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| Partner! Foto: Lutz Borger |
Dogblog - Bunter Hund schnüffelt und sieht alles kunterbunt!
Der Hundeblog mit Tiergeschichten aus dem Hundealltag
und dem Zusammenleben mit Menschen
Mittwoch, 27. Dezember 2017
Dinge, die wir Hunde euch Menschen voraushaben... (Teil 1)
🐶 Wir Hunde haben ja in so manchen Bereichen die Nase vorn. Ja, wir sind euch 2-Beinern in einigen sogar hundehüttehoch (Menschensprache: haushoch) überlegen! *frechwedel* Darum haben wir eine neue Rubrik geschaffen, in der wir euch berichten, auf welchen Gebieten wir euch was voraushaben. Aber deswegen müsst ihr felllosen Primaten nicht gleich Komplexe kriegen, denn ihr könnt auch einiges, was wir wiederum nicht können. So ergänzen wir uns wuffig-prächtig. *wedelfreu* So mancher, der sich mit der Geschichte von Hund und Mensch beschäftigt hat, ist genau deswegen der Meinung, dass die Hund-Mensch-Partnerschaft ein nahezu unschlagbares Team bildet.
Mittwoch, 13. Dezember 2017
*[Produkttest] Gummistiefel von TwoTracks und himmlische Hundedecke Heaven von TrendPet
*Gesponsert
Kalt, Schnee – aber der Gassigang ist kein Problem. Vorausgesetzt man trägt die richtige Kleidung. Und dazu gehören bei diesem Wetter auch gute Gummistiefel. Die sollen nicht nur die Füße trocken halten, sondern wenn möglich auch vor dem Ausrutschen schützen und bequem sein.
Dank des guten Profils der Stiefel von TwoTracks schreckt so ein Wetter nicht. Egal ob im Park oder in der City oder im nahen Stadtwald: Der Grip gibt guten Halt. Und dank des Neopren bleiben die Füße trocken.
Auch das Design der Stiefel ist durchdacht: Schnelles Anziehen durch die beiden seitlichen Griffe ist welpenleicht. Allerdings sinkt somit die so genannte "Wattiefe". Durch tiefere Bäche sollte man also damit nicht gehen, denn dann schwappt das Wasser durch diese Aussparungen. Für ausgedehnte Outdoor-Runden, wo es auch mal durch den ein oder anderen tieferen Bach geht, nutzen wir sie daher nicht. Allerdings hat TwoTracks auch andere, höhere Modelle im Sortiment. Auch das Ausziehen geht fix, dank eines kleinen, rechteckigen Knubbels an der Ferse (keine Ahnung, ob das so beabsichtigt ist, aber es ist irre praktisch).
Und was gibt es schöneres, als nach einem langen Gassigang im Matsch, als nach Hause zu kommen, ins Warme und sich dann schön gemütlich hintzufletzen? Kaum rein in die warme Stube, da legt sich das Döggelchen Rico auch schon auf die kuschelige Wendedecke (eine Seite ist aus gewebtem Stoff, die andere dafür flauschig) „TrendPet Heaven“ und chillt eine Runde. Mit ihren 4 Zentimetern Dicke ist sie zudem sehr bequem. Schade nur, dass sie höchstens bei 30 Grad zu waschen ist. Da wird es nicht leicht, Matsch-Flecken zu entfernen.
🐶 Yo, aber dafür ist die Decke echt hunde-himmlisch kuschelig. *wedelfreu* Aber vergiss nicht unseren Lesern auch zu sagen, wo sie die Stiefel oder die Decke erhalten können: Bei *AnimalShopping.de
Wie könnte ich das vergessen, meine Kleiner...mit dir als meinem Chefredakteur und auch als Zusatz-Gedächtnis.😉
🐶 Genau! Ohne mich bist du fellloser Primat ja quasi aufgeschmissen. *jawohlwoaff* Und nun quatsch nicht länger und komm zu mir auf die himmlische Kuschel-Wendedecke und kraul mich! *wedelfreu*
*Gesponsert
Kalt, Schnee – aber der Gassigang ist kein Problem. Vorausgesetzt man trägt die richtige Kleidung. Und dazu gehören bei diesem Wetter auch gute Gummistiefel. Die sollen nicht nur die Füße trocken halten, sondern wenn möglich auch vor dem Ausrutschen schützen und bequem sein.
