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Da bin ich mal ganz Nasen-neugierig... © Foto: Antje Hachmann |
Dogblog - Bunter Hund schnüffelt und sieht alles kunterbunt!
Der Hundeblog mit Tiergeschichten aus dem Hundealltag
und dem Zusammenleben mit Menschen
Donnerstag, 27. März 2014
Umfrage Flex-Leinen
Nun offenbar spaltet das Thema Flex-Leinen die Hundehalter-Nation...daher will ich mal eine Umfrage starten (findet ihr in der Navigationsleiste über dem Welpenbild) um zu sehen, wie die Mehrheit das sieht. Das heißt zwar nicht, dass die Mehrheit zwangsläufig Recht hat, aber es ist sowohl in der Zweibeiner-Demokratie und der Schnüffelnasen-Rudelkratie nicht unwichtig, was die meisten so denken. Die Umfrage läuft bis zum 3.4.2014 bis 18 Uhr, es sind mehrere Antworten möglich. Stimmt also ab! Bin mal echt gespannt, was dabei raus kommt!
Mittwoch, 26. März 2014
Touch me! oder: Tellington-Touch – mit der richtigen kleinen Berührung große Wirkung
Am vergangenen Wuffenende hab ich mit meinem Zweibeiner wieder ein Seminar besucht. Diesmal ging es um Tellington Touch. Das kennt ihr nicht? Macht Nichts, wir bis zu dem Seminar auch nicht...aber nach den 2 Tagen waren wir um Erfahrung, einige Aha-Erlebnisse und viele Ideen reicher.
Aber zunächst: was ist Tellington Touch? Es ist laut den Anhängern eine Methode gewaltfreie Methode, welche die Kommunikation mit Tieren erleichtert, ihre Ausbildung fördert und eine Form der Hilfe im Fall von Verhaltensproblemen sowie Krankheit bietet. Entwickelt hat sie Linda Tellington-Jones, urpsprünglich für Pferde, später auch für Hunde und Menschen. Dabei helfen bestimmte Berührungen, zu Englisch: Touches, um schon große Wirkung zu erzielen. Auch mit Bandagen arbeitet man bei der Tellington-Methode. Wobei es immer sanft zugeht. So verhindert eine elastische Bandage um unsere Hundeschnauze nicht deren Öffnen, oder dass wir bellen...sie macht uns aber unsere Schnauze "bewusster" (ich weiß, solche Begriffe passen nicht zu uns Hunden, aber ich übersetze mal mit Hilfe meines Celebarl-Interfaces, damit ihr Zweibeiner es besser versteht); oder eben unsere Pfoten oder Rücken, was die Haltung beeinflusste...
Das Seminar hatte Tierphysio Langenfeld organisiert und dazu die Dozentin Annika Völkel eingeladen. Ich traf meine Motzi und meinen Kumpel Fritz, alte Bekannte wie Odin und Anouk oder Elli; aber ich lernte auch neue Fellnasen kennen, wie die Windhunde Pablo und Piedro, oder den kräftigen Nick (der mich nicht so recht zu mögen schien, offenbar nervten ihn meine Anspielversuche).
Neben dem theoretischen Teil, der in den Praxisräumen stattfand, gab es auch viele praktische Teile und Übungen. So beispielsweise auch eine zur Leinenführigkeit, bei der wir Hindernisse bewältigten. Aber anders als bei Agility ging es nicht um Geschwindigkeit, sondern eher um die Kommunikation zwischen Zwei- und Vierbeiner. Daher wurden die Übungen eher langsam und konzentriert vorgenommen. "Ähnlich wie beim Tai-Chi", verglich mal mein Cerebral-Interface teils scherzhaft.
Dabei war es nicht nur wichtig, dass wir Hunde die Übung richtig ausführten, auch unsere Zweibeiner mussten viel lernen: über Körperhaltung und deren Ausdruck und ähnliches. Außerdem wurden auch unsere Menschen mal an die Leine genommen – zeitweise sogar mit geschlossenen Augen – um sowohl mal das Gefühl zu haben, wie sich das anfühlt und was ein Leinenruck bedeutet (kleinste Bewegungen reichen da schon!), aber auch um die Körpersprache des Leinenhalters zu beobachten (das dann mit geöffneten Augen ;-) ).
Vielleicht ist ja Tellington nicht jedermans Sache, aber es gibt ja auch andere Seminare und da gibt es viel zu lernen...über uns Hunde, euch Zweibeiner und unser Zusammenleben. Ab und an eines beschnüffeln (vor allem wenn auch noch andere Fellnasen-Freunde dabei sind) kann auf jeden Fall nicht schaden...
