Dienstag, 29. April 2014

Orte für Pfoten – Hunde-Auslauf Hofgarten Nähe Feldstraße

Heute ist als Pfoten-Location der Auslaufplatz im Hofgarten in der Nähe der Feldstraße mal dran (hier die Lage auf Google Maps). Er ist um einiges größer als der Auslauf an der Tonhalle (wenngleich nicht so groß wie der in Golzheim), immerhin stehen hier auch 3 Bäume.

Der Platz ist wesentlich heller und freundlicher als der ebenfalls im Hofgarten gelegene an der Tonhalle. Aber auch hier gibt es keine "Beschäftigungsgeräte" wie Hürden, Balken oder anderem. Allerdings stört ein wenig der Lärm der nahen Straße. 

Hier ist mehr Platz und Licht :-)

Für die Zweibeiner steht eine Parkbank bereit, alles andere (wie z.B. Kotbeutel oder Wassernäpfe) müssen sie jedoch mitbringen. Außerdem sollten wir Fellnasen hier insbesondere an ruhigen Tagen (wie Sonntags) nicht allzulaut bellen, sonst kann es sein, dass ein Anwohner sich beschwert (ein Schild hängt extra am Auslauf). Wildes Toben und Raufen mit der entsprechnden Partylautstärke ist hier also nicht... ;-)

Der Flirtfaktor scheint hier ziemlich hoch zu sein. Jedenfalls traf hier mein Celebral-Interface die am penetrantesten fragenden Hundehalterinnen ;-) Wohl daher gehen Maxi und ich hier nur unregelmäßig hin :-) Wir haben hier aber auch viele nette Hundebesitzer kennen gelernt, die nicht auf der verzweifelten Suche waren :-)

Für einen kurzen Abstecher lohnt sich der Platz immer. Vor allem wenn sich darin verträgliche Hunde für eine kurze Spielrunde aufhalten :-)




Montag, 28. April 2014

Wie ich zu Flex-Leinen stehe

Nach der Umfrage haben viele von euch mich gefragt, wie ich denn nun persönlich zu Flex-Leinen stehe. Gut dann will ich mal meine Marke setzen, oder wie ihr Zweibeiner wohl sagen würdet: mich positionieren.

Nun, eigentlich muss ich denen beipflichten, dass wenn die Fellnase gut erzogen ist und der Zweibeiner sie im Griff hat, dann ist die Leine wirklich egal. ABER: meine persönliche Erfahrung zeigt, dass gerade diese Leute nicht zu den typischen Benutzern von Flex-Leinen gehören (das mag daran liegen, dass diese so verantwortungsbewusst sind, dass sie sie bei Spaziergängen wo man vielen Menschen begegnet erst gar nicht mitnehmen). *schnauf* In den meisten Fällen sieht man in der Tat ziehende Hunde und auch etwas faule Hundehalter (und das ist noch diplomatisch ausgedrückt; das wiederum liegt sicherlich daran, dass gerade die verantwortungslosen und diejenigen, die nicht mitdenken, sie auch in Innenstädten und ähnlichen Situationen benutzen).

Meine Erfahrungen mit Flex-Leinen sind zu 99% negativ...sei es nun um selbst erlebte oder beobachtete Situationen. Um es auf den Hund zu bringen: Ich bin dafür, dass jeder Zweibeiner sich erst einmal soweit mit seiner Fellnase beschäftigt, dass die beiden ein gutes Team werden. Bis beide soweit sind, bin ich aber gegen Flex-Leinen.

