Mittwoch, 5. Februar 2014

[Produkttest] Die Sache mit dem Ei...

🐶 Manchmal ist mein Zweibeiner echt niedlich...aber dämlich 😊 So versucht er immer wieder mir Abwechslung zu bieten. Nicht nur bei Gassigängen (was ich ja toll finde), auch in Sachen Spielzeug. Und so kann er in Tiergeschäften lange vor den Regalen mit Spielsachen verweilen – ICH vermute ja, dass das auch mit seinem eigenen Spieltrieb zusammenhängt 😊 

Jedenfalls hatte er vor einiger Zeit beobachtet, wie sich einer der Hunde einer Freundin lang und ekstatisch mit einem übergroßen Plastikei amüsierte. Der Vorteil bei so einem Ei gegenüber einem normalrunden Ball: wohin es rollt und springt ist weniger vorhersehbar. Daher kommt wohl auch der Name "Crazy Egg", "Jolly Egg" oder "runninGegg". "Prima Sache", dachte sich da offenbar mein Celebral-Interface...er hat es ja gut gemeint, dachte wohl an meinen großen Spieltrieb...naja, er hätte mich mal fragen sollen.

"Wie krieg ich das Ding nur zu packen...?" 😊

Nun trudelte vor Kurzem auch bei uns so ein Ei ein. Okay, es ist ganz spannend zu sehen, wohin das Ding hinhüpft...da ist es ähnlich wie ein Kong, nur größer. Allerdings liegt da auch der Nachteil finde ich: nen, Kong kann ich zu Maxi apportieren, dieses übergroße Ei nicht (meine Zähne rutschen daran immer ab). Und somit hat es ein wesentliches Manko in meinen Augen, ich kann es nicht mit meinem Zweibeiner zusammen spielen (okay, er kann es werfen, aber das wars dann auch schon...). Und ehrlich gesagt ist Maxi auch wesentlich unberechenbarer als so ein hüpfendes Ding 😊

Jedenfalls hatte ich deswegen ziemlich schnell das Interesse an dem Ultra-Ei verloren und schlenderte zu Maxi. Mit Pfotenstupser forderte ich ihn zum spielen auf (find den irgendwie interessanter als so'n Ei...), in der Hoffnung, dass seine Wahl auf das knochenförmig gekontete Tau fallen würde (mein Lieblingsspielzeug), welches er bei unserem 1. Besuch in der PfotenBar gekauft hatte. 

"Bist ja nicht sehr spannend..." 😉

Es ist also eher was für Hunde, die gerne länger mal alleine spielen. Mein Zweibeiner meinte, dass es wohl eher was für Fritz sei. Ich überleg eher, ob es mit einem anderen Hund eventuell mehr Spaß macht...muss ich mal mit Motzi probieren 😊

Also liebe Zweibeiner: Wenn ihr demnächst was bei anderen Vierbeinern seht, was dort gut ankommt, dann heißt das nicht automatisch, dass es auch allen anderen Hunden gefällt. Oder habt ihr alle das gleiche Auto? oder tragt ihr alle die gleichen Klamotten? macht ihr alle den gleichen Sport?

Aber wir Fellnasen nehmen euch Menschen solche kleinen Irrtümer nicht übel. Ihr meint es ja gut...und müsst eben noch viel lernen über uns Hunde. Aber keine Sorge, wir helfen euch: mit Geduld und Konsequenz 😉



Dienstag, 4. Februar 2014

Der schnelle und charmante Clooney

Ein wenig gewundert hatte ich mich ja schon...ich war noch so verschlafen, dass ich erst glaubte, ich würde träumen, als mein Zweibeiner angezogen vor mir stand und mich rief. Erst als er das Halsband schüttelte und die Marken daran klimperten bewegte ich mich vom Sofa. Jetzt denkt bloß nicht, dass ich sogleich runtergehüpft bin. Es war eher ein langsames Aufstehen, gefolgt von einer kleinen Zwischenpause beim Abstieg in Form eines langgezogegen Streckens und Gähnen – da bin ich ganz typisch Molosser :-)

Warum ich mich gewundert hatte? Ganz einfach: Unser 1. Gassigehen war noch nicht lange her und so wie Maxi angezogen war, sollte es nicht nur kurz um den Block gehen. Aber wo sollte es am frühen Morgen denn hingehen?  Auf der Fahrt merkte ich dann: auf die Rheinwiesen. Dort trafen wir einen Freund meines Zweibeiners mit seinem Hund Clooney.

Rüde, kann der rennen! Ein etwa 7 Monate alter Sloughi, ein nordafrikanischer Windhund...noch dazu von edler Abstammung. Doch das hat ihn nicht davon abgehalten mit mir Promenadenmischung zu spielen. Der unterschiedliche Stammbaum hat uns jedenfalls nicht davon abgehalten die gleichen Bäume zu markieren. Im Gegenteil: Hab selten so über die Wiesen gefetzt. Selbst Motzi ist nicht so schnell wie Clooney (Maxi hatte echt Schwierigkeiten uns beide im Lauf auf ein Foto zu bekommen).

