Mittwoch, 26. Februar 2014

Ein lehrreiches Comic zu gehandicapten Hunden

Eine echt schöne Geschichte, welche ich bei einem Web-Gassigang gefunden habe, die will ich euch nicht vorenthalten...

Quelle: http://www.viralnova.com/touching-dog-comic/

Zum Glück habt ihr Menschen ja einige Hilfsmittel, sprich Prothesen, für uns Hunde entwickelt. Ich kenne auch gehandicapte Hunde: beispielsweise Gandhi. Zu sehen mit welcher Lebensfreude er über das Feld rollt (schneller als so mancher Vierbeiner) ist eine Wonne. Und von solchen Vierbeinern könnt ihr Zweibeiner etwas Hündisches im besonderen Maße lernen: Wir leben im hier und jetzt und wir machen daraus das beste!

"Im Kopf eines Hundes ist die Behinderung nicht existent...sie ist nur in den Köpfen der Menschen. Deshalb macht ein behinderter Hund einfach weiter...er lebt und freut sich darüber...ohne Trauer und Selbstmitleid eine Fähigkeit die uns verwehrt ist. Sie ekzeptieren die neue Situation un arrangieren sich vortrefflich damit. Zu sehen wie ein frisch amputierter Hund mit anderen um die Wette rennt....spielt....tobt ..lebt...ist phantastisch und nimmt jedwedes Vorurteil", weiß auch Frank Goralski zu berichten. Ich hatte ja bereits mal von ihm erzählt: Der Tierschützer kümmert sich insbesondere um gehandicapte Hunde (Handicap Dogs & More). Ob nun 2, 3 oder 4 Beine, Frank meint: "Ihr Wesen hat keinen Makel."


Bei Freundschaft zählt die Anzahl der Beine nicht © Foto: Frank Goralski

PS: Übrigens, der Spendentransport für Rumänien geht bald los! Frank hat bereits über 6 Tonnen Futter, Decken, Spiezeug, Lkw-Planen, Fahrräder und Bekleidung um den Tieren in Rumänien zu helfen zusammen. Dank eurer Spenden!

Dienstag, 25. Februar 2014

Kuppelfaktor Hund :-)

Am vergangenen Wuffenende in einem der Stammläden meines Zweibeiners, der Bar Cherie, ereignete sich wieder so eine typische Geschichte. Während Maxi seinen Wein genoß, hatten mich 2 Mädels vom Nachbartisch entdeckt. Und wie so oft, erhielt ich viele Streicheleinheiten ;-)

Als nun die beiden auf die Toilette gingen (eine seltsame Unart der weiblichen Zweibeiner paarweise zu gehen). Meinte ein Kerl vom Nachbartisch: "Offensichtlich ist so ein Hund ja ein idealer Flirtfaktor, und dabei dachte ich immer, dass man mit einem Kind gut ankommt". Woraufhin sein Kumpel meinte: "Ne, da kommt schnell der Gedanke an 'Altlasten' auf." Mein Zweibeiner ging nicht näher darauf ein, statt dessen meinte Maxi nur, dass ein Hund sicherlich die Kontaktaufnahme erleichtere. Klar, hat man doch ein Gesprächsthema...und so wie einige Weibchen der Gattung Zweibeiner gestrickt sind, nutzen sie das gleich zum Aushorchen (so leitete einmal eine Frau auf dem Hundeplatz das Gespräch dahin, um zu erfahren, ob Maxi noch frei sei).

"Los, streichel mich...!" :-)

In der Zwischenzeit kamen die beiden Mädels zurück, tranken ihre Gläser aus und verlangten die Rechnung. Sie verabschiedeten sich bei mir mit Hals- und Ohrenkraulen. Sie wechselten ein paar Worte mit meinem Zweibeiner, wobei sie mir viele nette Sachen sagten. "Der bekommt immer so viele Komplimente", sagte Maxi. Da sagte eine Frau meinen Zweibeiner von Unten anschauend mit einem vielsagenden Lächeln und Augenaufschlag: "Sicher nicht nur er."

Die beiden Frauen schauten etwas irritiert, als dann die beiden Männer vom Nachbartisch laut lachten ;-) 



Montag, 24. Februar 2014

Im Windschatten von Clooney ;-)

Heute hab ich mal wieder Clooney auf den Rheinwiesen getroffen. Huiii ist der schnell...hat Spaß gemacht mal wieder jemanden hinterher zu jagen :-) Schon die Begrüßung fiel überschwenglich aus. Ich merk schon, das wird eine ganz dicke Freundschaft zwischen mir und Clooney (über den ihr im Blog Thibaud sagt mehr lesen könnt)!

Die anderen Hunde waren recht beeindruckt...entweder von Clooney, von mir oder uns beiden :-)

Zwischen den Rennen muss Hund auch mal schlendern...




