Sonntag, 29. November 2015

Nachtrag zu den Hundekeksen: 2 wuffig praktische Rezeptsammlungen!

Ich hab nach dem veröffentlichen des Beitrags mit Rezepten für Hundekekse noch 2 Rezeptsammlungen gefunden, die ich euch unbedingt an die Nase legen möchte! *leftzenleck* Hier findet ihr weitere schlabberleckere Rezepte, worunter sicher auch eines ist, das auch euren Hund zum Sabbern bringt. :-D

Da ist zum einen die Sammlung auf den Facebook-Seiten von Hier darf ich Hund sein. Vielen Dank für den Tipp Monika! Es sollen bald auch spezielle Weihnachtsrezepte in das Fotoalbum aufgenommen werden! *schwanzwedelfreu*





Außerdem findet ihr auch tolle Rezepte im Hundeblog Fiffibene. Die hat meine Wuffweb-Freundin Wilma bereits getestet und für schmackofatz befunden. *schleck*

So und nun wünsch ich euch einen schönen 1. Advent und wuffigen Backspaß mit euren Fellnasen!


Backen ist ja so ein Wuff-Spaß :-D
© Foto: Antje Hachmann


Freitag, 27. November 2015

Kuschelige Weihnachtszeit ist auch pansige Hundekeks Backzeit - 8 leckere Rezepte :-)

Ist ja ganz schön kalt geworden...und nass *schüttel* Daher trag ich jetzt auch manchmal einen Hundemantel, gerade bei unserer 1. Gassirunde am Morgen, wo es noch besonders kalt ist. Dafür ist es aber auch eine besonders kuschelige Zeit. Ich liege viel bei meinem Cerebral-Interface Maximilian, und genieße seine Kraulen dabei *seufz*

Das ist soooo entspannend! Doch wenn er dann aufsteht, weil er auf eine Idee - eine besondere - kommt, dann wird es spannend. Und zwar schnüffelspannend - zuerst. Später auch schmatzspannend *schwanzwedelfreu* Denn dann geht er in die Küche und backt Hundekekse *sabber* (Eigentlich kann man die ja das ganze Jahr backen, aber mein 2-Beiner ist eher im Winter dafür in Stimmung.)

Gib schon her... *sabber*

Hab euch mal ein paar Rezepte rausgesucht, die wir in den vergangenen Jahren ausprobiert haben. Vielleicht ist ja auch eines für euch dabei *sabberschleck*


REZEPT 1

 

Leberwurst-Kekse Variante I

Zutaten:
150 g Leberwurst
150 g Vollkornweizen- oder Dinkelmehl
100 g Haferflocken, manche Hunde mögen am liebsten die kernigen :-)
200 ml Wasser bzw. salzarmer Brühe


Zubereitung: 
Mehl, Haferflocken mit dem warmen Wasser/Brühe vermischen. Dann die Leberwurst unter kneten. Du kannst jetzt noch geriebenen Käse oder frische Kräuter (Petersilie, Majoran) dazutun wenn du das magst. Ist die Masse noch zu dünn, bissel mehr Mehl rein tun. Eine dicke Wurst formen, kleine Scheiben abschneiden und dann formen (wie Knochen z.B.) - oder auch nicht, rund schmecken die auch.

Backpapier aufs Blech und die Kekse drauflegen. Dann bei 150 Grad - je nach dem wie gross und dick die Kekse sind – 30 bis 60 Minuten backen. Ofen ausschalten. Wenn du dann die Backofentür etwas auflässt und die Kekse über Nacht im warmen Ofen gut trocknen dürfen halten die angeblich bis zu 4 Wochen, konnte ich aber bisher nicht ausprobieren, die sind immer vorher schon weg geschlabbert
Quelle: Miguel Alvarez



REZEPT 2

 

Huhn-Kekse

Zutaten: 
350 g Vollkornmehl
150 g Hühnerhack
1 Ei
einige Petersilienblätter
50 ml Rapsöl
150 ml Wasser


Zubereitung:
Hackfleisch ca. 10 Minuten in 150 ml Wasser kochen und abkühlen lassen, anschließend mitsamt der Brühe pürieren. Petersilie fein hacken. Mehl, Ei und Rapsöl hinzufügen und mit einem Handmixer zu einem glatten Teig verrühren. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3cm dick ausrollen und mit Förmchen ausstechen.

Backofen auf 170 Grad (Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Kekse auf das Backblech legen und ca. 20 Minuten backen, bis die Kekse goldbraun sind.
Quelle: Lumpi4


REZEPT 3

 

Leberwurst-Kekse Variante II

Zutaten: 
200 g Leberwurst
150 g Hüttenkäse
400 g Haferflocken
2 Eier


Zubereitung:
Zutaten mischen und kneten, die Kekse dann bei 180 Grad 45 Minuten backen; danach abkühlen uind trocknen mit offener Backofentür.
Quelle: Martha Splatterhead



REZEPT 4

 

Leber-Keks mit Allerlei frei Schnauze

Zutaten: 
500 g durchgedrehte Leber
500 g Haferflocken
5-6 Eier
Frei Schnauze Kräuter, Kokosflocken, Möhren, Äpfel, Bananen oder was sonst so an hundeverträglichen Happen da sind.


Zubereitung:
Zutaten mischen und kneten, die Kekse dann bei 180 Grad 45 Miniten backen; danach abkühlen und trocknen mit offener Backofentür.
Quelle: Martha Splatterhead


REZEPT 5

 

Thunfisch-Karotten-Keks

Zutaten:
200 g Thunfisch
150 g Karottensalat
200 g Haferflocken
300 g Mehl
500 g Joghurt
100 ml Milch
3 Eier
½ TL Salz

Zubereitung:
Karottensalat abgießen, danach alle Zutaten miteinander vermischen. Den Teig gut durchkneten. Dann die geformten oder ausgestochenen Kekse auf ein Backblech bei ca 150 Grad Umluft zwischen 45 und 60 Minuten backen.
Quelle: Sandra Jeroshi


REZEPT 6

 

Quarkpralinen

Zutaten: 
200 g feine Haferflocken
100 g Dinkelmehl
etwa 6 EL Buttermilch (so dass ein Teig guter Konsistenz entsteht)
5 EL Öl (z.B. Distelöl oder Olivenöl)
1 Ei
1 EL Ahornsirup
150 g Magerquark


