Donnerstag, 27. November 2014

Gassi in der Eifel: Wie ich Alva und Frieda wiedertraf :-)

Erinnert ihr euch noch an Alva? oder an Frieda? Die beiden lernte ich ja vor einiger Zeit bei meinen Wanderungen durch die Eifel kennen...erst Alva, später auch Frieda...beide sind nicht nur unglaublich pansig hübsch *schwanzwedel*, sondern sie sind auch Therapiehunde. Ihre 2-Beinerin Regina ist Lehrerin und arbeitet mit ihnen zusammen in Schulen...denn wir Hunde haben einen guten Einfluss auf euch Menschen :-)

Alva und Frieda
© Foto: Antje Hachmann
 
Alva und Klein-Frieda
© Foto: Antje Hachmann

Bei unserer 1. Begegnung war
Frieda noch ein Welpe
© Foto: Antje Hachmann
Mit Alva verbindet mich ja schon fast eine alte Freundschaft. Wir kennen uns noch von meiner 1. Eifel-Wanderung...und hatten uns sogleich inneinander verliebt :-* Die Collie-Dame ist aber auch zu hübsch und charmant! Bei einem späteren Besuch lernte ich dann Frieda kennen...da war sie noch ein Welpe... süß, aber naja, ich war mittlerweile ein Junghund und interessierte mich da mehr für Alva. Aber dieses Mal war ich echt überrascht: Frieda hat sich zu einer wuffig schönen Hundedame entwickelt. Und sie kann so herrlich toben :-) So widmete ich ihr mehr Aufmerksamkeit als Alva. Die war auch gar nicht eifersüchtig. Nur in der Wohnung, da ließ sie die Chefin raushängen...und knurrte mich manchmal an...naja, ich bin zuweilen ja auch etwas unverschämt ;-)
 
Toben in der Eifel mit Frieda...
© Foto: Antje Hachmann

...da hüpf ich doch vor Freude :-)
© Foto: Antje Hachmann

Only a Kiss :-*
© Foto: Antje Hachmann

Burgbesichtigung mit Maxi
© Foto: Antje Hachmann
Nun hatte Alva am vergangenen Sonntag Geburtstag und Regina hat eine neue Geschäftsidee im Zusammenhang mit Hunden (dafür wollte sie ein paar Tipps und Fotos). Klar, dass wir da also hinfahren. Und da wir die Eifel echt knochenstark finden, ist immer schön zum Wandern, die vielen Gerüche für mich sauspannend, fand ein Großteil der Gespräche in der Natur statt. Gut für uns Fellnasen... ;-) Denn Alva, Frieda und ihre 2-Beiner Regina und Andreas kennen die Eifel gut und zeigten uns schöne Ecken. Schließlich organisieren sie so manche Wanderung durch die Eifel und da sie viel über Geschichte der Menschen wissen, erzählen die beiden von "Geschichte lebendig" diese auch bei ihren Wanderungen...okay, für mich als Hund sind die Geruchsnachrichten spannender, aber mein Celebral-Interface hat immer sehr neugierig gelauscht (er hat ja selber Geschichte studiert und hat außerdem nicht so eine empfindliche Nase wie ich).


Regina, Alva, meine Wenigkeit und mein Maxi (v.l.nr.)
© Foto: Antje Hachmann


Eifel-Blick :-)
© Foto: Antje Hachmann
Bin mal gespannt, wann ich die beiden wiedersehe. So wie ich das verstanden habe, wollen Regina und Maxi auch bei einigen Themen zusammen kooperieren. Das find ich pansig! Nicht nur weil ich dann wieder die Eifel erkunden kann, sondern auch weil ich die beiden hübschen Collie-Damen Alva und Frieda wiedersehe :-) Achso, was genau Regina mit Hunden plant und wie sie mit meinem Maxi kooperieren wird? Nun, das ist noch ein "Geschäftsgeheimnis"...aber ich werde euch auf dem Laufenden halten :-)

Yippiiiieeehh....Eifel! :-)
© Foto: Antje Hachmann



























Dienstag, 25. November 2014

Die 4. Weihnachts-Hundemesse steht bevor :-)

*Schwanzwedelwuff* Wieder steht eine Messen an. Diesmal ist es sogar extra eine Weihnachts-Hundemesse. Denn am kommenden Sonntag (30.11.2014) ist ja der 1. Advent... Ich hab ja nun schon 2 Mal Weihnachten erlebt und finde diese Zeit ganz wuffig! Da wird Maxi immer so kuschelig und wir treffen viele Freunde *schwanzwedelhüpf*

