Freitag, 25. Oktober 2013

Mit Frieda am Rhein

Ach Frieda...hab ich euch von der mal erzählt? Nicht? Oh, dann muss ich das unbedingt jetzt mal nachholen. Schließlich gehört sie zu den ersten Hunden, die ich kennen gelernt habe, als ich zu meinem Zweibeiner kam. War die Tage mit ihr und ihrer Zweibeinerin am Rhein. Frieda ist eine etwa 13-jährige Bardino-Mix-Hündin. Sie war ein Straßenhund in Portugal, bevor sie mit 2 Jahren zu Eva kam. Daher hat sie auch ihre Eigenständigkeit. Die Zeit in Portugal hat sie stark geprägt: Eine deutsche Dame, die in Portugal lebt und selber 8 Straßenhunde hat, hat sie mit 15 Welpen vor einem Supermarkt gefunden. Da sie eine Freundin hatte, die das Tierheim in Mannheim leitete, fuhr sie in einer 2-Tagestour dorthin. Die Welpen wurden rasch vermittelt (klar, als Welpe sieht man ja so süüüüß aus...). Friede blieb jedoch zurück, wegen ihrer Menschenscheue galt sie sogar als unvermittelbar. Bis sie (mittlerweile völlig abgemagert) auf Eva traf: Es war Liebe auf den ersten Blick.

Anfangs musste Frieda mich noch oft zurechtweisen. Ich wusste ja als Jungspunt nicht wie man mit einer älteren Dame noch dazu mit so viel Erfahrung umzugehen hat. Habe viel von ihr gelernt. Und so manches Mal durfte ich bei ihr und Eva den Tag verbringen, wenn Maxi zur Arbeit war. Vor allem den Lebensgefährten Evas, ein alter Freund Maxis, konnte ich gut um den Finger wickeln ;-)

"Wo bleiben die denn...?"

Ich bin echt froh, dass mein Zweibeiner von Anfang an mich mit vielen unterschiedlichen Hunden zusammenbrachte: kleine, große, lange, dünne, dicke, junge und alte...Dann so hab ich wesentlich mehr gelernt, als wenn ich nur mit Gleichaltrigen im Welpenkurs gespielt hätte oder nur mit größeren Kalibern...

Jedenfalls trafen wir uns diesmal am Rhein. Ich habe Eva und Frieda sofort erkannt und freudig mit Schwanzwedeln und meinen typischen Hüpfern begrüßt. Eva war da wesentlich cooler als ich (obwohl ich schon einige Male gesehen habe, insbesondere bei weiblichen Zweibeinern, dass sie sich hüpfend und schreiend begrüßen). Auch Frieda begrüßte ich strümisch, was mir einen Schnapper einbrachte, aber ich habe gemerkt, dass auch die alte Dame sich auch gefreut hat, eben auf ihre Weise.

Mit Frieda, auch oft Fritzi genannt, kann ich nicht so rumtoben wie mit jüngeren Hunden. Das verbietet mir die Dame jedes Mal mit einem Zuschnappen. Damit dämpft sie ja schon meine recht überschwengliche Begrüßung. Dafür weiß Frieda viel und zeigt mir viele interessante Schnüffelstellen...

Wegen ihres Fells halten viele Frieda für meine Mutter


Mit kurzzeitigen Kameraden toben...
...und über die Wiese jagen
Das Toben hat mir aber gar nicht gefehlt. Das Erkunden und Entdecken ist mindestens genauso schön und auslastend wie körperliche Aktivtät. Außerdem trafen wir ja auch andere Hunde, da war immer mal Zeit für eine kleine Spielrunde und über die Wiese jagen... :-)
 


1 Kommentar:

  1. Das ist ein schöner Beitrag mit noch schöneren Bilden.

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