Aber zunächst: was ist Tellington Touch? Es ist laut den Anhängern eine Methode gewaltfreie Methode, welche die Kommunikation mit Tieren erleichtert, ihre Ausbildung fördert und eine Form der Hilfe im Fall von Verhaltensproblemen sowie Krankheit bietet. Entwickelt hat sie Linda Tellington-Jones, urpsprünglich für Pferde, später auch für Hunde und Menschen. Dabei helfen bestimmte Berührungen, zu Englisch: Touches, um schon große Wirkung zu erzielen. Auch mit Bandagen arbeitet man bei der Tellington-Methode. Wobei es immer sanft zugeht. So verhindert eine elastische Bandage um unsere Hundeschnauze nicht deren Öffnen, oder dass wir bellen...sie macht uns aber unsere Schnauze "bewusster" (ich weiß, solche Begriffe passen nicht zu uns Hunden, aber ich übersetze mal mit Hilfe meines Celebarl-Interfaces, damit ihr Zweibeiner es besser versteht); oder eben unsere Pfoten oder Rücken, was die Haltung beeinflusste...
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"Ich vertrau dir...aber seltsam ist dieses Bandagieren schon..." © Foto: Antje Hachmann |
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Annika Völkel erklärt die Tellington-Methode © Foto: Antje Hachmann |
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Piedro und Pablo © Foto: Antje Hachmann |
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Nick © Foto: Antje Hachmann |
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Mit dem elastischen Band wurde Piedro seine Schnauze "bewusster"... © Foto: Antje Hachmann |
Neben dem theoretischen Teil, der in den Praxisräumen stattfand, gab es auch viele praktische Teile und Übungen. So beispielsweise auch eine zur Leinenführigkeit, bei der wir Hindernisse bewältigten. Aber anders als bei Agility ging es nicht um Geschwindigkeit, sondern eher um die Kommunikation zwischen Zwei- und Vierbeiner. Daher wurden die Übungen eher langsam und konzentriert vorgenommen. "Ähnlich wie beim Tai-Chi", verglich mal mein Cerebral-Interface teils scherzhaft.
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Mit dem Kopfband war Nick auch kopfmäßig mehr da © Foto: Antje Hachmann |
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Pablo on the Block... © Foto: Antje Hachmann |
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Mit dem Schnauzenband konnte Anouk zwar problemlos bellen, tat es aber weniger... © Foto: Antje Hachmann |
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Piedro give Five... © Foto: Antje Hachmann |
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Eine neue Erfahrung für meinen Zweibeiner: sich blind führen lassen... :-) © Foto: Antje Hachmann |
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Bewusster gehen, aufeinander mehr achten... © Foto: Antje Hachmann |
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Langsam durch einen Reifen ist genauso anstregend wie schnell durchspringen... © Foto: Antje Hachmann |
Bei der Tellington-Methode werden wir Hunde meist mit der Zweipunkt-Führung an die Leine genommen, wobei am Geschirr leicht nach oben gezogen wird, um zu stoppen, während die Halsleine noch leichter verwendet wird um zu korrigieren (ideal wäre es, wenn die Körpersprache ausreichen würde). Also ich bin ehrlich: Mein zweibeiniges Celebral-Interface ist zwar sehr wissbegierig, aber auch sehr skeptisch und kritisch. Doch als Annika an ihm die Touches durchgeführt hat, hat er die Wirkung am eigenen Leib erfahren. Dennoch wird er sie nun nicht einsetzten. Warum? Ganz einfach, er traut sich das nach einem Seminar nicht zu, schließlich hat Annika darin eine lange und intensive Ausbildung genossen. Doch die Übungen mit der Leinenführigkeit und den Bandangen will er auf jeden Fall weiter machen, zumal er hier recht schnell gute Ergebnisse beobachtet hat. Anfangs hatte es mich ja irritiert, war so Bandagen nicht gewohnt; aber nach einer Weile merkte ich es kaum, allerdings bekam ich ein anderes Körpergefühl indem ich die Bandagen spürte (sie werden nicht eng gewickelt!). Ergebnis: durch mein bewussteres Körpergefühl verbesserte sich beispielsweise auch meine Haltung.
Vielleicht ist ja Tellington nicht jedermans Sache, aber es gibt ja auch andere Seminare und da gibt es viel zu lernen...über uns Hunde, euch Zweibeiner und unser Zusammenleben. Ab und an eines beschnüffeln (vor allem wenn auch noch andere Fellnasen-Freunde dabei sind) kann auf jeden Fall nicht schaden...