Canidengerechtes Karneval

Na das war ja mal hundsmäßig lustig: so viele Menschen lächend am tanzen...und das bei mir im Revier...direkt um die Ecke: an der Rheinpromenade und am Burgplatz. Das Gezappel erinnerte mich irgendwie wenn ich und Motzi toben...nur langsamer halt bei euch :-) Später erfuhr ich dann durch die Verbindung mit meinem Celebral-Interface Maxi, dass die Menschen wegen einer Fernsehsendung in der es um Wetten ging, getanzt haben...Solltet ihr öfter machen, scheint euch ja viel Freude zu bereiten und für uns Fellnasen sind eure Bräuche auch sehr amüsant:-)

Demnächst ist so ein lustiges Brauchtumsfest: Karneval. Da sind die Zweibeiner ganz witzig drauf, verkleiden sich, singen und tanzen. Irgendwie erinnern dann alle an Kinder... viele machen ausladende und unkontrollierte Bewegungen ähnlich wie tobende Kinder...einige schwanken sogar... Die vielen Gerüche von vielen unterschiedlichen Menschen, von Knallkörpern, das ungewohnte Benehmen, die Lautstärke der Musik (oder was manche dafür halten)...all das ist aber für uns Hunde nur begrenzt spannend, ja für einige sogar beängstigend.

Ich lebe ja in so einer Karnevalshochburg, und quasi im Herzen des Geschehens: in der Altstadt. Von daher bin ich da ein wenig abgehärtet was das angeht. Zuweilen treibe ich selber meinen Schabernack mit den Zweibeinern: So habe ich beispielsweise am vergangenen Wuffenende gelernt, dass diese Frauen mit den weißen Haaren und den kurzen Röcken (mein Zweibeiner nennt sie Funkemariechen...da steckt doch schon das Wort "Riechen" drin) erst laut "iiieeehh!" kreischen, wenn ich ihnen meine kalte Schnautze unter den Rock stupse...könnte ja was Leckeres zwischen den Falten versteckt sein ;-) Aber dann nach meinem Unschuldsblick rufen sie sofort: "Och ist der hübsch" und ich bekam viel Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten... :-)

Aber nicht jeder Hund kann dem Karnevalstrubel was abgewinnen! Von daher habt Verständnis, wenn wir plötzlich bellen oder in die Leine werfen. Am besten ignoriert ihr uns oder geht uns aus dem Weg. Und auf gar keinen Fall im betrunkenen Zustand einen von uns streicheln wollen! Egal wie gut ihr es meint oder wie gut ihr euch mit Hunden auskennt: Glaubt mir, es ist auch zu eurem besten!

Und wenn wir schon dabei sind: Da gibt es eine Sache, da bin auch ich nicht "abgehärtet", denn da hilft keine Coolness. In der Düsseldorfer Altstadt herrscht zum Glück seit einigen Jahren zu Karneval Glasverbot. Dennoch landen immer wieder einige Gläser und Flaschen auf der Straße, die Scherben sind gefährlich scharf...nicht nur für unsere Hundepfoten, auch für fallende Zweibeiner (und so wie einige schwanken, dürften davon einige sicher auch fallen). Egal wie fröhlich und ausgelassen und daher auch verständlicherweise "unvernünftig" ihr auch sein mögt, versucht daran zu denken und schmeißt eure Flaschen und Gläser in Mülleimer.

In dem Sinne: HELAU!

"Ich glaub dieses Jahr geh ich als Sheriff..."

PS: Als Schnüffelnase finde ich es übrigens sehr lustig wie die Zweibeiner dann ganz nach Hundemanier an die Ecken und Bäume pissen (zuweilen auch Kacken, doch anders als bei uns räumen sie die nicht weg). Hat irgendwie was tierisches an sich ;-) Aber bitte fangt jetzt nicht an, euch gegenseitig am Hinterteil abzuschnüffeln...wir mögen euch nämlich so wie ihr seid :-)

Für uns Hunde gibts dann jedenfalls immer sehr viel zu erschnüffeln :-) Allerdings bin ich sicher, dass das die Zweibeiner anders sehen...sowohl die Nüchternen, als auch die Wieder-Ernüchteten, die in ihrem eigenen Saft aufwachen :-)





Mittwoch, 19. Februar 2014

Wieder Nagelköder in der Nähe...

Oh Rüde! Schon wieder haben Hundehasser Köder mit Nägeln ausgelegt...und wieder ganz in der Nähe. Also aufpassen!


Vielen Dank an Romina, die Stiefschwester meines Zweibeiners, die mich informiert und das Foto geschossen hat!





Montag, 17. Februar 2014

Hunde nicht erwünscht

Aufmerksame Leser meiner Facebook-Seite wissen es bereits: Am Wuffenende wollte ich zum Rundgang der Kunstakademie Düsseldorf anlässlich des Semesterschlusses doch man ließ mich nicht rein.

Besonders seltsam finde ich das, weil ich Tage zuvor durchaus Hunde rausgehen gesehen habe. Auch einige Studenten haben offenbar Hunde...was mich ja nicht verwundert, denn viele Künstler wussten die Gesellschaft von uns Fellnasen zu schätzen...

Mein Zweibeiner schwört Brief und Siegel, dass man früher mit Hunden zum Kunst-Rundgang gehen konnte. Offenbar sind die Regeln heutzutage "enger". Versteht mich nicht falsch: Als Hund weiß ich Regeln (zumindest sinnvolle) sehr zu schätzen! Erst sie machen ein Rudel möglich...oder bei euch Menschen auch Gesellschaft (so wie ich das verstehe quasi ein Mega-Groß-Rudel) genannt. Aber zu viele Regeln und vor allem Verbote strangulieren die Freiheit. Wenn die Bilder der Vergangenheit stimmen, die ich durch die Verbindung mit meinem Celebral-Interface Maxi erhalten habe, so waren die Zweibeiner offensichtlich "lockerer" was Regeln angeht.