Wahrscheinlich habe ich mich nun bei einigen Lesern unbeliebt gemacht (bei einigen Fellfreunden wohl auch, die nun um ihre "eingeschränkte" Freiheit bangen). Daher bin ich jetzt mal auf eure Kommentare gespannt! (Am Ende dieses Beitrags könnt ihr sie schreiben)

"Ich finde: Maxi und ich sind schon ein tolles Team, aber soweit,
dass wir Flex-Leinen benutzen können sind wir selber nicht..."
© Foto: Antje Hachmann



Dienstag, 22. April 2014

Wie ich einem Taschendieb begegnete... :-)

Das waren ja spannende Ostertage. An diesem langen Wuffenende ist sooo viel passiert, dass ich gar nicht alles in einem Beitrag erzählen kann. Angefangen hatte alles mit dem Besuch von Motzi, Fritz und ihrer Zweibeinerin. Schon das fand ich zum Hüpfen toll :-) 

Doch dann am Karfreitag, Maxi und ich drehten eine Runde durch die recht ruhige Altstadt. Da rannte gehetzt ein Typ um die Ecke auf die Flingerstraße. Durch die semi-telepathische Verbindung mit meinem Celebral-Interface spürte ich, wie er sich anspannte. Irgendwas schien nicht zu stimmen... Da hörte ich dann das Geschrei "Haltet ihn!". In dem Moment sprang Maxi dem Kerl auch schon in den Weg. Super, das war es also: eine Spieleinheit in der Fußgängerzone :-) Ich also vor Freude hüpfend versuchte sowohl Maxi als auch den neuen Spielkameraden in Hundemanier anzuspielen... *hüpf*

Aber ich war ihm wohl nicht geheuer, leider wich der Kerl uns mit weit aufgerissenen Augen und einem großen Sprung aus. Also Fangen war das Spiel der Stunde? Auch gut, dachte ich :-) und hinter dem Kerl her. In der Zwischenzeit kamen auch andere Spielfreunde dazu, leider alle ohne Fellnase. Als die laute Stimme schrie "Er hat die Tasche!" machten auch die weiblichen Zweibeiner beim Fangenspiel mit :-) Das Ausweichen machte der Gejagte echt gut, auch wenn es ihn stark zu ermüden schien... In der Zwischenzeit kam auch ein anderer Typ um die Ecke gerannt; es war der, der die ganze Zeit schrie "Haltet ihn!".

An der nächsten Ecke, direkt vor dem Killepitsch, hatten sie ihn dann gestellt. Der Gejagte war völlig fertig, atmete schwer, konnte kaum sprechen. Was kam nun? Würden wir einen anderen jagen? Freudig erregt sprang ich Maxi an, versuchte ihn zum Spielen zu animieren... 

Aber dann telefonierte jemand mit dem Handy und wenig später kam ein grün-silberner Wagen mit lustigen blauen Leuchten auf dem Dach (kannte solche Autos schon, aber normalerweise machen sie viel Lärm und mein Bro Fritz heult dabei immer auf). Die nahmen einfach so unsere Beute mit... *schnauf* womit sollten wir nun spielen? Hm, ganz schöne Spielverderber diese Zweibeiner in Uniform und mit Mütze. Erst später am Abend, als ich mit meinem Celebral-Interface connected war, verstand ich die Zusammenhänge: Der Kerl war ein Dieb! In etwa ist das sowas, wie jemand der mir mein Essen wegnimmt...einer Tasche würde ich als Hund wohl kaum aus eigenen Stücken hinterherjagen, einem Stück Pansen aber immer :-)

Jedenfalls hat mir der spontane Zusammenhalt der Zweibeiner echt imponiert. Ich sags ja immer: ihr seid gar nicht so egoistisch, sondern durchaus rudelfähig! ;-)


Naja, für nen Verbrecherjäger bin ich wohl zu verspielt :-)

Donnerstag, 17. April 2014

Jetzt gibts die Hundehasser-Zeitschrift "Kot & Köter" tatsächlich...