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| Fuß und Pfote Foto: Beatrix von Winterfeld-Heuser |
Dank des guten Profils der Stiefel von TwoTracks schreckt so ein Wetter nicht. Egal ob im Park oder in der City oder im nahen Stadtwald: Der Grip gibt guten Halt. Und dank des Neopren bleiben die Füße trocken.
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| 🐶 Hey Alter, da hast du was falsch verstanden... |
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| Durchdachtes Design Foto: Beatrix von Winterfeld-Heuser |
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| Egal bei welchen Wetter: 2 die sich verstehen! Foto: Beatrix von Winterfeld-Heuser |
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| Genau das richtige zum Chillen |
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| 🐶 Los, komm auf meine Decke und kraul mich *treuschau* |
Wie könnte ich das vergessen, meine Kleiner...mit dir als meinem Chefredakteur und auch als Zusatz-Gedächtnis.😉
🐶 Genau! Ohne mich bist du fellloser Primat ja quasi aufgeschmissen. *jawohlwoaff* Und nun quatsch nicht länger und komm zu mir auf die himmlische Kuschel-Wendedecke und kraul mich! *wedelfreu*
*Gesponsert
Samstag, 9. Dezember 2017
[Gastbeitrag] Tierschutz vor Ort - Hundetrainer helfen im Tierheim Apad
Viele Hunde haben kein warmes Sofa, keine regelmäßiges Futter und kein edles Halsband. Sie leben auf der Straße, ernähren sich von Resten und nicht selten werden sie von Menschen schlecht behandelt. Zum Glück gibt es Tierschützer, die sich um sie kümmern. Der Erlebnisbericht von Wilfried Theißen, von derhundehaltercoach (Facebook-Seite: derhundehaltercoach) und Dozent bei Ziemer & Falke, zeigt, wie aktiver Tierschutz vor Ort auch über Grenzen hinweg funktionieren kann und wie andere Hundetrainer so auch was dazu lernen (Wilfried organisiert regelmäßig Reisen nach Apad).
Am 11. September war es endlich soweit. Mit drei befreundeten Hundetrainerinnen habe ich mich morgens um 5.00 Uhr in Köln am Flughafen getroffen. Ich muß anmerken, daß die drei Hundetrainerinnen sich vorher noch nicht kannten. Selbstverständlich kannte ich sie bereits persönlich durch ihre Hundetrainer-Ausbildung bei Ziemer & Falke: Roswitha Bosbach aus Wipperfürth, Andrea Wibbelt-Fälker aus Dortmund und Dania Kunsleben aus Essen. Ein tolles Team, was einfach nur zusammengepasst und die Arbeit vor Ort sehr erleichtert hat. Nach einem Begrüßungskaffee ging es dann auch schon los. Gepäck aufgeben, Sicherheitscheck und ab in die Sonne.
Um 10.30 Uhr landeten wir nach einen sehr angenehmen Flug in Denia an der Costa Blanca. Der Flughafentransfer klappte wie immer reibungslos. Nach einem kurzen Imbiss am Strand ging es auch schon in die Unterkunft. Es fehlte an nichts. Ein tolles Gästehaus, Palmen, ein großer Pool und allerbestes Wetter waren der Garant für eine überaus tolle und erfolgreiche Woche.
Am Nachmittag sind wir dann zum ersten kennen lernen ins Tierheim Apad gefahren. Eine Anlage, die immer zwischen 150 und 170 Tiere beherbergt und für die gesorgt werden muß. Wie immer gab es eine sehr herzliche und freundliche Begrüßung der Tierheimleitung, der Angestellten und der freiwilligen Helfer. Als erstes konnten wir eine Spende von 555 € an die Tierheimleitung übergeben. Auf diesem Wege nochmal vielen, lieben Dank an die Spender.
Nachdem ich den Kolleginnen die Anlage gezeigt und die jeweiligen Tierpfleger vorgestellt hatte, machten wir uns auch schon zu den ersten Gassigängen auf. Jeder half direkt da, wo es nötig war. Es war alles wie selbstverständlich. Am Abend haben wir uns dann unser größtes Vorhaben angeschaut und alles durchgeplant. Auf der Tagesordnung stand der "Svengarden". Ein etwa Tennisplatz großer Teil des Tierheims, welcher schonmal für Freilauf oder Spielstunden genutzt wird, aber leider in den letzten Monaten etwas gelitten hatte. Da die Mähmaschine defekt und längere Zeit in Reparatur war, sah es natürlich auch dementsprechend aus. Das Gras und das Unkraut standen ziemlich hoch und der Auslauf konnte nicht wirklich genutzt werden. Zum Glück haben wir die Maschine zum mähen bekommen und so konnte es am zweiten Tag richtig losgehen.