"Versteh gar nicht, warum ich nicht rein darf, bin doch selber schon ein buntes Kunstwerk" ;-)
© Foto: Antje Hachmann

So gab es offenbar früher keine klare Regelung, was das Anleinen anging. Auch gab es weniger Restaurants, die Hunde verbieten. Überhaupt scheint das "Hunde-Verbotsschild" seltener vorgekommen zu sein. Ein Beispiel: In fast jeder Drogerie sind Hunde verboten, angeblich wegen den dortigen Nahrungsmitteln...dabei sollten die doch vakuumverpackt sein (bei einem Metzger würde ich es daher ja noch verstehen). Diese Regel beachten die Verkäuferinnen mit Argus-Augen...ich frage mich, ob der Inhalt der Lebensmittel auch so penibel kontolliert wird? Wohl kaum, denn dann gäbe es weniger Lebensmittelskandale...

Ich versteh ja den Wunsch der Menschen alles zu Normen und in Regeln bzw. Gesetze zu pressen. Denn Regeln entbinden die Zweibeiner vom selber nachdenken, das kommt ihrer Bequemlichkeit zugute...Rücksichtnahme, Mitdenken etc. ist halt anstrengender, anstatt sich auf ein Verbotsschild zu berufen ;-) Eine induviduelle und situative Lösung fände ich aber ehrlich gesagt "menschlicher" (oder doch eher "hündischer"?).

Allerdings glaub ich, dass das dem "Zielgruppen-Denken" vieler Menschen zuwiderläuft. Denn schließlich will der Restaurantbetreiber ja möglichst viele Kunden haben und keine vergraulen...und das möglichst einfach. Und es ist halt einfacher, ein allgemeines Verbotsschild aufzustellen, als dem ein oder anderen Kunden zu erklären, dass man den Hund kennt und der lieb ist oder eben den Hundebesitzer zu bitten sich woanders hin zu setzen...man will es möglischte vielen Recht machen und mit keinem Streit (seltsame Logik haben die Zweibeiner zuweilen).

Dieses ökonomische Denken scheint mittlerweile alle Lebensbereiche der Zweibeiner zu beeinflussen...selbst bei Beziehungen wird von einer Transaktion in Form eines "Give-and-take" (Geben-und-Nehmen) gesprochen... Ich finde das traurig. Vor allem scheinen einige Menschen zu vergessen, was sie uns Hunden zu verdanken haben: Erst durch die Koevolution mit uns konnte der Mensch das erreichen, was er heute hat. Oder glaubt ihr, der Mensch hätte in der Zeit als es noch keine Tierfarmen gab, genug Wild erjagen können ohne unsere Hilfe?


Rico is watching you ;-)
© Foto Antje Hachmann




Donnerstag, 13. Februar 2014

Meine 1. Blutspende

Gestern erhielt ich einen dringenden Anruf. Von der Tierklinik Lesia. Die hatten keine Blutkonserven mehr. Da ich mich vor kurzem hab Testen lassen und ich ein idealer Blutspender bin (weil mein Rhesusfaktor negativ ist), fragten sie mich (oder besser gesagt mein Celebral-Interface, welches für mich übesetzte).

Rund eine Stunde später waren wir auch schon in der Klinik. Nach kurzem Warten kam eine nette Arzthelferin (Rüde, hat die interessant gerochen...nach ganz vielen Tieren). Sie führte mich in einen Raum. Anfangs war ich etwas irritiert, weil mein Zweibeiner nicht mit kam. Aber als ich seine entpsannte Körperhaltung, sein Lächeln, seine ruhige Stimme, die sagte: "Ist okay" hörte und vor allem sein stressfreier Geruch wahrnahm, beruhigte mich das. Und so ging ich widerstandslos mit der netten Frau mit.

Sie zapfte mir ein paar Tropfen Blut ab, nur zum Testen. Noch mal testen?, werdet ihr jetzt sicher fragen. Ja, beim 1. Mal ging es ja nur um meine grundsätzliche Eignung, jetzt müssen sie wissen, ob ich auch aktuell keine Krankheiten habe (soll ja keiner eine verseuchte Konserve bekommen). Und nach nur wenigen Minuten kam ich ja schon zurück zu meinem Zweibeiner Maxi – nun dekoriert mit einem rosanen Verband (*grrrrr!*) auch noch mit Herzchen (*grrrgrrrr!* Bin doch ein Rüde!) an der Vorderpfote.

Die kurzen Wartezeiten versüßten neue Bekanntschaften

Wir mussten nicht lange auf die Ergebnisse warten, die Tierklinik Lesia hat ein eigenes Labor. Alles war in Ordnung, es konnte ans Abzapfen gehen. Dafür führte uns wieder die nette Azthelferin in einen Behandlungsraum, wo wir von einem netten Arzthelfer begrüßt wurden. Diesesmal war mein Zweibeiner dabei...und ich war auch sehr froh darum. Nach kurzer Zeit gesellte sich dann noch eine rothaarige Helferin dazu. Rüde war das spannend! So viel neue Gerüche und alle Zweibeiner kümmerten sich um mich. Genau das richtige für eine Rampensau wie mich :-)

Vor allem den Geruch des leckeren Futters fand ich (naturgemäß) interessant. Wau, so viele Menschen und dann auch noch um mich zu füttern. Bei so viel Aufmerksamkeit fühlte ich mich gleich mega-wichtig :-) Doch als die Ärztin, die mittlerweile zu uns gestoßen war, so komische Plastikfolien aufriss (das Geräusch kenn ich ja schon), schwante mir schon, dass es hier nicht nur ums Essen gehen sollte. Und dann kam auch noch ein anderes Mädchen und brachte so komische Beutel mit...