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Das gegenseitige Bandagieren hat den Zweibeinern auch Spaß gemacht... ;-) © Foto: Antje Hachmann |
Dienstag, 25. März 2014
Nachtrag zu den Rheinwiesen – der Flirtfaktor
Also ehrlich, manche von euch Zweibeinern haben aber echt komische Fragen. So beispielsweise zu meinem Beitrag über Pfoten-Locations in Düsseldorf, den über die Rheinwiesen. Einige wollen was über den Flirtfaktor wissen...
Der ist auf den Rheinwiesen eher gering. Zumal er sehr vom Zufall abhängt (naja, von Mensch und Hund sowieso), denn es ist ja kein eingezäuntes Gebiet. Begegnungen sind entsprechend dem Schicksal überlassen... ;-)
Aber meinem Zweibeiner macht das nichts aus. Im Gegenteil, der geringe Flirtfaktor ist einer der Gründe, warum er so gerne mit mir auf die Rheinwiesen hingeht. Denn er ist recht schnell genervt, wenn jemand ihn erst durch 20 indirekte Fragen ausquetscht, nur um eine Sache zu erfahren: Wie man wohnt? (anhand der Wohnung ist nach der Logik mancher Frauen der Beziehungsstatus zu erkennen...vor allem wenn mit "wir" geantwortet wird) was man so isst? ob man selber kocht? (hier gilt ähnliches wie bei der Wohnung, vor allem wenn das Zauberwort "wir" fällt) wie man das mit dem Hund regelt während der Arbeit? (hier liegt wohl die Vermutung nahe, dass wenn es ein Hundesitter ist, dass man Single sei...wohl eher Hoffnung als Logik ;-) ) Manche sind da aber auch direkter und fragen etwa so: "Das macht sicher ihre Frau?"...oder..."Wie kommt denn ihre Frau mit dem Hund klar?" Es kam sogar einmal vor, dass eine Dame ihn auf den fehlenden Ehering ansprach. Auweia, Maxis Antwort: "Stimmt, hab ich nicht, dafür 3 andere wunderschöne Ringe." (sein Grinsen ging dabei fast von Ohrläppchen zu Ohrläppchen)
Einmal war er so drauf, weil es an dem Tag bereits die 3. Dame auf einem Hundeplatz war, dass er sie bereits bei der 2. Frage unterbrach: "Lassen Sie uns die Zeit und mir die Nerven sparen: Nein, ich bin weder verheiratet, noch verwitewt oder geschieden, noch habe ich Kinder. Fein? Kann sein, aber nicht für Sie! Denn frei bin ich auch nicht." Okay, es ist vielleicht nicht die feine englische Art meines zweibeinigen Celebral-Interfaces, aber ehrlich gesagt mag ich ihn für seine hündische Direktheit ;-)
Er kann aber auch anders: Eine Dame war sehr direkt und fragte ohne Umschweife. Das hat ihr ein Kompliment wegen ihrer Direktheit eingebracht. Als sie verwundert nachfragte womit sie es verdient hatte, und Maxi es ihr erklärt hatte, sagte sie: "Ach diese Frauen... Ja, solche kenn ich auch... Die glauben auch noch mit 60, dass die Männer sie nicht durchschauen und sie so indirekt sein können...Das ist Massenware, damit machen sie sich austauschbar. Ich habe schon vor langem gelernt, dass diese indirekte und manipulative Art die meisten Männer eher nervt."