Zubereitung:
Alles gut vermischen und in kleinen Kugeln bei 180 Grad etwa 25 Minuten backen.
Quelle: Dana Giersberg 


REZEPT 7

 

Leberwurst-Kekse Variante III

Zutaten:
250 g Leberwurst
2-3 Tassen Haferflocken
1 Becher Hüttenkäse
1 Ei

Zubereitung:
Alles miteinander durchkneten kleine Kugeln formen und für 15 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. 
Quelle: Doe Jane 


REZEPT 8

 

Pansige Hundekekse

Zutaten:
200g Rinder-, Pferde- oder Lammhack
400g dunkles Mehl
80g Haferflocken
20g Pansenpulver
20g Hüttenkäse
2 Eier
ca. 120ml Fleischbrühe

Zubereitung:
Alles gut vermischen und dann ausrollen (je nach größe des Hundes zwischen 0,5 und 1 cm dick). Die Form ist uns Hunden egal, aber wir freuen uns wenn ihr Menschen euch freut: Also wenn es euch Spaß macht stecht ruhig Formen wie Knochen, Pfoten, Hunde oder jetzt zur Weihnachtszeit auch Sterne oder Tannenbäume aus :-) Etwa 45 Minuten bei 180 Grad im Ofen backen (Umluft). Danach das Abkühlen lassen nicht vergessen (besser an der Luft, als im Kühlschrank)!


Und manchmal, da steckt mein 2-Beiner auch was in den Teig und rollt ihn zu Kugeln: mal ein Stück Fleisch,Fisch, Käse, Apfelstückchen (Vorsicht! auf JEDEN FALL abkühlen lassen!) oder mal einen Brocken Trockenfutter. Ist immer wieder eine kleine Kauüberraschung :-)


Links zum Thema:

Weitere leckere Rezepte findet ihr beispielsweise unter...

Wie ist es mit euch? Kennt ihr weitere Rezepte? Dann schreibt sie mir! Entweder als Kommentar unter diesem Beitrag oder auf meine FB-Seite als Kommentar unter den entsprechenden Post. Ich freu mich drauf! *lefzenleck*



Mittwoch, 25. November 2015

[Spendenaktion] Wir versteigern einen Bannerwerbeplatz - der Erlös geht zu 100% an den Tierschutz!

Bald steht das Weihnachtsfest an. Ihr Menschen nennt es das Fest der Liebe. Weil damals ein besonderer 2-Beiner geboren wurde, der euch predigte, dass es zur Abwechslung doch echt wuffig ist, wenn ihr Primatenabkömmlinge nett zueinander seid. Naja, so ganz begriffen hat das noch nicht jeder Mensch, wenn ich mir so manchmal die Nachrichten anschaue... *brumm*

Seid doch einfach nett zueinander! Nicht nur zu Weihnachten!

Gut, dass ich dich hab!
© Foto: Antje Hachmann
Immerhin erinnern sich viele 2-Beiner in dieser besinnlichen Zeit wieder daran nett zueinander zu sein und Liebe zu schenken. Auch zu ihren Tieren. Derzeit sieht man auch viele Weihnachtsgeschenke für Hunde in der Werbung oder in den Shops. Doch was ist mit all den Tieren ohne Zuhause, ohne Menschen-Partner? Ich habe ja das Glück mit meinem Cerebral-Interface, habe eine Familie, ein warmes Zuhause und viele Annehmlichkeiten. Doch vielen Tieren geht es anders. Die haben's nicht so gut: Sie verbringen ihre Weihnachtszeit und den Jahreswechsel nicht so wie ich, mit Freunden und Familie, satt und kuschelig auf dem Sofa, gekrault von meinem menschlichen Partner... Sie sind alleine, in Tierheimen, auf der Straße oder gar in Tötungstationen... *traurigschau*

Ihr wisst ja, dass wir in den vergangenen Jahren daher immer Sachspenden gesammelt haben (Spendenübergabe der Aktion 2014 und Spendenübergabe der Aktion 2013). Dieses Jahr schaffen wir das leider nicht *schnauf* Aber ich bin mal mit meinem Cerebral-Interface bei einer längeren Gassirunde im semi-telepathischen Rapport (ich dachte ja erst an Apport *schwanzwedel*) gegangen... Und da kam mir eine Idee! *heftigschwanzwedel*

Dir?

Na gut...meinetwegen Partner...dann eben UNS. Besser so?

Viel besser :-)

Jedenfalls: Wir versteigern einen Bannerwerbeplatz! Und der Erlös geht dann zu 100% an einen Tierschutzverein! Jeder kann mitbieten! (Also nicht nur Hundeunternehmen.) Das höchste Gebot gewinnt einen Bannerwerbeplatz in unserem Blog für einen Monat. Der Gewinner darf auch entscheiden, an welche Tierschutzorganisation er spenden will. UND: Die Tierschutzorganisation erhält zusätzlich zur Spende dann auch ein Werbebanner für einen Monat!

Hohoho...*woaffwoaffwoaff* Ich bin der gestromte Sankta Claus *schwanzwedel*
© Foto: Antje Hachmann

Damit alles schön transparent ist, schreibt eure Gebote (bis einschließlich zum 6.12.2015 um 18 Uhr)  einfach als Kommentar hier unter den Blogbeitrag oder unter dem Posting hierzu auf unserer FB-Seite (es gelten nur diese Gebote!). Und jetzt bietet mit! Macht Werbung für euer Unternehmen und tut gleichzeitig was tierisch Gutes! *schwanzwedelhüpf*

Hand und Pfote - Freunde fürs Leben!
© Foto: Antje Hachmann


Dienstag, 24. November 2015

Rückblick auf eine pansige Woche

Das war ja mal wieder eine pansige Woche *schwanzwedel* War mal wieder viel los: mein 2-Beiner musste nen gößeren Kundenauftrag abarbeiten, außerdem noch seine neuen Webseiten endlich mal fertig machen, diverse Projekte ankurbeln (leider darf ich dazu noch nichts verraten...aber bald erfahrt ihr mehr)...und ich? Na ich war auch gut beschäftigt, nicht nur als Inspiration für mein Cerebral-Interface Maximilian - das mache ich ja eh immer *schwanzwedel* Sondern auch mit dem Training für die Begleithunde-Prüfung (dazu demnächst mehr hier im Blog).