Wir haben zwei komplette Tage gebraucht, um alles wieder begehbar und nutzbar zu machen. Ein hartes Stück Arbeit bei regelmäßigen Temperaturen jenseits der 30 Grad. Das Ergebnis konnte sich dann echt sehen lassen. Jetzt gibt es dort einen Beschäftigungsgarten, den wir mit den Mitteln eingerichtet haben, die uns zur Verfügung standen. Alte Schläuche, Kellersteine, ein paar Bretter und Holzstangen, ein alter Agilitytisch und eine Wagenladung alte Autoreifen. Damit haben wir eine Möglichkeit geschaffen, Hunde zu beschäftigen und sinnvoll auszulasten.
Wir haben uns die hervorragende Arbeit der Pfleger in den einzelnen Parks angeschaut und haben sie tatkräftig unterstützt. Hier und da konnten wir mit kleinen Tipps Verbesserungen der Abläufe erreichen, wofür das Tierheimpersonal sehr dankbar war. Ich muß an dieser Stelle einmal betonen, dass ich davon begeistert war, wie wir dort aufgenommen und angenommen wurden. Man hat uns um Hilfe und Rat gebeten, was ich so noch nicht kannte. Es war äußerst kollegial und professionell, zugleich aber auch sehr herzlich, was unsere Arbeit dort sehr erleichterte. Wir konnten uns jederzeit frei bewegen und nach eigenem Ermessen schalten und walten. Wir haben in dieser Zeit viele Hunde angeschaut und konnten auch wieder den einen oder anderen zusammenführen, was überaus wichtig ist. Die Hunde waren dankbar für die Beschäftigung und die Möglichkeit, sich mal auszutoben. Die Pfleger waren dankbar für jede kleine Hilfe und für jeden Ratschlag. Ich bin selten auf soviel Verständnis gestossen. Auch die vielen Gespräche mit Personal oder Tierheimleitung waren erfolgreich und trafen auf viel Zuspruch. Wir konnten uns mit etwaigen Adoptanten unterhalten und auch die waren für jeden Ratschlag dankbar. Kleine und große Hilfen wurden immer dankend angenommen.
Eine Schulungsrunde im fertig gestellten Beschäftigungsgarten brachte dann den erwünschten Erfolg und jeder war begeistert bei der Sache. Wir konnten wieder sehr viele Fragen beantworten und keiner ging leer aus.
Der Tierheimleitung, den Tierpflegern und Helfern, Gassigängern und allen, die dort helfen und arbeiten und sich täglich auf´s Neue einbringen, können wir nur ein ganz großes Kompliment für ihren ständigen und manchmal nicht so einfachen Einsatz aussprechen. Es war sehr schön zu sehen, das sich Niemand für Nichts zu schade war und immer und jederzeit bereit war, zu helfen und anzufassen. Besonders zu erwähnen wäre noch, daß man niemals einen Unterschied zwischen Tierheimleitung, Tierpflegern oder Helfern sah. Es war immer ein tolles Miteinander. Nur so konnten wir dort ein tollen Job machen und ich freue mich auf jeden weiteren Besuch in Denia. Ich hoffe, das wir gemeinsam noch viele Ziele erreichen werden und wünsche euch weiterhin viel Erfolg mit eurer tollen Arbeit.
Selbstverständlich sind auch private Unternehmungen nicht zu kurz gekommen. Denia hat viel Sehenswertes zu bieten und die Gastronomie lädt immer wieder dazu ein, es sich mal richtig gut gehen zu lassen. An dieser Stelle möchte ich mich natürlich nochmal recht herzlich bei meinen drei Begleiterinnen bedanken, die tatkräftig geholfen haben und ohne die das Vorhaben so nicht durchführbar gewesen wäre.
Danke Mädels für euren unermüdlichen Einsatz.
Und wir danken dir für diesen Einblick in eure Arbeit im Tierheim Apad. Wir wünschen euch und eurem Team weiterhin viel Erfolg - die Hunde werden es euch danken! Und auch ihr könnt sie dabei unterstützen! Denn auch Spenden braucht das Tierheim.