Falls ihr also am kommenden Wuffenende nichts vor habt, so geht doch mit euren Fellnasen nach Dormagen im idyllisch gelegenen Kulturhof des Klosters Knechtsteden (an der A57 zwischen Köln und Düsseldorf, Ausfahrt Dormagen, Knechtsteden 1 / Winand-Kayser-Straße, 41540 Dormagen-Knechtsteden, www.klosterfeiern.de). Einlass für Hunde nur mit gültigem Impfausweis (2-Beiner kommen auch ohne Impfausweis rein, müssen aber dafür 6 Euro bezahlen...sofern sie über 12 Jahre alt sind). Ach übrigens: mir wurde versichert, dass die Gänge in Dormagen 2,5 Meter breit sind...also nicht so eng wie bei der Dortmunder Messe Hund&Pferd, wo ich neulich ja war.



Als Rahmenprogramm könnt ihr live die Weihnachtsshow mit "Zakis Filmtiere" und den „Little Amigos“ erleben. Neben Vorträgen von namhaften Hundeexperten stehen auch Vorführungen neuer und alter Hundesportarten auf dem Programm. Aber nicht nur was zum Schauen, auch Mitmachworkshops wird es geben. Als besonderen Gast begrüßt die Veranstalterin Astrid Krauß (Inhaberin des Reisebüros Auszeit mit Hund) die Mezzosopranistin Tabitha Porck weihnachtliche Lieder anstimmen. Und ich habe gehört, dass Hundegeheul da nicht als störend empfunden wird und wer weiß, wenn wir alle im Chor heulen wird daraus noch der nächste Weihnachtshit ;-) Hinzu kommt noch eine Tombola zugunsten von Tierschutzvereinen.

Neben dem Rahmenprogramm präsentieren über 65 Aussteller und Dienstleister ihre Angebote: von der Tier-Naturheilkunde, Hunde-Physiotherapie, Tierkommunikation, Hundeschulen, Futterhersteller, Tierschutzvereinen bis hin zu verschiedenen Accessoires für Hunde und Katzen. Ihr könnt euch also direkt bei Spezialisten informieren, sie mit euren Fragen löchern und so euer Hunde-Wissen erweitern. 



Und ein kleiner Tipp an meine Fellfreunde: Die Infos sind vielleicht für uns Hunde nicht so interessant, die sind ja auch eher für eure 2-Beiner, aber wenn ihr den richtigen Augenaufschlag übt, dann nehmen eure menschlichen Partner sicher auch einige Leckerlis für euch mit ;-)





Donnerstag, 20. November 2014

Mahnwache des Vereins Helden für Tiere oder wie ich Ralf Seeger beschnüffelte :-)

Im Rudel erreichen wir mehr! Yes, we care!
Frank Goralski (Handicap Dogs & More), Ralf Seeger (Helden für Tiere e.V.),
mein Cerebral-Interface Maxi und meine Wenigkeit (v.l.n.r.)
© Foto: Antje Hachmann

Vorsichtiger Erstkontakt ;-)
© Foto: Antje Hachmann
Ein Kerl wie ein Baum! Dennoch würde ich mich nicht trauen, den früheren Fremdenlegionär und heutigen Kickbox-Trainer wie einen Baum auch anzupinkeln ;-) Dafür riecht Ralf Seeger viel zu sympathisch :-) Den hab ich nämlich am vergangenen Wuffenende beschnüffelt. Statt wie sonst meistens am Wuffenende wanderten wir diesmal nicht durch die Natur, statt dessen nahmen wir an der Düsseldorfer Mahnwache für die Straßenhunde in Rumänien des Vereins Helden für Tiere e.V. (den Ralf gegründet hat) teil. Denn wenn es darum geht anderen Fellfreunden zu helfen, bin ich dabei! Schließlich wäre ich nicht da wo ich jetzt bin, wenn mich nicht Tierschützer zusammen mit dem Amtsveterinär aus dem Keller gerettet hätten...