Ich versteckte mich sogleich hinter meinem Zweibeiner. Doch der schien gar nicht beunruhigt (klar, sein Blut wollten sie ja auch nicht). Maxi ging daraufhin in die Knie und sprach sehr langsam und beruhigend auf mich ein. Alle waren sehr freundlich und machten auch einen gelassenen Eindruck. Und so ließ ich mich vertrauensvoll auf den Behandlungstisch heben. Auch als der dann ein wenig angehoben wurde (ich bin ja so groß, da muss der nicht so weit rauf) blieb ich ruhig, immer Maxi im Blick (für den Fall, dass hier doch was nicht stimmt). Doch als die mich auf die Seite gelegt haben, war ich doch etwas bockig. Zum einen weil sie mich damit überrascht hatten, zum anderen weil da mein Zweibeiner etwas nervös wurde (ich hatte an kleinen Zuckungen bemerkt, dass er eingreifen wollte, er hatte offensichtlich den Plan mich erstmal Platz machen zu lassen). Doch die Profis waren auch für ihn zu schnell und bevor er was sagen konnte lag ich und er beruhigte mich.

So schnell hat mich nichtmal Motzi flachgelegt :-)

Dann ging mir die Ärztin ans Fell, mit einem Rasierer kaum größer als ein Nasenhaarschneider. Maxi (der die ganze Zeit vor dem Tisch in meinem Blickfeld hockte und mich beruhigend kraulte und auf mich einsprach) meinte noch: "Ich glaub der ist zu klein." Und so war es auch, also her mit einer größeren Schermaschine und weiter gings mit dem Frisieren. Hab jetzt ne kahle Stelle am Hals, sieht irgendwie aus wie auf Maxis Kopf :-) An der Stelle stach die Ärztin dann die Nadel und mein Blut floss durch einen Schlauch in einen der vorhin erwähnten Beutel. Alle zeigten sich erstaunt (außer mir und meinem Zweibeiner), wie ruhig ich dabei blieb. Dabei dachte ich nur: Na toll, ich lieg hier fixiert auf dem Behandlungstisch und mein Zweibeiner ist auf mich konzentriert...prima Gelegenheit das leckere Futter zu klauen! Aber noch konnte ich es riechen, es hatte den Raum also nicht verlassen...und so übte ich mich in Geduld. (Übrigens: Während für Fritz 5,5 Menschen zur Fixierung nötig sind, brauchte ich nur 3,5...bin eben cooler ;-) und nun hab ich auch das Geheimnis gelöst, wer der halbe Mensch ist: der Arzt :-) denn er oder sie kann nur halb fixieren weil sie ja das Blut abnehmen müssen.)

Lange wurde ich nicht auf die Probe gestellt. Als der Beutel voll war wurde die Einstichstelle noch schnell desinfiziert und verbunden (zum Glück diesmal nicht in Rosa!) und dann kam endlich das Wichtigste: FUTTER *schleck* Die rothaarige Zweibeinerin hat mir sogar die Schüssel gehalten :-)

"Gibts noch mehr Futter?"

Nach ein paar Minuten nahm man mir den Verband ab und wir konnten nach Hause. Alles in allem hat es nicht mal eine Stunde gedauert...wenn ich bedenke, dass es aber ein ganzes Hundeleben retten und viele Menschenleben glücklich machen kann, ein sehr geringer Aufwand. Und das Futter lohnt allemal, von den vielen Extrasteicheleinheiten durch die Mädels und Maxi ganz zu schweigen ;-)







Mittwoch, 12. Februar 2014

Wuffiges Nominieren :-) oder: Lieber spenden statt saufen...

Am vergangenen Wuffenende war ich mal wieder im Tierheim Hilden. Da ist Samstags immer was los, schon wegen der gemütlichen Kaffeerunde. Ihr wisst ja, dass ich dorthin kam nachdem mich der Amtsveterinär mit meine 2 Brüdern aus dem Keller gerettet hatte. Und hier war es auch, wo ich das 1. Mal auf meinen Zweibeiner traf...

Jedenfalls hab ich da was lustiges erfahren. Einige Zweibeiner spielen so ein seltsames Spiel: Sie filmen sich beim Trinken von großen Mengen Alkohol und nominieren dann jemand anderen, der es ihnen gleich tut. So 'ne Art multimedialer Kettenbrief und Saufspiel. Also ehrlich, als Hund versteh ich gar nicht, warum Zweibeiner so folgsam sind, wenn etwas auf dem Monitor befohlen wird...aber naja, ist nicht die einzige Eigentümlichkeit der Menschen ;-) 

Nun sind ein paar schlauere Menschen auf den Gedanken gekommen, statt ihr Hirn mit Alkohol zu fluten, nur weil jemand es auf einem Monitor verlangt hat, lieber zu Spenden und dann andere zu nominieren, die es ihnen gleich tun. Und genau das ist letztes Wuffenende passiert!