Eine Woche im Tierheim Apad (Asociación Protectora de Animales de Denia) in Spanien
Am 11. September war es endlich soweit. Mit drei befreundeten Hundetrainerinnen habe ich mich morgens um 5.00 Uhr in Köln am Flughafen getroffen. Ich muß anmerken, daß die drei Hundetrainerinnen sich vorher noch nicht kannten. Selbstverständlich kannte ich sie bereits persönlich durch ihre Hundetrainer-Ausbildung bei Ziemer & Falke: Roswitha Bosbach aus Wipperfürth, Andrea Wibbelt-Fälker aus Dortmund und Dania Kunsleben aus Essen. Ein tolles Team, was einfach nur zusammengepasst und die Arbeit vor Ort sehr erleichtert hat. Nach einem Begrüßungskaffee ging es dann auch schon los. Gepäck aufgeben, Sicherheitscheck und ab in die Sonne.
Um 10.30 Uhr landeten wir nach einen sehr angenehmen Flug in Denia an der Costa Blanca. Der Flughafentransfer klappte wie immer reibungslos. Nach einem kurzen Imbiss am Strand ging es auch schon in die Unterkunft. Es fehlte an nichts. Ein tolles Gästehaus, Palmen, ein großer Pool und allerbestes Wetter waren der Garant für eine überaus tolle und erfolgreiche Woche.
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| Wilfried und sein Team im Tierheim Apad |
Am Nachmittag sind wir dann zum ersten kennen lernen ins Tierheim Apad gefahren. Eine Anlage, die immer zwischen 150 und 170 Tiere beherbergt und für die gesorgt werden muß. Wie immer gab es eine sehr herzliche und freundliche Begrüßung der Tierheimleitung, der Angestellten und der freiwilligen Helfer. Als erstes konnten wir eine Spende von 555 € an die Tierheimleitung übergeben. Auf diesem Wege nochmal vielen, lieben Dank an die Spender.
Nachdem ich den Kolleginnen die Anlage gezeigt und die jeweiligen Tierpfleger vorgestellt hatte, machten wir uns auch schon zu den ersten Gassigängen auf. Jeder half direkt da, wo es nötig war. Es war alles wie selbstverständlich. Am Abend haben wir uns dann unser größtes Vorhaben angeschaut und alles durchgeplant. Auf der Tagesordnung stand der "Svengarden". Ein etwa Tennisplatz großer Teil des Tierheims, welcher schonmal für Freilauf oder Spielstunden genutzt wird, aber leider in den letzten Monaten etwas gelitten hatte. Da die Mähmaschine defekt und längere Zeit in Reparatur war, sah es natürlich auch dementsprechend aus. Das Gras und das Unkraut standen ziemlich hoch und der Auslauf konnte nicht wirklich genutzt werden. Zum Glück haben wir die Maschine zum mähen bekommen und so konnte es am zweiten Tag richtig losgehen.
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| Sinnvolle Beschäftigung für die Hunde ist wichtig! |
Wir haben zwei komplette Tage gebraucht, um alles wieder begehbar und nutzbar zu machen. Ein hartes Stück Arbeit bei regelmäßigen Temperaturen jenseits der 30 Grad. Das Ergebnis konnte sich dann echt sehen lassen. Jetzt gibt es dort einen Beschäftigungsgarten, den wir mit den Mitteln eingerichtet haben, die uns zur Verfügung standen. Alte Schläuche, Kellersteine, ein paar Bretter und Holzstangen, ein alter Agilitytisch und eine Wagenladung alte Autoreifen. Damit haben wir eine Möglichkeit geschaffen, Hunde zu beschäftigen und sinnvoll auszulasten.
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| Auch Freundschaften wurden geschlossen. |
Wir haben uns die hervorragende Arbeit der Pfleger in den einzelnen Parks angeschaut und haben sie tatkräftig unterstützt. Hier und da konnten wir mit kleinen Tipps Verbesserungen der Abläufe erreichen, wofür das Tierheimpersonal sehr dankbar war. Ich muß an dieser Stelle einmal betonen, dass ich davon begeistert war, wie wir dort aufgenommen und angenommen wurden. Man hat uns um Hilfe und Rat gebeten, was ich so noch nicht kannte. Es war äußerst kollegial und professionell, zugleich aber auch sehr herzlich, was unsere Arbeit dort sehr erleichterte. Wir konnten uns jederzeit frei bewegen und nach eigenem Ermessen schalten und walten. Wir haben in dieser Zeit viele Hunde angeschaut und konnten auch wieder den einen oder anderen zusammenführen, was überaus wichtig ist. Die Hunde waren dankbar für die Beschäftigung und die Möglichkeit, sich mal auszutoben. Die Pfleger waren dankbar für jede kleine Hilfe und für jeden Ratschlag. Ich bin selten auf soviel Verständnis gestossen. Auch die vielen Gespräche mit Personal oder Tierheimleitung waren erfolgreich und trafen auf viel Zuspruch. Wir konnten uns mit etwaigen Adoptanten unterhalten und auch die waren für jeden Ratschlag dankbar. Kleine und große Hilfen wurden immer dankend angenommen.