Nur im langsamen Trab waren wir fototechnisch zu erwischen :-)
Wir haben uns sogleich verstanden und gemerkt, dass wir die gleiche Wellenlänge haben. Schon von weitem erkannten wir das (da sind wir Hunde ja im Vorteil was Körpersprache, Geruch etc. angeht, ihr Menschen braucht dafür meist länger). Entsprechend überschwenglich fiel auch die 1. Begrüßung aus: Wir stürmten freudestrahlend aufeinander zu und jagten uns gegenseitig. Es passte einfach :-)

Nach ausgiebigem Toben gelang es dann doch ein gemeinsames Foto zu schießen... :-)

Aber nicht nur was Spielen und Toben angeht haben Clooney und ich die gleiche Wellenlänge. Er hat mindestens ebenso Herzensbrecher-Qualitäten wie ich ;-) Besonders die weiblichen Zweibeiner sind von uns ganz angetan und schmelzen bei unseren Blicken  :-) Clooney und ich haben übrigens beide einen Lidstrich und so genannte "Vier-Augen" (jeweils ein dunkler Fleck über den Augen). Der geballten Macht unseres Hundeblickes kann wohl niemand widerstehen :-D

Ich seh schon, das wird eine tolle und lustige Freundschaft mit Clooney (er kennt übrigens auch Herbert, den ich neulich kurz wiedertraf). Freu mich schon auf unser nächstes Treffen mit Clooney.


Montag, 3. Februar 2014

Zwischenstand zur Aktion "Futter statt Knaller"

Zunächst vielen Dank für das zahlreiche Feedback zu unserer spontane Spendenaktion "Futter statt Knaller". Ist auch einiges zusammengekommen: müssten so 15 Kilo Trockenfutter, 20 große Dosen Frischfutter und ein paar Leckerlis sein...ich finde nicht schlecht für unsere 1. Aktion dieser Art. Sobald wir einen Termin mit dem Tierheim Hilden für die Übergabe haben, sag ich euch bescheid – würd mich freuen, wenn einige von euch dann dabei sind :-)



Mit Hilde wild am Rhein

Ohrüdeohrüde, die Hilde ist echt ne wilde :-D Sorry, ich weiß, dies Wortspielchen ist für euch Zweibeiner platt. Aber ich finds dennoch hundsmäßig passend was Hilde betrifft. Sie ist eine hübsche Pudeldame durch und durch, ohne aber irgendwelche Hochnäsigkeiten oder so (was man ja vom Klischee als Unwissender vielleicht vermuten würde). Ganz im Gegenteil, mit ihr kann ich wild über die Wiesen jagen (zwar nicht so brutal wie mit Motzi, dafür aber schneller).

Die hübsche Hilde begrüß ich immer gern wild :-)
   
Naja, sie ist auch ein Old City Dog und gehört dem Besitzer der Brauerei im Füchschen. Da lernt man sicher viele unterschiedliche Zwei- und Vierbeiner kennen. Und im Füchschen selber arbeiten ja auch nette Menschen, wenn ich da so an meine Kumpels von der morgendlichen Gassirunde denke. Schon als ich noch ein Welpe war, hab ich mich mit ihr, die etwas älter ist als ich, gut verstanden.

Wildes Hilde-Jagen :-)
Gleich hab ich dich!
Jedenfalls waren wir neulich am Rhein. Ich sag euch, Hilde kann Haken schlagen und schnell ist sie! Ich hab dafür die besseren Tricks beim Raufen drauf ;-) Bin ja durch Motzi und Fritz, aber auch Freunde wie Emely, Franz und Anatoll gut geschult. Trotzdem hat es Hilde immer wieder geschafft mir zu entkommen. Zerrspielchen fand sie dagegen schnell langweilig, ich war ihr da wohl doch zu überlegen. Da half irgendwann auch kein Anbieten von Stöckchen meinerseits mehr. Hat richtig Spaß gemacht, wir waren beide auch ziemlich am Ende. Hilde hatte dann einen Narren an meinem Zweibeiner gefressen...oft ging sie neben ihm und besprang ihn. Und das lag nicht nur an den guten Leckerlis, die er in der Tasche hatte ;-)

Hab durch die celebral Verbindung mit meinem Zweibeiner herausgefunden, dass ihr Menschen euch Freunde oft nach dem Stand, dem Beruf, dem Aussehen und so Sachen aussucht (manche sogar nach 'Rasse'). Für mich als Hund schwer nachzuvollziehen, mich interessiert nur der Charakter, ob wir in etwa die gleiche Wellenlänge und Spaß miteinander haben können. Die Fellfarbe, die Schnauzenform, das Gewicht, das Halsband, die Rasse und vieles mehr sind mir echt egal. So viel ich von euch Menschen auch lernen kann, bei der Freundeauswahl bleib ich bei meiner Hundenase.