2 mit einer wuffigen Idee!
© Foto: Antje Hachmann

Die 2 Jungs fand ich schon alleine deswegen auf Anhieb sympathisch, weil sie so lecker gerochen haben... :-) kein Wunder, hatten sie doch mehrere Säcke Futter (das waren sicher mehr als 50 Kilo!) mitgebracht um es dem Tierheim zu spenden. Wohingegen ich auf starken Alkoholgeruch eher mit Bellen reagiere (nicht nur der Geruch, auch die schwankende Fortbewegung und die Körpersprache von Alkoholisierten ist mir suspekt).

Ich finde dieses Spenden-Nominieren eine absolut wuffige Idee! Hoffentlich findet DAS viele Nachahmer... ;-)




Dienstag, 11. Februar 2014

Mein Nachname – mein Hinterteil

Einige haben mich gefragt wie ich zu meinem "Nachnamen" kam. Nun eigentlich hatte ich gar keinen. Und selbst das wusste ich nicht einmal...eine Weile dachte ich ich hieße "Ricopfui" oder "Riconein"...eventuell lag das an der Uhrzeit, den Lichverhältnissen oder so (diese Thesen musste ich aber schnell verwerfen).

Nun fand mein Zweibeiner die Nachfrage nach meinem Namen "nur Rico? und wie weiter?" irgendwann so nervend, dass er darauf antwortete "Bunterhund" (inspiriert durch meine 4 Fellfarben). Als nun Google bei der Anmeldung meines Blogs einen Nachnamen verlangte, nahm er den einfach wieder. So einfach kam ich also dazu :-)


Das Leben ist bunt :-)

Seltsamerweise wollten nur Zweibeiner meinen Nachnamen wissen, Vierbeiner haben sich eher für den Geruch meines Hinterteils interessiert. Aber "Buntergeruch" hätte wohl keiner verstanden, "Stinker" schien meinem Zweibeiner wohl nicht passend (dem Hunde-Gott sei Dank!) und auf "Furzi" war ihm angesichts meiner zu erwartenden Größe zu niedlich. Also liebe Zweibeiner, wenn ihr meinen geheimen "Hunde-Nachnamen" wissen wollt, müsst ihr euch wohl gedulden, bis es Geruchs-Web gibt :-)


Montag, 10. Februar 2014

Dominieren durchs Sofa ;-)

Also zunächst mal vielen Dank für die netten Angebote. Welche? Nun, ihr habt ja mitbekommen, dass ich Maxis alte Ledercouch geschreddert habe :-) war ja auf einigen Bildern unschwer zu erkennen. Dabei hatte mein Zweibeiner sich noch über mich als Welpe gewundert: habe keine Schuhe zerkaut, keine Socken zerrissen oder sowas...hab eben gewartet bis ich groß genug für das Sofa bin ;-)

Ganz so schlimm sahs bei uns nicht aus ;-)

Besonders gern habe ich daran geknabbert, wenn mein Zweibeiner nicht da war...egal ob für 10 Minuten oder für ein paar Stunden. Maxi hat dann immer geschimpft und auch beim Wegräumen des Schaumstoffes seinen Unmut signalisiert. In Wahrheit hat er sich aber viel mehr Sorgen um die Wirkung des Schaumstoffes auf meine Verdauung gemacht. Denn an Feinheiten, die den meisten Menschen verborgen bleiben, bemerkte ich seine Sorge...und auch seine Belustigung. Das feine Zucken seiner Mundwinkel konnte ich zwar nicht genau interpretieren, aber dafür sprach sein Duft für mich Bände...

Na jedenfalls haben über Weihnachten einige ihre Couch angeboten. Das ist super nett, aber nicht nötig, denn wir haben seit längerem eine neue...und sie ist auch 'hundegerechter' :-) Da passen wir alle 3 Hunde drauf: Motzi, Fritz und ich...und es ist dann immernoch ein wenig Platz für unsere Zweibeiner :-)

Da ist noch ein bisserl Platz für euch ;-)

Hab gehört, dass einige Zweibeiner ihren Hunden verbieten auf der Couch zu liegen...angeblich weil es Dominanzverhalten wäre...also ehrlich liebe Zweibeiner, ich verrat euch jetzt mal was: wir Hunde liegen auf Sofas weil es bequem ist ;-) Es sei denn ihr interpretiert die Anschaffung einer neuen Couch wegen der vorherigen Zerstörung des alten als Dominanzverhalten...ich sehe das eher als kleinen manipulativen Stupser (da wir ja nicht reden können, müssen wir Fellnasen eben zu anderen Mitteln greifen) ;-)

Eigentlich sind viele Hunde durch Neues in der Umgebung irritiert, aber einen so kuscheligen Liegeplatz haben wir schnell nach ganz kurzem Abschnüffeln akzeptiert...und belegt :-) Wobei der dazugehörige Sessel zu einem meiner Lieblingsplätze geworden ist. Ich finde ein passender Thron für Sir Rico von der Ratinger :-)

Den Sessel nehm meist ich in Beschlag :-)



Freitag, 7. Februar 2014

Auch wenn man sich unsympathisch ist, kann man Spaß haben

Neulich war ich wieder mit ein paar Fellnasen der Old City Dogs am Rhein. Genauer gesagt mit Fluffy, Pebbles und Charlie. Letzterer ist schon ziemlich alt und hat mehrere Geschwüre, daher hat er keine Lust zu toben. Aber er ist gern dabei und von seiner Erfahrung kann ich noch was lernen, wie ich beim gemeinsamen Schnüffeln gemerkt habe.