Hab bei der Mahnwache alte Bekannte wie Frank Goralski von Handicap Dogs & More getroffen (ich erzählte euch ja mal von ihm und seinen Aktionen), hab aber auch viele neue Fellnasen kennen gelernt: beispielsweise den Chihuahua Yoshi, den Mischling Odin, einen Galgo...leider konnte ich mir nicht alle Namen merken, wir Fellnasen merken uns ja auch eher Gerüche :-) In Facebook findet ihr 2 Fotoalben zur Mahnwache, eines vom Verein Helden für Tiere und eines von der Fotografin Antje Hachmann (ihr findet beide auch auf meiner Facebook-Seite).

© Foto: Antje Hachmann


© Foto: Antje Hachmann

© Foto: Antje Hachmann

© Foto: Antje Hachmann

© Foto: Antje Hachmann
Der aus dem TV bekannte Ralf (aus den Sendungen hundkatzemaus und Harte Hunde bei VOX) setzt sich seit einiger Zeit für bedürftige Tiere ein. So baute er beispielsweise ein Tierheim in Rumänien mit auf, packte selber tatkräftig vor Ort an. Dabei hat er so manchem Hund auch ganz persönlich von der Straße geholt und ihm ein besseres Leben ermöglicht. "Ich bin ein Macher, viel diskutieren liegt mir nicht", erklärt Ralf. Mit einer Hand voll Helfer setzt er sich da ein, wo Not am Hund ist. "Dabei wird nicht lange gefackelt."

Er spendet regelmäßig sein ganzes Taschengeld und
steht mit Ralf Seeger bei der Mahnwache Schulter an Schulter...
© Foto: Antje Hachmann

Warum er das macht? "Irgendwer muss doch darauf aufmerksam machen, durch TV-Sendungen oder durch Mahnwachen, sonst ändert sich nie was. Ich habe viel Mist erlebt, aber ich konnte mich auch immer wehren – das können diese armen Kreaturen leider nicht und die Zustände unter denen sie Leiden sind erbärmlich", erklärt Ralf seinen Einsatz für Tiere. Denn so hart Ralf auch auf den ersten Blick rüber kommt, ich habe mit meinen hündischen Sinnen bemerkt, dass dieser Riesenkerl (der ist größer als mein Kumpel Fritz!) auch einen weichen Kern hat. 

© Foto: Antje Hachmann

So wie ich die Unterhaltung zwischen meinem 2-beinigen Cerebral-Interface Maxi und Ralf verstanden habe, war es sicher nicht das letzte Mal, dass wir uns trafen. Bin mal gespannt, was wir so zusammen erleben werden... ;-)


4 Rüden beim Pläneschmieden ;-)
© Foto: Antje Hachmann



Mittwoch, 19. November 2014

EILMELDUNG: Landesamt kippt bisherigen Erlass – Listenhunde haben es in NRW bald schwerer :-(

Mir sind soeben Infos zugespielt worden, demnach sieht es so aus, als ob Listenhunde es demnächst in Nordrhein-Westphalen (NRW) noch schwerer haben werden... :-( Und das nur, weil es offenbar mehr von uns gibt...

Aber der Reihe nach: Es gab da einen Erlass vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes NRW vom 16.11.2010, wonach einem Halter eines so genannten Kampfhundes (Soka) diesen behalten darf, wenn er bei der Anschaffung nichts von der Rasse gewusst hat...auf Amtsdeutsch war das jetzt vielleicht nicht ganz korrekt ausgedrückt, aber ich spreche ja auch das einfachere Hündisch ;-) Aber so genau nehmen es die Ämter offenbar auch nicht: warum wird in dem Schreiben von "gefährlichen Hunden" gesprochen und nicht wie es korrekt wäre von Listenhunden? Zumal mehrere Studien beweisen, dass Listenhunde (also Hunderassen, die von Menschen auf eine Liste gesetzt wurden) nicht gefährlicher sind als andere Rassen auch... aber ich will als Fellträger jetzt nicht Haare spalten...

Dieses Schreiben wurde mir zugespielt...