Aber sowas geschah eher auf eingezäunten Hundeplätzen, da kann man ja nicht einfach so weitergehen.... Was die Rheinwiesen angeht, muss man einfach wegen der Weitläufigkeit auf den Herzenszufall hoffen, nett genug sind die Leute hier ja. Kleiner Tipp: Im Sommer einfach eine Decke mitnehmen und darauf hoffen, dass die Herzdame, der Traumprinz oder eben die gut riechende Fellnase vorbei kommt :-)
Naja, ich werde jedenfalls bei den kommenden Berichten zu Pfoten-Locations extra für euch Zweibeiner auf den Flirtfaktor achten, immerhin zählen wir Hunde ja zu den besten Flirtfaktoren :-) Wir Hunde brauchen dafür ja zum Glück keine Einschätzung...wir vertrauen da unserer Nase :-)
Der ist auf den Rheinwiesen eher gering. Zumal er sehr vom Zufall abhängt (naja, von Mensch und Hund sowieso), denn es ist ja kein eingezäuntes Gebiet. Begegnungen sind entsprechend dem Schicksal überlassen... ;-)
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Wenn man sich bereits kennt, kann hund am Rhein wunderbar flirten... ;-) |
Aber meinem Zweibeiner macht das nichts aus. Im Gegenteil, der geringe Flirtfaktor ist einer der Gründe, warum er so gerne mit mir auf die Rheinwiesen hingeht. Denn er ist recht schnell genervt, wenn jemand ihn erst durch 20 indirekte Fragen ausquetscht, nur um eine Sache zu erfahren: Wie man wohnt? (anhand der Wohnung ist nach der Logik mancher Frauen der Beziehungsstatus zu erkennen...vor allem wenn mit "wir" geantwortet wird) was man so isst? ob man selber kocht? (hier gilt ähnliches wie bei der Wohnung, vor allem wenn das Zauberwort "wir" fällt) wie man das mit dem Hund regelt während der Arbeit? (hier liegt wohl die Vermutung nahe, dass wenn es ein Hundesitter ist, dass man Single sei...wohl eher Hoffnung als Logik ;-) ) Manche sind da aber auch direkter und fragen etwa so: "Das macht sicher ihre Frau?"...oder..."Wie kommt denn ihre Frau mit dem Hund klar?" Es kam sogar einmal vor, dass eine Dame ihn auf den fehlenden Ehering ansprach. Auweia, Maxis Antwort: "Stimmt, hab ich nicht, dafür 3 andere wunderschöne Ringe." (sein Grinsen ging dabei fast von Ohrläppchen zu Ohrläppchen)
Einmal war er so drauf, weil es an dem Tag bereits die 3. Dame auf einem Hundeplatz war, dass er sie bereits bei der 2. Frage unterbrach: "Lassen Sie uns die Zeit und mir die Nerven sparen: Nein, ich bin weder verheiratet, noch verwitewt oder geschieden, noch habe ich Kinder. Fein? Kann sein, aber nicht für Sie! Denn frei bin ich auch nicht." Okay, es ist vielleicht nicht die feine englische Art meines zweibeinigen Celebral-Interfaces, aber ehrlich gesagt mag ich ihn für seine hündische Direktheit ;-)
Er kann aber auch anders: Eine Dame war sehr direkt und fragte ohne Umschweife. Das hat ihr ein Kompliment wegen ihrer Direktheit eingebracht. Als sie verwundert nachfragte womit sie es verdient hatte, und Maxi es ihr erklärt hatte, sagte sie: "Ach diese Frauen... Ja, solche kenn ich auch... Die glauben auch noch mit 60, dass die Männer sie nicht durchschauen und sie so indirekt sein können...Das ist Massenware, damit machen sie sich austauschbar. Ich habe schon vor langem gelernt, dass diese indirekte und manipulative Art die meisten Männer eher nervt."
Aber sowas geschah eher auf eingezäunten Hundeplätzen, da kann man ja nicht einfach so weitergehen.... Was die Rheinwiesen angeht, muss man einfach wegen der Weitläufigkeit auf den Herzenszufall hoffen, nett genug sind die Leute hier ja. Kleiner Tipp: Im Sommer einfach eine Decke mitnehmen und darauf hoffen, dass die Herzdame, der Traumprinz oder eben die gut riechende Fellnase vorbei kommt :-)
Naja, ich werde jedenfalls bei den kommenden Berichten zu Pfoten-Locations extra für euch Zweibeiner auf den Flirtfaktor achten, immerhin zählen wir Hunde ja zu den besten Flirtfaktoren :-) Wir Hunde brauchen dafür ja zum Glück keine Einschätzung...wir vertrauen da unserer Nase :-)
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Jagdspielchen mit Hilde am Rhein :-) |
Montag, 24. März 2014
Mein erster Besuch beim Gangwerk oder wie ich meine Wasserscheu überwand :-)
Wasserscheu? oder Nicht-Schwimmer? Kein Problem: Ich war auch mal so ein...naja, sagen wir mal ein Wasser-Skeptiker. Ihr wisst ja, wie ich die ersten 11 Wochen aufwuchs (kannte ja nicht mal Regen). Kein Wunder also, dass mir Wasser in jeder Form erst mal unheimlich war. Das ging soweit, dass ich bei Regen nicht raus wollte (auch mit Mantel nicht). Okay, der Regen und ich sind jetzt auch nicht gerade Ruten-Freunde, aber er macht mir auch keine Angst mehr. Und ich gehe auch mal ins Wasser, beispielsweise in den Rhein...und ich bin auch mittlerweile ein paar Mal geschwommen.