Maxi und ich melden sich zur BH-Prüfung... :-)

Wir waren jedenfalls so beschäftigt, dass wir keine Zeit hatten für unseren Blog (sorry, aber das bisschen Freizeit haben wir dann doch für uns genutzt). Es hat gerade für das kurzlebigere und schnellere Medium Facebbok (FB) gereicht (denn so ein Blogbeitrag kostete wesentlich mehr Zeit und Mühe als ein Posting in FB). So wissen die regelmäßigen Leser unserer FB-Seite ja vielleicht schon, dass ich beispielsweise mal Maximilian etwas verärgert hatte, weil ich unerlaubt irgendwas auf der Wiese am Rhein gefressen hatte. Da war er dann echt extrem konsequent...ich spürte allerdings, dass ihm das selber sehr schwer fiel...aber die Sorge um mich trieb ihn an...

Uiuiui, mein 2-beiniger Partner ist ziemlich sauer... Spricht kein Wort mit mir... Nur weil ich was draussen auf der...
Posted by Gassireport on Samstag, 21. November 2015


Ein anderes mal hatten wir am frühen Morgen, bei unserer 1. Gassirunde des Tages, eine dieser tollen Begegnungen. Ihr wisst schon, eine von der Art, wie sie kein Mensch und kein Hund braucht... *brummm*
 

Diese Begegnungen am frühen Morgen...kennt ihr die? Die, die keiner braucht. Bin mal wieder von diesen 2 unverschämten...
Posted by Gassireport on Donnerstag, 19. November 2015

 
Lustiger war da schon eine andere Begegnung, fast der 3. Art...zumindest sah es auf die Entfernung aus wie ein Landetrupp von Außerirdischen...doch statt dessen waren es Menschen bei einer besonderen Art des Fußball-Spiels...bei dem sie selber auch Bälle waren...hätte ja gerne mitgespielt *schwanzwedel*


Seltsames #Fussball Spiel von euch 2-Beinern :-) Da würd ich auch gern den Ball fangen...nur welchen? :-D
Posted by Gassireport on Samstag, 21. November 2015



Die unglaubliche Uska...und ihr Napf :-)
Na immerhin hab ich endlich mal Uska kennen gelernt. Sie ist die Hündin eines alten Schuldfreundes von Maximilian. Ihn hatte ich ja bereits mal beschnüffelt...zuletzt auf der Hochzeit wo wir waren. Er ist Anwalt und so ganz anders als mein 2-Beiner, dennoch verstehen sie sich super (naja, sie geraten auch mal heftig aneinander, aber ihre Freundschaft ist dann doch stärker). Uska ist eine super wuffige Boxer-Dame und sie fand meinen Maximilian auf Anhieb toll. Und noch mehr mochte sie ihn, als er auf eine Eigenart von ihr einging. Sie hat nämlich einen Tick...einen Napf-Tick...nicht wegen Fressen...nein zum Spielen. Ja genau, ihr habt richtig gehört, sie spielt mit dem Napf...und teilen will sie ihn nicht (obwohl er doch leer ist). Also wenn sie dann auf "Napf-Modus" schaltete, war ich irgendwie abgeschrieben...statt dessen schleppte sie den Napf immer wieder als Geschenk zu Maximilian.

Ist ja gut, ich lass dir deinen Napf...ist doch eh leer *schwanzwedel*



Freitag, 13. November 2015

[Gastbeitrag] Freundschaft steht (und wedelt) über Schwächen! oder: Mein Hund kann mich auch so lesen...

Heute ist es mir und meinem 2-beinigem Cerebral-Interface ein ganz besonderes Anliegen euch den Gastbeitrag von Larissa Zuber vom Blog Larii&Blue zu präsentieren. Sie schreibt dort "über das Leben eines kleinen Chihuahuas".

Nun hat sie eine kleine Schwäche, eigentlich nichts dolles. Jedenfalls nichts was sie in irgendeiner Form als Mensch abwertet. Denn jeder von uns, Hund und Mensch und alle Lebewesen, haben Schwächen. Nun wird sie aber gelegentlich wegen ihrer Schwäche von anderen ausgelacht oder gar angegriffen - ja einige wollen ihr sogar ihren Blog vermiesen *brumm*
Wir finden das sehr unfair! *grrrr* Dabei hilft ihr das Schreiben auch besser mit ihrer Schwäche klar zu kommen...

Und daher freuen wir uns ganz besonders heute diesen tollen Gastbeitrag von Larissa bringen zu dürfen. Wir lesen euch jedenfalls gern! Und falls sich jemand wegen der Fehler darin wundert, wir haben ihn absichtlich völlig unkorrigiert übernommen. Warum? Das erklärt euch besser Larissa selber.

Larii & Blue
Foto: Larissa Zuber
 

HILFE ICH BIN LEGASTHENIKERIN!


Hallo ihr Lieben,

bevor ich überhaupt anfange, möchte ich mich bei dem lieben Maximilian bedanken, diesen Artikel überhaupt schreiben zu dürfen!

Das heutige Thema war überhaupt nicht leicht für mich von mir preis zu geben, denn welcher Mensch gibt schon gerne seine Schwächen zu?!

Doch jetzt stelle ich mich erst einmal vor. Ich heiße Larissa Zuber und bin 20 Jahre alt. Ich führe einen kleinen, aber für mich sehr hilfreichen Hundeblog. Ich leide an Legasthenie schon seit meiner Geburt, deswegen weiße ich auch, mit lächeln darauf hin das einige Fehler in diesem Text auftauchen könnten;)

Was ist überhaupt Legasthenie?

Mehr als 5 Millionen Deutsche haben eine Lese- und Rechtschreib-Schwäche (LRS). Sie sind als Kind ebenso intelligent wie alle anderen auch und trotzdem werden sie verspottet und landen häufig auf der Förderschule (ich habe einen Realschulabschluss und meine Ausbildung mit sehrgut bis gut abgeschlossen).

Ob man Legasthenie heilen kann, ist umstritten, aber man kann die Probleme mindern. Das wichtigste ist eine zuverlässige und detaillierte Diagnose der Problematik, um gezielte Fördermaßnahmen einleiten zu können.

Legasthenie ist ein komplexes Problem mit mehreren möglichen Ursachen. Auch Lehrer und Ärzte sind häufig unzureichend informiert, weil Legasthenie in ihrer Ausbildung nicht vorkommen. In Schulen werden Legastheniker daher häufig fälschlicherweise als lernbehindert oder faul angesehen, obwohl sie eine altersrechte Intelligenz aufweisen. Sie erleiden dadurch oft schwere psychische oder soziale Folgeschäden.
 