Erinnert ihr euch noch an den Plan eine Zeitschrift für Hundehasser rauszugeben? Ich hatte euch ja davon berichtet: Der Journalist Wulf Beleites hatte schon vor längerem (in den 90ern) diese "Schnappsidee" (nach eigenen Erzählungen soll es als Scherz begonnen haben und ihm in einer Kneipe die Idee gekommen sein). Damit tingelte er dann durch diverse TV-Shows (u.a. "Schreinemarkers Live") und kassierte dafür Honorare...aus meinen telepathischen Verbindungen mit meinem Celebral-Interface (der ja auch ein Medienmensch ist) weiß ich, dass die Medien gern Extremstandpunkte in ihren Shows aufnehmen, das bringt Quote... Doch es blieb zunächst beim Plan und viel Gerede. Als Beleites die Aktion aufklärte, sagte er 1998 im NDR: ” So eine Zeitschrift hat auf dem Markt überhaupt keinen Platz. So eine Zeitschrift wird es nie geben.” (Zitat-Quelle: Meedia) Das hat sich nun offensichtlich nach Ansicht von Beleites geändert: das 1. Heft ist jetzt raus.

Wulf Beleites mit seinem 1. Heft Fotoquelle: Meedia
"Ehrlich, das Layout stammt wohl auch aus den 90ern...?" ;-)

Im vergangen Jahr griff Beleites das Thema aber wieder auf. Und dank Crowdfunding (das ist so was wie Geld von Investoren im Netz sammeln) hat er tatsächlich eine Ausgabe produzieren können. Nach Medienangaben hat er 1.000 Magazine drucken lassen; diese tütet er nun ein, um sie an die etwa 850 Abonnenten zu verschicken, die bereit sind 4 Mal im Jahr 7,80 Euro pro Heft zu bezahlen. Beleites Wunsch: eine Auflage von 5.000.

Und was steht nun in der 1. Ausgabe des Satiremagazins? Eine Story dreht sich darum, dass der verstorbene Liedermacher Georg Kreisler statt Tauben, eigentlich Hunde im Park vergiften wollte ("Tauben vergiften im Park" ist eines von Kreislers bekanntesten Liedern); "Die Wiener Kulturgeschichte muss umgeschrieben werden", ist der Titel einer Story mit vielen Anspielungen auf den Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher;  weitere Titelthemen sind: "Jute statt Plastik: Die Grünen fordern Schluss mit den herkömmlichen 'Gassi-Beuteln' und setzen auf ein ökologisches Umdenken"; "Das Private ist politisch, und der Hund noch politischer – Warum Gefahr von 'Gefährte' kommt"; "Der elektronische Schäferhund – Bei Näherkommen wird das Bellen aggressiver"; "Der Nuttenpudel – Nur im Reservat der zwischenmenschlichen Käuflichkeit erfüllt der Pudel einen legitimen Auftrag"; "Der Hund als Untergebener – Ein Text von Kurt Tucholsky aus dem Jahre 1922";  "Der Weg allen Fleisches – Wissenschaftliche Untersuchung der Uni Gießen zu den weltweiten Hunderezepten + dem Festtags-Menü zum Tag des Hundes (1.6.14)" sowie der Kot & Köter Fortsetzungsroman "Der Hundemörder" von Jens Bergmann.

Angesichts solcher Themen ist klar, dass das Satiremagazin nicht ganz ernst gemeint ist. Mal sehen, wie viel Humor die Hundehalter nun beweisen... Einige scheinen jedenfalls keinen Spaß zu verstehen, so soll Beleites bereits bedroht worden sein. Andererseits finde ich seinen "Scherz" nicht so witzig...auch weil ich befürchte, dass nicht alle Zweibeiner ihn verstehen und es ihren Hass gegen uns noch schürt (der Herausgeber sagt ja selber, dass die Autoren alle bekennende Hundehasser seien)...außerdem bin ich echt mal neugierig auf die Anzeigenkunden ;-)

Wie seht ihr das? Schreibt einen Kommentar am Ende dieses Artikels.


"Muss sowas wirklich sein...?"
© Foto: Antje Hachmann

Quellen für den Bericht: Meedia, RTL