Nun ist wohl einigen aufgefallen, dass es mehr Listenhunde gibt als früher. Was meiner Ansicht ja nicht schlimm ist...oder ist das Leben schlimm, nur weil ein anderes Wesen es auf eine Liste gesetzt hat? Na jedenfalls gilt wohl dieser Erlass nicht mehr, das Amt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW hat diesen nun durch sein Schreiben an die komunalen Ordnungsämter zurückgenommen. Denn aus der vermehrten Anzahl wird geschlossen, dass Halter das ausgenutzt haben. Die Beheuptung "Ich wusste das nicht" kann ja nicht widerlegt werden. Aber heißt das dann automatisch, dass die Halter lügen? Ich bin ja nur ein Hund, aber ich finde diesen Rückschluss doch sehr "misstrauisch"... Jedenfalls hat dann das Verwaltungsgericht (VG) Düsseldorf am 22.8.2014 beschlossen, dass diese Praxis der Gesetzgebung widersricht. Denn schließlich sind ja diese Gesetze zu Listenhunden eingeführt worden um die Anzahl zu verringern...eventuell sogar um sie langfristig "auszurotten"...


...das bringt den Ordnungsämter einige Arbeit
und den Halter einige Probleme...

In der Konsequenz wird es also schwieriger einen Listenhund und deren Mischlinge zu halten, auch dann wenn man es bei der Anschaffung nicht wusste. Dabei sind vor allem so genannte "Kellerhunde" gemeint. Also eher illegale Züchter und Vermehrer wird es treffen, was ja richtig ist (ich war ja auch mal so ein "Kellerhund" und wurde vom Amtsveterinär gerettet). Also nur die Hunde, deren Vermittlungswege eben nicht so ganz zurückverfolgt werden können wie bei einem Tierheim oder ofiziellen Züchter. Diese sollen eben erst in ein Tierheim und eben nicht wegen "Nichtwissen" beim bisherigen Halter bleiben. Für die Tierheime bedeutet es wesentlich mehr Aufwand, denn sie müssen wohl in Zukunft bei Mischlingen einen teuren Gen-Test machen...die Vermittlung wird dadurch schwieriger...aber das soll sie ja auch vermutlich, denn wie sonst ließe sich "die Zahl der gefährlichen Hunde in Nordrhein-Westphalen reduzieren"?

In den Tierheim sind eh schon eher die "ungewollten" Tiere...alte, behinderte und eben auch viele Listenhunden (nicht zuletzt wegen der gesellschaftlichen Ächtung und der finanziellen Mehrbelastung duch die höhrer Hundesteuer und sonstigen Auflagen). Wäre es da nicht sinnvoller die Halter zu schulen? Ihnen gegebenenfalls einen "Hunde-Führerschein" abzuverlangen? Ist zwar auch mehr Bürokratie, aber meiner Meinung nach wenigstens sinnvollere als diese "Tabula-Rasa"-Taktik... 

Irgendwie traurig :-(
© Foto: Antje Hachmann


Dienstag, 18. November 2014

[Produkttest] TierPerso...nicht nur geckig, sondern auch nützlich...und vor allem klimpert er nicht so nervend :-)

Vor Kurzem, an einem recht verregneten Tag, da hockten mein Cerebral-Interface (CI) und ich auf der Couch und erschnüffelten so ziellos das Internet...dabei stolperten wir über den TierPerso. Da Maxi die Idee ganz drollig fand (vor allem die Vorstellung bei einer Ausweiskontrolle :-) ), bestellten wir den also...

Ratz fatz war das kleine Plastikkärtchen da. Ganz geckig ist das Design, welches an das der Ausweise der felllosen Primaten erinnert. Durch die Laminierung ist die Marke wasserfest, kratzfest und bruchsicher. Aber besonders toll finde ich an dem Material, dass es nicht ständig so nervend klimpert (daher benutzt mein 2-Beiner bisher auch immer Ledermarken).

TierPerso Ausweiskarte und Marke (Telefonnummern, QR-
Code etc. stehen auf der Rückseite)

Neben allen wichtigen Infos falls ich mal meinen 2-Beiner verliere (Handy-Nr., Transponder-Nr. etc.), stehen da auch so nützliche Sachen wie mein Name und ein Foto (damit man mich auch richtig anspricht). So kann man Maxi erreichen, oder über TASSO oder aber über die 24h-Hotline von Tierperso. Außerdem ist auch ein so genannter QR-Code drauf, der das Benachritigen per Mail errleichtert.

Durch eine Schuseligkeit meines CI (er stammt halt noch aus dem analogen Zeitalter ;-) ) war seine Handy-Nr. nicht vollständig drauf. Doch das hat der Service bei TierPerso schnell und unbürokratisch korrigiert.