FREUNDE!
Foto: Larissa Zuber


Es ist überhaupt nicht leicht mit dieser Krankheit zu leben. Es fängt in der schule an, man wird ausgelacht, weil man trotz so vielem üben, als Einzige eine sechs schreibt. Selbst der beste Aufsatz, mit der besten Geschichte ist der reinste Flop, da es durch die vielen Rechtschreibfehler und die falsche Satzbildung unverständlich wird. Ich habe mich nicht einmal getraut meinen Freunden Briefe zu schreiben, weil ich Angst hatte erneut verspottet zu werden! Weiter geht es mit den typischen Zettelchen schreiben in den Weiterführendenschulen. Das konnte man voll vergessen, „meint ihr ich laufe ins offene Messer? Nein nein,“ diesen Gefallen wollte ich den anderen nicht machen. Dann kommt man in ein Alter, in dem man Bewerbungen schreiben muss und ich sag es euch, es war für mich der reinste Horror meinen Eltern, nach so vielen teuren Kursen, diese Fehlersammlung vorzulegen. Doch jetzt habe ich ein Alter erreicht, in dem es mir egal ist was andere denken! Ich habe mich an einen Blog gewagt um mich selbst heraus zu fordern, mich so richtig um meine Schwäche zu kümmern. Durch vieles lesen, von anderen Blogs merke ich mir Wörter oder bilde mir Eselsbrücken. Ich habe auch eine tolle Dogblogger Gruppe hinter mir, die mich bei meinem schreiben vollkommen unterstützen! Besonders Kraft gibt mir Blue, denn durch ihn habe ich überhaupt die Möglichkeit etwas zu bloggen. Er freut sich immer wenn ich Wörter, die ich immer wieder falsch schreibe, laut ausspreche in verschiedenen Tonlagen um sie mir besser zu merken, somit erfreut sich mein Hund an meinem Handicap. Für mich ist einfach das tolle das mein Vierbeiner mich so akzeptiert wie ich bin, im Gegensatz zu Zweibeiner. Ich weiß einfach das Blue immer für mich da ist, egal in welcher Situation!

Bleib so wie du bist!
Foto: Larissa Zuber

In dem Lied „So wie du Bist“ von MoTrip heißt es: „Lass die anderen sich verändern, und bleibe so wie du bist“! Habt auch ihr Mut und geht eure Probleme an! Es gibt nichts was man nicht schaffen kann! Meine Fehler sind meine Wiedererkennung!

PS: Über dumme Kommentare dürft ihr Lachen. Wer fragen hat darf sich gerne über FB oder Email bei mir melden! 


Dumme Kommentare lassen mich kalt...
Foto: Larissa Zuber


Vielen wuffigen Dank für deinen offenen Beitrag hier bei mir im Blog! An deinem Mut sollten sich einige ein Beispiel nehmen. Und Blue ist der beste Beweis, dass ein großes Herz nichts mit der Schulterhöhe zu tun hat! Die dummen Kommentare, schick sie ruhig her...ich freu mich schon drauf *grrrr* und mein 2- Beiner auch :-)


Dienstag, 10. November 2015

WUFFASTISCH!!! Wir sind im Finale für den BlogDog 2015! und in der WUFF waren wir auch... *schwanzwedelhüpf*

Ganz untypisch war die 2. Gassirunde an diesem Tag. Klar kannte ich den Weg schon, aber wir laufen ihn nicht regelmäßig. Aber das alleine war es nicht, was untypisch war. Da spürte ich bei meinem 2-beinigem Cerebral-Interface eine gewissen neugierige Unruhe. Woran ich das merkte? Och an vielen Sachen, schon an seiner Schrittfolge, seiner Körperhaltung, seinen Blicken, seiner Atmung... *ohrennachvorn*

Ich spür an vielen kleinen Signalen, wie die Stimmung meines Menschen-Partners ist

Bei einem Zeitschriftenhändler holte er dann die aktuelle WUFF - Das Hundemagazin. Denn darin war ein Beitrag von Severine Martens, für deren Online-Hundemagazin Die Fabelschmiede wir (oder besser gesagt in diesem Fall mein menschlicher Partner Maximilian) und 21 andere Autoren über ihre Gefühle zum Hund geschrieben haben (hier zu unserem Beitrag damals). Und genau um diese Serie ging es in dem Artikel. Lustig fand ich, dass nicht nur ich Maximilians Neugierde bemerkte, denn als wir bezahlten, fragte die Verkäuferin mich dabei anschauend: "Na bist du da drin?" *schwanzwedelfreu*



Und dann begann auch noch das Finale für den BlogDog 2015 im Blog fiffibene. Ihr erinnert euch sicher noch an meine Nominierung im September. Nun treten alle 3 Finalisten der einzelenen Runden an...hab echt coole Mitstreiter. Naja, kein Wunder, ihr Leser habt uns ja gewählt. Verdient hat jeder von uns den Sieg! Denn jeder von uns ist anders und einmalig! 

*ganztreuschau* Dennoch würd ich mich freuen, wenn ich für mich abstimmt ;-) *schwanzwedel-wackelpo*

Rico! Das gehört sich nicht!


Was denn? ich bin ein Hund! Ich darf auch mal egoistisch sein...also Partner, nerv nicht mit deiner Menschenmoral *schwanzwedel* Zudem ist die Konkurrenz echt hart, da kann ich jede Unterstützung gebrauchen! *treuschau*

Achso, wie ihr für mich abstimmen könnt? Ganz einfach: Entweder als Kommentar unter den Blogbeitrag bei fiffibene oder als Kommentar zum Bild auf den Facebook-Seiten von fiffibene (den Link oder einfach das Bild unten anklicken). Und nun haut in die Tasten! Noch bis zum 27. November läuft die Abstimmung. *schwanzwedelfreu*


Leute, es ist wieder soweit!!!! Der Fiffibene BlogDog Award startet ins Finale!...
Posted by Fiffibene on Dienstag, 3. November 2015




Sonntag, 8. November 2015

"Ich wünsche mir mehr Rücksichtnahme!" - Interview mit dem Leiter des Veterinäramtes Düsseldorf (Klaus Meyer)


Die beiden Mischlingshunde Sam und Maggy (beide aus dem Tierheim) haben wir bei unserem Besuch bei Klaus Meyer, dem Leiter des Veterinäramtes Düsseldorf, leider nicht kennen gelernt. Ebensowenig seine 4 Esel: Rudi, Benny, Lukas und Nils. Das wäre dann im wahrsten Sinne des Wortes ein "tierisches Interview" geworden, zumal Rico Pferde und Esel auch sehr interessant findet.