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| Sowohl den Teilnehmern, als auch den Hunden tat das Kennenlernen gut. |
Eine Schulungsrunde im fertig gestellten Beschäftigungsgarten brachte dann den erwünschten Erfolg und jeder war begeistert bei der Sache. Wir konnten wieder sehr viele Fragen beantworten und keiner ging leer aus.
Der Tierheimleitung, den Tierpflegern und Helfern, Gassigängern und allen, die dort helfen und arbeiten und sich täglich auf´s Neue einbringen, können wir nur ein ganz großes Kompliment für ihren ständigen und manchmal nicht so einfachen Einsatz aussprechen. Es war sehr schön zu sehen, das sich Niemand für Nichts zu schade war und immer und jederzeit bereit war, zu helfen und anzufassen. Besonders zu erwähnen wäre noch, daß man niemals einen Unterschied zwischen Tierheimleitung, Tierpflegern oder Helfern sah. Es war immer ein tolles Miteinander. Nur so konnten wir dort ein tollen Job machen und ich freue mich auf jeden weiteren Besuch in Denia. Ich hoffe, das wir gemeinsam noch viele Ziele erreichen werden und wünsche euch weiterhin viel Erfolg mit eurer tollen Arbeit.
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| Ausflug zum Strand. |
Selbstverständlich sind auch private Unternehmungen nicht zu kurz gekommen. Denia hat viel Sehenswertes zu bieten und die Gastronomie lädt immer wieder dazu ein, es sich mal richtig gut gehen zu lassen. An dieser Stelle möchte ich mich natürlich nochmal recht herzlich bei meinen drei Begleiterinnen bedanken, die tatkräftig geholfen haben und ohne die das Vorhaben so nicht durchführbar gewesen wäre.
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| Ein zufriedenes Team - Tierschutz kann auch Spaß machen! |
Danke Mädels für euren unermüdlichen Einsatz.
Und wir danken dir für diesen Einblick in eure Arbeit im Tierheim Apad. Wir wünschen euch und eurem Team weiterhin viel Erfolg - die Hunde werden es euch danken! Und auch ihr könnt sie dabei unterstützen! Denn auch Spenden braucht das Tierheim.
Mittwoch, 6. Dezember 2017
Nehmt uns Hunde als Kommunikationspartner ernst!
🐶 Immer wieder erlebe ich, wie jemand mein menschliches Cerebral-Interface fragt, wie er mich „so gut hinbekommen“ hat. Nun, das liegt wuffverständlich an meinen vielen Talenten und meiner hundsmäßigen Intelligenz. 😎 Aber klaro, so gaaaaanz unbeteiligt war der Olle daran auch nicht. Einer der wesentlichen Punkte ist, dass er mich als Kommunikationspartner für voll nimmt. *stolzwedel*
Denn wir Hunde sind ja wahre Kommunikationsmeister. Und daher geht mein Oller eben nicht – wie viele andere – von einem einfachen Sender-Empfänger-Modell aus (das eh schon seit den 50ern als veraltet und „zur Beschreibung sozialer Kommunikationsprozesse nicht geeignet ist“!). So ein Modell besticht zwar durch seine Einfachheit, aber es spiegelt halt nicht die Wirklichkeit ab (das Leben ist halt nicht so einfach, wie viele es gern hätten). Schließlich sind wir Hunde ja keine Radioempfänger! *jawohlwoaff* Kein Wunder also, dass da Missverständnisse und Frust vorprogrammiert sind. Denn ihr felllosen Primaten sendet ein Signal, aber nicht immer reagieren wir Hunde darauf gleich oder wie ihr es wünscht (aber genau das impliziert das Sender-Empfänger-Modell). Viel hilfreicher ist daher der dynamisch-transaktionale Ansatz von Werner Früh und Klaus Schönbach, wie mein Oller es euch in unserer aktuellen Kolumne in WUFF - Das Hundemagzin beschrieben hat.