Wie kams dazu? Nun, da ist zum einen die "sanfte Beharrlichkeit" meines Zweibeiners zu nennen. Er konfrontierte mich immer wieder mit dem nassen Element: er ging auch bei Regen mit mir raus (auch wenn er selber dazu keine Lust hatte), befeuchtete mein Fell mit Wasser...und seine Fröhlichkeit dabei, auch wenn er mit mir Scherze trieb, die ich nicht so doll fand (wie anspritzen), zeigten mir...das ist alles nicht schlimm, ja kann sogar lustig sein (naja, meistens leider für ihn ;-) )
Aber den Durchbruch brachte ein Besuch beim Gangwerk, den die Hundeschule Dogwhisper.de während des Welpenkurses organisiert hatte. Das Gangwerk ist auf die Physiotherapie von Hunden spezialisiert. Zu diesem Zweck haben sie auch ein großes Schwimmbecken (also nicht gerade ein Swimmingpool nach menschlichen Maßstäben...und auch nicht nach Doggen). Dort bekamen wir Hunde eine Schwimmweste (eine extra für Fellnasen). Da unsere Zweibeiner (um uns zu locken) nicht ins Wasser durften, brauchten sie keine. Zusammen mit einer Mitarbeiterin vom Gangwerk ging es dann eine kleine Rampe hoch zum Beckenrand. Während mich Maxi rief (und dabei sein Tonfall nach Freude klang), wollte ich zu ihm...immer wieder machte ich einen zaghaften Schritt, nur um die Pfote spätestens bei Wasserkontakt wieder zurück zu ziehen. "Das ist normal" hörte ich da noch die Frau neben mir sagen und schon schob sie mich ins Wasser. Plumps war ich mit ihr drin...war gar nicht so schlimm. Und: Ich schwamm! ...nur die Spritzer ins Gesicht nervten. Ja, ich konnte schwimmen, mit allen vier Pfoten paddelte ich...direkt auf meinen Zweibeiner am Beckenrand zu. Der konnte vor Freude und Stolz kaum die Tränen verbergen (zum Glück tarnten ein paar Spritzer aus dem Becken diese). Ein extra mitgebrachtes Spielzeug (der Gummiknochen kommt auch heute noch zum Einsatz) schmiss Maxi ins Wasser und ich brachte es ihm zurück. Beim ersten Versuch!
So machte ich mein Seepferdchen für Hunde. Und was Wasser allgemein angeht: Seit dem wusste ich, dass es mir nichts antut, sondern allenfalls lästig ist. Es hat sogar sein Gutes: Das Abtrockenen mit dem Handtuch ist nicht nur angenehmes Streichen Special, sondern auch lustiges Spiel – das kräftige Abschütteln des Wassers neben meinem Celebral-Interface sowieso ;-) (Den Föhn zum Trocknen werd ich allerdings wohl nie mögen.)
Versuchts auch mal mit euren Hunden, falls die ein Problem mit Wasser haben oder noch unerfahrene Junghunde sind. Erst kürzlich gab Maxi dem Zweibeiner von Clooney den Tipp, hat wohl auch prima geklappt (wie ihr hier lesen könnt). Und auch wenn euer Hund kein Problem mit Wasser hat, eine tolle Erfahrung ist es allemal mit seinen Menschen mal Baden zu gehen, am Fluss, am See oder gar mal am Meer...
Wie kams dazu? Nun, da ist zum einen die "sanfte Beharrlichkeit" meines Zweibeiners zu nennen. Er konfrontierte mich immer wieder mit dem nassen Element: er ging auch bei Regen mit mir raus (auch wenn er selber dazu keine Lust hatte), befeuchtete mein Fell mit Wasser...und seine Fröhlichkeit dabei, auch wenn er mit mir Scherze trieb, die ich nicht so doll fand (wie anspritzen), zeigten mir...das ist alles nicht schlimm, ja kann sogar lustig sein (naja, meistens leider für ihn ;-) )
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Beim Anlegen der Schwimmweste © Foto Andrea Krieger |
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Mein Kumpel aus der Welpenschule: Maddox © Foto Andrea Krieger |
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"Ich schwimme! Nix wie hin zu meinem Zweibeiner!" © Foto Andrea Krieger |
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"Guck nicht so, mein Fell ist viel nasser als deine Klamotten!" © Foto Andrea Krieger |
Versuchts auch mal mit euren Hunden, falls die ein Problem mit Wasser haben oder noch unerfahrene Junghunde sind. Erst kürzlich gab Maxi dem Zweibeiner von Clooney den Tipp, hat wohl auch prima geklappt (wie ihr hier lesen könnt). Und auch wenn euer Hund kein Problem mit Wasser hat, eine tolle Erfahrung ist es allemal mit seinen Menschen mal Baden zu gehen, am Fluss, am See oder gar mal am Meer...
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Wasser ist jetzt kein Problem mehr... |
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