Na das sind doch auch tolle Tiere. Auch wenn mir als Hund der Unterschied zwischen Pferden und Eseln nicht ganz klar ist... *neugierigschau*

Das macht nichts mein Kleiner, das wissen auch viele Menschen nicht ;-) Außerdem wärst du dann nicht so entspannt gewesen, wie bei unserem Interview-Termin; du warst völlig relaxed und lagst die meiste Zeit unter dem Tisch.

Naja, solche Interviews musst schon du führen, mein Gewuffe versteht doch kein Mensch *ohrennachvorn*

Eben, daher kommen wir jetzt direkt zu den Antworten von Herrn Meyer, der sich dankenswerterweise viel Zeit nahm unsere Fragen zu beantworten. Denn sein Terminkalender ist recht voll, immerhin ist das Aufgabenfeld von Veterinärämtern groß: von der Tierseuchenbekämpfung, der Überwachung von Tierarzneimitteln, über den Tierschutz, Listenhunde bis hin zur Überprüfung landwirtschaftlicher Erzeugerbetriebe u.v.m. Darunter sind auch Aufgaben, an die viele nicht sogleich denken, wenn sie vom Veterinäramt sprechen. Aber lest selber!


Klaus Meyer, Leiter des Veterinäramtes Düsseldorf im Interview

Was sind im Groben so die Aufgaben eines Amtsveterinärs in Düsseldorf?
Nun da sind natürlich sämtliche Aufgaben rund um Tiere. Das betrifft natürlich insbesondere die Haustiere, manchmal erreichen uns auch Fragen zu Wildtieren. So haben wir beispielsweise regelmäßig Fragen Rund um das Thema mit Füchsen in der Stadt. Und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch bei uns ähnlich wie in anderen Bundesländern und Kommunen Wildschweine und Waschbären sich wieder zeigen.

Außerdem gibt es ja noch den Düsseldorfer Flughafen, der eine internationale Drehscheibe ist und zu den wichtigsten Deutschlands zählt. Auch hier haben wir Einsätze, schon wenn Tiere, nicht selten Exoten, eingeflogen werden. Hier müssen auch die Kollegen vom Artenschutz eingeschaltet werden.

Was viele nicht wissen: auch die Lebensmittel-Überwachung gehört zu unseren Aufgaben.


Wie sieht so eine Lebensmittelkontrolle aus? Auf was achten Sie da?
Die Aufgabe wird von Lebensmittelkontrolleuren, Tierärzten und Lebensmittelchemikern in unserem Amt durchgeführt. Wir kontrollieren sowohl das Futter für die Tiere, als auch die Lebensmittel für Menschen. Es heißt ja nicht umsonst „Nahrungskette“. Um etwaige Krankheiten oder Rückstände zu vermeiden, müssen wir daher sowohl das Futter für die Tiere kontrollieren, als auch die anschließende Lebensmittelproduktion für Menschen. Das geht von einfachen Kontrollen der Hygienevorschriften bis hin zur aufwendigen Analyse von Proben im amtlichen Labor.


Welche Tierseuchen sind in einer Großstadt besonders gefährlich? Drohen unseren Hunden derzeit irgendwelche Gefahren?
Aktuell droht keine spezielle Tierseuche. Allerdings könnte der „Impfungsunwillen“ einiger Tierhalter dazu führen, dass längst ausgerottete geglaubte Krankheiten wieder aufflammen. Bei Nutztieren sind zahlreiche Impfungen verboten, da das europäische Tierseuchenrecht diese Schutzmaßnahmen nicht vorsieht, um den Ausbruch solcher Krankheiten frühzeitig erkennen zu können. Hinzu kommt durch die Globalisierung, dem damit verbundenen Reiseverkehr und den Klimawandel Krankheitserreger, die wir vorher eher in anderen Regionen sahen, z. B. die Blauzungenkrankheit bei Schafen.


Was sind so die größten Probleme mit Hunden in Düsseldorf?
Das sind leider noch immer die beiden Klassiker: die Leinenpflicht und Beißvorfälle.


Welche Verstöße gegen das Landeshundegesetz sind besonders häufig? Was ist Ihre Aufgabe bei solchen Verstößen?
Am häufigsten wird immer noch gegen die Leinenpflicht verstoßen. Was wiederum andere Unfälle zur Folge hat. Das ahndet jedoch das Ordnungsamt, die für die allgemeine Gefahrenabwehr zuständig sind. Wir werden meist danach eingeschaltet, wenn es darum geht, die Hunde zu begutachten und zu beurteilen. So hatten wir beispielsweise kürzlich den Fall, dass ein unangeleinter Hund von einem anderen angeleinten gebissen wurde. Als wir uns den Hund angesehen und begutachtet haben, kamen wir aber zu dem Schluss, dass er nicht aggressiv ist und befreiten ihn daher vom auferlegten Maulkorbzwang.

Da das Hundethema hochemotional ist, verstand nicht jeder unsere Entscheidung, besonders die Halter des gebissenen Hundes nicht. Ich hab da vollstes Verständnis für und hab daher auch persönlich noch mal mit den Haltern gesprochen und ihnen unsere Entscheidung erklärt.


Was wünschten Sie sich von Hundehaltern?
Mehr Rücksichtnahme. Wissen Sie, ich habe mehrere Jahre am Tierspital in Zürich gearbeitet, da laufen alle Hunde unangeleint rum. Das funktioniert aber nur, wenn jeder auf jeden Rücksicht nimmt: Hundehalter auf andere Hundehalter, aber auch auf Nicht-Hundehalter. Wenn ein Hund auf jemanden zuläuft und der das nicht möchte, dann wird er zurück gerufen und nicht erst diskutiert „Der will nur spielen...“. Oder wenn ein angeleinter Hund entgegen kommt, dann wird der eigene auch an die Leine oder bei Fuß genommen.