So ein interaktionistisches Modell sieht beide Beteiligten als aktiven und passiven Part des Kommunikationsprozesses. Außerdem berücksichtigt es auch, dass die gesendete Botschaft verarbeitet wird. Viele Faktoren spielen da eine Rolle: Erfahrung, Erlerntes aber auch situative Einflüsse etc. Angesichts unseres Geruchssinnes ist gerade Letzteres nicht zu missachten. Ein Beispiel: Das gleiche Signal, selbst am gleichen Ort und zur gleichen Tageszeit, kann unterschiedliche Reaktionen hervorrufen, einfach weil wir Hunde einen anderen Geruch wahrnehmen.
Hinzu kommt noch die Feedback-Schleife. Bei euch 2-Beinern sit das unter anderem die Vorstellung die beide Kommunikationsseiten voneinander haben. Bei uns Hunden wäre das also unter anderem das weite Feld der Stimmungsübertragung. Und die beeinflusst uns Hunde weit mehr als viele andere Signale, die ihr uns bewusst sendet - ihr könnt uns da nicht betuppen. *jawohlwoaff*
Ihr seht also, so ein Modell hilft vielmehr um seinen Kommunikationspartner zu verstehen. Und durch ein besseres Verstehen kommt auch ein größeres Verständnis. Schließlich will man ja verstehen, was man liebt. Genau deswegen versuchen wir Hunde auch unser ganzes Leben durch euch felllose Primaten zu verstehen.
PS: Dies ist der ergänzende Beitrag zu unserer Kolumne im Hundemagazin WUFF (01/2018) "Einfache Kommunikationsmodelle taugen nichts..."
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| Sich gegenseitig respektieren und ernst nehmen - DAS ist Grundvorraussetzung für eine funktionierende Kommunikation UND Partnerschaft! Foto: Lutz Borger |
Denn wir Hunde sind ja wahre Kommunikationsmeister. Und daher geht mein Oller eben nicht – wie viele andere – von einem einfachen Sender-Empfänger-Modell aus (das eh schon seit den 50ern als veraltet und „zur Beschreibung sozialer Kommunikationsprozesse nicht geeignet ist“!). So ein Modell besticht zwar durch seine Einfachheit, aber es spiegelt halt nicht die Wirklichkeit ab (das Leben ist halt nicht so einfach, wie viele es gern hätten). Schließlich sind wir Hunde ja keine Radioempfänger! *jawohlwoaff* Kein Wunder also, dass da Missverständnisse und Frust vorprogrammiert sind. Denn ihr felllosen Primaten sendet ein Signal, aber nicht immer reagieren wir Hunde darauf gleich oder wie ihr es wünscht (aber genau das impliziert das Sender-Empfänger-Modell). Viel hilfreicher ist daher der dynamisch-transaktionale Ansatz von Werner Früh und Klaus Schönbach, wie mein Oller es euch in unserer aktuellen Kolumne in WUFF - Das Hundemagzin beschrieben hat.
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| Das dynamisch-transaktionale Kommunikationsmodell Quelle: Schönbach/Früh (1991), S. 53 |
So ein interaktionistisches Modell sieht beide Beteiligten als aktiven und passiven Part des Kommunikationsprozesses. Außerdem berücksichtigt es auch, dass die gesendete Botschaft verarbeitet wird. Viele Faktoren spielen da eine Rolle: Erfahrung, Erlerntes aber auch situative Einflüsse etc. Angesichts unseres Geruchssinnes ist gerade Letzteres nicht zu missachten. Ein Beispiel: Das gleiche Signal, selbst am gleichen Ort und zur gleichen Tageszeit, kann unterschiedliche Reaktionen hervorrufen, einfach weil wir Hunde einen anderen Geruch wahrnehmen.
Hinzu kommt noch die Feedback-Schleife. Bei euch 2-Beinern sit das unter anderem die Vorstellung die beide Kommunikationsseiten voneinander haben. Bei uns Hunden wäre das also unter anderem das weite Feld der Stimmungsübertragung. Und die beeinflusst uns Hunde weit mehr als viele andere Signale, die ihr uns bewusst sendet - ihr könnt uns da nicht betuppen. *jawohlwoaff*
Ihr seht also, so ein Modell hilft vielmehr um seinen Kommunikationspartner zu verstehen. Und durch ein besseres Verstehen kommt auch ein größeres Verständnis. Schließlich will man ja verstehen, was man liebt. Genau deswegen versuchen wir Hunde auch unser ganzes Leben durch euch felllose Primaten zu verstehen.
PS: Dies ist der ergänzende Beitrag zu unserer Kolumne im Hundemagazin WUFF (01/2018) "Einfache Kommunikationsmodelle taugen nichts..."
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