden mein Cerebral-Interface und ich wie im vergangenen Jahr uns das Geld für Silvester-Kracher und-Raketen sparen und statt dessen für Futter verwenden, dass wir dem Tierheim Hilden (schließlich tun die sehr viel für den Tierschutz und außerdem verdanke ich ihnen, dass ich zu meinem Maxi fand) spenden. Wer auch mitmachen will, schreibt uns eine Mail oder über meine Facebook-Seite an und wir geben euch dann die Adresse wo wir alles sammeln. Bitte bedenkt, dass wir nur unangebrochene Säcke an Trockenfutter oder Dosen an Nassfutter annehmen können (da wegen Hygienebestimmungen das Tierheim nur solche annehmen kann). Geldspenden können wir nicht annehmen, dafür wendet euch bitte direkt ans Tierheim Hilden. Und wer bei der Übergabe mit dabei sein möchte, sagt bitte auch bescheid, denn ich will Fotos mit euch machen für meinen Blog :-)

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Quelle: www.hunde-weisheiten.de gefunden bei Facebook