Also mehr Freiheit für die Hunde durch mehr Rücksichtnahme der Menschen?
Ja, genau! So kann man es zusammenfassen.


Wie sieht es mit Listenhunden aus? Haben wir viele Vorfälle?
Sicher, Beißvorfälle kommen immer wieder mal vor: zwischen Hunden, aber auch zwischen Hund und Mensch. Aber nein, mit Listenhunden haben wir in den vergangenen Jahren keine besonderen Probleme. Die Zahlen sind eher rückläufig, was sicher auch am verantwortungsbewussten Haltern liegt. Das war wohl früher anders, wobei sicher auch ein wenig Hysterie angefacht durch die mediale Berichterstattung mitspielte. Heute, wo auch wissenschaftliche Studien vorliegen, sehen das viele sachlicher.


Wie arbeiten Sie mit dem ehrenamtlichen Tierschutz zusammen?
Wir arbeiten sehr konstruktiv mit dem Tierschutz zusammen. Zum einen mit den örtlichen Tierschutzorganisationen und Tierheimen, aber zum anderen auch ganz praktisch. So erhalten wir viele Hinweise von Tierschützern, denen wir nachgehen und die sich dann leider auch immer wieder bewahrheiten. Dann schreiten wir als Amt ein, da haben wir ja wesentlich mehr Eingriffsrechte als die ehrenamtlichen Tierschützer. Die dürfen beispielsweise keine Tiere wegnehmen. (Anmerk. d. Red.: Rico war eine solche Beschlagnahmung, bei der Tierschützer und Veterinäramt zusammengearbeitet haben.)


Wie bewerten sie die Zusammenarbeit von Veterinäramt mit Tierschutz und/oder Hundetrainern? Was könnte man ihrer Meinung nach ändern oder sogar verbessern?
Die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Tierschützern klappt schon ganz gut. Auf beiden Seiten ist mit der Zeit viel Verständnis füreinander gewachsen. Den Tierschützern geht es aus verständlichen Gründen manchmal zu langsam, aber wir müssen uns halt an die Gesetze halten. Das verstehen die aber auch, so wie wir verstehen, wenn sie uns etwas Druck machen.

Mit den etablierten Hundetrainern haben wir auch gute Erfahrungen gemacht. Nicht zuletzt, weil die eh schon seit längerem den Kontakt zu uns halten. Allerdings sind in den vergangenen Jahren sehr viele Hundeschulen gegründet worden – mit ganz unterschiedlichen Qualitäten und Niveaus. Dadurch wurde eine gewisse Kontrolle nötig. Das passt aber offenbar nicht jedem.


Der § 11 des Tierschutzgesetzes sorgt ja derzeit für einige Aufregung bei den Hundetrainern. Wie ist die Situation in Düsseldorf? Teilen Sie die Bendenken und Kritik der Hundetrainer?
Die Kritikpunkte sind meistens
1) dass die Erlaubniserteilung in den Kommunen unterschiedlich gehandhabt werden und
2) der Vorwurf einer Art „Amtswillkür“.
Zum ersten Kritikpunkt ist zu sagen, dass ist eine Folge des föderalen Systems, das Tierschutzgesetz ist Bundesrecht, die Umsetzung erfolgt dann auf Länderebene. Und die Umsetzung ist eben eine kommunale Angelegenheit.

Was den zweiten Punkt angeht, kann ich verstehen, dass manche sich ungerecht behandelt fühlen. Aber um das hier in Düsseldorf möglichst fair und gewissenhaft für alle, die Hundetrainer, die Halter und vor allem für die Hunde, zu gestalten, haben wir eine Prüfung eingeführt, die aus zwei Teilbereichen besteht: ein theoretischer und eine praktischer Teil. Dabei unterstützen uns auf Hundeverhalten spezialisierte Tierärzte. Und bisher hat jeder, der alle nötigen Unterlagen bei uns eingereicht hat, die Prüfung bestanden und somit die Erlaubnis erhalten. Die Beschwerden können also – zumindest was Düsseldorf angeht – nur von denjenigen kommen, die gar keinen Antrag gestellt haben. Da ist die Frage erlaubt, ob eventuell andere Voraussetzungen nicht erfüllt werden. So muss beispielsweise auch ein polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden. Möglich, dass das nicht ganz „sauber“ ist und man daher keinen Antrag stellt... dann ist das Nörgeln zwar unfair, aber menschlich.


Kostet die Prüfung beim Veterinäramt für die Hundetrainer bzw. -schulen etwas? Sind Kurse bei anderen Anbietern dafür obligatorisch?
Die Gebühr ist an den Aufwand für die Prüfung gekoppelt, daher gibt es auch keine einheitliche Gebühr. Der Durchschnittswert liegt bei etwa 600 Euro. Schwankungen nach oben und unten hängen mit dem bereits erläuterten Zeitaufwand zusammen. Nach den Angaben der Kollegen gibt es Antragsteller, die sehr gute Unterlagen erreichen, die mit einer entsprechend schnellen Prüfung entschieden werden können, andere hingegen reichen mehr als 100 Seiten ein und am Ende kann davon nichts anerkannt werden. In solchen Fällen schließt sich dann in der Regel noch ein "Beratungsgespräch" an.


Mir kam zu Ohren, dass immer die gleiche Tierärztin bei den Prüfungen für die Hundetrainer/Hundeschulen hinzugezogen wird. Frau Celina del Amo ist aber nicht nur Tierärztin, sondern auch Hundetrainerin. Außerdem verlangt sie wohl, dass die Teilnehmer vor der Prüfung beim Veterinäramt einen Kurs bei ihr besuchen, der 800 Euro kostet. Sehen Sie da keinen Interessenskonflikt? Und wie soll das in Zukunft verhindert werden?
Nein, wir erkennen auch andere Prüfungen an. Zudem entscheidet immer der amtliche Tierarzt, ob eine Prüfung bestanden wurde und nicht der oder die von uns mit Teilbereichen beauftragte Sachverständige. Kurse bei der Fachtierärztin müssen auch nicht besucht werden und es ist auch keine entsprechende Beschwerde an uns herangetragen worden.

Daher ist ein Interessenskonflikt ausgeschlossen!

Rico im Büro des Amtsleiters Klaus Meyer, er hat selber 2 Hunde (aus dem Tierheim) und 4 Esel


Dienstag, 3. November 2015

Juhuuu, das Werbevideo, indem ich mitspielte, ist online!