Zusätzlich zu der kleinen Hundemarke (Preis 9,99 €) hat Maxi auch gleich die Ausweiskarte (ebenfalls 9,99 €) bestellt. Die ist etwas größer, etwa wie eine Kreditkarte. Eigentlich hat er sie nur so zum Spaß mitbestellt, aber später fiel ihm ein, wie nützlich sie sein kann, wenn ihm etwas passiert. Denn dann wissen die Leute, dass er einen Hund hat, um den sich jemand kümmern muss (kleiner Tipp: Für einen solchen Fall sollten unsere menshclichen Partner immer einen Zettel mit der Telefon-Nr. drauf mithaben, die im Falle des Falles kontaktiert werden soll)... 

Alles in allem finde ich es eine gute Idee, jedenfalls besser als die klimpernden Dinger... ;-) Ein kleiner Kritikpunkt: die Öse in der Marke ist nicht wie auf den Fotos im Web angezeigt in der unteren rechten Ecke, sondern auf der rechten Seite mittig (siehe Foto oben) was wiederum einen Teil meines Geschlechts verdeckt :-D


Mein Portraitbild für den TierPerso
© Foto: Antje Hachmann

Dienstag, 11. November 2014

Ich will die Prüfung zum Begleithund schaffen! (mein 1. Training)

Wuffwuff, eine neue Herausforderung! Na da steh ich entdeckerfreudiger Hund doch drauf! Erinnert ihr euch noch an mein Probetraining im Schäferhundverein (SV) Ortsgruppe (OG) Benrath/Reisholz? Das war schon eine tolle Erfahrung und hat uns für Wochen zu diversen Übungen inspiriert. Allerdings gehen selbst dem kreativsten Kopf irgendwann die Ideen aus ;-) Wir brauchten also neuen Input. Und da Maxi gesehen hat, wie viel Spaß es mir bereitet neues dazu zu lernen, fragte er mich bei einer unserer semi-telepathischen Verbindungen, was ich denn davon halte die Prüfung zum Begleithund zu machen.

Zuerst war ich ja etwas irritiert und zweifelte am Verstand meines Cerebral-Interfaces. Brauchte es eventuell ein Update? Denn schließlich begleite ich ihn doch schon auf Schritt und Tritt, bin also doch schon ein Begleithund :-) Er erklärte mir, dass es aber zum richtigen (!) Begleithund etwas mehr bedarf, als nur an der lockeren Leine mit zu gehen. Klang alles ziemlich anstrengend, aber ich lerne ja gern Neues...vor allem als ich die Bilder vom SV/OG Benrath/Reisholz in seinen Gedanken sah, überzeugte mich das, denn an unser Probetraining hatte ich pansig schöne Erinnerungen.

Und so fuhren wir vergangene Woche zum Verein zu unserem 1. Training. Schon auf dem Gelände, noch bevor wir den Trainingsplatz betraten, wurde ich etwas hektisch...das war meine Vorfreude, denn ich erinnerte mich wieder...

"Geht's endlich los?" *schwanzwedel*

"Na hoffentlich hört Maxi
gut zu, denn ich muss ja hübsch
in die Kamera schauen." :-D
Auf dem Platz gab uns dann erst Ralf ein paar Tipps. Danach übernahm seine Tochter Denise das Training: Wir übten Bei-Fuß-Gehen. Dabei sorgte eine Beißwurst für die nötige Aufmerksamkeit. Und zur Belohnung spielte mein Cerebral-Interface und Trainingspartner mit mir damit Zerrspiele. Denn die spiele ich besonders gern, ob mit Hunden oder Menschen :-) Warum nicht mit Leckerlis? werdet ihr sicher fragen. Zumal ich ja stark auf Essen reagiere ;-) Manche nennen mich nicht von ungefähr Nahrungsmittekhektiker. *hechelsabber* Aber genau das ist mein Problem, bei Leckerlis werde ich zu hektisch und unkonzentriert, da ich mich voll darauf fokussiere und ungeduldig werde.


Yippiiieehh! Zerrspiele mit Denise :-)


Aufgepasst!
Ich weiß aus der semi-telepathischen Verbindung mit Maxi, dass viele Menschen Vorurteile haben gegenüber dem Training in einem Schäferhund-Verein. Einige glauben, dass da mit Stachelhalsbändern oder gar Elektroschocks gearbeitet wird. Keine Ahnung wo das sein soll, aber bei mir wurde nichts von dem eingesetzt und ich habe auch nichts davon gesehen. Hab da auch vollstes Vertrauen zu meinem 2-Beiner, der würde das nie zulassen und da käme wohl auch sein italienisches Temperament zum Ausbruch ;-) Statt dessen hatte ich viel Spaß mit meinem menschlichen Partner :-) *schwanzwedelhüpf*

"Ist doch nicht so einfach
wie ich dachte..."

