Dienstag, 17. Oktober 2017

*[Produkttest] Ein maßgeschneidertes Geschirr für Rico

*Gesponsert

Voll im Schnüffel-Modus
Foto: Fabienne Glönkler

Was für ein Erlebnis: Bei unserem 2. Besuch in der Schweiz hatten wir die Gelegenheit eines Werksbesuchs bei einem der renommiertesten Hersteller von Zuggeschirren: *Zampa (made by *Tier und Sport) Wir bekamen eine private Führung von den Chefs Brigitte und Guido Weilenmann. Guido ist selber seit 1981 im Zughundesport aktiv (seine Tochter und sein Sohn übrigens auch – liegt der Familie offenbar im Blut). Seine in Jahren erworbene Erfahrung und sein Wissen über die Anatomie von Hunden fließen in seine Geschirre mit ein. „Wichtig ist, dass das Geschirr dem Hund nicht unangenehm ist, es nirgends drückt oder zwickt – die Schultern müssen frei sein, nichts darf auf die Weichteile drücken oder die Atmung behindern. Und dennoch sollte es fest genug sitzen, damit es nicht scheuert und seine Kraft optimal übertragen wird“, erklärt er, während er persönlich das maßgeschneiderte Mantrailing-Geschirr für Rico an meinem kleinen Doggen-Wookiee anpasste.

Der optimale Zugpunkt

Genau auf dem Brustbein, damit der Hals frei bleibt

Nicht nur an der Nähmaschine ist Brigitte die Chefin 😏
Ihr habt richtig gehört: Rico hat jetzt ein maßgeschneidertes Geschirr. Aber nicht irgendeines: ein Mantrail-Geschirr. Denn Guido Weilenmann und Kerstin Hennings (die Leiterin des *SHZ Suchhundezentrums) haben ihre Köpfe zusammengesteckt und ihr Wissen zusammengetragen, Guido aus dem Zughundesport und Kerstin aus dem Mantrailing. Heraus kam dabei ein optimales Mantrail-Geschirr (das Geschirr erhaltet ihr *hier). „Beim Mantrailing wie auch beim Zughundesport sind die Hunde unter Zug. Die unterschiedliche Intensität der beiden Aktivitäten fordert aber auch unterschiedliche Fixpunkte der Geschirre,“ erklärt mir Guido, „denn ein Verrutschen des Geschirres, verfälscht auch die Signale, die wir über die Leine erhalten-daher sind unterschiedliche Fixpunkte auch sinnvoll“ ergänzt Kerstin. 

Oben, Vorne und Unten passt's - vom Profi für gut befunden

Gemeinsames Anpassen schafft Freundschaft
Beim Anpassen des zuvor schon extra für Rico gefertigten Geschirres (ausgemessen wurde er schon vor unserem Besuch) lässt Guido viel Ruhe walten. Erst muss er den Hund kennen lernen und er ihn, weshalb er ihn erstmal ausgiebig schnüffeln lässt und den Hund streichelt. Das Döggelchen genoß es auf jeden Fall! „Eigentlich müsste man jedes Geschirr maßschneidern“, meint Guido, „denn selbst Hunde der gleichen Rasse gleichen sich nicht immer so sehr“.

Das ist auch der Grund, warum Guido am liebsten die Geschirre „nicht ohne Beratung“ verkaufen möchte: „Das mag konservativ wirken, aber es ist im Sinne des Hundes als individuelles Wesen – denn kein Hund gleicht dem anderen.“


Sichtlich glücklich wegen all der Aufmerksamkeit, die man ihm schenkte, stand Rico da in seinem neuen Geschirr. Wundert euch nicht über den leichten Bogen, den der Verbindungssteg oben im Ruhezustand macht – das ist Absicht. Denn wenn der Hund zieht, zieht sich auch dieser gerade. „Diesen kleinen Spielraum braucht der Hund, wenn er sich ins Geschirr legt, damit das Brustteil am Ende des Brustbeines bleibt und ihm nicht den Hals zuschnürt“, erklärt Kerstin.

Beindruckt war ich vor allem, wie durchdacht das Geschirr ist: Die Halsöffnung ist weit genug, dass es nicht die Atmung behindert, wenn der Hund zieht, aber eng genug um optimal die Energie des Hundes zu übertragen. Der Ring für die Leine hat durch den Umlauf extra viel Spielraum, damit das Geschirr nicht verrutscht, wenn er mal heftig zu Seite zieht oder die Richtung aprubt ändert; außerdem werden so die Signale nicht verfälscht. Selbst daran, dass der Ring abgepostert ist, so also nicht direkt auf den Hunderücken scheuert, haben die beiden gedacht.

Zum Einsatz bereit
Foto: Fabienn Glönkler
Dank Reflektoren auch im Dunkeln gut sichtbar
Selbstverständlich haben wir das Geschirr dann auch gleich in der Praxis getestet: Im Training beim SHZ Suchhundezentrum hatte ich die Gelegenheit es auszuprobieren. Und in der Tat, ich spürte viel mehr Feinheiten über die Leine und Rico lief irgendwie „befreiter“ als mit unserem Standard-Geschirr (welches ja nicht speziell für das Mantrailing ausgerichtet ist). Dadurch konnte ich aber nicht nur die Signale von Rico besser und vor allem deutlicher spüren, sondern auch viel schneller darauf adäquat reagieren. Überhaupt sah ich das Döggelchen in keinem Geschirr bisher so locker und frei laufen – fast so als wäre es gar nicht da. „Weil der gesamte Bewegungsapparat nicht eingeengt wird“, sagt Kerstin. So machte das Mantrailen, was uns eh schon viel Spaß bereitete, gleich doppelte Freude.

Durch volle Bewegungsfreiheit kann ich mich voll auf's Schnüffeln konzentrieren
Foto: Fabienne Glönkler

🐶 Na dann, nichts wie ab wieder ganz schnell in die Schweiz zum Mantrailen! *freuwedelhüpf*

Auch in Aktion eine gute Figur

Das Mantrailing-Geschirr erhaltet ihr im *Shop des SHZ Suchhundezentrums


*Gesponsert

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