Ich bin noch ganz aufgeregt *hechel* Ich hab doch in einem Video mitgespielt. Das hatte ich euch ja berichtet. War eine ganz tolle Erfahrung. Hat meine Selbstsicherheit und die eh schon starke Bindung zu meinem Cerebral-Interface noch mehr gestärkt. Bin danach mit stolz geschwellter Brust zum Auto gegangen *stolzier*

Hier mit meinen Drehpartner Ben
Die beiden Drehtage im Wald waren echt wuffig. All die netten Leute vom Drehteam und all die wuffigen Düfte im Wald. Vor allem mit dem Kameramann Raphael, seiner Freundin Bibbi, Nikos Tochter, meinem Schauspiel-Partner Ben und der hübschen Caro verstand ich mich pansen-prächtig *schwanzwedel* Und die langen Pausen zwischen unseren Dreheinsetzen konnten wir zum entspannen und Gassi gehen oder Spielen nutzen. An beiden Drehtagen waren wir die ganze Zeit in der Natur. Für mich gibt es nichts schöneres als den Tag mit meinem 2-beinigen Partner zu verbringen, an einem so wuffigen Ort wo ich entspannt die vielen interessanten Gerüche aufnehmen kann. Irgendwie war es wie eine Mischung aus Hundewanderung und -training :-)

Apropos Training: Das viele Training mit Maxi, egal ob in der Welpenschule, im Alltag oder wie derzeit für die Begleithundeprüfung, kam mir da sehr zu Gute. Sowas hilft also nicht nur im Alltag *jawohlschau*

Ja, das stimmt. Dennoch hast du mich bei dem Dreh echt überrascht Kleiner. Vor allem in der Szene mit den Raubvögeln: Wie cool du da geblieben bist, obwohl sie hinter dir, also außer deinem Blickfeld waren. Und ganz besonders dein Vertrauen zu mir, dass du in der Situation auf mich geschaut hast... Dank ist ein viel zu unzureichendes Wort für das, was ich da empfunden habe.

Wieso? Ich weiß, doch, dass du auf mich aufpasst Partner Und hey, ganz ehrlich: ohne dich hätte ich das eh nicht geschafft. Schon durch die vielen gemeinsamen Erlebnisse und Abenteuer, die wir gemeinsam erlebt haben. <3 Außerdem fand ich es toll, wie du für mich in den See gesprungen bist, als du meine Unsicherheit bemerkt hast...und irgendwie auch lustig, dass du dabei ausgerutscht bist und aus dem Ruderboot fielst *anlehn*

Ich vertrau dir voll und ganz Partner!

Und nun zurück zum Video! *propellerwedelhüpf* Jetzt wird auch klar, was der Jäger darin macht, denn die Firma heißt Solehunters (auf Deutsch: Sohlen Jäger) :-) We proudly present!




DJINNS X SOLE HUNTERS – A match made an der Ruhr! Durch die langjährige Zusammenarbeit und die regionale Nähe (Mülheim...
Posted by Solehunters on Montag, 2. November 2015

 
Und, wie findet ihr das Video? Schreibt mir doch! Entweder in den Kommentaren hier unter dem Blogbeitrag oder in Facebook oder Google+ *ohrennachvorn*



Sonntag, 1. November 2015

Großes 2-Beiner-Fest steht bevor: Silvester - hier ein paar Tipps, wie ihr eure Fellnasen aufs Feuerwerk vorbereitet

Also die glitzernden Lichter, die find ich ja noch ganz interessant. Aber die Knallerei ist doch manchmal etwas unheimlich...vor allem wenn es besonders laut wird. Ich bin nicht gerade ein Fan, von Feuerwerk wie an Silvester, aber ich reagier darauf auch nicht sonderlich empfindlich...ich schau halt ab und an weg (das nennen Fachleute Meideverhalten).


Versteht mich nicht falsch, ich freu mich immer wenn ihr 2-Beiner euch freut. Und diese Freude solltet ihr an Silvester auch beibehalten, egal wie ihr es feiert. Denn durch Signalübertragung (im Wesentlichen meine ich das, wenn ich hier im Blog von semi-telepathischer Verbindung schreibe) bekommen das eure Fellnasen mit. Keine Sorge, ihr müsst dafür nichts tun, außer euch weiter zu freuen, eure Körpersprache und Stimme zeigt uns das dann schon deutlich. Daher hier mein 1. Tipp (und wohl der wichtigste): LASST EURE HUNDE NICHT ALLEINE! Das gilt vor allem für ängstliche und sensible Hunde. Denn eure Anwesenheit gibt ihnen Sicherheit. Aber macht auch nicht zu viel Brimborium darum, seid nicht zu besorgt, versucht so natürlich zu sein wie möglich (am besten krault ihr uns *wedelfreu*). Denn wenn ihr zu besorgt seid, spüren wir das (Signalübertragung!) und das kann dann die Angst noch verstärken. Viele meiner Fellfreunde denken dann, wenn mein 2-Beiner schon so besorgt ist, dann ist da was ganz gefährliches...

Ich hatte euch ja bereits vor längerem berichtet, dass mein Cerebral-Interface mich auf so Knallereien vorbereitet hat. Da spielte die Signalübertragung auch eine große Rolle: Er knallte ein paar Papiertüten und freute sich immer dabei riesig (heute weiß ich: übertrieben *schlauschau*). So nahm er mir noch im Welpenalter die Angst vor dem Knall...denn wenn er so viel Freude dabei hat, dann kann das ja nicht so schlimm sein...auch wenn es laut war. Und bedenkt: wir Hunde hören besser als ihr Menschen, sind daher empfindlicher! Also bitte: NICHT sowas direkt neben unseren Ohren knallen lassen. Mein 2-Beiner hat damit angefangen ne Papiertüte im Nachbarraum platzen zu lassen...das war gar nicht mal so dumm, für einen Menschen...denn gleichzeitig weckte er damit auch meine Neugier. Später ließ er sie im gleichen Raum platzen...immer in einem gewissen Abstand zu mir. Das gleiche wiederholte er dann später mit einem Ballon. Nicht nur weil der lauter war, sondern auch, weil er ja wusste, dass Knallkörper auch unterschiedliche Lautstärken und Töne haben.Übrigens: Um die Töne zu variieren, blies er die Papiertüten und Ballons unterschiedlich auf. Auch ließ er mal Verpackungsmaterial knistern, vor allem das mit den Bläschen, die dann platzen...das war nicht sonderlich laut, aber später bemerkte ich eine gewisse Ähnlichkeit mit diesen schnell aufeinenderfolgenden Knallern. So ne DVD mit Silvester-Feuerwerk hat er nicht besorgt, aber im Web nach dem ein oder anderen Video und Sounddateien gesucht und es mir vorgespielt :-)