Denise war voll zufrieden mit mir (meinen menschlichen Trainingspartner kritisierte sie allerdings für sein schlechtes Timing, weshalb sie den Klicker einsetzte...für ihn, nicht für mich :-D ). Ich freu mich jedenfalls auf das nächste Training! Bin gespannt, was ich da dann lerne...



Montag, 3. November 2014

Wie ich KaynBock beschnüffelte :-)

Vor einiger Zeit war ich ja auf der Kiefernstraße (einige von euch haben sicher bereits meine Bilder auf meiner Facebook-Seite gesehen). Nein, nicht was ihr (und ich zugegebenermaßen zuerst auch) denkt, es war keine Führung durch Maxis wilde Jugendjahre ;-) Statt dessen waren wir beim Shooting der Fotografin Antje Hachmann dabei, die den Rapper KaynBock für ihr Kalenderprojekt "we care 2015" fotografierte.

Anfangs noch etwas distanziert...
© Foto: Antje Hachmann

...brach das Eis zwischen
mir und KaynBock schnell ;-)
© Foto: Antje Hachmann
Warum aber nun die Kiefernstrasse? Nun, zum einen hatte KaynBock, der übrigens wie ich auch einen youtube-Kanal hat, dort um die Ecke im Zakk einen Auftritt; zum anderen ist die ehemalige Punk- und Hausbesetzer-Strasse eine schöne Kulisse. Als sensibler Hund bemerkte ich seine anfängliche Unsicherheit. Daher bedrängte ich den sympathisch riechenden Sänger nicht ;-) Ihr wisst ja, wie gern ich an Leuten, die ich mag, auch mal hochspringe :-) Aber das Eis zwischen uns war schnell gebrochen, auch wegen der Leckerlis ;-) Und am Ende rannten wir sogar in hundemanier eine kleine Strecke zusammen (für die nicht Hundianer unter euch 2-Beinern: gemeinsames Rennen machen wir unter uns Hundefreunden...weil es Spaß macht :-) ).

Dann liefen wir gemeinsam los :-)
© Foto: Antje Hachmann
Als Hund durfte ich natürlich nicht mit auf das Konzert. Das wäre wohl selbst für eine so stressresistente Fellnase wie mir zu viel gewesen. Aber Musik höre ich Zuhause eigentlich immer gern. Vor allem wenn mein 2-Beiner dabei so schön schräg mitsingt :-) oder sogar manchmal tanzt :-D Ab und an hüpfe ich dann sogar mit ;-)


KaynBock mit Naja und Julchen
© Foto: Antje Hachmann
Bei der Gelegenheit traf ich auch meinen Sloughi-Kumpel Clooney, dessen 2-Beiner Rainer derzeit das Online-Magazin "The Düsseldorfer" an den Start bringt (für das mein Maxi dann als Altstadtkorrespondent und Hundebeauftragter schreibt). Macht immer Spaß ihm hinterher zu jagen. Ist ja eine der wenigen Gelegenheiten, wo ich jemanden meiner Größe von Hinten sehe :-) Aber dieses Mal ging das ja nicht...schon weil wir nicht genug Platz für unsere Rennerei hatten (ein normaler Hundeauslauf reicht uns da auch nicht, es müssen schon die Rheinwiesen sein) :-) Ein freudiges Rumhüpfen ließen wir uns aber nicht nehmen ;-) Außerdem lernte ich "Prinzessin Naja Nayeli & Kammerzofe Julchen" kennen. Lustigerweise kennen die beiden Doggen-Damen meine gute Freundin Emely. Zuerst war ich den beiden ja nicht so geheuer, aber dann fanden sie mich offenbar doch noch ganz sympathisch ;-)

Auch für ein paar Fotos von mir und meinem Cerebral-Interface Maxi war Zeit. War eine lustige Erfahrung, nicht nur wegen der Leckerlis :-) Und auch mal eine schöne Abwechslung zu unseren normalen Gassigängen.

© Foto: Antje Hachmann
© Foto: Antje Hachmann

© Foto: Antje Hachmann