Die kleine Pebbles ist ganz schön fix :-)
Pebbles ist ein Terrier und auch ganz klischeehaft lebendig. Die kann flitzen, sag ich euch! Beim gemeinsamen Jagen über die Wiesen hab ich sie oft nur von Hinten gesehen. Anfangs ist sie ja recht schüchtern, aber wenn das Eis geschmolzen ist, ist sie eine feine Spielkameradin :-)

Und Fluffy, hm, ja...der hat irgendein Problem mit mir...naja, wohl nicht nur mit mir...er ist  nicht bösartig oder so...im Gegenteil...aber er geht jeden bellend an, beißt aber nicht!... Doch das können die meisten ja nicht wissen. Zum Glück ist da mein Zweibeiner anders (ob es an seinem Wissen, seiner Hundeintuition oder einfach nur an einer gewissen Ignoranz liegt will ich jetzt mal nicht beurteilen ;-) ). Jedenfalls lief mein Zweibeiner nicht weg und bestätigte damit Fluffy mit seiner Strategie... Ganz im Gegenteil: Er trat einfach einen großen Schritt auf ihn zu, stampfte förmlich auf den Boden. Und siehe da: Fluffy – ganz überrascht, dass seine bisherige Strategie nicht wirkte – kuschte. Er war so beeindruckt, dass er vor Stress zitterte. Aber ab da konnte man mit dem Pseudo-Macho auch normal spielen, zumindest zeitweise (zwischendurch musste man ihn immer wieder einnorden).

Ich glaube nicht, dass Fluffy meinen Zweibeiner jetzt mag, so wie er immer vor Stress zittert, wenn Maxi ihn in seine Schranken weist. Aber er respektiert ihn und versucht daher weniger selber zu regeln. Das führt wiederum dazu, dass er mehr entspannt und somit mit uns lockerer spielen kann. Sicher, ein Busenfreund wird Fluffy wohl nicht, aber mit ihm kann man super toben.

Nachdem wir uns "zusammengerauft" haben ;-)

Ach übrigens, auch wenn wir uns nicht so extrem sympathisch sind. Nach außen, wenn andere Hunde uns krumm kamen, haben wir dennoch zusammengehalten. Das macht man so in einem Rudel. Und bei unserem nächsten Treffen auf den Straßen der Altstadt hat sich Fluffy auch schon weniger aufgeregt ;-)






Donnerstag, 6. Februar 2014

Hilferuf aus Rumänien

Kürzlich erhielt ich einen Hilferuf...aus Rumänien (genauer gebellt: für Rumänien). Viele wissen ja, wie es dort in Sachen Hunde so zugeht, Tierschutz so wie wir ihn hierzulande kennen (und der hier ja auch oft missachtet wird) ist in Rumänien noch seltener. "Der Zustand ist erschreckend", weiß Frank Goralski über das staatliche Tierheim in Breasta zu berichten. Denn er war selber vor Ort, wollte sich ein eigenes Bild machen.

Hund in der Obhut der Tierschutzorga "Speranta Pentru Animale" in
Craiova nach Rettung aus dem öffentlichen Tierheim © Foto Frank Goralski


Gerettet vor dem Tod im öffentlichen Tierheim in der Notunterkunft der
Tierschutzorganisation "Speranta Pentru Animale" in Craiova © Foto Frank Goralski

Dort sind teilweise über 800 Hunde untergebracht, in nur 67 Zwingern! "Hoffnungslos überbelegt", urteilt Frank. Das Schlimme sei, dass man sich des Problems mit Tötung entledigt. "Über Nacht war 1/3 der Zwinger leer", berichtet der Tierschützer mit belegter Stimme. Frank hat zur Aufnahme von Hunden eine staatliche Genehmigung und darf sogar als Privatperson so genannte Listenhunde aufnehmen und Vermitteln; seine Einrichtung ist vom Bundesland als "tierheimähnliche Einrichtung" anerkannt und er arbeitet eng mit Ordnungsamt Hückeswagen und dem Tierheim Remscheid zusammen.

Schon sein 1. Besuch beim Tierheim Breasta glich dem eines Hochsicherheitstraktes: seinen Pass musste er abgeben, er wurde begleitet von einem Wächter. Da braucht es nicht erst Hundeinstinkte um zu ahnen, dass unbequeme Fragen nicht gewollt sind. Denn die Hunde werden nicht schmerzlos eingeschläfert. Ihr Gang über die Regenbrücke ist geprägt von Schmerzen und Qualen.

Hund im öffentlichen Tierheim Breasta - Verstorben wegen
Unterernährung am Tage von Franks Abreise 04.11.2013
© Foto Frank Goralski
Nun alle Tiere nach Deutschland zu bringen ist aber nicht die Lösung. "Damit verlagern wir nur das Problem", meint auch Frank, "außerdem würde sich dann in Rumäinien eine Hunde-Export-Industrie bilden. Er ist für Hilfe vor Ort, denn nur so lässt sich ein Mentalitätswandel herbeiführen. Dabei fehlt es nicht nur an Futter, auch ganz basale Dinge werden gebraucht. So freute sich Frank erst kürzlich über die Spende einer 200 qm großen Lkw-Plane: "Damit bauen wir eine Überdachung, denn die fehlt bisher völlig." Alles wird gebraucht: Gartenschläuche, Hauswasserwerke, Bretter für Hundehütten, "schon ein altes Handtuch kann helfen", sagt Frank, der selber 3 Hunde hat (darunter auch ein gehandicapter und Felle aus Rumänien). Aber auch arme Menschen rund ums Tierheim werden beschenkt, damit diese die Hunde nicht als Spenden-Konkurrenten sehen.