*KAWUMM!* Was war das? Naja, nichts wofür ich aufspringen muss :-)

Aber das war noch nicht Alles...denn das war ja quasi nur das Geräusch. Okay, zugegeben, das ist der dominante Sinneseindruck...ist ja laut genug. Aber Maximilian dachte sich, dass ja der Geruch bei Hunden, der wichtigste Sinn ist. Und er selber als Mensch hat ja immer zu Silvester auch den Geruch des Schwarzpulvers wahrgenommen. Und während wir noch mit Tüten und Ballons und sonstigem Material trainierten, organisierte er ein paar Knallfrösche. Die sind nicht sonderlich laut und auch harmlos (sind für Kinder zugelassen). Aber sie verbreiten eben den Geruch von Schwarzpulver. Wir also raus auf den Hof: Schon da freute sich Maxi ganz dolle und zeigte es mir. Zuerst spielten wir ein bisschen Zerrspiele, die mag ich ja so sehr. Dann holte er die Schachtel mit den Knallfröschen heraus. "Oh toll" und "Schau mal, fein" sagte er dauernd (und das in einem recht hellen Tonfall...heute weiß ich, dass er das Kratzen im Hals beim Verstellen der Stimme dafür in Kauf nahm *seufz*). Er ließ mich dann an so einem Knallfrosch riechen. Fand den schon seltsam...aber bin ja neugierig. Doch dann befahl mir Maxi dort zu bleiben wo ich war, entfernte sich etwas von mir (so zwischen 10 und 15 Meter). Dann lobte er mich und freute sich (zur Info: Da hatte ich schon gelernt, dennoch auf der Stelle zu bleiben...meistens jedenfalls *schwanzwedel*). Erst jetzt schleuderte er den Knallfrosch zu SEINEN Füßen. Ich erschrak beim 1. Mal, zuckte zusammen und sprang auf...ging etwas unsicher auf meinen 2-Beiner zu (schließlich hatte er mir zuvor gesagt, dass ich dort bleiben sollte). Aber dann rief er mich freudig zu sich, was ich sogleich gerne tat. Ich beschnüffelte sogleich erst ihn, dann den Boden. Maximilian zeigte auch ein paar Mal auf die Stelle und ließ mich schnüffeln. Na lecker ist was anderes *schnaub* Aber schlimm war es nicht, und ich bekam auch ein Leckerchen. Doch vielmehr war der Stolz eine Belohnung für mich (denn den bemerkte ich ganz deutlich an meinem 2-Beiner).

Für mich war das als Welpe ein ganz großes Abenteuer. Nachdem er das noch einmal wiederholt hatte, ging ich mit Stolz geschwellter Brust und erhobener Rute wieder in die Wohnung. Später verkürzte er die Distanz immer mehr, wenn er einen Knallfrosch warf. War irgendwann sogar langweilig...zumal es ja eine Unterbrechung für was Feineres war: unser Spielen *schwanzwedel* Irgendwann war es so, dass ich mich zwar freute, wenn er zu den Knallfröschen griff, da ich ja wusste, dass wir nun auf dem Innenhof spielen und es auch Leckerchen gab. Aber bei der Übung mit den Knallfröschen gern auch mal unkonzentriert war...klar, kannte ich ja schon und auch wenn es mich freute, dass Maximilian jedesmal nen Affentanz machte und sich riesig freute, so ganz nachvollziehen konnt ich das nicht...zumal ich als Zuschauer ja nichts tat (wir Hunde sind eher so die aktiven "Freuer"). Aber gut, ich gönne es ihm ja...

Zusammen mit dir steh ich noch ganz andere Dinge durch als Silvester, Partner!

So erfahrungstechnisch gerüstet kam dann das 1. Silvester: War ja schon ne andere Größenordnung...und toll find ich auch was anderes. Aber so schlimm war es auch nicht. Während andere Hunde in den Keller flüchteten, sich in der Box oder unter den Tisch versteckten (auch von so genannten Hunde-Experten oder -Trainern), ging ich raus zu meinem 2-Beiner, der sich das Schauspiel am Himmel anschaute. Wie gesagt, finde Silvester oder anderes Feuerwerk (bei uns findet das recht häufig statt, zur Kirmes, zum Japan-Tag oder zum chinesischen Jahreswechsel) nicht toll, aber Eines hatte ich ja durch die Übungen gelernt, es kann mir nichts antun und wenn mein Partner bei mir ist, brauch ich eh kaum was zu fürchten. Denn der passt auf mich auf und ich kann ihm vertrauen. Das hab ich durch die vielen gemeinsamen Erlebnisse (und das war für mich Hund auch das Training mit Tüten, Ballons und Knallfröschen) schließlich im wahrsten Sinne des Wortes erfahren.

Wie ist es bei euch? Welche Erfahrungen habt ihr mit euren Hunden zu Silverster gemacht? Und wie bereitet ihr sie vor? Schreibt es mir doch als Kommentar unter diesen Beitrag!


Links zum Thema:
In der Gastbeitragsreihe "Silvester mit Hund" auf dem Blog Moe & Me von unserer Freundin Nicole berichten verschiedene Blogger von ihren Erfahrungen, Erlebnissen und Tipps. Leider haben wir es bis zum Redaktionsschluss nicht mehr geschafft da mitzumachen (mein Cerebral-Interface ist manchmal echt ein Schussel *frechwedelschau*). Sorry nochmal dafür Nicole und Moe!



PS: Einen Tipp hab ich noch - haltet zu Silvester Kauartikel für eure Fellfreunde bereit. Denn durch Kauen bauen wir Stress ab. Und beobachtet bitte ob wir Stresssymptome zeigen, wie Zittern, kurzatmiges Hecheln oder Nahrungsverweigerung beispielsweise. Und nochmal: LASST SIE NICHT ALLEINE! (Man kann sich ja auch abwechseln mit Freunden, Familie oder Nachbarn.)