Nicht mal ein Dach über dem Fellkopf © Foto Frank Goralski
Also durchforstet doch beim Frühjahrsputz mal euren Keller oder bevor ihr was wegwerft fragt einfach Frank ob er dafür Verwendung hat. "Auch Kleinigkeiten helfen, denn es fehlt an allem", sagt Frank, der derzeit eine Fahrt Ende Februar mit einem 12 Tonner plant. Es ist auch möglich eine Patenschaft für eine Fellnase zu übernehmen. Nähere Infos und Fotos der Hunde findet ihr auf den Webseiten www.goralski-web.de.




Mittwoch, 5. Februar 2014

[Produkttest] Die Sache mit dem Ei...

Manchmal ist mein Zweibeiner echt niedlich...aber dämlich :-) So versucht er immer wieder mir Abwechslung zu bieten. Nicht nur bei Gassigängen (was ich ja toll finde), auch in Sachen Spielzeug. Und so kann er in Tiergeschäften lange vor den Regalen mit Spielsachen verweilen ICH vermute ja, dass das auch mit seinem eigenen Spieltrieb zusammenhängt ;-) 

Jedenfalls hatte er vor einiger Zeit beobachtet, wie sich einer der Hunde einer Freundin lang und ekstatisch mit einem übergroßen Plastikei amüsierte. Der Vorteil bei so einem Ei gegenüber einem normalrunden Ball: wohin es rollt und springt ist weniger vorhersehbar. Daher kommt wohl auch der Name "Crazy Egg", "Jolly Egg" oder "runninGegg". "Prima Sache", dachte sich da offenbar mein Celebral-Interface...er hat es ja gut gemeint, dachte wohl an meinen großen Spieltrieb...naja, er hätte mich mal fragen sollen.

"Wie krieg ich das Ding nur zu packen...?" :-)

Nun trudelte vor Kurzem auch bei uns so ein Ei ein. Okay, es ist ganz spannend zu sehen, wohin das Ding hinhüpft...da ist es ähnlich wie ein Kong, nur größer. Allerdings liegt da auch der Nachteil finde ich: nen, Kong kann ich zu Maxi apportieren, dieses übergroße Ei nicht (meine Zähne rutschen daran immer ab). Und somit hat es ein wesentliches Manko in meinen Augen, ich kann es nicht mit meinem Zweibeiner zusammen spielen (okay, er kann es werfen, aber das wars dann auch schon...). Und ehrlich gesagt ist Maxi auch wesentlich unberechenbarer als so ein hüpfendes Ding :-)

Jedenfalls hatte ich deswegen ziemlich schnell das Interesse an dem Ultra-Ei verloren und schlenderte zu Maxi. Mit Pfotenstupser forderte ich ihn zum spielen auf (find den irgendwie interessanter als so'n Ei...), in der Hoffnung, dass seine Wahl auf das knochenförmig gekontete Tau fallen würde (mein Lieblingsspielzeug), welches er bei unserem 1. Besuch in der PfotenBar gekauft hatte. 

"Bist ja nicht sehr spannend..." ;-)

Es ist also eher was für Hunde, die gerne länger mal alleine spielen. Mein Zweibeiner meinte, dass es wohl eher was für Fritz sei. Ich überleg eher, ob es mit einem anderen Hund eventuell mehr Spaß macht...muss ich mal mit Motzi probieren :-)

Also liebe Zweibeiner: Wenn ihr demnächst was bei anderen Vierbeinern seht, was dort gut ankommt, dann heißt das nicht automatisch, dass es auch allen anderen Hunden gefällt. Oder habt ihr alle das gleiche Auto? oder tragt ihr alle die gleichen Klamotten? macht ihr alle den gleichen Sport?

Aber wir Fellnasen nehmen euch Menschen solche kleinen Irrtümer nicht übel. Ihr meint es ja gut...und müsst eben noch viel lernen über uns Hunde. Aber keine Sorge, wir helfen euch: mit Geduld und Konsequenz ;-)



Dienstag, 4. Februar 2014

Der schnelle und charmante Clooney

Ein wenig gewundert hatte ich mich ja schon...ich war noch so verschlafen, dass ich erst glaubte, ich würde träumen, als mein Zweibeiner angezogen vor mir stand und mich rief. Erst als er das Halsband schüttelte und die Marken daran klimperten bewegte ich mich vom Sofa. Jetzt denkt bloß nicht, dass ich sogleich runtergehüpft bin. Es war eher ein langsames Aufstehen, gefolgt von einer kleinen Zwischenpause beim Abstieg in Form eines langgezogegen Streckens und Gähnen – da bin ich ganz typisch Molosser :-)

Warum ich mich gewundert hatte? Ganz einfach: Unser 1. Gassigehen war noch nicht lange her und so wie Maxi angezogen war, sollte es nicht nur kurz um den Block gehen. Aber wo sollte es am frühen Morgen denn hingehen?  Auf der Fahrt merkte ich dann: auf die Rheinwiesen. Dort trafen wir einen Freund meines Zweibeiners mit seinem Hund Clooney.

Rüde, kann der rennen! Ein etwa 7 Monate alter Sloughi, ein nordafrikanischer Windhund...noch dazu von edler Abstammung. Doch das hat ihn nicht davon abgehalten mit mir Promenadenmischung zu spielen. Der unterschiedliche Stammbaum hat uns jedenfalls nicht davon abgehalten die gleichen Bäume zu markieren. Im Gegenteil: Hab selten so über die Wiesen gefetzt. Selbst Motzi ist nicht so schnell wie Clooney (Maxi hatte echt Schwierigkeiten uns beide im Lauf auf ein Foto zu bekommen).

Nur im langsamen Trab waren wir fototechnisch zu erwischen :-)
Wir haben uns sogleich verstanden und gemerkt, dass wir die gleiche Wellenlänge haben. Schon von weitem erkannten wir das (da sind wir Hunde ja im Vorteil was Körpersprache, Geruch etc. angeht, ihr Menschen braucht dafür meist länger). Entsprechend überschwenglich fiel auch die 1. Begrüßung aus: Wir stürmten freudestrahlend aufeinander zu und jagten uns gegenseitig. Es passte einfach :-)

Nach ausgiebigem Toben gelang es dann doch ein gemeinsames Foto zu schießen... :-)

Aber nicht nur was Spielen und Toben angeht haben Clooney und ich die gleiche Wellenlänge. Er hat mindestens ebenso Herzensbrecher-Qualitäten wie ich ;-) Besonders die weiblichen Zweibeiner sind von uns ganz angetan und schmelzen bei unseren Blicken  :-) Clooney und ich haben übrigens beide einen Lidstrich und so genannte "Vier-Augen" (jeweils ein dunkler Fleck über den Augen). Der geballten Macht unseres Hundeblickes kann wohl niemand widerstehen :-D

Ich seh schon, das wird eine tolle und lustige Freundschaft mit Clooney (er kennt übrigens auch Herbert, den ich neulich kurz wiedertraf). Freu mich schon auf unser nächstes Treffen mit Clooney.


Montag, 3. Februar 2014

Zwischenstand zur Aktion "Futter statt Knaller"

Zunächst vielen Dank für das zahlreiche Feedback zu unserer spontane Spendenaktion "Futter statt Knaller". Ist auch einiges zusammengekommen: müssten so 15 Kilo Trockenfutter, 20 große Dosen Frischfutter und ein paar Leckerlis sein...ich finde nicht schlecht für unsere 1. Aktion dieser Art. Sobald wir einen Termin mit dem Tierheim Hilden für die Übergabe haben, sag ich euch bescheid – würd mich freuen, wenn einige von euch dann dabei sind :-)



Mit Hilde wild am Rhein

Ohrüdeohrüde, die Hilde ist echt ne wilde :-D Sorry, ich weiß, dies Wortspielchen ist für euch Zweibeiner platt. Aber ich finds dennoch hundsmäßig passend was Hilde betrifft. Sie ist eine hübsche Pudeldame durch und durch, ohne aber irgendwelche Hochnäsigkeiten oder so (was man ja vom Klischee als Unwissender vielleicht vermuten würde). Ganz im Gegenteil, mit ihr kann ich wild über die Wiesen jagen (zwar nicht so brutal wie mit Motzi, dafür aber schneller).

Die hübsche Hilde begrüß ich immer gern wild :-)
   
Naja, sie ist auch ein Old City Dog und gehört dem Besitzer der Brauerei im Füchschen. Da lernt man sicher viele unterschiedliche Zwei- und Vierbeiner kennen. Und im Füchschen selber arbeiten ja auch nette Menschen, wenn ich da so an meine Kumpels von der morgendlichen Gassirunde denke. Schon als ich noch ein Welpe war, hab ich mich mit ihr, die etwas älter ist als ich, gut verstanden.

Wildes Hilde-Jagen :-)
Gleich hab ich dich!
Jedenfalls waren wir neulich am Rhein. Ich sag euch, Hilde kann Haken schlagen und schnell ist sie! Ich hab dafür die besseren Tricks beim Raufen drauf ;-) Bin ja durch Motzi und Fritz, aber auch Freunde wie Emely, Franz und Anatoll gut geschult. Trotzdem hat es Hilde immer wieder geschafft mir zu entkommen. Zerrspielchen fand sie dagegen schnell langweilig, ich war ihr da wohl doch zu überlegen. Da half irgendwann auch kein Anbieten von Stöckchen meinerseits mehr. Hat richtig Spaß gemacht, wir waren beide auch ziemlich am Ende. Hilde hatte dann einen Narren an meinem Zweibeiner gefressen...oft ging sie neben ihm und besprang ihn. Und das lag nicht nur an den guten Leckerlis, die er in der Tasche hatte ;-)

Hab durch die celebral Verbindung mit meinem Zweibeiner herausgefunden, dass ihr Menschen euch Freunde oft nach dem Stand, dem Beruf, dem Aussehen und so Sachen aussucht (manche sogar nach 'Rasse'). Für mich als Hund schwer nachzuvollziehen, mich interessiert nur der Charakter, ob wir in etwa die gleiche Wellenlänge und Spaß miteinander haben können. Die Fellfarbe, die Schnauzenform, das Gewicht, das Halsband, die Rasse und vieles mehr sind mir echt egal. So viel ich von euch Menschen auch lernen kann, bei der Freundeauswahl bleib ich bei meiner Hundenase.